Öko? -Logisch!

Das neue Jahr hat begonnen und es ist die Zeit der guten Vorsätze. Für dieses Jahr habe ich mir gemeinsam mit meiner Familie vorgenommen, mehr für die Umwelt zu tun und dem Thema Nachhaltigkeit mehr Raum zu geben. Wir wollen weniger Fleisch essen, Plastik vermeiden und bewusster mit unseren Ressourcen umgehen. Daher gibt es auf meinem Blog jetzt eine neue Kategorie: Nachhaltigkeit. Mich begleitet dieses Thema schon sehr lange. Ich habe sogar schon meine Diplomarbeit vor mehr als 2 Jahrzehnten zu dem Thema geschrieben, benutze seit Jahren keine großen Plastiktüten beim Einkauf und vermeide chemischen Kram soweit es geht. Ich denke aber, die Zeit ist reif für mehr. Die Weltmeere ersticken in Plastikmüll, der unweigerlich in unsere Nahrungskette kommt. Fadenscheinige Dieselfahrverbote sollen in Innenstädten zur Luftverbesserung beitragen, während sämtliche Waren Deutschlands hauptsächlich auf der Straße transportiert werden und immer größere Warenströme global passieren. Die Massentierhaltung quält Tiere in nicht artgerechter Haltung, nur um noch mehr billiges Fleisch für den Konsum auf Kosten der Gesundheit der Tiere und auch unserer zu produzieren.
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Wir sollten daher nicht auf die Politik warten und unseren eigenen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit zu leisten. Ich bin der Meinung, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten das gut kann. Es sind die vielen kleinen Dinge, die in der Gesamtheit eine Änderung ausmachen. Viele kleine quantitative Schritte führen oft zu einer neuen Qualität. Auch wenn wir denken, wir können die Welt nicht retten, können wir sie doch selber ein kleines bisschen besser machen. Dabei geht es nicht darum, jetzt auf Schlag zum „Voll-Öko“ zu werden (auch, wenn das unserer Umwelt sicherlich hilfreich wäre) und es geht nicht darum, jeden missionarisch zu belehren, der in ein Steak beißt oder seine Paprika in eine Plastiktüte packt. Es geht darum uns bewusster zu machen, was wir persönlich leisten können und wollen. Wir können trotz Pendeln zur Arbeit den einen oder anderen Weg mit dem Fahrrad machen. Wir können immer ein paar Beutel zum Einkaufen im Auto oder in der Handtasche haben und wir können uns überlegen, ob wir das 10. T-Shirt jetzt wirklich brauchen oder ob es nur ein Frustkauf ist, weil es gerade im Job nicht läuft. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir die alte Kinderjeans noch verwerten können oder ob das Schraubglas jetzt einfach so in den Müll geschmissen werden sollte. Es gibt so viel, was wir machen können. Wie heißt ein bekannter Instahashtag so schön #fuckeinfachmachen

Es gibt wirklich unendlich viel Infomaterial und Ideen zum Thema Nachhaltigkeit. Ein frisch geschaffenes Pinterestboard soll sich bei mir dazu noch im Laufe des Jahres füllen. Ein Anfang ist hier gemacht. Um euch hier meine Ideen zum Thema näher zu bringen, was ich als nachhaltig definiere, was es für mich persönlich bedeutet oder welche Fragen ich dazu habe, seht ihr in meinem 5-Punkte-Katalog.

1. Sinnvolles Verzichten

Bewusst auf Konsum verzichten, der nur kurfristig Befriedigung verschafft, unnötig Müll produziert oder Umweltressourcen verschwendet. Einen Kaffee muss man doch nicht to-go trinken, sondern man sollte sich die Zeit nehmen, ihn aus einer richtigen Tasse zu trinken oder man sollte zumindest diese unsinnigen Plastikkappen und Strohhalme weglassen. Warum muss man im Winter Tomaten und Flugananas essen, nur weil der Handel es anbietet? Saisonales Obst und Gemüse können genauso gut schmecken und sind meistens auch noch gesünder. Fleisch und Wurst müssen nun wirklich nicht jeden Tag sein. Wenn es die Schulküche und Kantine hergeben, kann auch hier auf Vegetarisches oder Veganes ausgewichen werden. Wenn das manchmal nicht geht oder man einfach mal Bock auf die Currywurst hat, dann gibt es eben abends den leckeren Brotaufstrich aus Kichererbsen oder Kidneybohnen. Verzichten sollte man auch so weit es geht auf Plastik. Einkaufsbeutel, ob gehäkelt oder genäht, ersetzen wunderbar Kunststoffe, die mittlerweile in unserer Nahrungskette zu finden sind.

2. Ressourcenschonendes Verwenden

Hier geht es mir hauptsächlich um das Reduzieren von umweltschädlichen Einflüssen. Wege mit dem Auto vermeiden, Radeln oder zu Fuß gehen, wo es nur möglich ist, unnötige Wege vermeiden, umweltbewusster reisen und und und. Ich weiß, dass wir nicht alle für die Umwelt negativen Faktoren ausschalten können, aber wir können hier und da reduzieren. Wenn ich schon täglich zur Arbeit pendeln muss, dann wäre es umwelt- und auch Geldbeutel-schonender nicht allein im Auto zu sitzen, sondern Fahrgemeinschaften zu bilden. Wer nicht allein ein Auto braucht, könnte über Carsharing oder Mitfahrzentralen ein Auto nutzen. Gibt es alles schon, was gibt es noch? Ich denke, es gibt viele Konzepte, die man gar nicht kennt, die aber eventuell nützlich für einen sein können.

3. Alternativen suchen

Das ist für mich als DIYler ein Lieblingsthema. Hier gibt es bestimmt unendlich viele Möglichkeiten umweltschädliche Stoffe zu ersetzen. Was kann ich statt Frischhaltefolie oder Alu nutzen? Funktionieren bienenwachsgetränkte Baumwolltücher? Was schlagt ihr vor zu benutzen, wenn ich mir aus der Kantine etwas holen möchte, aber auf die Plastikverpackung verzichten möchte? Welche Einkaufsalternativen gibt es für den plastikfreien Wochenendeinkauf? Nicht jeder hat einen Unverpackt-Laden in der Nähe. Welche Alternativen gibt es zu Waschmittel, Kosmetik, Putzmittel, Rasendünger und Chemiekeulen im Garten? Ihr seht schon, ich habe hier mehr Fragen als Antworten auf die Thematik Alternativen. Ehrlich gesagt, ist unser erster Versuch ein umweltfreundliches Abschminkmittel zu kreieren in die Hose gegangen. Viel zu viel Plastikverpackung und eine fettige, leicht stinkende Flüssigkeit haben uns nicht gerade überzeugt.

4. Vorhandenes Wiederverwerten

Ihr gebt mir sicherlich Recht, wenn der Plastikkorb so lange verwendet werden sollte, bis er wirklich auseinander fällt. Aber was kann man alles mindestens ein 2. Mal wiederverwerten? Hier ist der große Bereich des Upcycling gemeint. Dingen wird ein 2. Leben eingehaucht. Die Ressoucen, die bereits verwendet wurden, werden weiterhin genutzt und schonen die Umwelt. Ich tobe mich da ja gern mit Schraubgläsern und alten Jeanshosen oder anderen Kleidungsstoffen aus. Was ist euer Steckenpferd beim Upcycling? Baut ihr Etageren aus Vintageschirr oder weißt du eine weitere Verwendung von Kronkorken oder Zeitungspapier? Was kann man mit alten Zeitschriften anfangen, die sich z.B. bei mir massenhaft stapeln. Dafür hätte ich gern eine Idee.

5. Reparieren statt Wegschmeissen

Was habe ich in meinem Dasein schon Jungsjeans repariert. Wer so einen kleinen fußballbegeisterten Bengel zu Hause hat, kann mich sicherlich verstehen. Fast wöchentlich konnte ich die Kniee neu bestücken. Ich war schon kurz davor bei der NASA anzurufen und nach unzerstörbaren, aufnähbaren Materialien zu fragen, weil der Stapel eher wuchs als dass er abnahm. Das wäre mal ’ne Marktlücke. Was traut ihr euch zu zu reparieren und was gebt ihr zum Fachmann? Habt ihr in der Nähe ein Repair-Café und wie sind eure Erfahrungen?

Wie ihr seht, habe ich eine Menge Fragen und ich finde es ist Zeit den Austausch zu dem Thema Nachhaltigkeit anzukurbeln. Ich finde es ist Zeit für eine neue Linkparty, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Daher lade ich euch herzlich ein zu meiner Linkparty ÖKO?-LOGISCH!

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Die Regeln zur Linkparty Öko?-Logisch!

Wie jeder Gastgeber möchte ich ein paar Regeln zur der Linkparty festlegen. Anhand meiner 5 Punkte kannst du sehen, dass du viele Möglichkeiten hast, deine Beiträge hier zu verlinken. Egal, ob du von deinen Erfahrungen berichtest, ein DIY oder ein veganes Rezept vorstellst, der Gedanke der Nachhaltigkeit sollte in deinem Blogpost, Insta- oder Facebookbeitrag klar zu erkennen sein. Die Erfahrungsberichte sind natürlich auf die Vergangenheit bezogen, dein Beitrag sollte aber aus dem aktuellen Monat sein. Ich möchte wissen, was du jetzt zu dem Thema denkst und was du umsetzt. Aktualität ist mir daher sehr wichtig. Setze bitte einen Backlink zu meinem Blog und besuche auch ein paar andere Beiträge. Ich möchte gern eine Plattform schaffen, wo respektvoller Austausch und gegenseitiges Verstehen groß geschrieben wird. Posts, die meiner meiner Meinung nach nicht zum Thema passen, werde ich löschen. Wie du dein Post verlinken kannst, kannst du hier nachlesen. Die Party wird immer vom ersten Sonntag des Monats einen Monat lang geöffnet sein. Ich bin einfach so ein Sonntagsschreiber. Gern könnt ihr das Bild auf eurem Blog verwenden.

Jetzt freue ich mich auf eure Ideen, eure Erfahrungen und euer Verständnis zu dem Thema. Mal schauen, wie die leere Tüte auf dem Bild gefüllt werden kann. Also klickt den Button und los geht es.

Hier geht es zur Inlinkz Linkparty!

Visit Link Party Here

11 Gedanken zu “Öko? -Logisch!

  1. Ein wunderbarer Beitrag, liebe Undine, und ich freue mich schon auf das Entdecken vieler (neuer) Ideen (und Blogs) und auf den ein oder anderen Beitrag, den ich vielleicht auch beitragen kann.

    Vielen Dank für die Linkparty, herzliche Grüße und schöne Sonntags(schreiberinnen)grüße

    Anni

    P.S. Der Sonntag ist auch mein Tag… :-)

    Gefällt 2 Personen

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