Leg doch mal das Handy weg

Wir sind wieder da von unserem jährlichen Pfingsausflug im Ostseecamp Meschendorf. In den vergangenen Jahren berichtete ich bereits hier und hier und hier darüber. Gemeinsam grillen, lange am Strand spaziergehen, Freundschaften pflegen und einfach mal Zeit und Muse haben. Wir genossen diese Tage mit Sonne, Wind und vielen Gesprächen und gehen gestärkt in den Alltag zurück. Unsere Teenager waren für 3 Tage frei und Erziehung in jeglicher Form wurde auf zu Hause verschoben. Sie durfen zusammen mit ihren Freunden die Eiskasse plündern, zum Basketplatz, wann sie wollten und keiner bestimmte, wann sie ins Bett gehen sollten. Es war herrlich auch wenn die Meinungen zum Erholungseffekt des Wochenendes dazu auseinander gingen. Ich: „Ich habe mich lange nicht mehr so erholt.“ Das Teenagermädchen: „Ich war lange nicht mehr so kaputt.“
Rerik-Meschendorf2019_03Was auch jedes Jahr dazu gehört: Der Handyempfang ist so grottig, dass du dich entweder in das WLAN einloggst und mit den Teenagern um die 300 freigegebenen MB kämpfst oder du machst es so wie ich und legst das Handy 3 Tage in die Tasche und lässt die digitale Welt einfach digitale Welt sein. Das tat auch mal richtig gut. Kein Instagram, kein Facebook und die Nachrichten auf Whatsapp, die alle paar Stunden durchkamen, waren auch nicht mehr wichtig. Einfach den Kopf hoch und höchstens mal am Strand nach unten geschaut um Seeglas oder Muscheln zu entdecken. Vielleicht hat auch das zu meiner völligen Entspannung, die ich nach den 3 Tagen empfinde, beigetragen. Es wäre eine Überlegung wert, dass mal öfters durchzuziehen.
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Also Kamera geschnappt und ein bisschen geknippst. Es gibt an der Ostsee immer etwas zu entdecken und Mohnblumen hatten wir zu Pfingsten wohl noch gar nicht. Diese roten Blüten vor dem blauen Meer waren ein beeindruckender Kontrast.
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Ich mag die Windflüchter am Meer, deren Kronen sich dem Sturmgebrus anpassen und so überleben.

Pflichtprogramm ist auch mindestens ein Sonnenuntergang. Die letzten Jahre hatten wir immer Glück mit dem Wetter, so dass wir das grandiose Schauspiel von „Gleich discht sie ein.“ mit immer wieder neuer Faszination bewundern konnten. Auch dieses Jahr war das Spiel von Licht, Wellen und Wolken wieder einmalig schön.
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Die Windflüchter sehen am Abendhimmel aus wie filigrane Scherenschnitte. MEER geht nicht oder anders gesagt: Meer geht immer!

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Tschüß Rerik! Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und genieße jetzt noch ein wenig das „WWW-Detox“. Bald bin ich wieder komplett da! See you!

Verlinkt mit #sonntagsglück, wo es heute auch um Urlaub geht und der Urlaubslinkparty vom Nähfrosch.

11 Gedanken zu “Leg doch mal das Handy weg

  1. Tolle Eindrücke, liebe Undine! Wahrscheinlich fühlen sich 3 Tage ohne Handy in so schöner Umgebung genau so an wie 14 Tage Mallorca. Oder sogar noch besser.

    Liebe Grüße von Bord aus Gilleleje, wie Du siehst, schaffe ich es noch nicht ganz mit dem Handy-Detox. Aber ich arbeite daran. 🤗

    Ahoi, Martina ⛵️☀️🇩🇰

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  2. Wunderschöne Fotos, liebe Undine, ich spüre förmlich die Ruhe durch den Bildschirm durch. Handyfreie Zeit tut immer gut. Ich bin sehr viel online, oft aber vergesse ich das Handy tatsächlich mal den ganzen Tag und stelle dann fest, dass ich es nicht vermisst habe. :-)
    Ich wünsche dir, dass du die positiven „Nachwehen“ der freien Tage mit in die Woche nehmen und in den Erinnerungen schwelgen kannst.
    Ganz liebe Grüße
    Anni

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  3. liebe Undine,
    dein toller Link bei meiner Blogprade #sonntagsglück ist eben mein LiebLINK der Woche geworden! Vielen Dank für den schönen Denkanstoß … und die hübschen Fotos von der Ostsee. Ich finde ja, man sollte einfach mal öfter offline sein. Danke für’s dabei sein & hab‘ ein schönes Wochenende. Es ist ja fast schon wieder so weit.
    herzlichst Katrin / soulsister meets friends

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    1. Liebe Katrin, welch eine Ehre, der LiebLINK zu werden. Das freut mich ganz besonders. Ja das liebe Spiel um online oder offline. Was wären all unsere Blogs ohne online? Leider nichts! Aber sich mal auszuklinken und die liebe online-Welt draußen zu lassen, hat wirklich seinen Reiz. Ist auch ein bisschen raus aus dem Alltag. Danke noch einmal für die Ehrung zum LiebLink. LG Undine

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  4. Ach das sieht alles so toll aus auf deinen Bildern. Ich lege mein Handy im Urlaub auch immer wieder an die Seite. Zu meiner Überraschung hat die „ältere“ Generation ( Eltern, Großeltern) am wenigsten Verständnis dafür. Dabei müssten die das ja eigentlich noch kennen und kritisieren den Handykonsum der jungen Leute ständig. Da kommen dann schon mal so Sticheleien wie „Ich dachte du hast wieder eine neue Handynummer“. Wie soll man daraus schlau werden? Aber ich finde das auch so wichtig mal nicht erreichbar zu sein und sich einfach nur auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. :)
    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Liebe Sarah, du musst das einfach öfter machen, dann gewöhnen die Leute sich daran :-). Ich schau öfter mal nicht aufs Handy und vergesse es auch mal zu Hause. Ja, man kann auch noch ohne überleben :-) . Meine Kinder sagen allerdings auch öfters zu mir: „Leg doch mal das Handy weg.“ Wenn ich erst einmal online bin, hat es doch schon etwas von Suchtcharakter. LG Undine

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      1. Ja genau. So mache ich es auch. Ich zögere die Antworten mittlerweile bewusst auch etwas heraus beziehungsweise lasse die Antwort bewusst mal etwas warten und mich nicht unter Druck setzen.
        Aber ja, die Verführung ist groß, wenn das Handy überhaupt erstmal da ist :)
        Liebe Grüße,
        Sarah

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  5. Liebe Undine,

    ich bin ja schon beim Lesen und Betrachten der schönen Bilder entspannt. Die „Scherenschnitt-Fotos“ finde ich ganz toll. Und den Denkanstoß zum öfter mal offline sein sowieso. Da habe ich auch großen Nachholbedarf. Aber wir haben es ja alle selbst in der Hand und ich nehme mir ganz fest vor, im nahenden Urlaub ganz viel zu „digital detoxen“!

    Schönes Wochenende und Glückwunsch zum LiebLINK der Woche

    Herzlichst,
    Marion

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    1. Liebe Marion, ich erinnere mich, dass du auch Handy-Detox (nach 20:00 Uhr) gemacht hast. Es ist doch immer wieder gut von Zeit zu Zeit aus diesem Karussell aus Posten und Verfolgen auszusteigen. Wir merken schon gar nicht wie es unser Leben bestimmt. So ein bisschen Suchtcharakter ist schon dabei, meine ich. Aber andererseits ist das Vernetzen auch sooooo schööööön. Wir hätten uns z.B. nie kennengelernt. Das wäre doch schade, oder? LG Undine

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