Jambalaya vegan

Ich war mal wieder auf der Suche nach einem vegetarischen / veganen Gericht und stieß auf Jambalaya. Ach, Jambalaya! Da kamen alte Erinnerungen auf. Das haben wir früher öfter in einer Kneipe gegessen. Dort gab es sonntags Essen zum halben Preis und wir kehrten nicht nur deshalb dort gern ein. Wir trafen uns gern  mit Freunden und ließen das Wochenende ausklingen. In der Kneipe gab es besagtes Jambalaya und das tat so unendlich gut nach durchzechten Wochenenden. Wenn man sich freitags und samstags die Nächte um die Ohren geschlagen hatte, leicht übermüdet war und feste Nahrung brauchte, war so ein schlorziges Löffelgericht genau das Richtige. Ja, da hatte ich auch heute noch Lust drauf, wenn sich auch das Durchmachen der Nächte erheblich reduziert hat. Heute, 20 Jahre später, kocht frau die gesundheitsbewußte Variante für die ganze Familie und freut sich, wenn es allen schmeckt. Alles hat eben seine Zeit :-) .
Jambalaya_vegan_11Zutaten:
250 g Parboiled Reis
2 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
3 Möhren
5 Stangen Staudensellerie
2 Spitzpaprika
2 Dosen Pizzatomaten
1 Dose Kidneybohnen
200 g Räuchertofu
10 Zweige Oregano
4 Zweige Basilikum
3 TL Sambal Oelek fruchtig
Sojasauce
1/2 TL geräuchtertes Paprikapulver
Pfeffer, Salz
Olivenöl
2 Frühlingszwiebeln
1 Bund Petersilie
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Zubereitung:
Den Reis nach Packungsanleitung kochen. Das Gemüse waschen, putzen und kleinschneiden. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Staudensellerie, Paprika und Möhren in den Topf geben und auch anbraten. Nach ca. 10 Minuten die Pizzatomaten und Kidneybohnen dazu geben und das Jamabalaya kochen bis das Gemüse gar ist. Jetzt mit Sambal Oelek, Sojasauce, geräuchtertem Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken.
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Den Räuchertofu kleinschneiden und in das Jambalaya geben. Ich würde ihn beim nächsten Mal anbraten. Das macht ihn noch ein bisschen würziger. Oregano, der gerade mein Kräuterbeet erobert und Basilikum kleinschneiden und in die Suppe geben. Jetzt noch den fertig gekochten Reis dazugeben. Ganz zum Schluss kommen die in Ringe geschnitten Lauchzwiebeln und die Petersilie dazu. Teller auf den Tisch und los gehts.
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Ach, das war lecker. So ein richtig dicker Eintopf, der würzig ist, aber nicht zu scharf. Genau richtig. Gesund ist er dank der Zutaten auch und schnell gemacht ist er auch. Er hat unsere vegane Essenspalette auf jeden Fall bereichert und wir werden ihn öfter kochen.

Die Kombi aus Reis, Tomate, verschiedene Gemüse und Gewürzen ist wirklich sehr lecker im Jambalaya, übrigens einem Gericht aus dem Süden der USA und einer kleinen Eckkneipe in der Rostocker Altstadt.

So, jetzt schaue ich gleich noch beim #Sonntagsglück vorbei und schwelge vielleicht noch ein bisschen in alten Erinnerungen. Muss ja auch mal sein, nicht?

Ein Gedanke zu “Jambalaya vegan

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