Das 2. Leben von Brotbüchseninhalten, hier: Bananen-Schoko-Brownies

Wer Schulkinder hat, kennt sie, die ewig hin- und hergetragenen Brotdosen, deren Inhalt irgendwann fragwürdig wird. Da werden die nichtgegessenen Stullen heimlich in den Kühlschrank zurück getan. Irgendeiner wird sich zum Abendbrot schon erbarmen. Ratet mal, wer das immer macht! Fragen, warum das denn nicht gegessen wurde, werden gern mit „Keine Zeit!“ beantwortet. Ja, Fußball in der Hofpause oder der Schnack mit der Freundin sind eben wichtiger als gesunde Ernährung. Übrigens die kleinen Süßigkeiten, die es noch dazu gibt, sind immer aufgegessen. Leider kann man bei manchem Inhalt wirklich nur noch in den Mülleimer bemühen und mit einem Seufzer dort entsorgen. Das geht bei mir nicht ohne Schimpftiraden ab. Ich hasse es, wenn Lebensmittel weggeschmissen werden. Allerdings kann man schon froh sein, dass die Brotbüchse einem nicht auf der Treppe entgegenkommt, weil sie Beine bekommen hat. Ja, ich gebe es zu, es ist auch in unserem wohlsortierten Haushalt vorgekommen, dass die Brotbüchse nach den Ferien gar nicht erst aufgemacht wurde, sondern komplett und ohne Kompromisse in die Tonne wanderte. Hände hoch, wer mitreden kann!

Manchmal allerdings naht die Rettung durch Wiederverwertung. Da gibt es Fälle, die man schon fast als Upcycling bezeichnen kann, weil man die totgeglaubten Lebensmittel einer leckeren Bestimmung zuführen kann. So geschehen an diesem Wochenende. Aus dem Rucksack des Juniors zog ich eine Banane in sehr mitleidenswertem Zustand. Sie war wirklich kurz vor dem Exitus. Noch ein Tag länger und sie wäre in die ewigen Jagdgründe gewandert. Seht selbst!
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Pflaumenkuchen mit Streuseln und Tonkabohne

Herbstzeit ist Pflaumenzeit. Bei uns im Norden sind das übrigens alles Pflaumen, auch wenn die Sorte „Hauszwetschge“ heißt. Wie auch immer ihr dazu sagt, sie gehören zu einem Kaffeetrinken in der milden Herbstsonne dazu wie Zitrone zum Tequila. Da ich ein Fan von frischem Hefekuchen bin, gibt es hier wieder mal ein Rezept davon. Das Besondere an diesem Kuchen sind die knusprigen Streusel mit Haferflocken und dem leichten Aroma der Tonkabohne. Kennt ihr dieses Gewürz, dass wie eine Mischung aus Waldmeister und Vanille duftet? Ich mag es sehr und konnte auch Familie und Freunde schon davon begeistern.
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Apfel-Brombeer-Muffins – Die Spätsommer-Edition

Ja, wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken. Der Sommer neigt sich dem Ende, morgens ziehen schon die ersten Nebelfelder übers Land, die Felder sind abgeerntet und abends wird es wieder früher dunkel. Trotzdem kein Grund zu verzagen. Noch sind sie da, die warmen milden Tage, die Sonne scheint vom blauen Himmel und für Kuchennachmittage kann man gemütlich auf der Terrasse sitzen. Oder wie Marion vom Unterfreundenblog so schön sagt: „Es ist noch Sommer da!“ Bei ihr gibt es übrigens auch ein ganz feines Spätsommer-Rezept.

Das Grandiose an dieser Jahreszeit ist die Ernte. Es duftet nach trockenem Getreide, Heu und Erde. Oft hört man abends noch lange die Erntemaschinen fahren. All die Früchte, die es jetzt im Garten und auch an den Feldrändern gibt, laden zum Pflücken und Verarbeiten ein. Dieses Jahr scheint ein Brombeerjahr zu sein. Überall sind die schwarzen, glänzenden Beeren reichlich zu finden. Grund genug, ein Brombeerrezept zu probieren. Ich hatte da eine recht konkrete Vorstellung: Aus Brombeeren, Äpfel und Joghurt sollten saftige, leckere Muffins werden. Also aufs Fahrrad geschwungen, ein paar Brombeeren gepflückt und im Garten einen Apfel aus dem Baum geklaubt. Bei Nefs Naschwerkstatt-Buchjunkies-Blog fand ich ein passendes Rezept, dass ich abgewandelt ausprobierte. Das Backprojekt glückte und so gibt es hier und heute diese Spätsommer-Edition feinster Brombeer-Apfel-Muffins.
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Stachelbeeren und Baiser – ein sommerlicher Kuchen

Sommerzeit ist Beerenzeit! Johannes- und Himbeeren sind dieses Jahr nicht so doll bei uns. Aber als ich die Woche so durch den Garten ging, stellte ich mit Erschrecken fest, dass der Stachelbeerbusch voller reifer Früchte war. Meine Güte, im Alltagsgetümmel war mir dass doch fast entgangen, dabei sind unsere „Ländereien“ nun wirklich überschaubar. Süß-säuerliche, reife Stachelbeeren, das schrie förmlich nach: Back am Wochenende einen Stachelbeer-Baiser-Kuchen! Also ran an die Schüsseln und los ging es.
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Crostata di Limone – Zitronentarte

Vor ein paar Wochen haben wir auf Arbeit für einen runden Geburtstag einen Brunch organisiert. Jeder Kollege / jede Kollegin hat etwas dazu beigetragen und etwas Leckeres mitgebracht. Ich mag solche Mitbring-Events. Das ist immer eine feine Sache, da man neue selbstgemachte Köstlichkeiten probieren kann und damit seinen Essenshorizont erweitern kann. Immer „highly appreciated“ wie wir auf Arbeit gern sagen. Als ich bei den Nachspeisen angekommen bin und dieses italienische, auf der Zunge zergehende Dessert im Mund hatte, wußte ich: Ich brauche das Rezept! War das köstlich! Die Kombi aus knusprigem Mürbeteig und einer zitronig-sahnigen Creme waren ein ziemlich perfekter Abschluss eines tollen Buffets. Mein Kollege war so nett, mir das Rezept zu verraten und dieses Wochenende habe ich die Crostata di Limone leicht abgewandelt nachgebacken. Das war wirklich nicht so schwer und wer jetzt Lust darauf hat, hier geht es zum Rezept.
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Unser tägliches Brot

Fast jede Woche backe ich 2 Roggen-Dinkel-Vollkornbrote. Während ich ansonsten beim Essen sehr gern Neues ausprobiere, halte ich beim Vollkornbrot fast biblisch an dieser Variante fest. Die Vorteile liegen für mich auf der Hand: Es ist ein Brot ohne viel Aufwand, auch wenn es etwas Ruhezeit kostet. Es ist sehr gesund, da es aus reinen Zutaten besteht: nur volles Korn, Wasser, Sauerteig und ein paar Gewürze. Das Wichtigste aber: ES IST SO LECKER! Jeden Montag freue ich mich aufs Neue, ein frisches Brot aufzuschneiden und schon morgens 2 Scheiben mit Marmelade oder Honig zu essen. Abends gibt es das gleiche Brot mit herzhaftem Aufstrich. Es gibt mir die Energie, die ich brauche. Low Carb ist einfach keine Alternative für mich. Zudem hält es sich eine gute Woche und ist immer noch frisch und kein bisschen trocken.
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3. Sildemower Sonntagsstöberei

Gestern war es nun wieder soweit. Die 3. Sildemower Sonntagsstöberei fand statt. Mit vereinten Kräften stemmten wir mit den Nachbarn unser Hofcafe, Kreativ- und Flohmarkt. Wie wir das beworben haben, konnte man auf Facebook und Instagram verfolgen. Unser Flyer war der gleiche wie vom letzten Jahr. Never change a winning team kann ich da nur sagen. Wie wir die eigene Schrift digitalisiert haben, kannst du hier nachlesen.
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Die Wettervorhersage war hervorragend und so begannen wir unsere Vorbereitungen. Das eigentliche Mammutprojekt war dieses Jahr unsere Brotbackaktion. Die letzten beiden Jahre ging unser selbstgebackenes Roggen-Dinkelbrot aus vollem Korn nur mit Sauerteig angesetzt so gut weg, dass wir dieses Jahr mehr backen wollten. Freitag Abend in jeder Werbepause schredderte ich das Korn und 12 Mal Sauerteig wurde angesetzt.

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Rhabarberkuchen mit Frangipane im Chevronmuster

Bei Marions Unterfreundenblog lasse ich mich gern inspirieren. Fantastische Rezepte toll ins Szene gesetzt und jede Menge Tipps zur Freizeitgestaltung in der Rhein-Neckar-Region findest du bei ihr. Ich mag ihre frische Art zu schreiben. Gerade ihre Rezepte, gespickt mit leicht verdaulichen Wissenshäppchen haben es mir angetan. Da Marion gerade in der Rhabarberphase ist und ich ein sehr feines Kuchenrezept bei ihr entdeckt habe, gab es nach einem Check im Garten meine Version von Rhabarberkuchen mit Mandelfrangipane.

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Und schwupps ist Ostern!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber Ostern ist für mich immer plötzlich da. Während man Weihnachten langsam Deko und Leckereien antrainiert, hat das größte christliche Fest im Frühling doch eine gewisse Spontanität und Leichtigkeit. Da dekoriert man am Samstag vorher noch ein bisschen rum. Habe erst heute meine kleinen Porzellanhasen vom Boden geholt und als ich beim Blumenladen meines Vertrauens noch einen Weißdornzweig ergatterte, wurde der mit meinen Buchstabenketten behängt. Das gefällt mir fast besser so als vorher.
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