Auf Fotosafari mit neuem Kameragurt

Kurz vor dem Urlaub läuft man ja noch zur Höchstform auf, also ich zumindest. Auf Arbeit steppt der Bär, zu Hause wächst die Aufregung vor der bevorstehenden Reise, ich nähe noch einen Rock und habe mir fest vorgenommen – Achtung Spoiler! – mein Strickkleid vor ein paar Sehenswürdigkeiten im Urlaub abzulichten. Denkt nicht, dass es schon fertig ist! Wie immer meine ich mit meiner unverbesserlichen Zuversicht, dass das ja alles ein Kinderspiel ist und ich das schon hinbekomme. Manchmal stöhne ich ja über all den Stress und meine, dass das dann doch alles ein bisschen viel ist. Aber ich glaube, ich brauche immer ein bisschen mehr Aufregung, Action und Druck als andere um auf Touren zu kommen. Dann bin ich produktiv und effektiv. Tja und so ein nahender Urlaub verleiht doch Höhenflüge. Da schafft man auch gleich noch einen Blogbeitrag über den frisch genähten Kameragurt zu schreiben. Den habe ich gleich nach dem Rock noch gezaubert und bin endlich beim eigentlichen Thema angekommen.
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Babykissen – schneiden, bügeln, applizieren

Kinder wie die Zeit vergeht. Das erste Halbjahr ist schon wieder um und der Juni flog nur so an mir vorbei. Es ist aber auch einfach so viel los zum Schuljahresende, mit WM-Studio im Carport und sommerlichen Grillpartys. Ich muss gestehen, dass wochenlanger Sonnenschein mir in meiner fast 4-jährigen Bloggerkarriere noch nicht untergekommen ist und ich kann euch verraten, was das bewirkt. Mit jedem Tag Sonne nimmt die Anzahl der Beiträge expotential ab und wie ihr seht, ist hier seit 3 Wochen Funkstille, weil es im Kämmerlein einfach zu warm und zu stickig ist. Außerdem scheint mir dort die Sonne direkt ins Gesicht. Wie soll man da noch einen flotten Spruch auf der Tastatur klimpern ohne sich auf Terrasse mit einem gemütlichen Bierchen oder Weinchen zu sehnen. Verzeiht mir meine Nachlässigkeit. Wir Norddeutschen müssen einfach jeden Sommertag mit dazugehöriger lauer Sommernacht nutzen und auftanken für die windige, kalte und dunkle Winterzeit.

Fleißig war ich trotzdem von Zeit zu Zeit, habe die Nähmaschine an die Luft befördert und ein wenig gewerkelt. Im hellen Sonnenlicht unter dem Sonnensegel haben sich meine Applikationen ganz besonders gut genäht und dabei sind mehrere Kissen entstanden. Heute aus der Abteilung: Babykissen:

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Ein Kleid im Zeichen der Fußball-WM

WM2018-Fußballkleid01Ab heute ist es wieder soweit. Die Fußballweltmeisterschaft 2018 beginnt und wohl kaum jemand kommt daran vorbei. Die einen stöhnen und sind froh, wenn es wieder vorbei ist. Die anderen lieben es und fiebern mit unseren Jungs mit. Ich gehöre zu Letzteren. Gemeinsam mit unseren Nachbarn richten wir unseren Doppelcarport wieder als WM-Studio ein und schauen mit Hilfe von Leinwand und Beamer so viele wie mögliche Spiele. 4 Wochen lang bleiben unsere Autos draußen, Tische und Stühle aller Nachbarn stehen dagegen in unserem privaten Heimkino und wir freuen uns auf interessante Begegnungen mit Mannschaften rund um den Globus. Wir machen das schon seit etlichen Jahren und alle freuen sich darauf, bei EM oder WM nicht nur unserer Fußballnationalmannschaft zuzujubeln. Die Deko für den Carport brauche ich mittlerweile nur noch vom Boden holen, hat sich doch im Laufe der Jahre so einiges angesammelt. Allerdings kommt doch jedes Mal das eine oder andere Teil dazu.

Dieses Jahr wollte ich kein klassisches Trikot tragen, sondern habe mir überlegt ein passendes Kleid zu nähen. Ich hatte noch Stoff im Fußballdesign seit zig Jahren in der Stoffkiste und habe ihn mit schlichtem schwarzen Jersey kombiniert. Den Schnitt habe ich wieder aus Rosa P.s Buch „Näh dir ein Kleid“ genommen. Beim Jersey hätte ich mehr kaufen sollen, dann hätte ich mal einen weit schwingenden Rock ausprobiert. So blieb ich aber wieder bei dem A-Linien-Rock. Das Carmenoberteil musste es unbedingt wieder sein. Das ist bei dem Fußballstoff die wirklich beste Alternative wie ich finde. Beim Herrichten des WM-Studios sind dann diese Bilder hier entstanden und ich übe schon mal das Anfeuern unserer Jungs mit unseren Tröten.
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Kleidsam – wieder ein Kleid von Rosa. P

Wisst ihr, was neulich im Hause von undiversell passiert ist? Ich habe mit meiner Teenagertochter über den Begriff „kleidsam“ gesprochen. Könnt ihr euch vorstellen, dass sie das Wort noch nie gehört hat? Dabei verschlingt sie ganz viele Bücher und liest verschiedenste Genre. Er müsste ihr wirklich schon über den Weg gelaufen sein, aber scheinbar ist er in der Gegenwart völlig aus dem Blickfeld geraten. Ich habe im Duden nachgeschaut und tatsächlich, er gilt schon als veralteter Begriff. Ich habe gleich auch noch meine Kollegen dazu befragt. Immerhin kannten die alle noch den Begriff, sind aber auch alle dem Teenageralter entwachsen. Ich gebe zu, ich benutze ihn jetzt auch nicht allzu oft, aber gerade in Zusammenhang mit meiner Liebe zu Kleidern mag ich ihn sehr und er ist für mich sehr positiv behaftet.

So und jetzt berichte ich von meinem neu genähten Kleid, was ich sehr kleidsam finde. Es ist wieder aus dem Buch „Ich näh mir ein Kleid“ von Rosa P. Das erste war ein Ufo, dass ich dank Rosa P. in ein tragbares Modell umgewandelt habe. Dieses Mal habe ich hellblauen Interlockjersey mit Vögeln drauf von meinem Lieblingsstoffladen Mira vernäht. Das Oberteil hat einen Carmenausschnitt und der A-linienförmige Rock ist sowieso meins. Als Fan von Dreiviertelärmeln habe ich mich wieder dazu entschieden und hier ist das Ergebnis. Ein frisches Frühlingskleid, dass sehr bequem ist und sich auch an etwas kühleren Sommertagen gut tragen läßt.
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Mein Platz – dein Platz

Nun haben wir uns schon vor einiger Zeit eine größere Couch gekauft, auf der man auch zu viert gemütlich lümmeln kann. Aber Revierkämpfe um den besten Platz bleiben trotzdem nicht aus. Ihr kennt das vielleicht, während die Eltern noch die Küche aufräumen und den nächsten Tag vorbereiten, sitzen die Kids schon auf der Couch, haben die Fernbedienung in der Hand und knuspern Chips und Co. auf den besten Plätzen. Ich bin da ja eher bescheiden und nehme den letzten verfügbaren Platz. Auch wenn ich doch ab und zu mal einen Teenager beiseite schubsen muss, bin ich schon froh, wenn mein aktuelles Strick- oder Häkelprojekt nicht platt gesessen wird.

Der Liebste nimmt das alles nicht so gelassen und besteht auf seinen angestammten und wohl verdienten Platz rechts außen (Couchplatz, nicht Fußball Alte Herren). Was tönt da also mindestens 3 x die Woche aus seiner Kehle? Genau: “ Du sitzt auf meinem Platz!“ Da das schon zu einem geflügelten Wort in unserer Familie geworden ist, beschlossen die Kids ihrem Vater genauso ein Kissen zu schenken. Da das Netz nichts hergab, was genau diesen Wortlaut hatte oder die Ausführung nicht gefiel, hieß es „Selbst ist die Frau“. In einer Gemeinschaftsproduktion vom Töchterchen und mir (Sohnemann’s Beitrag war immerhin die Teilnahme beim Erwerb der notwendigen Utensilien) nähten und bedruckten wir eine Kissenhülle.
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Ein Kleid aus dem Baukasten

Wer Kleidung aus Jersey näht, weiß bestimmt gleich, was ich meine. Rosa P. hat ein Buch herausgegeben, wo frau aus verschiedenen Oberteilen, Rockteilen, Ärmeln und dekorativen Details ihr Lieblingskleid zusammenstellen kann. Dadurch ergeben sich zig Varianten und je nach Stoffwahl kannst du dir für jede Gelegenheit ein Kleid zaubern, ob für Alltag oder festliche Gelegenheiten. „Näh dir dein Kleid“ ist echt schon ein Klassiker für alle, die wie ich, Kleider lieben. Ich finde es einfach so praktisch. Kleid überstreifen, fertig. Man muss nicht 1000 Kombimöglichkeiten durchprobieren und am Bauch drückt auch nichts. Und ehrlich gesagt: Jede Frau sieht gut aus im Kleid, wirklich jede.
Kleid-selbstgenäht-RosaP-Baukasten03
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Eiermützen und ein Körbchen dazu

Zauberfrieda vom Blog kleine Zauberwerke hatte zu einer kleinen Osterparty aufgerufen. Wer Lust hat, konnte ein österliches DIY vorbereiten, ihr ein Bild davon schicken und dann wurden die Geschenke heute untereinander verlost. Ich verrate natürlich nicht, wo meins hingeht und bin schon ganz gespannt, was ich bekomme. Da war ich mal wieder ganz spontan dabei, überlegte, was ich da so machen könnte und kam bei Pinterest auf ein paar zauberhafte Eiermützen. Wie süß, kreischte ich gleich! Sie erinnerten mich an die Babymützen meiner Kinder und waren für kleine Jerseyreste super geeignet. Davon sammelte sich in letzter Zeit dank meiner Nählust doch so einiges an. Da ich ein Fan von Sets auf dem Frühstückstisch bin, (guckst du hier) gab es gleich noch ein passendes Brotkörchen dazu.
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Kleid Mabinta mit Passe

Ich weiß, es kann keiner mehr Schnee und Eis sehen. Die Bastelblogs zeigen Frühlings-DIYS in pastelligen Farben und in den Nähblogs werden die Ärmel auch schon wieder kürzer. Ich möchte euch aber noch meine 2. Mabinta nach dem Schnitt von ki-ba-doo vorstellen und konnte dem Drang nicht widerstehen, das langärmelige Kleid vor der Winterkulisse eines zugefrorenen Sees zu präsentieren. Wenn man dann noch den perfekt dazu passenden Winterschal an der Garderobe findet, muss der natürlich auch noch mit aufs Bild. Vorgestellt habe ich ihn bereits hier und ich liebe ihn inbrünstig. Ich verspreche, es werden für diese Saison die letzten Winterbilder. Aber es war schon toll, dass wir auch dieses Jahr wenigstens einmal auf den See konnten. Ein echtes Highlight für uns. Außerdem weiß ich anhand der Bilder auch noch Jahre später, dass der Winter 2017/2018 uns bis in den März verfolgt hat. Wer weiß für was man diese Info noch braucht.
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Jerseykleid Mabinta

Ich habe mich mal wieder an ein Kleid gewagt. Stoff hatte ich schon erbeutet und ein Schnittmuster hatte ich auch schon im Visier. Als ich dann aber zusammen mit Merle vom Blog Frau Masulzke bei der Neueröffnung von Mira in aller Ruhe stöberte, stieß ich auf die Mabinta. Die gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich neben neuen Stoffschätzen auch den Schnitt erwarb und es gar nicht abwarten konnte, die Schere anzusetzen. Das Material ist ein Sommersweat und hat sich gut verarbeitet. Ich habe die Größe 38 zugeschnitten und das Kleid passt wirklich gut. Ich mag es nicht ganz so eng. Für euch habe ich mich am Meer ordentlich durchpusten lassen und ihr seht Haare und Kleid im Wind flattern.
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