3. Sildemower Sonntagsstöberei

Gestern war es nun wieder soweit. Die 3. Sildemower Sonntagsstöberei fand statt. Mit vereinten Kräften stemmten wir mit den Nachbarn unser Hofcafe, Kreativ- und Flohmarkt. Wie wir das beworben haben, konnte man auf Facebook und Instagram verfolgen. Unser Flyer war der gleiche wie vom letzten Jahr. Never change a winning team kann ich da nur sagen. Wie wir die eigene Schrift digitalisiert haben, kannst du hier nachlesen.
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Die Wettervorhersage war hervorragend und so begannen wir unsere Vorbereitungen. Das eigentliche Mammutprojekt war dieses Jahr unsere Brotbackaktion. Die letzten beiden Jahre ging unser selbstgebackenes Roggen-Dinkelbrot aus vollem Korn nur mit Sauerteig angesetzt so gut weg, dass wir dieses Jahr mehr backen wollten. Freitag Abend in jeder Werbepause schredderte ich das Korn und 12 Mal Sauerteig wurde angesetzt.

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Rhabarberkuchen mit Frangipane im Chevronmuster

Bei Marions Unterfreundenblog lasse ich mich gern inspirieren. Fantastische Rezepte toll ins Szene gesetzt und jede Menge Tipps zur Freizeitgestaltung in der Rhein-Neckar-Region findest du bei ihr. Ich mag ihre frische Art zu schreiben. Gerade ihre Rezepte, gespickt mit leicht verdaulichen Wissenshäppchen haben es mir angetan. Da Marion gerade in der Rhabarberphase ist und ich ein sehr feines Kuchenrezept bei ihr entdeckt habe, gab es nach einem Check im Garten meine Version von Rhabarberkuchen mit Mandelfrangipane.

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Und schwupps ist Ostern!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber Ostern ist für mich immer plötzlich da. Während man Weihnachten langsam Deko und Leckereien antrainiert, hat das größte christliche Fest im Frühling doch eine gewisse Spontanität und Leichtigkeit. Da dekoriert man am Samstag vorher noch ein bisschen rum. Habe erst heute meine kleinen Porzellanhasen vom Boden geholt und als ich beim Blumenladen meines Vertrauens noch einen Weißdornzweig ergatterte, wurde der mit meinen Buchstabenketten behängt. Das gefällt mir fast besser so als vorher.
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Nonnefetzle – eine Kindheitserinnerung

In so melancholischen Momenten eines langen Winters sehne ich manchmal nach der Kindheit. Dieses wohlige Gefühl, alle Zeit der Welt liegt noch vor einem und nichts und niemand kann einem diesen einen Glücksmoment nehmen. Ach, so befreit war man doch nur als Kind! So happy, dass man nur noch tanzend durch die Welt läuft und  auch ein mahnendes: „Zappel nicht so rum!“ einen nicht von der Wolke 7 runter bekommen konnte.

Einer dieser schönen Glücksmomente als Kind war bei meiner Oma zu sein. Sie liebte meine Schwester und mich uneingeschränkt, verlangte keine Ordnung und gute Schulnoten. Im Gegenteil, bei ihr konnten wir unsere Beine und unsere Seele auf dem Kirschbaum baumeln lassen. Sie hat uns immer bedauert, weil wir so viel in der Schule lernen müssen. Süß, nicht? Für sie als warmherzige Bauersfrau war es unvorstellbar, dass wir den ganzen Tag Schulstoff in uns reinprügeln lassen müssen. Meine Schwester und ich hatten da als gute Schülerinnen weniger das Problem als unsere liebe Omi.
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Valentinstag? Muss das sein?

Am Freitag saßen wir gemütlich vor dem Fernseher und auf einmal pöbelte der Liebste los: „Valentinstag? Muss das sein? Die gehen mir auf den Keks damit!“ „Liebster, kein Streß! Ich freue mich, wenn du mir jede Woche beim Einkaufen ein paar schöne Tulpen mitbringst und den Müll immer klaglos raus bringst. Viel schöner als wenn du mir einmal im Jahr überteuerte Rosen mitbringst!“ So, der Liebste war beruhigt. Der Druck dieses doch etwas künstlich gepuschten Tages war von ihm genommen. Er muss nicht durch „Come in and find nothing“ Läden hirschen oder die Blumenindustrie ankurbeln.

Ich mag ja all diese Tage und denke mir ganz zwanglos eine Kleinigkeit aus. Falls mir nichts einfällt, wäre es auch nicht weiter dramatisch. Geburtstag oder Weihnachten sind doch da eine ganz andere Kategorie. Dieses Jahr habe ich mich von Yvonnes Cupcakes mit  Loveletters inspirieren lassen und leckere Valentinskekse gebacken. So viel zum Thema „auf den Keks gehen“ 🙂 . Die gab es ganz entspannt heute schon und sie waren so zart, knusprig und frisch, dass ich das Rezept gleich mit euch teilen muss:

Zutaten:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Ei
200 kalte Butter
1 Päckchen Vanillezucker
Für den Guß: Puderzucker, Zitronensaft und ein paar Zuckerherzen

Die Zutaten schnell und mit kalten Händen zügig durchkneten. Die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Du kannst den Teig auch am Vorabend vorbereiten und nächsten Tag verarbeiten.

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Apfelernte und ihre süßen Folgen

Anfang Oktober zogen wir in die Apfelernte. Onkel und Tante, die in einem idyllischen Dorf bei Schwerin wohnen, brauchten Hilfe in diesem reichen Apfeljahr. Vier riesengroße Bäume, brechend voll mit den Apfelsorten Ontario und Boskoop wollten abgeerntet werden. Bei herbstlich windigem, aber sonnigem Wetter füllten wir Kiste um Kiste mit großen saftigen Äpfeln unter den wachsamen Augen der Hühner. Die gackerten friedlich vor sich her und zahm wie sie sind, freuten sie sich anscheinend über unsere Gesellschaft.

Die Ernte dieses Jahr war wirklich überwältigend. Viele Kisten wurden solange gefüllt bis keine einzige mehr da war. Was noch da war, waren Äpfel und zwar reichlich. Also hieß es, Hänger angeschnallt und ab zur Mosterei. Ein echter Männerjob, diese schweren Apfelkisten hin- und her zu wuchten.
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Die Cheesecake Challenge

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Dieser Sonntag stand ganz im Zeichen der Cheesecake Challenge. Nun mag sich ja der eine oder andere fragen, was das ist. Bei  Jules Moody kannst du nachlesen, wie es funktioniert. Sie hat Ende September dazu aufgerufen, am 9. Oktober synchron einen Cheesecake zu backen, dass unter dem Hashtag #cheesecake bei Instagram zu posten oder einfach nur als Zuschauer dabei zu sein. Pah, Zuschauer, wenn dann richtig. So war es heute an der Zeit zu backen und zu hashtagen. Ergebnis war ein fluffiger Brownie-Cheesecake mit einer knusprigen Zuckerkruste. Auf diese Art von Cheesecake hatte ich schon länger Lust und habe dafür meinen Lieblingsbrownieteig genommen und ihn mit einer Frischkäsecreme kombiniert. Er ist wirklich ganz lecker geworden. Daher hier das Rezept, das ich gern mit euch teile: Weiterlesen