Quarkkuchen mit Kirschen

Dieses Jahr ist ein Kirschenjahr. Brechend voll die Bäume und kaum Stare. Wir hatten 10 Jahre 2 Kirschbäume, Süß- und Sauerkirsche. Nie war da wirklich was dran. Hat höchstens für eine Kirschsuppe gereicht. Meistens lauerten 5 Stare auf unsere 3 Kirschen und sobald sie nur anfingen rot zu werden, gab es bei den Biestern kein Halten mehr. Netze über den Bäumen hatten nicht wirklich die gewünschte Wirkung. Meistens war morgens ein Hauch von Rot zu erkennen und abends war alles wieder blitzblank grün. Keine Chance für Menschlinge.
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Veganer Brownie-Erdbeerkuchen mit Sojasahne

Letztes Wochenende waren wir zu einer Jugendweihe eingeladen. Auf die Frage, ob wir noch etwas beisteuern könnten, wurde ein Kuchen gewünscht. Da die Hauptperson Veganerin ist, sollte der dementsprechend vegan sein. Eine kleine Herausforderung für mich als Nichtveganerin, die ich aber gern annahm. Wenn man des Öfteren einen Kuchen backt, sollte das doch machbar sein. Schnell war klar, dass ich etwas mit Erdbeeren machen wollte, die gerade Saison haben. Da ich schon ein bewährtes Rezept für Brownies hatte, war die Idee eines Brownie-Erdbeerkuchen naheliegend. Wie nun die Sojasahne ins Spiel kommt, erzähl ich später.
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Mexikanische Tacos

Freitags gibt es bei uns immer als Start ins Wochenende etwas Besonderes zum Abendbrot. Muss nicht das Drei-Gänge-Menü sein, aber doch Kochen mit mehr Zeit und noch mehr Liebe als in der Woche, wo unsere geliebte Stulle dominiert. Manchmal gehen mir dann aber auch die Ideen aus und ich frage die Familienmitglieder, was wir denn Schönes machen könnten. Eine Antwort war neulich: „Lass uns doch Tacos machen. Die sind doch lecker!“ „Hmmm“, dachte ich. „Sind die nicht aufwendig zu machen und kriegt man die mit haushaltsüblichen Zutaten überhaupt hin?“ Gerade die Fladen hatte ich etwas tricky in Erinnerung. Aber ich sag euch: Ja, bekommt man hin und es ist auch meilenweit davon entfernt, in einem Kochinferno zu enden. Wir haben uns auf Pinterest inspirieren lassen und haben uns gemeinsam dem Zubereiten gewidmet. Hat Spaß gemacht, war oberlecker, also rauf auf den Blog.
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Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Joghurt

Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich auf der Terrasse und die Vögel zwitschern noch ihr Abendlied. Die weiß-rosa Blüten an den Obstbäumen leuchten im Halbdunkel und der Himmel ist immer noch blau, wenn auch eher nachtblau. Das war so ein schönes Wochenende. Wir hatten Zeit zusammen, haben im Garten gelegen und Musik an der Feuerschale gehört. Nachbarn haben gefeiert und ab und zu sangen wir einen Schlager mit, der durch die laue Luft zu uns rüber wehte. Ich hoffe auf ganz viele solcher Tage in diesem Sommer. Der Frühling fängt schon sehr vielversprechend an.

Natürlich darf so ein Wochenende nicht ohne Kuchen über die Bühne gehen. Ich glaube, ich habe es schon hundertmal geschrieben, dass ich Kaffee und Kuchen im Garten für eines der schönsten Glücksmomente halte. Ich hatte Lust auf Rhabarber und wollte ihn einmal anders genießen als im klassischen Rhabarber-Baiser-Kuchen. Die Kombi mit Himbeeren stellte ich mir sehr lecker vor. Da lässt sich doch bestimmt was finden. Fand sich auch. Leider gingen mir unterwegs die Zutaten aus und Weizenmehl sowie raffinierter Zucker kamen mir sowieso nicht in die Tüte. Also neu kombiniert und heraus kam ein super leckerer fluffiger Rhabarber-Himbeerkuchen, der mit Joghurt gebacken die Familie erfreute. Damit ich ihn nächstes Mal wieder genauso backe und damit ihr ihn auch nachbacken könnt, gibt es hier das Rezept.
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Der perfekte Butter-Zuckerkuchen

Ach Kinder, das Leben hat uns wieder. Letzte Woche noch 35 cm Schnee geschippt und dieses Wochenende den ganzen Nachmittag in kurzen Hosen auf der Terrasse verbracht. Wir haben mit lieben Nachbarn bei Kaffee und Kuchen geschnattert und die Sonne genossen. Im Winter sieht man sich kaum und um so schöner ist es, sich nach längerer Zeit wiederzusehen und unkomplizierte Treffen zu vereinbaren. Kuchen ist in diesem Zusammenhang das Stichwort. Sobald die Sonne sich vor traut, brauche ich einen Kuchen, weil ein Kaffee auf der Terrasse ohne Kuchen geht jawohl gar nicht, und am Sonntag erst recht nicht. Also ran an die Schüsseln. Ich hatte unbändige Lust auf einen watteweichen Butter-Zuckerkuchen mit Hefe. Nun höre ich schon die ersten stöhnen: „Was, Hefe? Das gelingt mir nie! Das wird bretthart und am Ende haben die Hühner den Kuchen bekommen.“ Ja, solche Sprüche habe ich dazu schon gehört. Dabei gibt es fast nichts Unkomplizierteres als Hefekuchen. Allerdings brauchst du Zeit dafür. Ohne Zeit mache lieber einen Rührekuchen oder Quark-Ölteig. Aber wenn du Zeit hast, mach einen. Ein Hefekuchen ist einfach unschlagbar. Für alle, die es jetzt wagen wollen, sich an das Projekt zu wagen, habe ich hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geschrieben mit der – ich traue mich das jetzt einfach zu sagen – mit der 100%igen Gelinggarantie. Ja, ich weiß , damit lehne ich mich weit aus dem Fenster, aber es ist so. Versprochen.
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Spiegelei? Ne, Muffins!

Ich sitze hier am Rechner mit Blick aus dem Fenster, draußen hat es 20 Zentimeter Neuschnee gegeben und ich bin versucht, „Oh du fröhliche!“ zu summen. Meine Güte, das hört dieses Jahr wohl gar nicht auf mit dem Winterwetter. Morgen ist der 1. April und es schneit und schneit. Nichtsdestotrotz habe ich für morgen den Tisch in österliche Deko gehüllt und auch beim Essen den Hasen und Eiern den Vortritt gelassen. Schneemänner und Weihnachtssterne können mir gestohlen bleiben. Morgen ist Family-Day bei uns und ich hoffe, dass alle es trotz Schneefall hier her schaffen. Das Mittagsmenü ist vorbereitet und steht im Schuppen parat. Zum Kaffee habe ich Muffins vorbereitet, die an Spiegeleier erinnern. Locker, flockige Muffins mit einer Creme aus Frischkäse und Schmand, belegt mit einer Aprikosenhälfte. Mmmmmh, die ersten durften heute schon in die Pfanne. Wir müssen ja schließlich wissen, was wir morgen servieren. Test bestanden. Einfach köstlich!
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Bananenbrot mit Schokostückchen

Der norddeutsche „Frühling“ hat uns fest im Griff und während meiner gestrigen Walkingrunde zum Brötchenholen ist mir fast die Nase abgefroren. Ehrlich, ich dachte wirklich, dass sie unwiderbringlichen Schaden genommen hat, so eisig war der bitterkalte Ostwind. Es gab sogar Schneeverwehungen und meine Walkingstöcker wehten mir permanent zwischen die Beine. Na, wie auch immer, es war wieder Zeit für ein gemütliches Drin-Wochenende und was wäre da ein Nachmittag ohne Kuchen oder ähnliches. Wir hatten mal wieder Bananen im bedauernswertem Zustand übrig, Fotos dazu erspare ich euch und das Töchterchen wünschte sich ein Bananenbrot. Hey, Spitzenidee! „Schau doch mal gleich auf Pinterest, ob du ein schönes Rezept findest. Denk dran, wir müssen 4 Bananen verarbeiten.“ Minuten später war eins gefunden. Hörte sich ganz lecker an, schön saftig und ohne Zucker. Wir wollten aber unbedingt Schokotröpfchen drin haben und komplett aus Vollkornmehl war mir ein bisschen zu „gesund“ zum Wochenendkaffee. Unsere Variante war dadurch zwar eher ein Bananenkuchen, aber so was von lecker, dass ich euch das Rezept unbedingt vorstellen muss.
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3 Tage ohne Zucker und ein Brownierezept

Das war heute ein richtig schöner Wintertag. Schnee, Sonne satt und strahlend blauer Himmel. Auch wenn wir uns Anfang März schon sehr nach Frühling sehnen, war es doch wieder einmal grandios auf dem zugefrorenen See Schlittschuh zu laufen. Jedes Jahr ein Highlight, wenn es klappt. Wunderbar sich danach bei Kaffee und Brownies aufzuwärmen und die Energiereserven wieder auf zuladen.
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Galaktoboureko

Galakto… was? Galaktoboureko. Das ist ein griechisches Dessert mit Filoteig und Grießpudding, gekrönt mit süß-zitronigen Sirup, eine Offenbarung für alle, die es richtig süß mögen. Ich habe das früher öfters in Griechenland gegessen, mindestens genauso oft wie Baklava. Ich glaube ich mag Galaktoboureko noch ein bisschen lieber. Diese Mischung aus knuspriger Teighülle mit der cremig-süßen Grießfüllung zergeht auf der Zunge und ist mindestens so verführerisch wie die Sirenen bei Odysseus. Manchmal brauche ich so einen Zuckerschock. Zusammen mit einer guten Tasse Kaffee weckt es in dieser grauen Jahreszeit meine Lebensgeister. Aktion Sommerkörper kann noch ein bisschen warten, laßt uns einfach noch ein bisschen schlemmen, bevor wie die Bikinifigur auf Vordermann bringen.
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