Jungsgeschichten

Der Sohnemann hat im Nachbarhaus einen guten Freund. Die beiden hängen viel zusammen ab. So sagt man das wohl unter 12 bis 14Jährigen. Sie spielen Computer, fahren Longboard und radeln durch die Gegend. Da wir in der Nähe der Stadt wohnen, führt sie der Weg auch des Öfteren in einschlägige Geschäfte; sprich Technik- und Eisläden werden unsicher gemacht. Da werden dann die neuesten technischen Details bequatscht und hinterher gibt es ein leckeres Eis in der Rostocker Eiswerkstatt. Ich muss da jetzt mal ein bisschen Werbung machen. Der Laden ist einfach zu beliebt bei uns. Danach wird sich zufrieden auf den Rückweg begeben und wieder aufs Dorf geradelt. Die Kids haben es wirklich gut!
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Ins Netz gegangen – mit Hoooked Eco Barbante*

*dieser Beitrag enthält Werbung

Eco Barbante? Noch nie gehört? Ich ehrlich gesagt, vorher auch nicht. Auf der Hoooked Seite habe ich mich bisher eher für  Zpaghetti und RibbonXL interessiert. Eco Barbante ist eine weitere Garnlinie , die aus recycelten Textilien hergestellt wird. Ist es nicht eine feine Sache, Tonnen von Textilabfällen wiederzuverwerten und zu einem gleichmäßigen Baumwollgarn zu verarbeiten? Ohne viel Mühe kann man hier einen Beitrag für die Umwelt leisten und kreativ tätig werden. Eine Verbindung, die ich sehr gern mag.
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Auf herzöglichen Wegen – Schloss Willigrad

Ich hoffe ihr habt einen tollen Sonntag verbracht und den Muttertag ordentlich gefeiert. Der Wettergott hat es jedenfalls gut mit den Müttern gemeint und uns einen wunderschönen Tag beschert. Perfektes Ausflugswetter! Mich erinnert das an ein  spontanes Familientreffen genau vor einem Jahr. Da wir schon lange mal Schloss Willigrad bei Schwerin besuchen wollten, stand das Ausflugsziel schnell fest. Ich weiß nicht, woran es lag, ob an dem schönen frühsommerlichen Wetter, der tollen Umgebung des Schlosses oder an unserer Freude uns wiederzusehen. Die Stimmung war gelöst und fröhlich wie nie. Wir unterhielten und lachten bei einem Sektchen auf der Bank  stundenlang.
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Gemüsepuffer mit Bärlauchquark

Hurra, endlich hat die Frühlingssonne es geschafft! Ein wunderschöner Tag geht zu Ende und jetzt mal Hände hoch: Wer hat hat nicht den Grill angeschmissen und ein paar Steaks und Bratwürste vernascht. Nach dem langen Winter ist das immer ein kleiner Glücksmoment, wenn es endlich wieder nach Holzkohle und Röstaromen duftet. Als Gegenprogramm gibt es dann wieder Leckeres aus Gemüse und Co. Die Gemüsepuffer habe ich jetzt schon öfters gemacht und sie kommen super an bei meiner Familie.
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Rock the Hering!

Nach meinem ersten Versuch ein Kleidungsstück für mich zu nähen, war ich angefixt. Mein federleichtes Jerseykleid war ganz gut gelungen und jetzt sollte es ein Rock aus Jersey werden. Kann ja wohl nicht so schwer sein, oder? Immerhin gilt ein Rock als Einsteigerprojekt für’s Klamotten nähen. Der Stoff sprang mich bei Mira an und landetet sofort im Warenkorb. Azurblauer Jersey mit ganzen Heringsschwärmen drauf. Allerliebst! Heringe mag ich nicht nur als Tischdeko und gebraten auf dem Tisch, auch als Rockdesign sind sie eine Wucht. Menge X bestellt. Einmal die Länge und bisschen füs Bündchen reicht doch, oder? Tja, vielleicht sollte frau dann doch lieber ein Schnittmuster vor dem Bestellen in peto haben. Der erste fatale Fehler bei diesem Projekt. Stoff war da und ein passendes Schnittmuster musste her. Ganz schlicht, leicht A-förmig sollte der Rock werden. Die Heringe sollten für sich wirken, die brauchten keinen Schnickschnack. Ich fand ein Freebie von Kluntjebunt auf dem Bernina Blog, ein Winterrock aus gestepptem Stoff. Nähprofis wissen jetzt gleich, wo der nächste Fail lauerte. Jerseystoff und Schnittmuster für gewebten Stoff, das geht schief. Jerseystoff verhält sich von der Dehnbarkeit doch ganz anders als Webware. Immerhin hatte ich schon gehört, dass man dann die Größen anpassen muss. Wenn du ausführliche Info zu diesem Thema brauchst, hüpf doch gleich mal rüber zu Crafteln.de. Meike hat vor kurzem einen tollen Artikel dazu geschrieben. Der hätte meinem Rockprojekt sehr gut getan.
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Rhabarberkuchen mit Frangipane im Chevronmuster

Bei Marions Unterfreundenblog lasse ich mich gern inspirieren. Fantastische Rezepte toll ins Szene gesetzt und jede Menge Tipps zur Freizeitgestaltung in der Rhein-Neckar-Region findest du bei ihr. Ich mag ihre frische Art zu schreiben. Gerade ihre Rezepte, gespickt mit leicht verdaulichen Wissenshäppchen haben es mir angetan. Da Marion gerade in der Rhabarberphase ist und ich ein sehr feines Kuchenrezept bei ihr entdeckt habe, gab es nach einem Check im Garten meine Version von Rhabarberkuchen mit Mandelfrangipane.

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#Monatscollage April

Kinder, wie die Zeit vergeht. Habe ich doch fast den Termin für Frau Rösis #Monatscollage verpasst. Der April flog wieder mal an mir vorbei, ich muss mir einfach weniger vornehmen. Dieses Wochenende habe ich gleich damit angefangen. Ein entspannter Tag mit etwas Kochen, Backen und Gartenarbeit war angesagt. Ein bisschen gehäkelt habe ich auch noch. Alles ganz gemütlich hinter einander weg. Nach dem Frühstück habe ich meine Gegenstände für die Monatscollage zusammengesucht.
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Die Vase hat meine Tochter im Töpferkurs gemacht, die steht immer in meiner Küche. Die Topflappen hat die Großtante einer Kollegin für mich gehäkelt. Die halte ich in Ehren. Das Olivenbuch habe ich schon ewig. Eine gute Gelegenheit mal wieder hinein zu schauen. Der Rest ist in der Küche, Arbeitszimmer und Bad zusammengeklaubt. Meine gepunkteten Eierbecher mag ich übrigens auch sehr gern. Allerdings sind sie schon etwas angeschlagen. Habe da irgendwie Talent zu. Wie immer gibt es wieder ein Suchbild bei mir. 3 Änderungen von einem Bild zum anderen. Hoffe, es ist ordentlich knifflig dieses Mal.
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Wünsche euch noch ein entspanntes Wochenende und verlinke mich gleich noch bei Frau Rösi und beim Samstagsplausch.

Der Hering ist da!

Wer an der Küste wohnt, kann ihm nicht entgehen, dem freudigen Ruf im Frühjahr: „Der Hering ist da!“ Per Mundprogaganda und in Internetforen, die „Blinker“, „Die Strandangler“ oder „Dicht am Fisch“ heißen, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Jetzt ist die beste Zeit, diesen leckeren Fisch zu angeln. Dann sortieren die Angler ihre Haken und setzen sich bei noch frischen Temperaturen an die Küste und werfen ihre Ruten aus. Da kommen an manchen Tagen schon mal 180 Heringe im Eimer zusammen. Wirklich, und das ist kein Anglerlatein! Die Heringe kommen um diese Zeit zum Laichen an die Küste und zwar in riesigen Schwärmen. Das ist dann für die Angler ein richtiges Schlaraffenland. Professionell wird es, wenn du Heringe vom Boot aus angelst und vorher mit einem Echolot die Heringsschwärme aufspürst. Aber auch an der Küste drängeln sich die Angler an der Schlei, an den Boddengewässern vor Rügens Küste, am Rostocker Stadthafen und an der Warnemünder Ostmole. Vielleicht kennt ihr das Bild von Anglern auf der Rügenbrücke. Da ist keine einzige Lücke frei. Hier treten die Angler um diese Zeit auch in Schwärmen auf. Ich war selber schon Heringe angeln und möchte es eigentlich viel öfter tun, allein schon wegen der frischen Luft an der Küste und des leckeren Fisches, der frisch gebraten eine Köstlichkeit ist. So ganz der Fan von „Ich bade stundenlang einen Wurm“ bin ich zwar nicht, aber Heringe angeln ist schon cool. Nach so viel (Fisch-)schwärmerei geht es jetzt ab zum eigentlichen Thema dieses Posts.
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Wenn jetzt Sommer wär

Dieser Song von Ingo Pohlmann läuft gerade im Radio und er passt perfekt zu diesem Beitrag. Willst du kurz mal in das Lied reinhören? Hier ist eine sehr schöne Liveversion wie ich finde. Ja, wenn jetzt Sommer wär, dann könnte man mit nackten Füßen durchs Gras laufen, würde sich die Sonne auf den käsigen Bauch scheinen lassen oder sich abends mit Freunden auf einen kühlen Sekt oder ein frisches Bier treffen. Sommer ist für mich pure Lebenslust. Gibt es was Schöneres als laue Sommernächte mit lieben Menschen zu verbringen?

Angesichts der jetzigen Temperaturen kann man kaum glauben, dass bald Sommer wird und wir manchmal im April schon T-Shirt-Wetter hatten. Glücklicherweise hatten wir schon einen wunderschönen Abend, der mit fast 20 Grad schon fast als laue Sommernacht durchgehen konnte. Ende März war es wirklich traumhaft schön und wir nutzten gleich die Gelegenheit ein Sommerfest zu feiern. Kulinarische Versorgung durfte natürlich nicht fehlen. Neben einer Reihe von Köstlichkeiten, die die Nachbarn mitbrachten, stürzte ich mich auf die Vorbereitung von ein paar vegetarischen Brotaufstrichen, die allesamt für köstlich und teilenswert befunden wurden.Party-Aufstrich-auch-vegan
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