Zimtschnecken deluxe

Zimtschnecken gehen doch immer, oder? Ob zum gleich zum Frühstück oder für die nachmittagliche Kaffeezeremonie. Ich muss euch verraten, dass ich Kaffee nie (wirklich nie) trinke, wenn ich nichts Süßes dazu habe. Zumindest ein kleiner Schokoriegel muss da sein, gern aber auch ein größeres Stück Kuchen. Ein Glück trinke ich täglich nur 2 der belebenden Getränke, sonst weiß der liebe Himmel, wie das gewichtsmäßig enden würde. Hach, ich schweife ab. Zurück zu den Zimtschnecken. Es gibt ja schon ganz schön viele Rezepte dieser schwedischen Leckerei, aber da meine Variation in letzter Zeit so gut angekommen ist und ich schon Anfragen hatte, warum dieses geniale Rezept (Prahlmodus wieder aus) nicht auf meinem Blog zu finden ist, poste ich hier die ultimativsten, fluffigsten, saftigsten und köstlichsten Zimtschnecken ever. I PROMISE!
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Ahoi – eine maritime Babydecke

Ich mag sehr gern für Babys etwas nähen und als ich gefragt wurde, ob ich eine Babydecke nähen kann, habe ich ohne zu zögern „ja“ gesagt. Ich wusste, es wird eine kleine Herausforderung, aber genau das reizte mich auch an dem Projekt. Ein bisschen gegoogelt, ein bisschen überlegt und dann ging es auch schon los. Das Gros des Stoffes habe ich bei Stoff und Stil (Achtung Werbung) bestellt, ein paar Reserven hatte ich noch und dann konnte die Näharbeit beginnen. Ich entschied mich für eine leichte Patchworkvariante mit Namen, Geburtsdatum und maritimen Motiven. Dazu der Schriftzug „Ich bin ein Sonntagskind!“

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Etui zum Aufklappen – ein Upcycling

Wir hatten Stuhlkissen in der Küche, die so langsam in die Jahre gekommen waren. An den Kanten abgewetzt, fleckig und auch sonst nicht mehr so schön anzusehen. Meistens fällt einem so etwas erst auf, wenn man im Laden steht und neue, schönere sieht, die dann im Warenkorb landen. Das war auch in diesem Fall so, wo uns beim großen Schweden die Gitterboxen mit neuen Stuhlkissen praktisch in den Weg gestellt wurden. Es ist immer wieder faszinierend, wie man dort seine Vorsätze, nur ein paar Kleinigkeiten kaufen zu wollen, jedes Mal über Bord schmeißt, weil es immer wieder Dinge gibt, die einem zu gut gefallen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber unter 100 EUR habe ich es noch NIE geschafft da raus zu gehen. Nur ein paar Kerzen und Servietten arten immer zu einer Kofferraumfüllung aus. So viel dazu, aber jetzt zurück zu den alten Kissen. Sie wurden ersetzt und ich alter Messie konnte mich von den verranzten Dingern trotz der Schäbigkeit nicht trennen.

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Öko?-Logisch! #13

Auch in diesem Jahr möchte ich meine Linkparty weiter betreiben. Ich werde das aber ein wenig anders aufziehen. Ich werde wie gewohnt am 1. Sonntag des Monats dazu aufrufen, aber den Beitrag dazu extra schreiben und verlinken. In dem Aufruf sind dann jedes Mal die Regeln erklärt. Außerdem gibt es eine Extraseite mit der Linkparty. Das macht das hoffentlich übersichtlicher und ich freue mich auch in diesem Jahr auf rege Beteiligung.
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The Sixties are back

Ich hatte mir diesen Jerseystoff bestellt und wollte eigentlich ein Hoodiekleid daraus nähen. Ich fand diesen Mini-Hahnentritt gepaart mit frischem Pinkrot einfach genial. Als der Stoff kam, fand ich ihn immer noch super, allerdings nicht für das geplante Vorhaben. Die dazu bestellten Bündchen passten auch nicht so recht. So ist das eben mit den Onlinebestellungen. Mal klappt’s mit der Vorstellung und mal nicht. Ich legte den Stoff erst einmal beiseite und überlegte ein bisschen, was ich daraus machen könnte. All meine vorhandenen Kleiderschnitte kamen nicht in Frage, außerdem mag ich gern etwas Neues ausprobieren. Ich scrollte mich ein wenig durch die einschlägigen Seiten und als ich die Stacey von Pattydoo sah, wusste ich: Das ist es! Das ist genau der Schnitt für meinen Stoff und für mich.
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Gespensterwald Nienhagen

Die Zeit zwischen den Jahren ist bei uns immer geprägt durch Müßiggang, Ruhe und Besinnlichkeit. Draußen verpasst man meistens nichts, man hat keine großen Pläne und es ist einfach schön, sich durch den Tag treiben zu lassen. Herrlich, nach einem späten gemütlichen Frühstück zu überlegen, was man denn so anstellen könnte, um dann doch noch kurz auf die Couch abzurollen. Da wird schon ein Brunch mit Freunden um 10:00 Uhr zu einer logistischen Herausforderung, weil man ja früher aufstehen muss. Der Brunch entpuppt sich dann aber auch zu einer tagesfüllenden Veranstaltung, weil es so entspannt und lustig zugeht und weitere Pläne hat man ja sowieso nicht für den Tag. Ja, in dieser Zeit laufen die Uhren ein wenig anders. Es ist so eine besondere Stimmung und zu keiner anderen Zeit ist man so bei sich wie zwischen den Feiertagen. Einfach, weil man die Ruhe genießt und der Alltag außen vor bleibt.
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Sektkorken-Winterwald

Ich habe dieses Jahr nicht so viel zu Weihnachten gebastelt. Zu groß sind einfach noch die Vorräte an Weihnachtsdeko aus vergangenen Jahren. Aber als ich die kleinen süßen Tannenbaum-Sektkorken bei @geblümlich gesehen hatte, wusste ich, ich muss auch einen Teil meines schier unerschöpflichen Vorrats an Sektkorken in weihnachtliche Deko hüllen. Es sollte ein kleiner Winterwald entstehen, der sich auf dem Regal breit macht. Wenn wir schon keinen Schnee hier oben im Norden haben, dann wenigstens als kleines feines DIY zum sich erfreuen.
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Öko?-Logisch! vegetarischer Kartoffelgulasch mit Sauerkraut

Es ist wieder der 1. Sonntag im Monat und da heißt es wieder, eine neue Runde der Linkparty Öko?-Logisch! zu starten. Heute mit einem vegetarischen Essen aus regionalen Produkten.
Ich bin eher zufällig auf dieses Rezept gestoßen und mit den Worten „Oh, das hört sich gut an! Das koche ich!“ machte ich mich ein paar Tage später ans Werk. Schon zweimal habe ich diese vegetarische, bis auf den Klecks Frischkäse sogar vegane Variante des eigentlich ungarischen Fleischgerichtes gekocht. Als absoluter Suppen- und Eintopffans sind meine Familie und ich begeistert von der Deftigkeit des Kartoffelgulasch, wo niemand das Fleisch vermisste. Jetzt aber nicht lang schnacken, sondern gleich zum Rezept. Dauert ja doch immer ein büschen, die Kocherei.
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Mein Leipzig lob ich mir…

… hat schon der 16-jährige Goethe gesagt, als er 1765 nach Leipzig kam. Er hatte noch nie eine solche lebendige und ansehnliche Stadt erlebt, heißt es. Ganz sicher hat sich seit dieser Zeit so einiges verändert, aber ich kann Goethe nur zustimmen. Leipzig hat mir / uns auf Anhieb gefallen und nach der ersten Begehung der Innenstadt stolperten wir in Auberbachs Keller und genossen im Café ein köstliches Stück Kuchen und Kaffee. Diese Lokalität ist durch eine Szene des Fausts sehr berühmt geworden. Mephisto will Faust im Auerbachs Keller die Freuden des einfachen Volkes vorführen: Trinken, Singen, Lachen. Damit sind wir schon mitten im Leipziger Getümmel, aber lasst mich vor anfangen.

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