Öko?-Logisch! – ein Jeans-Upcycling

Für ein Kilogramm Jeans werden rund 8000 Liter Wasser verbraucht. Wenn man sich das in Badewannen a 160 Liter vorstellt, könnte man ein Jahr lang fast jede Woche baden. Verantwortlich für diesen extremen Verbrauch ist die aufwändige und wasserintensive Kultur von Baumwolle. Auch für ein T-Shirt von 250 Gramm Gewicht braucht man 2500 Liter Wasser. Nicht gerade umweltfreundlich, was wir da auf unserem Leib tragen. Um so wichtiger sehe ich die bewusste Entscheidung für ein Kleidungsstück und das Wiederverwerten, falls es doch nicht zu Ende getragen wird.
Hipbag-Upcycling-Jeans02Heute zeige ich euch dazu ein Upcycling, dass ich für meine Kinder aus einer ungetragenen Kinderjeans gefertigt habe. Die Hose habe ich für den Teenagerjungen gekauft. Sie war lange zu groß und als sie dann von der Größe her passte, war sie doch nicht für ihn geeignet. Zu viel Weite oben rum und die Beine schon fast zu kurz. Ein klassischer Fehlkauf, den ich hoffentlich nicht noch einmal begehe. Jetzt gibt es nur noch passende Hosen, die wir im Einzelhandel vor Ort anziehen und so die richtige Größe und Passgenauigkeit einschätzen können. Meistens merkt man schon beim Reinsteigen ins Hosenbein, ob die Büx passt. Geht den kleinen und den großen Menschen so.
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Wie dem auch sei, hatte ich diese Jeans noch zu liegen und die Kids wollten beide eine Crossbag haben, die jetzt ein topmodisches Accessoir bei Jung und alt ist. Da gibt es eine tolle, kostenlose Anleitung bei der Initiative Handarbeit. Wenn du dich dort umschaust, findest du dort eine ganze Palette an Instruktionen zum Thema Nähen, Stricken und Häkeln. Ein toller Ideenpool! Ich war froh, dass ich der nicht getragenen Jeans neues Leben einhauchen konnte und schnitt aus den Hosenbeinen die entsprechenden Teil zu. Die Kappnähte der Jeans nutzte ich gleich als schmückendes Element.
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Zuschneiden und die Reißverschlüsse einnähen war nicht schwer. Ich arbeite gern parallel, dann ist frau meistens schneller.
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Wenn man Gurtband benutzt, macht es sich gut, die Enden vorsichtig mit einem kleinen Bunsenbrenner, Feuerzeug oder Streichholz zu erhitzen. Dadurch verschließen sich die Enden und ribbeln nicht auf.

Um die Abnäher an der richtigen Stelle zu nähen, habe ich den Papierschnitt dort eingeschnitten und dann mit Dreieck und Markierungsstift dort die Linie auf den Stoff übertragen.

Ich habe mich für eine Variante mit Karabinerhaken entschieden. Dann kann die Hipbag schnell abgenommen werden oder umgeklickt werden.

Jetzt noch das Futter nähen. Da das Teenagermädchen ihre Hipbag mit Pink aufgepimpt haben wollte, passte der süße Flamingostoff ganz hervorragend dazu.

Dann kam noch die Jungsvariante dazu. Den unleidlichen Teil des Futtereinnähens habe ich auch ganz zügig hinter mich gebracht. Fertig waren die beiden Hipbags.
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Hier die beiden Modelle, über die sich die Kids sehr gefreut haben. Ich habe ihnen gern damit eine Freude gemacht und konnte aus einer alten Jeans etwas Neues, Brauchbares zaubern. Doppeltes Glück!

So, und damit starte ich die neue Runde der Linkparty Öko?-Logisch!

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter

Damit schau ich noch schnell beim #sonntagsglück vorbei.

8 Gedanken zu “Öko?-Logisch! – ein Jeans-Upcycling

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