Kuschelkissen aus Filzwolle

Winter ist Kuschelzeit. Was gibt es Schöneres als sich auf die Couch zu schmeißen, der Kamin bollert vor sich hin, in der Hand die Häkelnadel und im Rücken ein gemütliches Kissen. Während der Weihnachtstage habe ich in einem einfachen Kraus-Rechtsmuster ein Modell gestrickt. Die Bambusnadel von dem Projekt „Ein Schal fürs Leben“ und ein paar Knäul Drops Eskimo in hellgrau waren genau richtig dafür.
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Mein Ponchoschal

Mein diesjähriges Winterprojekt sollte etwas aus der wunderbaren Baby Alpaca Silk von Drops sein. Ich hatte ein paar Knäule im Angebot gekauft und war so begeistert, dass etwas Größeres daraus entstehen sollte. Nur war ich so unschlüssig, ob ich einen XXL Schal oder ein Poncho daraus stricken sollte. Das ging fast einen Monat so, dass ich immer wieder darüber nachdachte, was es werden soll. Ich fand einfach nicht die ultimative Lösung. Poncho fand ich eigentlich richtig gut. Ist modern und mal etwas anderes, aber da das Töchterchen eines Tages mit ihrem Poncho im Flur stand und fluchte, dass sie darüber keine Jacke bekomme, tendierte ich wieder zum Schal. Aber Poncho ist auch so praktisch, gerade im Büro, wo man nur was um die Schulter haben möchte und den Hals ein bisschen frei braucht. Draußen dagegen kann es nicht dick und warm genug um den Hals sein. Der ständige, nordische Wind bläst hier gerade im Winter unerbittlich um die Ecke. Immer noch die Frage: Schal oder Poncho?
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Herzige Kärtchen

Schon vor einiger Zeit habe ich Babykarten mit kleinen gestrickten Pullovern und Kleidchen vorgestellt. Jetzt habe ich die Kleidungsstücke mit einem eingestrickten Herzchen im Perlmuster versehen und an die Stricknadeln kleine Holzperlen an die Enden gesetzt. Mir gefallen sie jetzt noch besser. Auch die gepunkteten Kartenrohlinge passen für mich sehr schön zum Thema Babyboom.

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Winterweißes

Draußen macht das Wetter eher einen auf Frühling mit milden Temperaturen und Sturm, wir feiern trotzdem den Winter mit wollweißem Interieur. Heute gibt es mal was Gestricktes. Mit einem Nadelspiel habe ich 28-34 Maschen je nach Glasumfang aufgenommen und glatt rechts hoch gestrickt. Abketten in gewünschter Höhe, Fäden vernähen und schon ist das winterliche Windlicht fast fertig. Jetzt braucht frau nur noch einen Stern, ein Herz oder einen Tannenbaum aus trockener Birkenrinde ausschneiden, lochen und mit einer Schleife aus dem selben Wollgarn befestigen. Die Birkenrinde habe ich übriges im Straßengraben gefunden. Trotz  Regen habe ich das nasse Etwas aufgesammelt und zu Hause getrocknet. Was freue ich mich jetzt um so mehr über den Fund. Jetzt können die Windlichter jedenfalls wo(h)lligem Kerzenschein verbreiten,  als Mitbringsel zum Käffchen dienen oder auf einem gemütlichen Adventsmarkt auf dem Dorf verkauft werden. Letzteres Schicksal traf meine Windlichter.

PS: Die Streichhölzer im passenden Design gab es beim Söhnchen im Adventskalender. Er liebt es, Kerzen damit anzuzünden. Für’s Fotoshooting durfte ich sie mir gern ausleihen. Habt noch viele gemütliche Stunden bei Kerzenschein.

 

Babyboom

Kennt ihr das? Auf einmal werden im näheren Umfeld wieder ganz viele Babies geboren. Die halten sich natürlich nicht an den vorher bestimmten Geburtstermin. Da ist es schön, wenn frau ein paar Karten parat hält, die bei Bedarf gezückt werden können. Ein bisschen stricken, ein bisschen stempeln, was Schönes reinschreiben und fertig ist das persönliche Kärtchen für den neuen Erdenbürger. Damit gratuliere ich Charlie, Leni und Elenka.

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PS: Ich muss hier noch einmal einen flammenden Aufruf zu unserer Aktion „Adventskalender – dies‘ Mal nur für dich!“ starten. Hallo, Ihr Kreativen, Bastler, Unentschlossenen: Fasst euch ein Herz und macht mit! Ihr werdet mit 24 Überraschungen belohnt. Wer „gefällt mir“ klickt, ist doch schon fast im Boot, oder? Schaut noch mal rein bei Merle und bei mir. Wir würden uns riesig freuen, wenn Ihr mitmacht. Teilt unseren Beitrag gern.

Vollkommen unvollkommen

Heute mal ein kleines DIY, was eher zufällig entstanden ist. Ich hatte Lust, eine Kissenhülle aus Bändchengarn zu Häkeln. Hoooked hat da eine schöne Auswahl und die Farbe „mint“ mag ich zur Zeit besonders gern, also Stricknadeln rausgeholt und angefangen. Da mir das Stricken mit Bändchengarn auf die Arme geht, habe ich öfters Pause gemacht und immer nur 2-3 Reihen gestrickt. Leider setzte sich irgendwann ein Familienmitglied (keine Namen 🙂 ) auf die „Strickstöcker“ (so heißen die bei uns) und so wurde mein Projekt unfreiwillig unterbrochen.

Da aber das Mint der Strickarbeit so gut zu meinem neuen Übertopf passte, wurde improvisiert. Warum nicht die angefangene Kissenhülle zwischendurch als Dekoelement einsetzen? Wenn ich wieder umdekoriere und neue Strickstöcker habe, kann die Kissenhülle vollendet werden. Bis dahin bleibt sie vollkommen unvollkommen.

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