Ode an den Herbst

An dieser Stelle verabschiedest du dich am besten endgültig von lauwarmen Sommernächten, von flirrender Mittagshitze und leise klirrenden Eiswürfeln im Glas. Vergiss auch die Sommerkleidchen mit Spaghettiträgern, den Sand in der Strandtasche und die üppigen Grillbuffets mit vielen Salaten. Am besten du setzt einen Schlussstrich unter das Sommer-Sonne-Flipflop-Feeling. Konserviere deine Erinnerungen an den Urlaub gleich noch mit. Gar nicht so einfach, sagst du? Doch, du schaffst das! Denn jetzt kommt der Herbst.img_2204
Jetzt kommt eine Welt, die wie durch ein Milchglas hindurch von der Sonne beschienen wird. Wo du die letzten schönen Nachmittage auf Balkon / Terrasse genießen kannst und die Sonne dir mild und wohlig warm auf den Bauch scheint. Wo auch Paulchen, der Nachbarskater die Sonne zu nutzen weiß.
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Wo morgens die Welt im Frühnebel in weißen Schlieren versunken ist und fast märchenhaft anmutet. Über dem See dampft der Nebel auf spiegelglatter Fläche. (aufgenommen auf dem täglichen Schulweg vom Frl. Tochter)
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Jetzt kommt eine Farbenpracht, die mit keiner anderen Jahreszeit mithalten kann. So viel orange, gelb, rot und lila siehst du das ganze Jahr nicht. Schau, die letzten Blüten, die im Morgentau in voller Pracht erstrahlen. Sich des nahen Endes wohl bewusst, geben die Rosen noch einmal alles und blühen schöner den je. Die Mageriten tun es ebenso, da lohnt sich auch die mühselige „Verblühtes muss ab“-Aktion. Goldgelb wiegen die Sonnenblumen ihre Köpfe auf dem ansonsten abgeernteten Beet.

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Fette Henne, Herbstaster und Zinien blühen um die Wette in allen möglichen Lilatönen.

Herbst ist auch Erntezeit, zu keiner anderen Zeit haben wir mehr frisches Obst und Gemüse zur Verfügung. Die Natur sorgt vor für den langen Winter und wir tun es auch. Die gelben Zucchinis freuen sich schon darauf, ins Glas zu hüpfen oder zu einer deftigen Mittagsmahlzeit zu werden.
img_2210Vorbei die Zeit der schlanken Salatblätter, jetzt kommt der runde Kürbis daher. (Genau, und da wir uns jetzt nicht mehr um unsere Bikinifigur kümmern müssen, können auch wir etwas rundlicher werden.) Soulfood, ich komme! Kürbis ist das Stichwort für die allseits beliebte Suppe. Auch wenn ich bei der Zubereitung gern zum Hackebeil greifen muss, kann ich meine Lieben mit Kürbissuppe immer begeistern. Mein Liebster und ich mögen es gern pikant scharf mit Ingwer, Kokosmilch und Chili, gern mit ein paar Krabben getoppt. Die Kinder lieben es deftig mit Kartoffeln, Möhren und einem Würstchen. Das ist dann eher Brei als Suppe.
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Was wäre ein herbstlicher Nachmittag ohne Streuselkuchen auf der Terrasse. Ein Quark-Ölteig wie hier beschrieben, dann mit Pflaumen und/oder Äpfeln belegen und mit Streuseln, die dieses Mal statt Mandeln Haferflocken enthalten. Herrlich knusprig und saftig zugleich. Finger weg, ich mach noch schnell ein Bild! Zu spät.
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Ich hoffe, du genießt den Herbst genauso wie ich und erfreust dich an dieser friedlichen Stimmung in milder Wärme. Viel zu früh werden wieder die Stürme ums Haus fegen und uns bei peitschendem Regen und langen Winterabenden drin festhalten.
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Bis dahin genieße jede Minute! Wer weiß, vielleicht gibt es nach diesem sonnigen September noch einen goldenen Oktober. Schreib mir gern, was du am Herbst so magst.

Jetzt wird sich aufgebrezelt!

Genau, es ist nämlich Wies’n! Dirndl raus und ab zum Oktoberfest. Eh, kommt undiversell nicht aus dem hohen Norden, von der Ostseeküste? Richtig, aber das Münchner Original ist nach Linstow geschwappt und in einem Riesenfestzelt spielen „Die Zwiebeltreter“ auf und es wird getanzt, dass der Holzboden vibriert. In der Hinsicht bin ich gar nicht norddeutsch. Rede sowieso viel zu viel für’n Fischkopp und wenn es gilt sich in irgendeiner Weise zu kostümieren und zum Tanz zu gehen, bin ich dabei! Ich liebe mein Dirndl und finde, dass jede Frau darin gut aussieht.

Nun trug es sich zu, dass ich mir gern noch ein Armband passend zum Dirndl basteln wollte. Leider fehlten mir die notwendigen Utensilien. In einer hektischen Aktion bestellte ich bei Dawanda in einem Shop noch schnell ein paar Anhänger und bettelte den Shopverkäufer an, das Paket doch bitte noch am selben Tag rauszuschicken, damit ich am Donnerstag vor dem Oktoberfest noch schnell ein Armband basteln kann. Kati von Sommerfugl-Fimo-Line war wirklich sehr sehr hilfsbereit und schrieb bereits eine Stunde später, dass das Paket unterwegs ist. Sie hat wirklich ein Herz für hektische Bastelaktionen.

So, jetzt aber frisch ans Werk, sonst wird das nix mehr mit dem Armband. Ich entschied mich nach einigem Hin und Her für ein gehäkeltes Bettelarmband. Ich probierte ein bisschen rum, erinnerte mich an Perlen miteinhäkeln und legte los.

Schritt 1: Du musst dir vorher überlegen, welche Anhänger du an dein Armband häkeln möchtest. Am besten machst du eine Skizze und nimmst ein anderes Armband als Grundlage für die Maße. Ein Maschenprobe ohne Anhänger macht auch Sinn, dann weißt du, wie viele Maschen du zwischen den Anhängern häkeln musst.
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2. Schritt: Du fädelst die Anhänger in der richtigen Reihenfolge auf. Am besten nutzt du eine Stopfnadel dafür. Ich habe mich für Herzen, Blümchen und natürlich für Brez’n entschieden.img_2135
4. Schritt: Du häkelst Luftmaschen bis du die gewünschten Zentimeter erreicht hast und häkelst den ersten Anhänger mit ein. Bei mir waren es 5 Luftmaschen, gehäkelt mit Drops Paris und Häkelnadel Nr. 3.5 . Das wiederholst du solange bis du alle deine Anhänger verhäkelt hast. img_2137
5. Schritt: Du wendest deine Arbeit und häkelst in der Rückrunde Kettmaschen. Dabei stichst du in das hintere Maschglied und die Rückseite der Luftmasche. Du musst nach dem Einstechen immer 2 Fäden auf dem Haken haben.
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6. Schritt: Wenn du am Anfang deiner Luftmaschenkette angekommen bist, müsste das so aussehen:
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7. Schritt: Jetzt brauchst du bloß die beiden Endfäden vernähen, einen Schmuchverschluß an die Enden kleben und die Oktoberfestparty kann steigen. Ein Glück hatte das Schneckchen so etwas in ihrem Fundus, sonst hätte ich es schnöde verknoten müssen. So finde ich es aber besser:
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Zu dem Armband habe ich mein Täschchen vom letzten Jahr noch ein wenig aufgehübscht. Der Träger hatte sich ein wenig gelockert und die Herzknöpfe passten auch nicht zum Armband. Außerdem war die Umrandung zu rot. Es musste eher erikafarben sein. Na, dass habe ich noch kurz vor der Party hinbekommen. Karabiner, ein Brez’n-Anhänger und Metallknöpfe zieren nun das Täschchen.
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So, und hier mal das gesamte Outfit:
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Ich habe mich in meinem Outfit so sauwohl gefühlt und mal wieder so richtig viel getanzt. Freue mich schon jetzt auf die nächste Wies’n!

Mögt ihr das Oktoberfest?

Verlinkt mit Häkelliebe

Wenn Mütter zu Omas werden . . .

… muss das gefeiert werden und wenn das eine ganz liebe Kollegin ist um so mehr. „Kannst du nicht noch eine Karte machen? Und ein paar Schühchen?“ kam da auf. Klar kann ich, mach ich gern. Zufälligerweise hatte ich gerade einen schönen Spruch auf Pinterest entdeckt. Der war perfekt! Aber erst hieß es, eine Applikation zu häkeln, die vorn auf der Karte sein sollte. Ich fand eine schöne Anleitung für einen nostalgischen Kinderwagen. Mit kleinen Änderungen war es dann perfekt. Da ich jetzt schon den Weg zur Arbeit dank Fahrgemeinschaft für kleine Häkeleien nutze, gibt es zusätzliche Zeitkontingente. Gut, nicht?

Hier die Anleitung:
1. Rd: 10 halbe Stäbchen in einen magischen Ring, Luftmasche, wenden
2. Rd: jedes halbe Stäbchen verdoppeln, also immer 2 hSt pro Masche häkeln, 20 Maschen, LM, wenden
3. Rd: jede 2. Masche verdoppeln, 30 hSt, 1 LM, wenden
4. Rd: jede 3. Masche verdoppeln, jetzt aber feste Maschen häkeln
am Ende 4 Luftmaschen häkeln, in die 2. Masche einstechen und eine feste Maschen häkeln, gleich noch 2 hinterher in die anderen beiden Luftmaschen, mit Kettmasche schließen.

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Für die Räder 8 halbe Stäbchen in einen magischen Ring häkeln. Farbe wechseln und mit festen Maschen die Anzahl der Maschen verdoppeln, also 16 fM häkeln, mit Kettmasche Runde schließen. Fäden vernähen und eine kleine Satinschleife einbinden.
So, jetzt kommt der Spruch zum Einsatz: „Nur die besten Mütter werden zur Oma befördert“. Der ist doch echt schön für stolze Großmütter, oder. Habe gleich die Linien der Karte fürs Handlettering genutzt.

Die süßen Kartenrohlinge von Dani Peuss nutze ich gern. Gerade das Format 15 x 15 cm ist praktisch für kleine Häkelapplikationen plus Spruch.

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Ein paar Schühchen gab es auch gleich noch dazu. Ich habe dafür 2 Anleitungen kombiniert: Zum einen die Sohle von Croby Patterns. Den Rest habe ich wie in der Anleitung von Blue gehäkelt, aber hinten am Schaft nur 3 x abgenommen. Dann erhält man diese knuffigen Treter. Die Schnürsenkel reichen übrigens auch mit 50 cm. Bei den blauen Turnschuhen hier finde ich sie im Nachhinein doch etwas lang.

Jetzt aber leise wegschleichen, Baby muss schlafen. Da schau ich doch gleich noch beim Creadienstag, Häkelliebe und bei Meertje vorbei.

2. Bloggeburtstag

YEAH! Heute vor 2 Jahren bin ich online gegangen. Mit klopfendem Herzen und irgendwie fast aus Versehen war der Knopf „veröffentlichen“ gedrückt und meine Upcyling-Pilze waren online. Nach gefühlten 10 Sekunden gab es schon die erste Reaktion. Ich glaube, Antetanni war die erste, die auf den „Gefällt mir“ Button gedrückt hat. Liebe Grüße an dich! Man, war das aufregend. Das ist es auch bis heute geblieben. Bin immer wieder überrascht, was euch so gefällt. Das sind scheinbar gerade die kleinen Dinge, die einen AHA-Effekt bei euch auslösen. Egal, ob das Upcycling einer Blechbüchse, die Verwendung von Schraubgläsern oder die Zweckentfremdung von Küchengarn. Absoluter Spitzenreiter an Klicks hatte bisher das Harry-Potter-Freundebuch, dass zwar ein ordentliches Stück Arbeit war, dafür aber so gut ankam, dass ich es sofort wieder machen würde. Gut gefallen hat euch auch anscheinend mein Ponchoschal und das erst kürzlich veröffentlichte Renewed Maxikleid. Tja immer das Gleiche bei uns Mädels, sobald es um Klamotten oder Accessoirs geht, drehen wir durch. Mit dem Sorgenfresser, der eins der besten Aufrufergebnisse hatte, will ich es dann auch mit der Statistik gut sein lassen. Nicht, dass ihr noch gähnend vor dem Beitrag sitzt und denkt, will sie jetzt alle Beiträge aufzählen? Nein, will sie nicht. Nur noch sagen, dass sie – also ich – 218 Beiträge bis heute veröffentlicht hat. Bin doch ein bisschen stolz drauf.
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So, und damit kommen wir zum spannenden Teil des Beitrages. Was wäre ein Geburtstag ohne Geschenke! Ich finde, dass habt, ihr liebe Leser euch verdient. Ihr, die euch die immer knapp bemessene Zeit für meinen Blog nehmt, die Beiträge lest, liked oder kommentiert. Da kann man schon mal einen raushauen und euch belohnen. Was heißt hier, einen, gleich 3 Geschenke gibt es hier zu gewinnen.
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Da mich Glückspilze von Anfang an begleiten und ich euch damit auch ein kleines bisschen Glück wünschen möchte, gibt es einen Pilz –next generation.
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Der 2. Preis ist zur Anregung eurer Kreativität, obwohl ihr das alle gar nicht nötig habt, wenn ich mir eure Blogs so anschaue. Egal, Anregung kann man nie genug haben, daher die beiden neuesten Zeitschriften Brigitte Kreativ und Molli Makes. Ich habe schon einen Blick riskiert und es sind wirklich schöne Sachen dabei.
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Der 3. Preis ist ein Set aus 2 Körben, die ich aus Textilgarn gehäkelt habe. Sicherlich wißt ihr schon genau, was ihr da rein tun werdet, oder?
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Na, wer hat Lust mitzumachen? Wer ins Lostöpfchen möchte, schreibt mir einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag. Gern auch darüber, was ihr in Zukunft bei mir lesen wollt, welche Kategorie euch am besten gefällt oder was euch am meisten interessiert. Alle Beiträge die bis 30. September 23:59 Uhr hier eingehen, nehmen an der Verlosung teil. Am 01.10.2015 ist die „offizielle“ Verlosung und ich teile die 3 Gewinner mit. Wenn ihr mir alle verratet, was ihr am liebsten gewinnen möchtet, kann ich auch 3 Lostöpfchen machen. Ich freue mich auf Eure Kommentare und wünsche euch viel Glück.

(Das Gewinnspiel ist kostenlos. Jeder ab 18 Jahre kann teilnehmen. Gewinne werden nur innerhalb Europas verschickt und sind nicht auf Dritte übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

 

Glückspilze – the next generation

Glückspilze mag ich einfach zu gern. Da gerade die umhäkelten Sektkorken immer wieder gut ankommen, habe ich davon schon eine Menge angefertigt. Im Urlaub hatte ich auch ein paar Stück eingesteckt und umhäkelt. Dieses Mal habe ich Baumwollgarn genommen. Ich denke, das ist doch ein bisschen robuster als Wolle. Gerade für Schlüsselanhänger ist das bestimmt besser. Die Anleitung habe ich hier schon geschrieben. Da ändert sich nichts.

Dieses Mal habe ich Perlen ins Spiel gebracht. Zuerst  zwischen die aufgestickten Punkte, dann kamen die Perlen auf die Punkte.

Bei der letzten Variante habe ich Pailletten (ich kann dieses Wort nie schreiben…) und Perlen verwendet und gar keine Punkte mehr aufgestickt. Diese Variante hat mir am besten gefallen.

Hier noch einmal alle 3 Varianten zusammen:
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Da ich im Urlaub nur ein paar rote Pailletten mit hatte, habe ich zunächst nur die Pilze gehäkelt. So eine staureiche Rückfahrt als Beifahrer ist optimal dafür.
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Jetzt werde ich die Pilze alle mit passenden Pailletten und Perlen versehen. Das kann ich bei dem schönen Wetter  draußen auf der Terrasse machen. Wißt ihr, wovon die Perlen sind? Von alten Halsketten und Armbändern, die hier noch in Schmuckkästchen vor sich hin dümpelten. Ich finde, schon aus dem Grund kann man das als Upcycling bezeichnen.

Verlinkt mit Creadienstag, Handmade on Tuesday und Facile et Beau Gusta.

Der Apfelmus, aber das Chutney

Also in Mecklenburg heißt das „der Apfelmus“ oder besser noch „der Appelmus“. Sogar der Duden erlaubt uns das. Da steht drin, ich zitiere „das, landschaftlich auch: der Apfelmus“. Tja, und mit landschaftlich sind wir gemeint. In meiner Familie sagt jedenfalls jeder „der“. Irgendwann ist mir das aufgefallen, dass das doch eigentlich „das Apfelmus“ heißen müsste, aber man spricht wie man es gelernt hat. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.
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Nun ist dieses Jahr ein Apfeljahr. Schon als wir aus dem Urlaub kamen, lagen ein paar wurmstichige Bioäpfel unter unserem Baum. Da wurde dann erst einmal der Klassiker  gekocht. Da hieß es, schälen, schälen, schälen, rühren, ab in die Gläser. Ein Glück hatte ich wieder genügend Schraubgläser angesammelt. Die habe ich vor dem Befüllen immer gut sterilisiert, und zwar im Backofen. Hier wurden sie mindestens eine halbe Stunde bei 100 Grad keimfrei gemacht. Die Deckel habe ich mit kochendem Wasser übergossen.
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Neben dem normalen Apfelmus habe ich auch ein Apfel-Feigenmus und ein Apfel-Mirabellen-Holunderblütensirupmus gebraut. Für ersteres einfach 4-5 Feigen zu ca. 2 kg Äpfel geben. Das gibt einen milden Geschmack und eine wunderbar rötlich Farbe.

Da neben Äpfeln dieses Jahr auch ganz viele Pflaumen reif wurden, gab es die 3. Variante mit Mirabellen und Holunderblütensirup. 2 kg Äpfel, 1 kg Mirabellen und 200 ml Holunderblütensirup ergaben ein ganz leckeres Mus. Da brauchte man gar keinen Zucker. Den kann man übrigens bei alle 3 Varianten nach Belieben und Säuregrad der Äpfel zugeben.

Dann kam mir noch die Idee, ein Apfel-Zwiebel-Chutney zu kochen. Hier habe ich folgende Zutaten verwendet: 2 kg Äpfel, 3 große Gemüsezwiebeln, 2 TL Salz, 2 Chili, ein Sträußchen aus Thymian, Rosmarin und Lavendel, 2 Lorbeerblätter, ein daumengroßees Stück Ingwer, Essig und Zucker nach Geschmack.IMG_1512
Die Zwiebeln habe ich in 2 EL Zucker karamelisiert. Dann die geschälten Äpfel und die Gewürze dazugeben und weich kochen. Gewürze entfernen und in die sterilisierten Gläser füllen. Zu Gegrilltem und zu Camembert ein Gedicht.

Damit ich alles unterscheiden kann, bekam noch jedes Glas ein Etikett. Jeweils 3 Gläser haben gleich auch noch eine Papierhaube aus Butterbrotpapier bekommen. Hier mein stattlicher Vorrat an Apfelleckereien. Der Winter kann kommen, obwohl ich bezweifele, dass das noch lange hält. Die kleinen Freßraupen lieben Apfelmus in allen Varianten.

Wer auch noch die eine oder andere Variante kochen möchte, kann auch gleich das Etikett nutzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einfache Papieretiketten am besten sind. Wenn sie mit Klebestift auf den Gläsern gepappt werden, halten sie gut, lassen sich aber auch gut wieder lösen. Wer kennt nicht das leidige Problem der Aufkleber, die sich einfach nicht entfernen lassen, höchstens breit schmieren. Hier also die Etiketten, made by me.


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Heute gab es auch mal wieder den Apfel-Quarkauflauf, den ich jedes Jahr in der Erntezeit backe. Da kann man auch ordentlich viele Äpfel verarbeiten und lecker ist er allemal.

Was macht ihr aus Äpfeln, habt ihr auch Lieblingsrezepte?

Man nehme eine Blechbüchse. . .

. . . Baumwollgarn in verschiedenen Farben, einen Rest Stoff und Heißkleber, alles Zutaten, die in einem Bastelhaushalt leicht zu finden sind. Daraus wurde für ein Nachbarmädchen ein Stifte-Utensilo. Das gab es als Geschenk zur Einschulung, die überall in Mecklenburg-Vorpommern am letzten Wochenende gefeiert wurde. So ein Stifte-Utensilo kann ein Erstklässler sicherlich ganz gut gebrauchen. Wenn Süßigkeiten oder kleine Schätze darin landen, ist es mir auch recht.

So und jetzt die Verarbeitung der Zutaten: Aus den verschiedensten Baumwollgarnresten (Drops Paris) und Mustern entstand die Außenhülle des Utensilos. Eine Luftmaschenkette (durch 6 teilbar) wurde mit einer Kettmasche zum Ring geschlossen. Dann kamen wieder Runden mit halben Stäbchen, Luftmaschen, Stäbchen, festen Maschen, Sternen- und Muschelmuster zum Einsatz. Ähnliche Muster habe ich schon bei meinen umhäkelten Lampen verwendet. Wieder habe ich für jede Runde eine andere Farbe genommen und jede Runde mit einer Kettmasche beendet. Die neue Runde am besten immer 2 Maschen vorher beginnen und die beiden Endfäden miteinhäkeln. Erklärt habe ich das hier schon. Schnell war die Büchse von außen verschönert.

Eine Innendekoration war eigentlich gar nicht geplant. Aber leider ließen sich trotz massiver Reinigungsmaßnahmen die Verfärbungen durch Tomatensaft nicht entfernen. Was habe ich geschrubbt. Ne, das sah einfach nicht schön aus! Also habe ich aus passendem Blümchenstoff ein Innenfutter genäht. Dafür habe ich einen Kreis mit dem Durchmesser der Büchse + Nahtzugabe ausgeschnitten. Aus dem gleichen Stoff ein Rechteck mit den folgenden Maßen:

Länge = Umfang des Kreises + Nahtzugabe = Umfang * 3,14 + Nahtzugabe. Wer kennt noch π? Höhe des Rechtecks = Höhe der Blechbüchse + ca. 2 cm

Jetzt klappt man den Stoff rechts auf rechts und näht aus deinem Rechteck einen Schlauch und zwar die Naht, die die Höhe der Büchse bestimmt. Als nächstes wird der Kreis an den Schlauch genäht, so dass ein Zylinder entsteht. Hier muss man räumlich nähen, finde ich persönlich aber nicht so dramatisch. Heißklebepistole anschmeißen und das genähte Innenfutter in die Büchse drapieren. Dabei den oberen Rand umklappen und festkleben. Wer jetzt schon alle Fäden von der Außenhülle vernäht hat, kann sich glücklich schätzen und ist schon fertig. Wer nicht, muss noch einmal ran.

Habe noch ein Band durch ein löchriges Muster gefädelt und eine Schleife gebunden. Jetzt ist es ein richtiges Mädchenutensilo und hat so ein bisschen was von Prinzessinnenlook durch die Mäusezähnchen als Abschlusskante. Und jetzt: endlich Bilder! Leider habe ich von den Zwischenschritten keine Bilder, war etwas in Zeitdruck *räusper*, aber ich finde, das Endprodukt reicht, um eine Vorstellung zu haben.

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Verlinkt mit Creadienstag und Meertjes Stuff. Ach und weil es ein Upcycling ist, geht es auch zu facile et beau – Gusta.

Venedig an einem Tag

Bei dem heutigen Regenwetter war es drin gemütlich und mit Spaß sortierte ich meine Urlaubsbilder. So gibt es heute einen Beitrag über unseren Ausflug in eine ganz besondere Stadt. Wir genossen unseren wunderbaren Urlaub im beschaulichen Poreč und wurden am Strand von Hansi angesprochen, an einer Katamaran Tour nach Venedig teilzunehmen. Hansi verkaufte diese Tagesausflüge und hatte eine 2 in Deutsch. Ich konnte letztere Aussage nicht überprüfen, aber auf so einen Städtetrip in die Lagunenstadt hatten wir schon Lust. Also mutig voran und gebucht. Am Strand! So etwas macht man auch nur im Sommer, wenn das Gehirn zu lange auf „Relax“ geschaltet ist.

Einen Dienstag in der Früh ging es dann los. Um kurz vor Sieben mussten wir am Anleger sein, ganz schön früh im Urlaub. Wir hofften, das sich der Ausflug in das weltberühmte Venedig lohnen wird. Ehrlich gesagt, war ich ein bisschen skeptisch. Sind da im Hochsommer nicht Massen an Touristen, die sich durch schmale Gassen und auf den Brücken tummeln? Hoffentlich muffeln die Kanäle nicht und die Bauten sind nicht zu verfallen. Ein bisschen Vintage ist ja ok, kann aber zu viel sein bei allzu bröckelnden Fassaden. Teuer soll es auch noch sein, ein Kaffee mehr als 10 EUR! War gespannt.

Auf dem Katamaran begrüßte man uns in allen gängigen Sprachen und wir bekamen viele nützliche Informationen. Dazu auch die Angebote, die wir dazu buchen konnten. Wir entschieden uns für den Transfer vom Katamaran Anleger zum Markusplatz und eine Fahrt auf dem Canal Grande mit dem Taxiboot. Nach zweieinhalb Stunden kamen wir mit dem Katamaran in der Lagunenstadt Venedig bei blitzeblauen Himmel an und ich war das erste Mal verzückt. Was für eine Stadt!

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Während des Transfers erklärte uns Anne-Marie, unser Guide, auf Deutsch, Englisch und Holländisch alle Sehenswürdigkeiten, die rechts und links zu sehen waren. Neben der Kirche „Santa Maria della Salute“, die als Dankeskirche nach einer Pestepidemie gebaut wurde, wurde uns auch das Haus von Elton John gezeigt. Witzig, dass ein heutiger Künstler zusammen mit Einwohnern der Stadt wie Giacomo Girolamo Casanova (1725 – 1798) und Marco Polo (ca. 1254 – 1334) genannt wird. Auf der anderen Seite der Mündung zum Canal Grande sahen wir den prächtigen Dogenpalast mit dem Campanile San Marco bzw. Markusturm, der ursprünglich als Leuchtturm und Landmarke der Lagunenstadt genutzt wurde.

Wir stiegen am Anleger aus, bekamen noch einmal von Anne-Marie wieder in 3 Sprachen eingebläut, diesen Anleger aus unserem Kopf zu streichen und ihrem „pink umbrella“ zu folgen. Ich kam mir ein bisschen vor wie ein amerikanischer Kreuzfahrtpassagier, der 5 Städte in 7 Tage abgrast. Jedenfalls hatte ich schon bei den ersten 3 Fotos der Seufzerbrücke und den Gondeln den „pink umbrella“ samt meiner Familie verloren. Nur kurz beunruhigt, knipste ich weiter und sah schon die nächste Gruppe mit „pink umbrella“. Dieses Mal war die kroatisch-russische Truppe unterwegs. Na perfekt, die gehen doch zum Markusplatz. So war es dann auch. Hier traf ich alle wieder, die Uhrzeit für die Taxibootfahrt wurde noch vereinbart und dann begann der individuelle und damit der superschöne Teil der Venedig Tour.
IMG_1185Wir waren ja praktisch schon an dem beeindruckenden und prachtvollsten Platz Venedigs angekommen, der Piazza San Marco. Der Markusplatz ist das ehemalige Macht- und Repräsentationszentrum der Stadt und mit einer Länge von 175 Metern und bis zu 82 Metern Breite der größte Platz von Venedig. Hier befindet sich der berühmte Markusdom (Basilica di San Marco), der Dogenpalast, der eingangs erwähnte Markusturm, Bibliotheken, Museen und Cafés. Der Dogenpalast (Palazzo del Doge) dient heute noch als Sitz des Dogens. Auch Regierungs- und Justizorgane befinden sich hier. Ein sehr bekanntes Café am Markusplatz ist das Café Florian. Ein Cappuccino kostet hier mittlerweile 16,50 EUR. Aber ich sage euch: Eine Atmosphäre ist da – unbezahlbar. Eine kleine Kapelle spielt Kaffeehausmusik und Gäste aus aller Herren Länder schlürft dort gemütlich einen Kaffee. Ich finde, dieses Flair ist schon mal ein teures Getränk wert, zu Mal man 6,50 EUR für das Getränk, 5 EUR für den Service und 5 EUR für die Musik bezahlt. Wir genossen es ohne Cappuccino.
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Danach erkundeten wir in aller Ruhe die Stadt. Schauten uns einige der 389 Brücken an, unter anderem die berühmte Seufzerbrücke (Ponte die Sospiri). Sie verbindet das ehemalige Gefängnis im Erdgeschoss mit dem Dogenpalast. die Gefangenen, die zu Gericht geführt wurden, konnten beim Überqueren der Brücke ein letztes Mal auf die Stadt schauen. Das führte zu dem einen oder anderen Seufzer, was der Brücke seinen Namen verliehen hat. Unser Weg führte uns vorbei an dem besten Eis von Venedig. Da wurde natürlich ein Frühstückseis genossen. Noch ein Blick in die Schaufenster, die mit Schuhen, Lederwaren und vor allem dem berühmten Muranoglas gefüllt waren. Die gleichnamige Insel, die nur 20 Minuten vom Zentrum entfernt ist, ist das Zentrum der Glaskunst. Klar, dass zumindest ein kleiner Anhänger aus Muranoglas mit musste.
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Wir kamen an der Rialtobrücke (Ponte de Rialto) an. Hier konnte ich mir gut vorstellen, dass Venedig einer der meistbesuchten Städte Europas ist. 30 Millionen Touristen pro Jahr, wovon viele Tagestouristen sind. Hier war es wirklich voll. Trotzdem war die Stimmung gelassen und friedlich. Jeder wartete bis der andere sein Selfie geschossen hat und er an der Reihe war. Die Rialtobrücke war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die einzige Überquerung des Canal Grande. Ein Glück sind 3 weitere hinzugekommen. So jetzt aber raus aus dem Gedränge und gemütlich am bedeutendsten Kanal der Stadt entlang geschlendert. So kamen wir zur Accademia-Brücke (Ponte dell‘Accademia), die nach dem gleichnamigen Museum am Campo della Carità benannt wurde (Gallerie dell’Accademia). Hier war es angenehm leer und wir hatten einen wunderbaren Blick auf den Canal Grande.
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20160809_131243Gemeinsam mit 174 anderen Kanälen durchzieht dieser bedeutendste Wasserweg die Lagunenstadt. Mit 4 km Länge ist er auch der längste Kanal und schlängelt sich s-förmig an vielen berühmten Bauten mit seinem türkisblauen Wasser vorbei. Und es muffelt kein bisschen🙂 . Er beherbergt alle Arten an Wasserfahrzeugen. Egal ob Massimo die Post austrägt, die Carabinieri unterwegs sind oder die Ambulanz einen Hilfebedürftigen aufsuchen muss, alle sind bootsseitig gut ausgestattet. Sogar die Müllabfuhr hat ihre eigene Flotte. Es war wirklich faszinierend, eine Stadt mit Wasserwegen beim täglichen Leben zu bestaunen. Wir beobachteten auch die Wasserbusse (Vaporetti) und Taxiboote, ebenso wie die privaten Boote, die auf den Kanälen cruisten.IMG_1242

Das berühmteste Verkehrsmittel in Venedig ist die Gondel. Kaum eine Postkarte, die nicht diese Art der Fortbewegung zeigt, die meistens von Touristen genutzt wird. Witzigerweise waren fast nur Asiaten in den Booten, natürlich gut behütet und gern mit Schirm. War ein bisschen wie venezianisches Kirschblütenfest.
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IMG_1302Wir suchten uns eine kleine Piazza für eine Verschnaufpause und tranken Kaffee und Wasser, Brause für die Kinder. Keine Angst, hier hat der Cappuccino ganz normale 3-4 Euro gekostet :-) Wir schlenderten weiter durch die Gassen, knipsten schöne Fassaden, Fenster und Gassen. Eine Katze hatte eine Echse gefangen. Wir zogen für unsere Nahrungsaufnahme ein leckeres Sandwich vor. Durch die Gassen werden die Waren übrigens in speziellen Karren transportiert. Kaum, das ein paar Minuten vergehen, heißt es wieder lauthals „Attenzione!“, weil wieder einmal ein Touri den Lastenträger vor die Füße läuft.

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Jetzt ging es wieder etwas hektischer zu. Wir liefen zum Anleger des Taxibootes und mit 8 anderen Fahrgästen startete unser Capitano rasant, kaum hatte der letzte Gast das 2. Bein im Boot. Im Sitzen (wir hatten schon etwas schwere Beine nach dem Pflastertreten) und mit ein bisschen Fahrtwind genossen wir die prachtvolle Stadt vom Wasser aus. Nach dem Canal Grande kamen wir auch in kleinere Kanäle. Hier musste sich unser Käpt’n schon bücken, um durch die Brücken durchzukommen. Keine Ahnung, ob es hier Verkehrsregeln gab. Wenn ja, hat sie keiner beachtet.
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IMG_1338Es war wirklich ein würdiger Abschluss unseres Tages in Venedig. Zurück ging es im Bus. Der Katamaran war wohl kaputt. Na ja, wer weiß. Es zog sich etwas, da wir bei einer Umsteigeaktion auf andere Busse warten mussten. Wir muffelten unsere Sandwiches und beim Halt an einer Tanke versorgten wir uns mit kalten Getränken und Süßigkeiten. Schlecht ging es uns nicht und wir wurden gefahren, Sonnenuntergang inklusive.
IMG_1312Insgesamt waren wir schwer begeistert von Venedig. Jederzeit wieder würden wir dieser tollen Stadt einen Besuch abstatten. Museen, Bauwerke, Galerien wollen auch einmal von innen betrachtet werden. Da ist noch viel Luft nach oben, wie man so schön sagt. Wenn uns einer fragt: „Was war das schönste Erlebnis in eurem Kroatienurlaub?“ sagen wir alle Vier im Chor: „Venedig!“ Ein bisschen schräg, oder?

Was habt ihr tolles im Urlaub erlebt? Was hat euch beeindruckt? Was war anderes als eure Erwartungen? Vielleicht auch so viel besser? Freu mich auf eure Geschichten!

Pizza geht immer – dieses Mal in Mini und Low Carb

Auf Kerstins Blog littlenecklessmonsterfood stöbere ich zu gern. Ob tolle vegetarische Gerichte oder Reisen, es macht Spaß die Beiträge zu lesen und nicht selten stehen ihre Gerichte auf meiner „Koch-ich-auch“-Liste. So stellte sie vor längerem schon ihre Mini Zucchini Pizzen vor. Ein perfektes “Freitagabend, ich starte gemütlich ins Wochenende”-Essen, nicht zu aufwendig, lecker mit einem Glas Wein oder Bier und ein Familienessen. Ach, was gibt es Schöneres.
Das Besondere an diesem Gericht ist, dass Zucchinischeiben als Grundlage der Pizza dienen. Diese werden dann mit Pesto bestrichen und können dann nach Lust und Laune belegt werden. Hier kommt dann deine Fantasie ins Spiel. Alles, was du da hast oder was du sowieso auf Pizza magst, kannst du hier verwenden.

Ich habe gleich 4 Varianten gebaut:

  • mit Tomate, Lauchzwiebel und Mozarella
  • mit Paprika, Tomate, Gouda
  • mit Artischocken und Gouda
  • mit getrockneten Datteln und Ziegenfrischkäse

Zucchini in Scheiben schneiden und mit dem Pesto bestreichen. Dafür nehme ich gern rotes, das mag ich lieber. Ich habe für 4 Personen 2 Bleche gemacht. Sieht vielleicht viel aus, ist aber dringend zu empfehlen. Das ist sich so weg.

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Dann mit den restlichen Zutaten belegen. Ist nicht so schwierig, manchmal ein bisschen fummelig, dass auf die Scheiben zu packen, gerade, wenn man etwas mehr drauf haben möchte.

So, ihr kleinen bunten Dinger, ab in den vorgeheizten Ofen. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 bis 25 Minuten backen. Küche aufräumen, Flasche Wein öffnen und genießen.

Schnell noch ein paar frische Oreganoblättchen verteilt, jetzt aber.

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Also ich dachte, die Pizzen mit Artischocken und Ziegenkäse/Datteln habe ich fast für mich. Denkste, die waren der Renner. Wir haben wirklich fast beide Bleche zu viert aufgegessen. Was würdet ihr auf die Zucchinischeiben packen? Was sind eure Lieblingsbelege auf Pizza?

Wünsche euch ein schönes Wochenende!