Mein Platz – dein Platz

Nun haben wir uns schon vor einiger Zeit eine größere Couch gekauft, auf der man auch zu viert gemütlich lümmeln kann. Aber Revierkämpfe um den besten Platz bleiben trotzdem nicht aus. Ihr kennt das vielleicht, während die Eltern noch die Küche aufräumen und den nächsten Tag vorbereiten, sitzen die Kids schon auf der Couch, haben die Fernbedienung in der Hand und knuspern Chips und Co. auf den besten Plätzen. Ich bin da ja eher bescheiden und nehme den letzten verfügbaren Platz. Auch wenn ich doch ab und zu mal einen Teenager beiseite schubsen muss, bin ich schon froh, wenn mein aktuelles Strick- oder Häkelprojekt nicht platt gesessen wird.

Der Liebste nimmt das alles nicht so gelassen und besteht auf seinen angestammten und wohl verdienten Platz rechts außen (Couchplatz, nicht Fußball Alte Herren). Was tönt da also mindestens 3 x die Woche aus seiner Kehle? Genau: “ Du sitzt auf meinem Platz!“ Da das schon zu einem geflügelten Wort in unserer Familie geworden ist, beschlossen die Kids ihrem Vater genauso ein Kissen zu schenken. Da das Netz nichts hergab, was genau diesen Wortlaut hatte oder die Ausführung nicht gefiel, hieß es „Selbst ist die Frau“. In einer Gemeinschaftsproduktion vom Töchterchen und mir (Sohnemann’s Beitrag war immerhin die Teilnahme beim Erwerb der notwendigen Utensilien) nähten und bedruckten wir eine Kissenhülle.
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Ein Kleid aus dem Baukasten

Wer Kleidung aus Jersey näht, weiß bestimmt gleich, was ich meine. Rosa P. hat ein Buch herausgegeben, wo frau aus verschiedenen Oberteilen, Rockteilen, Ärmeln und dekorativen Details ihr Lieblingskleid zusammenstellen kann. Dadurch ergeben sich zig Varianten und je nach Stoffwahl kannst du dir für jede Gelegenheit ein Kleid zaubern, ob für Alltag oder festliche Gelegenheiten. „Näh dir dein Kleid“ ist echt schon ein Klassiker für alle, die wie ich, Kleider lieben. Ich finde es einfach so praktisch. Kleid überstreifen, fertig. Man muss nicht 1000 Kombimöglichkeiten durchprobieren und am Bauch drückt auch nichts. Und ehrlich gesagt: Jede Frau sieht gut aus im Kleid, wirklich jede.
Kleid-selbstgenäht-RosaP-Baukasten03
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Eiermützen und ein Körbchen dazu

Zauberfrieda vom Blog kleine Zauberwerke hatte zu einer kleinen Osterparty aufgerufen. Wer Lust hat, konnte ein österliches DIY vorbereiten, ihr ein Bild davon schicken und dann wurden die Geschenke heute untereinander verlost. Ich verrate natürlich nicht, wo meins hingeht und bin schon ganz gespannt, was ich bekomme. Da war ich mal wieder ganz spontan dabei, überlegte, was ich da so machen könnte und kam bei Pinterest auf ein paar zauberhafte Eiermützen. Wie süß, kreischte ich gleich! Sie erinnerten mich an die Babymützen meiner Kinder und waren für kleine Jerseyreste super geeignet. Davon sammelte sich in letzter Zeit dank meiner Nählust doch so einiges an. Da ich ein Fan von Sets auf dem Frühstückstisch bin, (guckst du hier) gab es gleich noch ein passendes Brotkörchen dazu.
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Kleid Mabinta mit Passe

Ich weiß, es kann keiner mehr Schnee und Eis sehen. Die Bastelblogs zeigen Frühlings-DIYS in pastelligen Farben und in den Nähblogs werden die Ärmel auch schon wieder kürzer. Ich möchte euch aber noch meine 2. Mabinta nach dem Schnitt von ki-ba-doo vorstellen und konnte dem Drang nicht widerstehen, das langärmelige Kleid vor der Winterkulisse eines zugefrorenen Sees zu präsentieren. Wenn man dann noch den perfekt dazu passenden Winterschal an der Garderobe findet, muss der natürlich auch noch mit aufs Bild. Vorgestellt habe ich ihn bereits hier und ich liebe ihn inbrünstig. Ich verspreche, es werden für diese Saison die letzten Winterbilder. Aber es war schon toll, dass wir auch dieses Jahr wenigstens einmal auf den See konnten. Ein echtes Highlight für uns. Außerdem weiß ich anhand der Bilder auch noch Jahre später, dass der Winter 2017/2018 uns bis in den März verfolgt hat. Wer weiß für was man diese Info noch braucht.
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Jerseykleid Mabinta

Ich habe mich mal wieder an ein Kleid gewagt. Stoff hatte ich schon erbeutet und ein Schnittmuster hatte ich auch schon im Visier. Als ich dann aber zusammen mit Merle vom Blog Frau Masulzke bei der Neueröffnung von Mira in aller Ruhe stöberte, stieß ich auf die Mabinta. Die gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich neben neuen Stoffschätzen auch den Schnitt erwarb und es gar nicht abwarten konnte, die Schere anzusetzen. Das Material ist ein Sommersweat und hat sich gut verarbeitet. Ich habe die Größe 38 zugeschnitten und das Kleid passt wirklich gut. Ich mag es nicht ganz so eng. Für euch habe ich mich am Meer ordentlich durchpusten lassen und ihr seht Haare und Kleid im Wind flattern.
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Ich seh‘ den Sternenhimmel – ein schnelles Weihnachts-DIY

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Na, wie isses so? Auch im Weihnachtsendstress? Noch beim Basteln, Backen, Beten, ob der allgegenwärtige Lieferdienst, der mit A anfängt und mit mazon aufhört, alles rechtzeitig liefert? Höre ich da leises Fluchen: „Nächstes Jahr fange ich aber wirklich früher an?“ Nein, fängst du nicht. Versprochen. Auch wenn man dieses Jahr sogar eine Ausrede hat. Ja, dieses Jahr hat man ja nur genau 4 Wochen. Der 24. Dezember fällt genau auf den 4. Advent. Da fehlen einem ja ein paar Tage, die man sonst immer noch hat und die einem auch im letzten Jahr fehlten, obwohl da die Adventszeit fast 5 Wochen lang war. 🙂 Was soll’s, am Ende ist das alles egal. Am Ende ist alles gut. Nämlich genau dann, wenn wir bei schummrigen Licht mit ein paar Nervenzellen weniger aber doch ganz happy unter dem Tannenbaum sitzen und uns vom Weihnachtszauber einfangen lassen. Dann, wenn selbst die Teenager ein bisschen aufgeregt sind, was denn wohl für Geschenke auf sie warten, wenn die mit Rotwein gefüllten Gläser klangvoll aneinander gestoßen werden und die alljährlich wieder rausgekramte Weihnachts-CD im Hintergrund dudelt. Dann ist Weihnachten und während man sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht pustet und noch schnell die Teller in den Spüler schubst, denkt man daran, wie schön es ist, wieder ein Weihnachtsfest mit seinen Lieben zu feiern und dass die Rituale wie man es begeht, einem Halt und Vertrauen geben.
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5-Minuten-Monatscollage Dezember, Loop und Stulpen

Die Monatscollage von Rösi begleitete mich das ganze Jahr 2017. Jeden Monat konnte man einen Farbübergang mit Alltagsgegenständen gestalten und ich gebe zu, dass mir das großen Spaß gemacht hat. Erstaunlicherweise findet man im Haushalt doch alle Farben und schnell waren die Kleinigkeiten, egal ob Haushaltshelfer, Stehrumchen, Lebensmittel und und und zusammengesucht und von oben fotografiert. Wenn noch Gegenstände fehlten, half immer ein Blich in das Nagellackregal vom Töchterchen oder in meinen Wollkorb. Da war immer noch etwas zu der entsprechenden Farbe zu finden. Naja, ich gebe zu, ich lebe doch in einem recht farbenfrohen Haushalt, da ist es dann doch relativ einfach. Im Dezember nun durfte man seine Lieblingsfarben nehmen. Bei mir ist das eindeutig ROT. Ich liebe diese Signalfarbe in allen Schattierungen von knallrot bis weinrot. Nicht nur zu Weihnachten mag ich diese Farbe, die Energie, Intensität und Wärme ausstrahlt. Sie begleitet mich z.B. kleidungstechnisch das ganze Jahr. Egal, ob als hellroter Jerseyrock oder als Loop-Stulpen-Set oder Booties wie auf dem Foto. Hier also meine persönliche 5-Minute-Collage im Dezember:Monatscollage-Dez01 Weiterlesen

Lauter Frechdachse, ein Rock-DIY

Als echter Fan von Jafi schau ich immer gern auf ihrem Blog oder bei Instagram vorbei. Ich mag ihre Kombinationen von lässigen Schnitten und Jerseystoffen sehr. Da gibt es viel zu entdecken und ich bekomme riesige Lust Kleidung zu nähen, wenn ich all die schönen Sachen bei ihr sehe. Auf Instagram gab es nun vor kurzem anläßlich ihres 3. Geburtstages ein Gewinnspiel. Ein Kommentar geschrieben und schwupps hatte ich einen tollen Jerseystoff gewonnen. Nochmals danke an dieser Stelle, liebe Jafi! Ich wußte auch gleich, was ich daraus nähen wollte. Ein schwingender Rock sollte es werden. Ich hatte schon 2 ähnliche Jerseyröcke in meinem Bestand und fühle mich immer sehr wohl in dieser Rockform. Jersey ist sowieso gemütlich. Also habe ich mir einen Papierschnitt nach einem meiner Röcke gebastelt und den Rock genäht. Das ging vergleichsweise schnell und ohne größere Patzer. Noch schnell ein Fotoshooting, dass nur am Wochenende stattfinden kann, da es nach der Arbeit stockdunkel ist. Schneefall, Wind, Null Grad? Egal, Jacke aus und los geht es.
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Mein kleiner grüner Kaktus – Origamibag & Kosmetiktäschchen

Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon,
hollari, hollari, hollaro!
Was brauch‘ ich rote Rosen, was brauch‘ ich roten Mohn,
hollari, hollari, hollaro!
Und wenn ein Bösewicht was ungezog’nes spricht,
dann hol‘ ich meinen Kaktus und der sticht, sticht, sticht.
Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon,
hollari, hollari, hollaro!

Na, trällert ihr jetzt auch dieses Lied von den Comedian Harmonists? Es passt aber auch einfach zu gut zu meinem neuen Blogpost. Den schreibe ich übrigens anlässlich der Weihnachtsgeschenkewanderkiste 2017. Die gute Jana vom Blog „Zum Nähen in den Keller“ hat sich dieses umfangreiche Projekt auch in diesem Jahr wieder angetan und 42 Teilnehmer befüllen mit einem Geschenk die Kiste und dürfen sich wieder eins rausnehmen. Vielen lieben Dank, liebe Jana, für die Mühe!
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