Unser tägliches Brot

Fast jede Woche backe ich 2 Roggen-Dinkel-Vollkornbrote. Während ich ansonsten beim Essen sehr gern Neues ausprobiere, halte ich beim Vollkornbrot fast biblisch an dieser Variante fest. Die Vorteile liegen für mich auf der Hand: Es ist ein Brot ohne viel Aufwand, auch wenn es etwas Ruhezeit kostet. Es ist sehr gesund, da es aus reinen Zutaten besteht: nur volles Korn, Wasser, Sauerteig und ein paar Gewürze. Das Wichtigste aber: ES IST SO LECKER! Jeden Montag freue ich mich aufs Neue, ein frisches Brot aufzuschneiden und schon morgens 2 Scheiben mit Marmelade oder Honig zu essen. Abends gibt es das gleiche Brot mit herzhaftem Aufstrich. Es gibt mir die Energie, die ich brauche. Low Carb ist einfach keine Alternative für mich. Zudem hält es sich eine gute Woche und ist immer noch frisch und kein bisschen trocken.
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Ein Morgen im Ostseebad Rerik

An Pfingsten zogen wir wieder zu unserem alljährlichen Campingwochenende nach Meschendorf. Letztes Jahr berichtete ich bereits hier darüber. Wir freuten uns wieder sehr drei Tage mit unseren Freunden zu verbringen. Auf so einer Kurzreise kann man einfach länger Zeit miteinander  verbringen als ein paar Stunden auf Geburtstagen, Partys oder auf einen Kaffee. Da geht es dann auch mal um tieferschürfende Gespräche auf langen Strandspaziergängen und abends, wenn nur noch ein paar Leute im Partyzelt sitzen. So geschehen gleich am Ankunftstag. Wir klönten bis nachts um 3 Uhr über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen und es war wieder einmal viel zu interessant um früh ins Bett zu gehen.
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Ich seh rot – Mohnblüte in MV

Gestern habe ich ein wunderschönes Mohnfeld in Wismar entdeckt. Heute die Kamera eingepackt und nach der Arbeit ein paar Bilder geschossen. Das Wetter wechselte von blauem Himmel zu einem dicken Schauer. Daher konnte ich innerhalb von wenigen Minuten so unterschiedliche Bilder knipsen.
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Maritime Teelichter – ein IKEA Lifehack

Als bekennender Sinnlig Teelichter Fan landen diese praktischen Duftkerzen jedes Mal beim Schweden in meinem Korb. Da ich die Teelichter auch fleißig abbrenne und mich natürlich nicht von den Gläsern trennen kann, hatte ich irgendwann den Schrank damit voll. Jetzt musste ein Lifehack für diese Teelichtgläser her. So ganz nackig will frau sie ja nicht verwenden und immer nur Desserts da rein füllen, hilft der Bikinifigur auch nicht gerade. Also Häkelnadel und Baumwollgarn gezückt und den Gläsern einen maritimen Überwurf verpasst. Blau, türkis oder rot mit weißen oder naturfarbenen Ringeln in Reliefmaschen gehäkelt, war die Idee. Das ging flott von der Nadel und so entstand Glas für Glas ein Teelicht für Küstenkinder. Genutzt wurden die Teelichter schon bei unserem Pfingstwochenende auf dem Campingplatz für die Tafel im Zelt. Danach wurden sie ordentlich gewaschen und passten sogar noch besser – weil strammer – über die Gläser und konnten bei der Sildemower Sonntagsstöberei käuflich erworben werden. Die Fotos sind in Meschendorf entstanden und ich finde den Hintergrund ziemlich perfekt.
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3. Sildemower Sonntagsstöberei

Gestern war es nun wieder soweit. Die 3. Sildemower Sonntagsstöberei fand statt. Mit vereinten Kräften stemmten wir mit den Nachbarn unser Hofcafe, Kreativ- und Flohmarkt. Wie wir das beworben haben, konnte man auf Facebook und Instagram verfolgen. Unser Flyer war der gleiche wie vom letzten Jahr. Never change a winning team kann ich da nur sagen. Wie wir die eigene Schrift digitalisiert haben, kannst du hier nachlesen.
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Die Wettervorhersage war hervorragend und so begannen wir unsere Vorbereitungen. Das eigentliche Mammutprojekt war dieses Jahr unsere Brotbackaktion. Die letzten beiden Jahre ging unser selbstgebackenes Roggen-Dinkelbrot aus vollem Korn nur mit Sauerteig angesetzt so gut weg, dass wir dieses Jahr mehr backen wollten. Freitag Abend in jeder Werbepause schredderte ich das Korn und 12 Mal Sauerteig wurde angesetzt.

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Teelikatessen

Meine liebste Bloggerkollegin, Frau Masulzke, hat einen wunderbaren Bericht von der lieben Maren verfasst. Die haben wir beide auf der Bloggerkonferenz im März kennengelernt. Merle hat die Initiative ergriffen, hat Maren besucht und ihre Geschichte aufgeschrieben. Das ist eine Geschichte von kleinen Köstlichkeiten und dem kleinen, großen Glück, was sie dadurch erfahren hat. Ein beeindruckender Beitrag von einer beeindruckenden Frau, den ich unbedingt mit euch teilen muss:

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„Moin Welt.

Tee zum Essen? Was soll das sein? Das habe ich auch gedacht, als ich auf der Bloggerkonferenz Blogger@Work im März die tollen Produkte von Konditormeisterin Maren Thobaben von Mrs. T probiert habe und mit ihr ins Gespräch gekommen bin. Einige Mails später hatten wir uns dann für meinen nächsten Hamburg-Besuch verabredet, um mal ein bisschen genauer über Marens Geschichte und ihre handgemachten Delikatessen zu schnacken.

Morgens um kurz vor 11 Uhr im Karoviertel auf dem Weg zu Marens Backstube ist alles noch wunderbar ruhig und friedlich – richtig „sutsche“ wie man in Hamburg sagt und jedes Mal wieder frage ich mich, wie lange es wohl in Zeiten der Gentrifizierung noch so bleiben wird, ich mag es, dass es hier neben den Designerlädchen auch noch schrabbelige Ecken gibt.

Neben dem absoluten In-Cafe „Gretchens Villa “ in der Marktstrasse betritt man dann Marens Reich: die Zuckerbude, in dem Maren als Betriebsleiterin tätig ist und gleichzeitig als „Mitbewohnerin“ ihre Delikatessen herstellt:
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#5-Minutencollage im Mai

So, wieder mal auf den letzten Drücker, aber gerade noch rechtzeitig kommt hier die 5-Minuten-Collage, die Rösi ins Leben gerufen hat. Für Mai heißt es, den Farbwechsel von rot zu pink mit Gegenständen nachzustellen, die man in 5 Minuten zusammen gesammelt hat. Ich mag ja kräftige Rottöne, daher war das nicht so schwer für mich. Natürlich bekommt ihr wieder ein Suchbild auf dem 3 Unterschiede zu finden sind.
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Die Nagellacke habe ich beim Teenager-Mädchen eingesammelt. Die pinke Fleecejacke habe ich schon zig Jahre. Ich liebe sie einfach und sie muss überall mit. Links oben ist unser aktuelles Klobuch „Ich guck mal, ob du in der Küche liegst“. Das ist schon das 3. Buch aus der Reihe „SMS von gestern Nacht“. Echt lustig und ein wenig skurril, was die Leute nachts per Handy schreiben.

So, hier nun das 2. Foto zum fröhlichen Mitraten:
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Rösi, wie versprochen, habe ich es noch geschafft! Mal schauen, was bei der Linkparty noch so für ein Farbenrausch zu finden ist.

Minigewächshaus – ein Schraubglasabbau-Projekt

Es ist Mai, Zeit der Jugendweihen, Konfirmationen und Firmungen. Der Liebste ist Klassenlehrer einer 8. Klasse, die am vergangenen Wochenende Jugendweihe gefeiert hat. Da stellte sich im Vorfeld natürlich die Frage, was schenkt er seinen Schülern. Mit der üblichen Gerbera mit Schleierkraut wollte er dort keine Hände schütteln. Da hat er doch schon gut von mir gelernt, oder? 🙂 Zusammen mit der Teenager-Tochter überlegten wir, was er den Schülern überreichen könnte. Ich hatte ziemlich schnell an ein Schraubglasabbau-Projekt gedacht. Der Schuppen war mal wieder voll mit Gurken-, Marmeladen- und Soßengläsern. 17 Schüler = 17 Gläser weniger! Das lohnt sich. Zusammen kamen wir auf die Idee, ein Minigewächshaus zu basteln.
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Halbes Schwein auf Toast

Heute geht es um eine Brocken Fleisch. 3,2 kg geballte Schweinepower werden in diesem Beitrag vorgestellt. Zart besaitete Veggie-Seelen sollten jetzt zu den vegetarischen Beiträgen wechseln. Ich empfehle dir da das, das oder das. 🙂 Wer so richtig Bock auf halbes Schwein auf Toast hat, sollte unbedingt weiterlesen. Heute gibt es ein Rezept zu sebstgemachtem Pulled Pork aus dem Backofen. Ich bin ja sonst nicht der Riesenfan von Schwein, aber bei diesem Rezept werde ich schwach und fülle mir eine saftige Portion auf. Gerade für eine Party ist dieses Gericht wunderbar geeignet. Schmurgelt es doch sanft stundenlang vor sich hin und ist dann ein ganz feiner Gaumenschmaus. Bei diesem Rezept gilt: Vorbereitung ist alles. Du brauchst 2 Tage Zeit für Marinade und Zubereitung, aber viel Aufwand ist es trotzdem nicht.
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