Kissenparade

Ich hoffe, Ihr konntet den gestrigen traumhaften Sonntag auch genießen. Ich habe gleich den Strandkorb eingeweiht und windgeschützt das Gesicht in die Sonne gehalten. Was gibt es Schöneres. Dazu habe ich meine Frühlingskissen an die frische Luft geholt, die sich so nach und nach vermehrt haben. Das letzte Kissen ist gerade dieses Wochenende dazugekommen. Kissen sind für mich ein ideales Upcyling-Projekt, wo man ausgediente Blusen, Tops oder Hemden aus Baumwollstoffen verwenden kann. Oft sind ja nur die Kragen nicht mehr gut oder der Schnitt ist unmodern geworden. Die Knopfleiste der Oberteile werden dann zu derselben am Kissen. Der Rest ist nun wirklich nicht dramatisch zu nähen. Die Teile werden nach Lust und Laune zusammengesetzt, abgesteppt und die Vor-und Rückseiten zusammengenäht. Das Versäubern mit dem Zickzackstich macht die Maschine ja fast von allein. Bei einem Kissen habe ich einen meiner Lieblingssprüche aufgestempelt. Einzelne Buchstaben habe ich extra aufgenäht, um den „selbstgemacht-Stil“ noch ein bisschen zu unterstützen.

Die gehäkelten Kissen sind entweder Reihe für Reihe (Muschelmuster hier erklärt) oder von der Mitte aus gefertigt. Bei letzterer Variante fängt man mit einem magischen Ring an, häkelt 3 Luftmaschen und 8 Stäbchen. Abgeschlossen wird die Runde mit einer Kettmasche. In der 2. Runde häkelt man 6 Stäbchen, lässt 3 Maschen aus und häkelt wieder 6 Stäbchen, noch 2x wiederholen und mit einer Kettmasche abschließen. In den nachfolgenden Runden nur an den 4 Ecken 6 Stäbchen häkeln, ansonsten im Muschelmuster weiterhäkeln und den Farbwechsel nach jeder Runde nicht vergessen. Das gestreifte Kissen hat eine bunte Knopfleiste, das andere einen Reißverschluss. Grundsätzlich tendiere ich zu Reißverschluss bei Häkelkissen, da die Knopflöcher bei Baumwollgarn gern ausleiern und dann nicht mehr so gut schließen. Auch näht sich so ein Reißverschluss leichter in das Häkelobjekt (weiß keinen besseren Ausdruck 🙂 ) als man denkt.

Meine Patchworkdecke ist ein Anlehnung an die Tilda-Decken. Eine liebe Nachbarin hat mir ihre Nähmaschine geliehen, mit der ich Schriften und Rauten nähen konnte. Mit Zierborten, Knöpfchen und den genähten Verzierungen ist eine bunte Kuscheldecke herausgekommen. Kuschlig deshalb, weil ich von der anderen Seite eine Fleecedecke dagegen genäht habe. Besonders fasziniert war ich von der tollen Anleitung von farbenmix.de zum Herstellen und Annähen von Schrägband. Das hat super funktioniert. Ich habe so das Gefühl, dass ich bald wieder eine Decke nähen möchte, dieses Mal in etwas zarteren Farben. Und meine „abgespeckte“ Variante einer Patchworkdecke ist ja ein durchaus machbares Projekt.

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