Aus dem Rahmen fallen – Tischdeko zum Geburtstag

Gestern war es wieder so weit, unser fröhliches Familien-Novembertreffen für unsere beiden Geburtstagskinder fand statt. Ich berichtete schon letztes Jahr hier über unsere Familie. Jetzt bin ich stolze Mama von 2 Teenies und genieße es in vollen Zügen. Auch wenn Kinder als Babies so süß sind und frau sie den ganzen Tag abknutschen könnte, bin ich doch begeistert von der Entwicklung, die die eigenen Kinder so nehmen und wie sie immer mehr zu Persönlichkeiten heranwachsen. Herrlich, wie schön wir uns in der Woche bei unserer einzigen gemeinsamen Mahlzeit, dem Abendbrot unterhalten können und wie viel man von seinen eigenen Kindern lernen kann. Was wäre ich ohne meine Teenager-Tochter, die mir regelmäßig das Handy aufräumt, damit der Speicher wieder für Updates ausreicht. Was wäre ich ohne die Gelassenheit vom Teenager-Sohn, von dem ich nur lernen kann, wie man mit geringstem Aufwand doch viel erreichen kann. Bin echt stolz auf meine beiden!

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3. Sildemower Sonntagsstöberei

Gestern war es nun wieder soweit. Die 3. Sildemower Sonntagsstöberei fand statt. Mit vereinten Kräften stemmten wir mit den Nachbarn unser Hofcafe, Kreativ- und Flohmarkt. Wie wir das beworben haben, konnte man auf Facebook und Instagram verfolgen. Unser Flyer war der gleiche wie vom letzten Jahr. Never change a winning team kann ich da nur sagen. Wie wir die eigene Schrift digitalisiert haben, kannst du hier nachlesen.
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Die Wettervorhersage war hervorragend und so begannen wir unsere Vorbereitungen. Das eigentliche Mammutprojekt war dieses Jahr unsere Brotbackaktion. Die letzten beiden Jahre ging unser selbstgebackenes Roggen-Dinkelbrot aus vollem Korn nur mit Sauerteig angesetzt so gut weg, dass wir dieses Jahr mehr backen wollten. Freitag Abend in jeder Werbepause schredderte ich das Korn und 12 Mal Sauerteig wurde angesetzt.

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Der Hering ist da!

Wer an der Küste wohnt, kann ihm nicht entgehen, dem freudigen Ruf im Frühjahr: „Der Hering ist da!“ Per Mundprogaganda und in Internetforen, die „Blinker“, „Die Strandangler“ oder „Dicht am Fisch“ heißen, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Jetzt ist die beste Zeit, diesen leckeren Fisch zu angeln. Dann sortieren die Angler ihre Haken und setzen sich bei noch frischen Temperaturen an die Küste und werfen ihre Ruten aus. Da kommen an manchen Tagen schon mal 180 Heringe im Eimer zusammen. Wirklich, und das ist kein Anglerlatein! Die Heringe kommen um diese Zeit zum Laichen an die Küste und zwar in riesigen Schwärmen. Das ist dann für die Angler ein richtiges Schlaraffenland. Professionell wird es, wenn du Heringe vom Boot aus angelst und vorher mit einem Echolot die Heringsschwärme aufspürst. Aber auch an der Küste drängeln sich die Angler an der Schlei, an den Boddengewässern vor Rügens Küste, am Rostocker Stadthafen und an der Warnemünder Ostmole. Vielleicht kennt ihr das Bild von Anglern auf der Rügenbrücke. Da ist keine einzige Lücke frei. Hier treten die Angler um diese Zeit auch in Schwärmen auf. Ich war selber schon Heringe angeln und möchte es eigentlich viel öfter tun, allein schon wegen der frischen Luft an der Küste und des leckeren Fisches, der frisch gebraten eine Köstlichkeit ist. So ganz der Fan von „Ich bade stundenlang einen Wurm“ bin ich zwar nicht, aber Heringe angeln ist schon cool. Nach so viel (Fisch-)schwärmerei geht es jetzt ab zum eigentlichen Thema dieses Posts.
Heringe-genäht-Tischdeko-Tafel-beschriftet Weiterlesen

Und schwupps ist Ostern!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber Ostern ist für mich immer plötzlich da. Während man Weihnachten langsam Deko und Leckereien antrainiert, hat das größte christliche Fest im Frühling doch eine gewisse Spontanität und Leichtigkeit. Da dekoriert man am Samstag vorher noch ein bisschen rum. Habe erst heute meine kleinen Porzellanhasen vom Boden geholt und als ich beim Blumenladen meines Vertrauens noch einen Weißdornzweig ergatterte, wurde der mit meinen Buchstabenketten behängt. Das gefällt mir fast besser so als vorher.
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Buchstaben und Blüten – ein österliches DIY

Als Sara zum Gastbloggen aufrief, hatte ich schon eine österliche Idee im Kopf und habe mich sehr gefreut, dass ich den dazu passenden Termin bekommen habe. Bei Sara findet ihr DIY’s, Zeichnungen, Gemälde, Tipps und Kniffe zum kreativen Werkeln. Ihre Kampagne MEHR SCHWARZ SEHEN gefällt mir ausgesprochen gut, obwohl ich doch mehr für die farbigen Dinge im Leben zu haben bin. Ein Beispiel dafür sind diese entzückenden Stiefmütterchen. Ich bewundere ihre Zeichenkünste sehr. Schaut euch auch unbedingt ihr Bullet Journal an. Ihren Beitrag zum Thema Heimatliebe dürft ihr auch nicht verpassen. Der ist sogar für untalentierte Zeichner wie mich möglich. Heute nun wurde mein Gast-Beitrag bei ihr veröffentlicht und zwar genau hier:  SG Kunst Blog. Da ich gerade Deko in Schwarz-Weiß mag, passt das ganz gut zu Saras Blog, allerdings muss bei mir ein wenig frühlingshaftes Rosa dabei sein.

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Celebrate 2017!

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Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen Start ins neue Jahr, egal ob gemütlich und leise oder laut in Feierlaune und Knallerei. Wir hatten ein tolles Fest mit lieben Freunden und haben schon eher laut gefeiert. Alle haben etwas Leckeres zu essen mitgebracht. So hatten wir ein abwechslungsreiches Buffet mit Partysuppe, Pute und Braten mit Wurzelgemüse, selbst geräuchertem Fisch und noch vielen anderen Köstlichkeiten. Sogar Bowle wurde von Freunden vorbereitet. Ich hatte lediglich eine Frischkäserolle vorzubereiten und konnte mich so ganz der Ausstattung der Partylocation widmen. Na, das war wieder eine Freude für mich. So wurde geschnippelt, geklebt, gebastelt, ja sogar genäht für die Silvesterdeko, die ich euch gern zeigen möchte. Weiterlesen

Aus dem Buch der Familie

Während bei anderen der November mit seinen dunklen trüben Tagen schlechte Stimmung verbreitet, ist unser November bunt und fröhlich. Beide Kinder haben in diesem Monat Geburtstag. So heißt es, ein Wochenende Jungs-Kindergeburtstag, ein Wochenende Family-Day und am darauffolgenden Wochenende Mädchen – Kin. . . uuups, das darf ich nicht mehr sagen Teenie-Geburtstag. Und schwups ist der erste Advent da, und der böse November ist vorbei.
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Diesen Sonntag war nun der Family-Day an der Reihe. Weiterlesen

Twinkle, twinkle, little pumkin

So, einen Kürbisbeitrag habe ich noch bevor ich mich kopfüber in die Weihnachtsvorbereitungen stürze, also DIY-technisch meine ich. Mein Schwesterherz, die im Oktober Geburtstag hatte, wünschte sich von mir einen Gutschein für etwas Funkelndes. Nun verschenkt frau einen Gutschein ja nicht einfach so schnöde im Umschlag, sondern gestaltet das Ganze liebevoll für den zu Beschenkenden, gerade für das liebste Schwesterherz.  Die mag ganz gern ein bißchen „bling bling“ und ist für ein bisschen Deko auch immer zu haben. Jahreszeitlich passend soll es auch sein, so dass das gleich genutzt werden kann. Lange Rede – kurzer Sinn! Ich fand, dass so ein paar creme-weiße Dekokürbisse auch gut zu ihrer Einrichtung passen würden Diese aber nicht so rustikal wie meine – aus Küchengarn, sondern ein bisschen mehr in edel. Daher Häkelnadel rausgeholt, Baumwollgarn geschnappt und flugs nach der Anleitung aus diesem Beitrag gefertigt. Wieder oben am Stiel in braun angefangen und die beiden Kugeln in cremeweiß gehäkelt. Mit dem Fadenende die Einteilung in 6 Kürbisteile und schon war die beiden Kürbisse fertig. Ich glaube, den Stiel habe ich dieses Mal etwas anders gehäkelt, mit mehr Zunahmen in der Mitte. Sieht ein bisschen aus wie eine Keule, ich mag es trotzdem.

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Sugar, sugar Baby…

. . . oh-oh, Sugar-Sugar-Baby, mmmhhh, sei doch lieb zu mir, Sugar-Sugar-Baby, oh-oh, Sugar-Sugar-Baby, mmmhhh, dann bleib ich bei dir. Diese uralte Song von Peter Kraus ging mir bei diesem Beitrag nicht mehr aus dem Kopf. Heute geht es um ordentlich Zucker. Ja, ihr Lieben, heute packen wir mal unsere mütterliche Fürsorge bezüglich ZUVIEL ZUCKER bei Seite! Kein Lamentieren, „das ist nicht gut für die Zähne“ und „wie ungesund…..“ Heute darf der Blutzuckerspiegel mal ordentlich in die Höhe gepeitscht werden. Heute darf genascht werden, heute geht es ran an die Candybar!

Für eine Einschulung mit vielen Kindern durfte ich Anfang September ein solches Schlaraffenland basteln und das habe ich super gern gemacht. Dafür habe ich mir ein paar größere Schraubgläser organisiert. Solche für Kirschen oder Gurken sind ganz passabel dafür. Diese haben zunächst einen gehäkelten Deckel bekommen, natürlich in Bonbonfarben. Je nach Deckelgröße habe ich Kreise gehäkelt. Mit magischen Ring anfangen und 6 feste Maschen häkeln und mit einer Kettmasche schließen. In der 2. Runde alle Maschen verdoppeln. Dann in jeder weiteren Runde 6 Maschen zunehmen, d.h. du verdoppelst in der 3. Rd jede 2. Masche, in der 4. Rd jede 3. Masche usw. Du brauchst ca. 6-7 Runden. Lege einfach den Deckel auf deinen gehäkelten Kreis, dann siehst du, ob er schon groß genug ist. Dann häkelst du eine Runde ohne Zunahmen nur in die hintere Schlaufe der Masche der Vorreihe feste Maschen. Jetzt noch eine Reihe, wo du eine feste Masche mit einer Luftmasche abwechselst. Hier kannst du später ein Bändchen einfädeln. Noch eine Reihe feste Maschen und dein Deckel ist fertig. Du kannst entweder einfarbige Deckel häkeln oder zwei Farben abwechseln. Bei letzterer Variante den Faden nach einer Runde nicht abschneiden, sondern hochführen. Das Ergebnis sieht ein bisschen wie diese nostalgischen Lutscher aus, gerade in rot-weiß. Die Häkelei klebst du dann mit Heißkleber an die Deckel des Schraubglases. So verrutscht nichts beim Auf- und Zuschrauben.
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