Rund und bunt – Täschchen aus Stoffresten

Das Teenagermädchen wollte ihren Freundinnen zu Weihnachten kleine Kopfhörertäschchen schenken und auch selber gleich eins haben. Das sind genau die Projekte, die ich mag. Ich holte also meine Stoffkiste mit der Webware heraus und wir beschlossen die Farbkombis. Ich hatte alles auf der Couch ausgebreitet und nur 3 Kombis zu machen, fand ich viel zu schade. Hatte ich doch gerade sooooo viele Ideen dazu. Also Schere und ein Glas mit ca. 8,5 cm Durchmesser geschnappt und erst nach 14 Täschchen konnte ich meine Kombiwut bremsen.
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Thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas

Für 2019 haben wir uns vorgenommen, weniger tierische Produkte zu essen. Hauptsächlich aus Nachhaltigkeitsgründen, aber auch weil fleischlose Kost gesund und lecker ist. Wir haben Silvester gleich damit angefangen und ein leckeres thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas gekocht. So eine leicht scharfe, pikante Suppe geht auf Festivitäten ja immer und nächsten Tag hat man oft noch einen Rest, den man gut aufwärmen kann. Perfekt für den Auftakt ins neue Jahr.
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Einkauf ohne Plastiktüten

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So, neues Jahr, neues Glück! Zeit für gute Vorsätze und bei denen soll es nicht bleiben. Nachhaltigkeit und Plastikvermeidung war sogar Thema auf unserer Silvesterparty. Das hat mich animiert, gleich zu Anfang des Jahres ein lang gehegtes Vorhaben endlich zu realisieren. Schon lange habe ich selbstgenähte Beutel und Netze in meiner Handtasche. Die zücke ich bei jeder Gelegenheit und da ich fast immer mit einer Handtasche / Rucksack unterwegs bin, bin ich praktisch immer vorbereitet.

Wo ich etwas liederlich war, war die Frage, wie packe ich Obst und Gemüse plastikfrei ein. Oft habe ich die Paprikaschoten oder Birnen ohne Plastiktüten abgewogen und so in den Korb gelegt. Das ist zwar möglich, aber ein bisschen umständlich und spätestens bei Nüssen oder losen Pilzen funktioniert diese Methode dann doch nicht so gut. Aber jetzt bin ich auch da vorbereitet und habe aus dünnem Baumwollstoff Beutel genäht.
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Öko? -Logisch!

Das neue Jahr hat begonnen und es ist die Zeit der guten Vorsätze. Für dieses Jahr habe ich mir gemeinsam mit meiner Familie vorgenommen, mehr für die Umwelt zu tun und dem Thema Nachhaltigkeit mehr Raum zu geben. Wir wollen weniger Fleisch essen, Plastik vermeiden und bewusster mit unseren Ressourcen umgehen. Daher gibt es auf meinem Blog jetzt eine neue Kategorie: Nachhaltigkeit. Mich begleitet dieses Thema schon sehr lange. Ich habe sogar schon meine Diplomarbeit vor mehr als 2 Jahrzehnten zu dem Thema geschrieben, benutze seit Jahren keine großen Plastiktüten beim Einkauf und vermeide chemischen Kram soweit es geht. Ich denke aber, die Zeit ist reif für mehr. Die Weltmeere ersticken in Plastikmüll, der unweigerlich in unsere Nahrungskette kommt. Fadenscheinige Dieselfahrverbote sollen in Innenstädten zur Luftverbesserung beitragen, während sämtliche Waren Deutschlands hauptsächlich auf der Straße transportiert werden und immer größere Warenströme global passieren. Die Massentierhaltung quält Tiere in nicht artgerechter Haltung, nur um noch mehr billiges Fleisch für den Konsum auf Kosten der Gesundheit der Tiere und auch unserer zu produzieren.
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Celebrate 2019!

Ach, was habe ich herrlich gegammelt die letzten Tage. Müßiggang de luxe sage ich nur. Resteessen, Couching bis der Hintern brannte und ein bisschen stricken. Aber nur, wenn ich wirklich Lust dazu hatte. Aber nu reicht es auch. Ich freue mich auf die morgige Silvesterparty und habe dann doch noch ein bisschen gebastelt. Das meiste hatte ich von den letzten Jahren noch in der Silvesterkiste. Das wird wieder verwendet, Upcycling sozusagen. Wäre doch auch zu schade, die selbstgezwirbelten Girlanden, die restlichen Glückskekse und die gestanzten Sterne und Banner nach nur einem Mal dem Müll zuzuführen. Wer nicht mehr genau weiß, was ich alles so gemacht habe (und das werden die meisten von euch sein – wer kann sich denn merken, wer wann was gemacht hat – also ich nicht) gibt es hier einen Link zum letzten Jahr, und hier gleich noch einer und noch einer.

Hier und da musste die Jahreszahl ausgetauscht werden. Gut, dass ich mir den Link für das „Celebrate 2019“ Banner auf Pinterest gemerkt habe. Da findest du sowieso so einige meiner Ideen wieder. Schau doch mal rein.

 

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Unser nachhaltiger Tannenbaum

Schon weit vor Weihnachten warf ich am Abendbrotstisch in die Runde, dass ich dieses Jahr gegen einen klassischen Tannenbaum bin.  „Was, keinen Tannenbaum?“ kam besonders aus der Teenagerfraktion. Ich begründete meine Meinung mit dem ökologisch sinnlosen Tannenbaumschlachten, nur um für ein paar Tage einer Tradition zu folgen. Zugegeben, es ist eine schöne Tradition. Sind doch für fast jeden schöne Erinnerungen mit dem nach Harz duftenden Baum zu Weihnachten verbunden. Allerdings finde ich mittlerweile den Preis zu hoch. Die Bäume wachsen zig Jahre in extra angebauten Schonungen mit nicht unerheblichen Pestizideinsatz. Wir feiern oft Silvester eine Party und schmeissen den Baum dazu schon wieder raus. Sprich 10 Tage Tradition gegen 10 Jahre Wachstum in Monokultur. Nachdem wir darüber am Abendbrotstisch gesprochen haben, waren doch immerhin 3 von 4 Familienmitgliedern überzeugt, dass es eine Alternative auch tun würde.
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A Hirsch – mein Weihnachtskleid

Ich sitze auf der Couch, im Radio gibt es ein Special: eine Stunde lang „Last Christmas“ in allen Varianten und die Kerzen brennen im Adventsgesteck. Die Geschenke sind organisiert, der Essensplan steht und für Samstag haben wir Freunde und Nachbarn noch zu einem gemütlichen Glühweinfest eingeladen. Na, wenn da nicht Weihnachtsstimmung aufkommt, besonders da ich heute in den Weihnachtsurlaub starte. Läuft also und es bleibt ein wenig Zeit euch mein Weihnachtskleid vorzustellen. Eigentlich ist es eher ein Adventskleid, da ich es schon des Öfteren angehabt habe. An Heiligabend werde ich es aber mit ein paar feinen Schühchen und Schmuck gepimpt, tragen. Wir sind da in kleiner Runde zu Hause und da ist es genau richtig.

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Eingelegter Matjes – pikant mit Schmand

Gerade in der Weihnachtszeit ist man dem Süßen doch etwas mehr verfallen als sonst. Nachdem man zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt eins / zwei Glühwein genossen hat und sich die Winterjacke ordentlich mit Puderzucker von den Mutzen voll gestaubt hat, klebt einem die Zunge schon am Gaumen und man lechzt nach etwas Herzhaftem. Meist will man dann nur eine Kleinigkeit, weil von Hunger kann man hier wohl kaum reden. Welch ein Segen, wenn man dann im Kühlschrank ein paar Zutaten finden und diese zu einem köstlichen Heringssalat a là Mama zusammenrühren kann. Noch besser, wenn er schon fertig auf einen wartet und man nur noch die Stulle rausholen braucht.

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Gebrannte Mandeln – frisch aus der Pfanne

Ach, dieses Jahr kam die Weihnachtszeit gefühlt noch schneller als sonst. Es schien nicht nur mir so zu gehen, dass das warme, sonnige Wetter der letzten Monate kein Adventsfeeling aufkommen ließ. Ich habe erst dieses Wochenende mit Lebkuchenessen angefangen und überall erzählt, dieses Jahr reicht mir ein Kiefernzweig im Regal als Weihnachtsdeko. Ein wenig mehr ist es dann doch geworden. Wenn ihr mal schauen möchtet?

 

In der Küche bleibt es dann doch beim Weihnachtsrot statt der lebensbejahenden Grautöne im Wohnzimmer. Die finde ich einfach edel und modern in diesem Jahr. Ich mag eben immer gern verschiedene Dekovarianten. Im Wohnzimmer eher stylisch und in der Küche klassischer. Außerdem muss doch der rote Zierapfel wieder in Szene gesetzt werden. Der Baum ist immer noch übersät Früchten, die so dekorativ sind.

 

So ein paar alte Bekannte werden jedes Jahr wieder herausgeholt. Insgesamt habe ich aber dieses Jahr vielleicht 5% meiner Weihnachtsdeko vom Boden geholt und ich habe nicht ein Stück dazugekauft, ja nicht einmal gebastelt. Ich glaube, dass gab es noch nie und soll ich euch etwas sagen? Ich fühl mich ganz wohl damit und dass ist doch die Hauptsache, oder?

 

So richtig Weihnachtsfeeling kam heute Nachmittag bei uns auf. Das Teenagermädchen wollte für ein Abiballprojekt gebrannte Mandeln machen und ich habe ihr dabei geholfen. 3 kg Mandeln verarbeiten sich ja nicht so nebenbei. Wir schalteten in unserem Internetradio den Santa-Sender an und mit fröhlichem Weihnachtsgedudel verwandelten wir unsere Küche in eine duftende gebrannte-Mandeln-Bude. Das hat Spaß gemacht und weil wir nach einer Proberunde eine gute Mischung gefunden haben, gibt es hier unser Rezept, dass sich heute bewährt hat.
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