Kuschelkissen aus Filzwolle

Winter ist Kuschelzeit. Was gibt es Schöneres als sich auf die Couch zu schmeißen, der Kamin bollert vor sich hin, in der Hand die Häkelnadel und im Rücken ein gemütliches Kissen. Während der Weihnachtstage habe ich in einem einfachen Kraus-Rechtsmuster ein Modell gestrickt. Die Bambusnadel von dem Projekt „Ein Schal fürs Leben“ und ein paar Knäul Drops Eskimo in hellgrau waren genau richtig dafür.
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Valentinstag? Muss das sein?

Am Freitag saßen wir gemütlich vor dem Fernseher und auf einmal pöbelte der Liebste los: „Valentinstag? Muss das sein? Die gehen mir auf den Keks damit!“ „Liebster, kein Streß! Ich freue mich, wenn du mir jede Woche beim Einkaufen ein paar schöne Tulpen mitbringst und den Müll immer klaglos raus bringst. Viel schöner als wenn du mir einmal im Jahr überteuerte Rosen mitbringst!“ So, der Liebste war beruhigt. Der Druck dieses doch etwas künstlich gepuschten Tages war von ihm genommen. Er muss nicht durch „Come in and find nothing“ Läden hirschen oder die Blumenindustrie ankurbeln.

Ich mag ja all diese Tage und denke mir ganz zwanglos eine Kleinigkeit aus. Falls mir nichts einfällt, wäre es auch nicht weiter dramatisch. Geburtstag oder Weihnachten sind doch da eine ganz andere Kategorie. Dieses Jahr habe ich mich von Yvonnes Cupcakes mit  Loveletters inspirieren lassen und leckere Valentinskekse gebacken. So viel zum Thema „auf den Keks gehen“ 🙂 . Die gab es ganz entspannt heute schon und sie waren so zart, knusprig und frisch, dass ich das Rezept gleich mit euch teilen muss:

Zutaten:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Ei
200 kalte Butter
1 Päckchen Vanillezucker
Für den Guß: Puderzucker, Zitronensaft und ein paar Zuckerherzen

Die Zutaten schnell und mit kalten Händen zügig durchkneten. Die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Du kannst den Teig auch am Vorabend vorbereiten und nächsten Tag verarbeiten.

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Flamingos und Ringeljersey

Im Oktober des vergangenen Jahres war ich auf dem Stoffmarkt im heimischen Rostock. Ich radelte mit einer ebenso nähbegeisterten Nachbarin bei herbstlich kühlem Wetter dahin und wir nahmen den Stoffmarkt im Sturm. Zwischendurch wärmten wir uns bei einem heißen Tee in einem Café auf, um gleich danach zu einem weiteren Kaufrausch durchzustarten. Die erworbenen Schätze wurden stolz bei Facebook präsentiert, gewaschen und getrocknet und kamen sorgfältig gefaltet ab in die Stoffkiste. Oktober, November und der Dezember sowieso vergingen wie im Fluge und meine Stoffschätzchen jaulten in der Kiste, weil sie unter die Nähmaschine wollten. Der Plan stand schon lange, was daraus werden sollte und jetzt im Januar war es dann endlich so weit. Die Flamingos sollten in trauter Zweisamkeit mit dem Ringeljersey auf einem kuscheligen Tuch, Armstulpen und einer Mütze ihr Unwesen treiben. Da es ja im Netz so viele unermüdliche Näherinnen gibt, die das alles schon ganz oft genäht haben und dazu Anleitungen geschrieben haben, konnte ich nach deren Download auch gleich loslegen. Weiterlesen

Mit Muschelmuster gegen den Winter

Ich bin ein ausgesprochener Fan von Handstulpen. Ich liebe sie einfach und sie sind mein liebstes Winteraccessoires. Der nordische Wind kann nicht in die Jackenärmeln reinfahren, weil die schön geschützt sind. Der Puls und die Unterarme bleiben schön warm, was auch die Hände merken. Die Schreibtischplatte im Büro kann noch so kalt sein, die Stulpen wärmen. Sie sehen toll aus und peppen jedes Winteroutfit farblich auf. Das Wichtigste aber: Beim Autofahren, Einkaufen, Kleingeld am Parkautomaten suchen usw. hast du deine Hände frei! Oder wer kann behaupten, dass alles mit Handschuhen erledigen zu können? Vom leidigen „Ich schau mal kurz aufs Handy.“ wollen wir hier schon gar nicht sprechen.

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#5minutencollage – Februar

Zack ist Februar und am ersten Montag des Monates startet wieder die #5minutencollage von Rösi. Die Januarvariante von Weiß zu Schwarz erschien mir recht einfach zu realisieren und schnell waren die Gegenstände zusammen gesammelt. Für den Februar heißt es: von Weiß zu Gelb. Puh, finde ich da was? Gelb ist in unserem Haushalt praktisch nicht vorhanden. Lediglich ein quietschegelbes Entchen treibt sich noch auf dem Badewannenrand rum. Als ich dann am Samstag beim gemütlichen Frühstück den Blick so schweifen ließ, fiel mir auf, wie viel Gelb doch auf dem Frühstückstisch steht. Butter, Käse, Bananen, O-Saft und gekochtes Ei. Mit ein paar Wäscheklammern, einem Buch aus dem Regal und Wolle waren die Gegenstände für die #5minutencollage wirklich in dieser Zeit zusammen gesammelt.
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Weil euch beim letzen Mal das Suchbild so viel Spaß gemacht hat, gibt es wieder eins. Drei Dinge habe ich verändert. Mal schauen, ob ihr es schnell rausbekommt. Dieses Mal ist es hoffentlich ein bisschen schwerer. Also wer mitraten will, nicht in die Kommentare schauen.
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Fotografieren durfte ich dann so lange, bis Sohnemann seinen O-Saft wiederhaben wollte 🙂 .

Verlinkt mir Rösis #5minutencollage im Februar

Rindfleischsuppe auf vietnamesisch

Winterzeit ist Suppenzeit! Was wird bei uns zu Hause geschlürft und geschmatzt, wenn ich einen leckeren dicken Eintopf serviere oder eine Brühe mit viel Gemüse kredenze. Jennys Blog Zucker, Zimt und Liebe hat mich zu dieser vietnamesischen Rindfleischsuppe inspiriert. Es war mal etwas ganz anderes und die Kombination von Rindfleisch, Chili, Limette und Ingwer konnte ich mir bei nasskaltem Schmuddelwetter so richtig gut vorstellen.
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Offline ist die neue Entspannungstechnik

Ja, ich gebe es zu. Ich gehöre auch zu denjenigen, die oft auf ihr Handy schauen. Ob tagesüber oder chillig auf der Couch lasse ich mich zu gern vom farbigen Display ablenken und verfolge, was bei euch und in der Welt so los ist. Ich tauche ein in die Welt der bunten Blogs, der Instagramer und Facebooker. Da kann ich schon mal die Zeit vergessen und bin hinterher wie berauscht von all den Ideen, lieben Kommentaren und von all den süßen Kätzchen (seit wann gibt es eigentlich diese vielen Katzenvideos bei Facebook?). Ich scroll mich manchmal hektisch durch, streife Videos nur im Vorbeigehen und klicke mich ein anderes Mal immer tiefer von Link zu Link im Netzwerkgeflüster.

Das letzte Wochenende hat mir allerdings gezeigt: Ich kann auch noch ohne! „Kein Netz“ war auf meinem Display zu sehen. Kurz geflucht, das Handy in die Ecke gepackt und sich dem Leben 1.0 in vollen Zügen gewidmet. Praktisch zu 100% mit der Familie in einem 500 Seelendorf an der Ostsee herrlich entspannt. Was brauche ich da ein Handy? Kamera geschnappt und bei fantastischem Wetter an an der Wohlenberger Wiek spazieren gegangen, wo ich schon als kleiner Butscher gebadet haben soll.
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