Veganes Belugalinsen-Curry

Ich werde nie der perfekte Foodblogger, der nach Redaktionsplan einkauft, kocht und bloggt. Ich habe meistens eine Grundidee und koche dann munter drauf los. Oft schreibe ich mir die Zutaten noch schnell nebenbei auf, so dass wenigstens die Mengenverhältnisse einigermaßen stimmen und ein Nachkochen überhaupt möglich machen. Im Grunde meines Herzens bin ich die Improvisateurin schlechthin. Deswegen fällt es mir auch unheimlich schwer, einen perfekten Einkaufszettel für den Liebsten zu schreiben. Ich würde im Supermarkt noch die eine oder andere Zutat dazu nehmen oder weglassen. Je nachdem, was gerade gut aussieht und was gerade meiner Kreativität entspringt. Aber froh bin ich doch, dass ich die Buckelei von Lebensmitteln oft outsorcen kann.

Nun trug es sich zu, dass unsere wöchentliche Besprechung, was wir am Wochenende so essen wollen, diese Woche etwas mager ausfiel. Wir hatten alle nicht viel Zeit und Nerv, uns um das Essen zu kümmern. Ich war beim Sport und rief den Kids nur zu: „Macht euch mal Gedanken, was ihr essen wollt.“ Ergebnis der internen Runden war, dass sie eine vegetarische Suppe wollen. Na, super! Das ist natürlich richtig konkret und Zutaten fielen mir dazu natürlich auch nicht ein. Ich schrieb Möhren, Sellerie und Porree auf den Einkaufszettel. Alles andere wird sich schon finden.

 

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Wruke ist norddeutsch und lecker als Eintopf

Wir saßen am Wochenende gemütlich in der Küche und ich verkündete, dass es am Sonntag Wrukeneintopf gibt. Meine Nichte und das Teenagermädchen guckten mich verwundert an: „Wruken? Was ist das denn?“ Neuer Versuch am Sonntag. Ich fragte den Teenagersohn und seinen Kumpel, ob sie Wruken kennen. „Nein!“ Wieder gescheitert. Was lernen die heutzutage eigentlich in der Schule? Der Begriff ist doch norddeutsches Kulturgut. Kein Winter ohne Wruke! Wir sind damit groß geworden. Dieses gesunde Gemüse ist kalorienarm und enthält Traubenzucker, Eiweiß, Fett, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C. Perfekt für die ersten Entschlackungsversuche nach dem Winter und schmackhaft ist die Steckrübe, ihr eigentlicher Name, allemal. Die ätherischen Öle lassen sie ein wenig nach Kohlrabi schmecken. Sie hat übrigens noch viele weitere Namen. Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohl- oder Bodenkohlrabi, Runke und Runkelrübe wird sie auch genannt. In Österreich heißt die Steckrübe auch Dotsche, in Bayern Dodschn und im Schweizer Ländle Knutzsche. Viele Namen für ein leckeres Gemüse, dass zu einem klassischen Wrukeneintopf verarbeitet eine gar köstliche Mahlzeit ergibt.Wruken-Eintopf-vegan05
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Thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas

Für 2019 haben wir uns vorgenommen, weniger tierische Produkte zu essen. Hauptsächlich aus Nachhaltigkeitsgründen, aber auch weil fleischlose Kost gesund und lecker ist. Wir haben Silvester gleich damit angefangen und ein leckeres thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas gekocht. So eine leicht scharfe, pikante Suppe geht auf Festivitäten ja immer und nächsten Tag hat man oft noch einen Rest, den man gut aufwärmen kann. Perfekt für den Auftakt ins neue Jahr.
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Eingelegter Matjes – pikant mit Schmand

Gerade in der Weihnachtszeit ist man dem Süßen doch etwas mehr verfallen als sonst. Nachdem man zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt eins / zwei Glühwein genossen hat und sich die Winterjacke ordentlich mit Puderzucker von den Mutzen voll gestaubt hat, klebt einem die Zunge schon am Gaumen und man lechzt nach etwas Herzhaftem. Meist will man dann nur eine Kleinigkeit, weil von Hunger kann man hier wohl kaum reden. Welch ein Segen, wenn man dann im Kühlschrank ein paar Zutaten finden und diese zu einem köstlichen Heringssalat a là Mama zusammenrühren kann. Noch besser, wenn er schon fertig auf einen wartet und man nur noch die Stulle rausholen braucht.

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Gebrannte Mandeln – frisch aus der Pfanne

Ach, dieses Jahr kam die Weihnachtszeit gefühlt noch schneller als sonst. Es schien nicht nur mir so zu gehen, dass das warme, sonnige Wetter der letzten Monate kein Adventsfeeling aufkommen ließ. Ich habe erst dieses Wochenende mit Lebkuchenessen angefangen und überall erzählt, dieses Jahr reicht mir ein Kiefernzweig im Regal als Weihnachtsdeko. Ein wenig mehr ist es dann doch geworden. Wenn ihr mal schauen möchtet?

 

In der Küche bleibt es dann doch beim Weihnachtsrot statt der lebensbejahenden Grautöne im Wohnzimmer. Die finde ich einfach edel und modern in diesem Jahr. Ich mag eben immer gern verschiedene Dekovarianten. Im Wohnzimmer eher stylisch und in der Küche klassischer. Außerdem muss doch der rote Zierapfel wieder in Szene gesetzt werden. Der Baum ist immer noch übersät Früchten, die so dekorativ sind.

 

So ein paar alte Bekannte werden jedes Jahr wieder herausgeholt. Insgesamt habe ich aber dieses Jahr vielleicht 5% meiner Weihnachtsdeko vom Boden geholt und ich habe nicht ein Stück dazugekauft, ja nicht einmal gebastelt. Ich glaube, dass gab es noch nie und soll ich euch etwas sagen? Ich fühl mich ganz wohl damit und dass ist doch die Hauptsache, oder?

 

So richtig Weihnachtsfeeling kam heute Nachmittag bei uns auf. Das Teenagermädchen wollte für ein Abiballprojekt gebrannte Mandeln machen und ich habe ihr dabei geholfen. 3 kg Mandeln verarbeiten sich ja nicht so nebenbei. Wir schalteten in unserem Internetradio den Santa-Sender an und mit fröhlichem Weihnachtsgedudel verwandelten wir unsere Küche in eine duftende gebrannte-Mandeln-Bude. Das hat Spaß gemacht und weil wir nach einer Proberunde eine gute Mischung gefunden haben, gibt es hier unser Rezept, dass sich heute bewährt hat.
Gebrannte_Mandeln12 Weiterlesen

Kartoffel-Birnen-Auflauf

Jetzt wird es doch Herbst. Heute war schon so ein richtig gruseliger Novembertag hier. Grau, feucht und ganz schön kalt. Wenn schert das, wenn man es sich vor dem Kamin gemütlich machen kann und im Ofen ein leckeres Essen vor sich hin schmurgelt. Der Kartoffel-Birnen-Auflauf ist fast schon ein Klassiker in unserer Familie und ein richtig deftiges Herbstessen. Die Kombination von herzhaft mit leichter Süße mögen wir sehr gern und wenn du auf meinem Blog stöberst, wird dir das des Öfteren begegnen. So habe ich schon bei Himmel und Erde sowie beim Rindfleischtopf mit Porree, getrockneten Aprikosen und Kartoffelhaube dafür geschwärmt. Beim Kartoffel-Birnen-Auflauf treffen die beiden Hauptkomponenten auf grobe Bratwurst und herzhaftem Bergkäse. Gewürzt wird der Auflauf mit frischem Thymian und das macht ihn so richtig herbstlich pikant.
Kartoffel-Birnenauflauf mit grober Bratwurst01 Weiterlesen

Maronen-Pastinaken-Pott

Der Herbst ist nun wirklich da. Auch wenn die Sonne noch scheint und die Temperaturskala mittags noch die 20-Grad-Marke schafft, kann die 3. Jahreszeit nicht mehr verleugnet werden. Morgens steigt der Nebel über Wiesen und Felder, das Laub zeigt goldene Töne und abends wird es besonders bei klarem Himmel schon ziemlich kalt. Wenn ich morgens zum Bäcker radle, brauche ich Mütze und Handschuhe. Auch wenn ich ausgesprochener Sommerfan bin, mag ich den Wechsel der Jahreszeiten und kann viel Schönes am Herbst finden. Ich kann wieder meine geliebten Stiefeletten tragen, kuschelige Loops um meinen Hals schwingen und leckere Suppen kochen.

Das bringt mich gleich zum Thema des Beitrages. Ich sah im Supermarkt meines Vertrauens braun glänzende Maronen und frische Pastinaken. Bloggertechnisch müsste ich ja sagen, dass ich über den Herbstmarkt schlenderte, aber die Wirklichkeit sieht ja meistens etwas profaner aus. Macht nichts, finde ich. Gefreut habe ich mich trotzdem über die Idee, die mir da kam. Ich wollte schon lange mal aus Maronen eine Suppe kochen und sackte demzufolge gleich mal einen Beutel davon ein. Pastinaken fand ich als Kombigemüse ganz gut dazu. Das Projekt stand und ich kündigte das Süppchen schon mal an. Die Familie wartete ab, was ich ihnen da wohl so vorsetzen würde. Verhaltene Zustimmung war der Grundtenor: „Mach mal!“
Maronen-Pastinaken-Pott07 Weiterlesen

Heute Indisch – Chicken Tandoori

—unbeauftragte Werbung wegen Markennennung—

So ganz lässt mich unser London-Urlaub noch nicht los. Einen kleinen Abstecher in die Kategorie „Essen in England“ wollte ich euch nicht vorenthalten. Als Selbstversorger stürmten wir täglich den englischen Supermarkt und schauten, was man so an einheimischem Essen erwerben oder welche Idee einen so anspringen könnte. Wir hatten Lust auf Gemüse und Hähnchen oder ähnliches. Solche One-Pot-Gerichte sind schnell gemacht, gesund und auch sehr lecker. Perfekt für die Urlaubsversorgung. Ich stand vor dem Gewürzregal und da sprang mir ein Tandoori-Gewürz ins Auge. Man, das könnte ich doch kochen: Chicken Tandoori. Da Indien als ehemalige Kolonie viele seine Gerichte nach England gebracht hat, passt dieses scharf gewürzte Essen doch perfekt in unserem Urlaub. Also der Plan stand und die Zutaten waren schnell im Korb. Ich sage euch, das war so lecker, dass wir das Gericht im Urlaub gleich zweimal gekocht haben (also ich) und bereits dieses Wochenende wieder eine vegetarische Variante auf dem Tisch stand.
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