Erdbeer-Rhabarber-Datschi

Als ich neulich in München am Bahnhof nach einer Leckerei Ausschau gehalten habe, stand am Bäcker: Erdbeer-Rhabarber-Datschi. „Wow, das hört sich gut an!“ dachte ich. Auch wenn ich bis dato Datschi nur mit Zwetschgen oder als Reiberdatschi kannte, konnte ich mir so ein Datschi in Verbindung mit Erdbeeren und Rhabarber gut vorstellen. Genau das brauchte ich da und ich verzehrte ein saftiges Stück Hefekuchen mit knusprigen Streuseln obendrauf. „Man, war des goad!“ hätte ein Bayer gesagt.
IMG_0160Wieder zu Hause wollte ich so einen leckeren Kuchen auch backen und suchte nach einem passenden Rezept. Ich fand keins, sondern mehrere, aus denen ich mein ganz persönliches Erdbeer-Rharbarber-Datschi Rezept kreierte. Da es ganz gut gelungen ist, teile ich es gern mit euch. Der Boden wurde ein Quark-Ölteig, der auch gern für Datschis genommen wird. Hefeteig ist auch lecker, aber der Quark-Ölteig ist länger haltbar und da der Kuchen für Samstag und Sonntag gedacht war, habe ich mich dafür entschieden.

Zutaten:
Quark-Ölteig:
150 g Magerquark
6 EL Sonnenblumenöl
1 Ei
75 g Zucker
300 g Dinkelmehl 630
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver

Belag und Streusel:
700 g Rhabarber
500 g Erdbeeren
110 g Dinkelmehl 630
100 gemahlene Mandeln
100 Zucker
90 g geschmolzene Butter

Zu allererst die Früchte ernten. Rhabarber wächst noch im Garten und da wir ein Erdbeerfeld ganz in der Nähe haben, flugs ein Körbchen geerntet und gleich noch ein paar Holunderblüten für zwei Nebenkriegsschauplätze geerntet. Backhofen auf 180 Grad vorheizen.

Dann den Quark-Ölteig zubereiten. Quark, Ei, Zucker, Salz und Öl cremig rühren. Mehl und Backpulver mischen und mit dem Knethaken zu einem weichen, aber nicht mehr klebrigen Teig rühren. Notfalls etwas Milch oder Mehl dazugeben, um diese Konsistenz zu erreichen. Bei mir war es gleich so perfekt. Dann den Teig ausrollen und dafür Frischhaltefolie nutzen, so bleibt nichts am Nudelholz kleben. Auf ein Backblech legen.
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Rhabarber und die Erdbeeren waschen, kleinschneiden und auf dem Teig verteilen. Dann mit der Hand die Streusel kneten und auf den Früchten verteilen. Dann den Kuchen in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 35 bis 45 Minuten backen.

Und da ist er: Mein Erdbeer-Rhabarbarber-Datschi! Dolle Fotos konnte ich nicht mehr machen. Es wurde so schnell die Gabel in Kuchen rein gehackt, dass ich nur schnell abdrücken konnte und dann ging es ans Genießen. War wirklich lecker! Ein saftig-knuspriger Blechkuchen. Ja, nicht nur die Bayern wissen, was gut schmeckt. 🙂

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3 Gedanken zu “Erdbeer-Rhabarber-Datschi

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