The Sewing Oscars 2018

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Eigentlich war gar kein Rückblick geplant, aber nachdem ich auf Facebook meine genähten Kleider gezeigt habe, wies mich die liebe Anntetanni darauf hin, dass Nina vom Blog Vervliest und Zugenäht eine Linkparty zu den Sewing Oscars 2018 macht. Darauf hatte ich dann doch Lust und werde kurz vor dem Peng „Linksammlung geschlossen“ noch einmal meine Kleidersammlung hier für euch präsentieren. Ich habe nämlich – außer einem Rock, den ich euch noch gar nicht vorgestellt habe (huch) – im vergangenen Jahr nur Kleider genäht. Passt doch zur Oscar-Verleihung, oder? Und jetzt heißt es: „The Oscar goes to …“

 

Beste Hauptdarstellerin

Hier soll das liebste und am häufigsten getragene Kleidungsstück gezeigt werden. Auch wenn die Dira noch nicht so alt ist, liebe ich dieses Kleid heiß und innig und ziehe es häufiger an als alle anderen. (Link)

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Ein Stoff – 2 Kleider

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Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann mir meine Anziehsachen nicht schon abends rauslegen. Ich muss das immer spontan nach Lust und Laune entscheiden. Selbst, wenn ich es aus Zeitgründen versuche, entscheide ich mich morgens garantiert noch um und ziehe doch etwas anderes an. Oft ist das dann ganz besonders chaotisch, weil ich ja schon etwas im Kopf hatte und mich dann umentscheiden will. Das ist schwieriger als frei im Kopf morgens in den Schrank zu greifen und das Richtige zu finden. Das kann ich an ca. 362 Tagen im Jahr ganz gut. An ca. 3 Tagen komme ich gar nicht klar und habe den halben Kleiderschrank auf dem Bett, weil irgendwie nix zusammen passt und ich mir wahrscheinlich selber im Weg stehe. Gut, wenn man dann als Fan von „ins Kleid schlüpfen und fertig!“ auf eine gut sortierte Kleiderstange zurückgreifen kann.
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Rund und bunt – Täschchen aus Stoffresten

Das Teenagermädchen wollte ihren Freundinnen zu Weihnachten kleine Kopfhörertäschchen schenken und auch selber gleich eins haben. Das sind genau die Projekte, die ich mag. Ich holte also meine Stoffkiste mit der Webware heraus und wir beschlossen die Farbkombis. Ich hatte alles auf der Couch ausgebreitet und nur 3 Kombis zu machen, fand ich viel zu schade. Hatte ich doch gerade sooooo viele Ideen dazu. Also Schere und ein Glas mit ca. 8,5 cm Durchmesser geschnappt und erst nach 14 Täschchen konnte ich meine Kombiwut bremsen.
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Thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas

Für 2019 haben wir uns vorgenommen, weniger tierische Produkte zu essen. Hauptsächlich aus Nachhaltigkeitsgründen, aber auch weil fleischlose Kost gesund und lecker ist. Wir haben Silvester gleich damit angefangen und ein leckeres thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas gekocht. So eine leicht scharfe, pikante Suppe geht auf Festivitäten ja immer und nächsten Tag hat man oft noch einen Rest, den man gut aufwärmen kann. Perfekt für den Auftakt ins neue Jahr.
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Einkauf ohne Plastiktüten

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So, neues Jahr, neues Glück! Zeit für gute Vorsätze und bei denen soll es nicht bleiben. Nachhaltigkeit und Plastikvermeidung war sogar Thema auf unserer Silvesterparty. Das hat mich animiert, gleich zu Anfang des Jahres ein lang gehegtes Vorhaben endlich zu realisieren. Schon lange habe ich selbstgenähte Beutel und Netze in meiner Handtasche. Die zücke ich bei jeder Gelegenheit und da ich fast immer mit einer Handtasche / Rucksack unterwegs bin, bin ich praktisch immer vorbereitet.

Wo ich etwas liederlich war, war die Frage, wie packe ich Obst und Gemüse plastikfrei ein. Oft habe ich die Paprikaschoten oder Birnen ohne Plastiktüten abgewogen und so in den Korb gelegt. Das ist zwar möglich, aber ein bisschen umständlich und spätestens bei Nüssen oder losen Pilzen funktioniert diese Methode dann doch nicht so gut. Aber jetzt bin ich auch da vorbereitet und habe aus dünnem Baumwollstoff Beutel genäht.
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Öko? -Logisch!

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Das neue Jahr hat begonnen und es ist die Zeit der guten Vorsätze. Für dieses Jahr habe ich mir gemeinsam mit meiner Familie vorgenommen, mehr für die Umwelt zu tun und dem Thema Nachhaltigkeit mehr Raum zu geben. Wir wollen weniger Fleisch essen, Plastik vermeiden und bewusster mit unseren Ressourcen umgehen. Daher gibt es auf meinem Blog jetzt eine neue Kategorie: Nachhaltigkeit. Mich begleitet dieses Thema schon sehr lange. Ich habe sogar schon meine Diplomarbeit vor mehr als 2 Jahrzehnten zu dem Thema geschrieben, benutze seit Jahren keine großen Plastiktüten beim Einkauf und vermeide chemischen Kram soweit es geht. Ich denke aber, die Zeit ist reif für mehr. Die Weltmeere ersticken in Plastikmüll, der unweigerlich in unsere Nahrungskette kommt. Fadenscheinige Dieselfahrverbote sollen in Innenstädten zur Luftverbesserung beitragen, während sämtliche Waren Deutschlands hauptsächlich auf der Straße transportiert werden und immer größere Warenströme global passieren. Die Massentierhaltung quält Tiere in nicht artgerechter Haltung, nur um noch mehr billiges Fleisch für den Konsum auf Kosten der Gesundheit der Tiere und auch unserer zu produzieren.

Wir sollten daher nicht auf die Politik warten und unseren eigenen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit zu leisten. Ich bin der Meinung, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten das gut kann. Es sind die vielen kleinen Dinge, die in der Gesamtheit eine Änderung ausmachen. Viele kleine quantitative Schritte führen oft zu einer neuen Qualität. Auch wenn wir denken, wir können die Welt nicht retten, können wir sie doch selber ein kleines bisschen besser machen. Dabei geht es nicht darum, jetzt auf Schlag zum „Voll-Öko“ zu werden (auch, wenn das unserer Umwelt sicherlich hilfreich wäre) und es geht nicht darum, jeden missionarisch zu belehren, der in ein Steak beißt oder seine Paprika in eine Plastiktüte packt. Es geht darum uns bewusster zu machen, was wir persönlich leisten können und wollen. Wir können trotz Pendeln zur Arbeit den einen oder anderen Weg mit dem Fahrrad machen. Wir können immer ein paar Beutel zum Einkaufen im Auto oder in der Handtasche haben und wir können uns überlegen, ob wir das 10. T-Shirt jetzt wirklich brauchen oder ob es nur ein Frustkauf ist, weil es gerade im Job nicht läuft. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir die alte Kinderjeans noch verwerten können oder ob das Schraubglas jetzt einfach so in den Müll geschmissen werden sollte. Es gibt so viel, was wir machen können. Wie heißt ein bekannter Instahashtag so schön #fuckeinfachmachen

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Celebrate 2019!

Ach, was habe ich herrlich gegammelt die letzten Tage. Müßiggang de luxe sage ich nur. Resteessen, Couching bis der Hintern brannte und ein bisschen stricken. Aber nur, wenn ich wirklich Lust dazu hatte. Aber nu reicht es auch. Ich freue mich auf die morgige Silvesterparty und habe dann doch noch ein bisschen gebastelt. Das meiste hatte ich von den letzten Jahren noch in der Silvesterkiste. Das wird wieder verwendet, Upcycling sozusagen. Wäre doch auch zu schade, die selbstgezwirbelten Girlanden, die restlichen Glückskekse und die gestanzten Sterne und Banner nach nur einem Mal dem Müll zuzuführen. Wer nicht mehr genau weiß, was ich alles so gemacht habe (und das werden die meisten von euch sein – wer kann sich denn merken, wer wann was gemacht hat – also ich nicht) gibt es hier einen Link zum letzten Jahr, und hier gleich noch einer und noch einer.

Hier und da musste die Jahreszahl ausgetauscht werden. Gut, dass ich mir den Link für das „Celebrate 2019“ Banner auf Pinterest gemerkt habe. Da findest du sowieso so einige meiner Ideen wieder. Schau doch mal rein.

 

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Unser nachhaltiger Tannenbaum

Schon weit vor Weihnachten warf ich am Abendbrotstisch in die Runde, dass ich dieses Jahr gegen einen klassischen Tannenbaum bin.  „Was, keinen Tannenbaum?“ kam besonders aus der Teenagerfraktion. Ich begründete meine Meinung mit dem ökologisch sinnlosen Tannenbaumschlachten, nur um für ein paar Tage einer Tradition zu folgen. Zugegeben, es ist eine schöne Tradition. Sind doch für fast jeden schöne Erinnerungen mit dem nach Harz duftenden Baum zu Weihnachten verbunden. Allerdings finde ich mittlerweile den Preis zu hoch. Die Bäume wachsen zig Jahre in extra angebauten Schonungen mit nicht unerheblichen Pestizideinsatz. Wir feiern oft Silvester eine Party und schmeissen den Baum dazu schon wieder raus. Sprich 10 Tage Tradition gegen 10 Jahre Wachstum in Monokultur. Nachdem wir darüber am Abendbrotstisch gesprochen haben, waren doch immerhin 3 von 4 Familienmitgliedern überzeugt, dass es eine Alternative auch tun würde.
Weihnachtsbaum05
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