Minigewächshaus – ein Schraubglasabbau-Projekt

Es ist Mai, Zeit der Jugendweihen, Konfirmationen und Firmungen. Der Liebste ist Klassenlehrer einer 8. Klasse, die am vergangenen Wochenende Jugendweihe gefeiert hat. Da stellte sich im Vorfeld natürlich die Frage, was schenkt er seinen Schülern. Mit der üblichen Gerbera mit Schleierkraut wollte er dort keine Hände schütteln. Da hat er doch schon gut von mir gelernt, oder? 🙂 Zusammen mit der Teenager-Tochter überlegten wir, was er den Schülern überreichen könnte. Ich hatte ziemlich schnell an ein Schraubglasabbau-Projekt gedacht. Der Schuppen war mal wieder voll mit Gurken-, Marmeladen- und Soßengläsern. 17 Schüler = 17 Gläser weniger! Das lohnt sich. Zusammen kamen wir auf die Idee, ein Minigewächshaus zu basteln.
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Der Hering ist da!

Wer an der Küste wohnt, kann ihm nicht entgehen, dem freudigen Ruf im Frühjahr: „Der Hering ist da!“ Per Mundprogaganda und in Internetforen, die „Blinker“, „Die Strandangler“ oder „Dicht am Fisch“ heißen, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Jetzt ist die beste Zeit, diesen leckeren Fisch zu angeln. Dann sortieren die Angler ihre Haken und setzen sich bei noch frischen Temperaturen an die Küste und werfen ihre Ruten aus. Da kommen an manchen Tagen schon mal 180 Heringe im Eimer zusammen. Wirklich, und das ist kein Anglerlatein! Die Heringe kommen um diese Zeit zum Laichen an die Küste und zwar in riesigen Schwärmen. Das ist dann für die Angler ein richtiges Schlaraffenland. Professionell wird es, wenn du Heringe vom Boot aus angelst und vorher mit einem Echolot die Heringsschwärme aufspürst. Aber auch an der Küste drängeln sich die Angler an der Schlei, an den Boddengewässern vor Rügens Küste, am Rostocker Stadthafen und an der Warnemünder Ostmole. Vielleicht kennt ihr das Bild von Anglern auf der Rügenbrücke. Da ist keine einzige Lücke frei. Hier treten die Angler um diese Zeit auch in Schwärmen auf. Ich war selber schon Heringe angeln und möchte es eigentlich viel öfter tun, allein schon wegen der frischen Luft an der Küste und des leckeren Fisches, der frisch gebraten eine Köstlichkeit ist. So ganz der Fan von „Ich bade stundenlang einen Wurm“ bin ich zwar nicht, aber Heringe angeln ist schon cool. Nach so viel (Fisch-)schwärmerei geht es jetzt ab zum eigentlichen Thema dieses Posts.
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Apfel-Spekulatius- Tiramisu

Ja, so langsam wird es wirklich weihnachtlich. Weihnachstmarkt, Weihnachtsfeiern und geschlemmt wird auch ganz ordentlich. Wir haben heute bei einem adventlichen Mittagessen unsere glückliche Dorfente mit Apfelrotkohl verspeist. Ein winterlicher Nachtisch sollte das Ganze krönen. Ich hatte mal wieder viele Ideen und wollte unbedingt noch ein paar Äpfel, die noch im Schuppen lagern, verarbeiten. Rezepte mit Spekulatius und Tiramisu sahen bei Pinterest auch ganz lecker aus. Dann hatte ich noch so ein feines Lebkuchengewürz im Zuge des Adventskalenders #24kleineFreuden von der lieben Esther bekommen. Na, da kann man doch etwas draus machen. Eine Kreation aus Spekulatius, Mascarponecreme und Apfeltopping ist es dann geworden:
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Engel gibt es nur im Himmel!

Manchmal und gerade zur Weihnachtszeit kommen sie auch auf die Erde. Dann kannst du ihnen hier und da begegnen. Sei es der nette Postbote, der all die Weihnachtspakete für dich ran schleppt, die tolle Physiotherapeutin, die dir den gestressten Nacken massiert oder die Kollegin, die dir jeden Morgen einen Kaffee hinstellt.

Und was wäre Weihnachten ohne engelsgleiche Deko? Ich mag das wirklich sehr und habe daher ein wenig gebastelt. Nachdem ich aus einem alten Buch Tannenbäume für eine Tischdeko genäht habe, blieben noch ein paar Seiten übrig. Na, da kann man doch noch etwas draus machen! Da ich dieses Jahr sowieso die Weihnachtsdeko in Naturtönen und sehr hell mag, habe ich gleich noch creme-weißen Stoff rausgesucht. Dazu noch ein Stickrahmen (Durchmesser ca. 13 cm) und einen silbernen Schneeflockenanhänger, dann konnte die Bastelidee gleich verwirklicht werden. In solchen Momenten bin ich immer froh über meinen reichhaltigen Fundus. 🙂 Weiterlesen

Aus dem Buch der Familie

Während bei anderen der November mit seinen dunklen trüben Tagen schlechte Stimmung verbreitet, ist unser November bunt und fröhlich. Beide Kinder haben in diesem Monat Geburtstag. So heißt es, ein Wochenende Jungs-Kindergeburtstag, ein Wochenende Family-Day und am darauffolgenden Wochenende Mädchen – Kin. . . uuups, das darf ich nicht mehr sagen Teenie-Geburtstag. Und schwups ist der erste Advent da, und der böse November ist vorbei.
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Diesen Sonntag war nun der Family-Day an der Reihe. Weiterlesen

Ein Tisch wird weiß

*dieser Beitrag enthält Werbung*

Nachdem das Großprojekt „Ein Schrank wird weiß“ vollendet war, ging es stante pede weiter. Im Wohnzimmer wartete noch ein Tisch aus Kiefernholz auf seine Verschönerung. Der Liebste war ebenso begeistert von der Aktion „Pimp your Wohnzimmer“ und übernahm dieses Mal komplett die Schleifarbeiten. Ich konnte gerade noch so ein Foto auf dem Rasen machen. Wie er vorher im Wohnraum ausgesehen hat, kam nicht mehr in den Kasten. Na ja, habt ihr auch nicht wirklich was verpasst. Wie es hinterher aussieht, ist viel wichtiger.

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Ein Minion auf dem Schreibtisch

Ich habe es schon wieder getan. Eine Blechbüchse musste wieder zur Verschönerungskur. Ich kaufe jetzt geschälte Tomaten nur noch in großen Dosen, damit ich Nachschub habe. Verrückt, nicht? Na ja, bei zwei Teenagern im Haus braucht man auch nicht mit homöopathischen Mengen beim Kochen rumhantieren. Da kann man ordentlich Pötte kochen, was ich sowieso lieber mag und schon immer gemacht habe. Mein Mann hat mich früher öfters spöttisch gefragt, wer denn noch zu Besuch kommt. Egal wie groß die Töpfe waren, sie waren immer randvoll. Aber, das ist hier gar nicht das Thema, ich schweife mal wieder ab. Was wollte ich erzählen? Ach ja, über die Verschönerung einer Blechbüchse. Die ziert jetzt den Schreibtisch eines Erstklässlers.
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Sugar, sugar Baby…

. . . oh-oh, Sugar-Sugar-Baby, mmmhhh, sei doch lieb zu mir, Sugar-Sugar-Baby, oh-oh, Sugar-Sugar-Baby, mmmhhh, dann bleib ich bei dir. Diese uralte Song von Peter Kraus ging mir bei diesem Beitrag nicht mehr aus dem Kopf. Heute geht es um ordentlich Zucker. Ja, ihr Lieben, heute packen wir mal unsere mütterliche Fürsorge bezüglich ZUVIEL ZUCKER bei Seite! Kein Lamentieren, „das ist nicht gut für die Zähne“ und „wie ungesund…..“ Heute darf der Blutzuckerspiegel mal ordentlich in die Höhe gepeitscht werden. Heute darf genascht werden, heute geht es ran an die Candybar!

Für eine Einschulung mit vielen Kindern durfte ich Anfang September ein solches Schlaraffenland basteln und das habe ich super gern gemacht. Dafür habe ich mir ein paar größere Schraubgläser organisiert. Solche für Kirschen oder Gurken sind ganz passabel dafür. Diese haben zunächst einen gehäkelten Deckel bekommen, natürlich in Bonbonfarben. Je nach Deckelgröße habe ich Kreise gehäkelt. Mit magischen Ring anfangen und 6 feste Maschen häkeln und mit einer Kettmasche schließen. In der 2. Runde alle Maschen verdoppeln. Dann in jeder weiteren Runde 6 Maschen zunehmen, d.h. du verdoppelst in der 3. Rd jede 2. Masche, in der 4. Rd jede 3. Masche usw. Du brauchst ca. 6-7 Runden. Lege einfach den Deckel auf deinen gehäkelten Kreis, dann siehst du, ob er schon groß genug ist. Dann häkelst du eine Runde ohne Zunahmen nur in die hintere Schlaufe der Masche der Vorreihe feste Maschen. Jetzt noch eine Reihe, wo du eine feste Masche mit einer Luftmasche abwechselst. Hier kannst du später ein Bändchen einfädeln. Noch eine Reihe feste Maschen und dein Deckel ist fertig. Du kannst entweder einfarbige Deckel häkeln oder zwei Farben abwechseln. Bei letzterer Variante den Faden nach einer Runde nicht abschneiden, sondern hochführen. Das Ergebnis sieht ein bisschen wie diese nostalgischen Lutscher aus, gerade in rot-weiß. Die Häkelei klebst du dann mit Heißkleber an die Deckel des Schraubglases. So verrutscht nichts beim Auf- und Zuschrauben.
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