Vasen, Teelichter und Wimpelketten aus Jeans – ein Hosenupcycling

Als der Teenagersohn mal wieder eine Jeans beim Pausenfußball zerschreddert hatte, drohte ich ihm an: „Wenn du Jugendweihe hast, mache ich die Deko aus all deinen kaputten Hosen.“ Tja, nun war es soweit. Letztes Wochenende wurde der „Kleine“ in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen, wie es so schön heißt. Natürlich habe ich mein Versprechen eingehalten und die Deko aus seinen alten Hosen genäht. Erstens fand ich die Idee gut zu einer Jungsparty auch etwas jungenhaftere Deko zu basteln und zweitens wurden so alte Jeans wiederverwertet, was den Nachhaltigkeitsgedanken stärkt. Wer braucht denn bitte neue Deko aus Papier oder noch schlimmer Plastik, wenn man die Zutaten bereits zu Hause hat und alte Ressourcen dafür verwenden kann.
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Blumenvase und Übertöpfe aus Tetrapacks

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Schon lange wollte ich das Upcyclen von Tetrapacks ausprobieren und als ich im  Blog von Karin wieder eine ihrer tollen Ideen gesehen hatte, raffte ich mich auch endlich dazu auf. Eine Tulpenvase aus Verpackung zu gestalten, kam mir gerade recht. Bin ich doch im Frühjahr (das geht bei mir schon im Januar los) großer Tulpenfan. Schnell fanden sich 3 Tetrapacks für das Projekt.
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15 Blogs und Webseiten zum Thema Nachhaltigkeit

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Schon ist wieder ein Monat um und der Mai macht ja angeblich alles neu. Hoffentlich ein bisschen plastikfreier, nachhaltiger und müllfreier. Zur Nachhaltigkeitsparty Öko?-Logisch! möchte ich euch diesen Monat ein paar Blogs und Webseiten vorstellen, die das Thema von verschiedenen Seiten aus beleuchten. Vielleicht kann ich euch inspirieren, die eine oder andere Seite zu besuchen und Anregungen zum Nachmachen zu bekommen. Manchmal ist es doch ganz einfach etwas für die Umwelt zu tun oder gar nicht so schwer wie man erst dachte. Eventuell überlegst du schon länger Kosmetik selber zu machen und weißt nicht genau wie, eventuell willst du mehr vegan leben, weniger Plastik verwenden oder deine alte Jeans wiederverwerten. Es gibt wirklich so viele Seiten, die sich mit dem Thema beschäftigen. Da kann man schon mal ein wenig überfordert sein. Hier meine kleine persönliche Auswahl, die gar keinen Anspruch auf Vollständigkeit ist oder gar als Hitliste zu betrachten ist.
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Öko?Logisch – Beutel statt Tüte und ein Modell ohne Nähen

Ich komme aus der Familie der Beuteltiere. In meiner Handtasche befinden sich immer mindestens 4 Einkaufsbeutel. Die zücke ich bei jeder Gelegenheit und es ist nicht selten, dass wir spontan noch schnell irgendwo ranfahren und meine Familie mich fragt: „Hast du ein Beutel dabei?“ „Sicher, immer!“ Auch bei einem Citybesuch braucht man ja heutzutage eine Einkaufstasche, wenn man keine Plastiktüte kaufen will. Ein guter Trend wie ich finde. Ich trage auch zur Arbeit einen Beutel hin und her. Essen ist mir da sehr wichtig. Kann gar nicht verstehen, wie manche (meistens Männer) zur Arbeit gehen, ohne irgendetwas dabei zu haben. Wenn ich irgendwohin fahre, ist meistens auch ein Beutel mit an Bord. Die Zeit im Auto lässt sich mit Strickzeug oder Häkelkram immer verkürzen, natürlich als Beifahrer. Ich denke, da ist es an der Zeit, mal meine kleine Beutelkollektion vorzustellen inklusive einer No-Sew-Variante.

1. Shopper Erdbeerliebe

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Das Kleid muss länger – ein Sonntags-DIY

Man, so langsam gehen mir Sturm und Regen und Kälte auf die Nerven. Am Samstag musste ich erst einmal zum Baumarkt fahren und ein paar Frühlingsblümchen kaufen. Ich wollte, dass mich ein paar freundliche Blütenköpfe am Eingang begrüßen, wenn mir schon der Wind durch die Jacke fegt. Hat heute auch schon gut geklappt. Immerhin ist es morgens und abends schon hell, wenn ich zur Arbeit gehe oder von ihr komme und die vom Wind gebeutelten Tausendschönchen, Primeln und Hornveilchen nickten mir freundlich zu.

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Ich rocke meine Couch! – ein Upcycling

Es gibt so Beiträge, da freue ich mich noch mehr als sonst, dass ich blogge. Dieser Beitrag gehört auf jeden Fall dazu. Schon vor Fertigstellung des Projektes musste ich darüber kichern, was ich da wieder fabriziere. Ich freue mich um so mehr, dass ich euch die Idee heute präsentieren kann, weil es geklappt hat. Dieses Projekt gehört zu dem Hashtag #fuckeinfachmachen und das Glück war mir hold.

Aber von Anfang an: Ich hatte eine Couch. Eine schöne Ledercouch mit feinstem Nubukleder. Sie hat so manchen Umzug erlebt, ich habe mir sogar mal einen Finger beim Transport selbiger gebrochen und sie ging mit mir durch dick und dünn. Sie zog von einer gemeinsamen Wohnung in eine Singlewohnung und wieder in eine gemeinsame Wohnung und von da aus ins eigene Haus. Sie diente mir / uns als Schlafstätte und die Kids liebten es als Baby in der Couchecke zu schlafen, während wir Eltern um sie herumwuselten. Später wurde auf ihr getobt, gelacht, Fernsehen geguckt, Chips gegessen und so manche Kinderkrankheit auskuriert. Sie wurde alt und ranzig, Holme brachen durch, aber ich wollte mich nicht von ihr trennen. Es war so unbekümmert mit ihr zu leben. Egal, ob 12 Kinder darauf Indianer spielten, wir Eltern verbotenerweise darauf Pizza aßen oder Rotwein verkleckerten, abwischen und weitermachen war die Devise. Dann wurden die Kinder größer und so langsam wurde der Platz knapp. Es wurde um die besten Plätze gestritten und als nur noch 3 Familienmitglieder drauf passten, wurde es Zeit für eine neue Couch. Gut, nach über 20 Jahren hatte sie ihre Pflicht und Schuldigkeit wirklich getan und ich hatte ein Einsehen. Unsere Couch war wirklich nur noch für den Sperrmüll geeignet. Jedes Sozialkaufhaus hätte bei unserer Couch nur müde mit den Schultern gezuckt. Sie war wirklich niemanden mehr zuzumuten. Einzig das Leder von der Ausziehfläche war noch super in Schuß und praktisch wie neu. Das die natürlich nicht in den Sperrmüll wanderte, könnt ihr euch sicherlich denken. Wer jetzt noch die Überschrift im Kopf hat, kombiniert messerscharf: Aus dem Couchleder wurde ein Rock! Genau!

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Bienenwachstücher aus Männerhemden

Erster Sonntag im Monat und Zeit für ein neues Nachhaltigkeitsprojekt. Seit dem wir uns bewusster darum kümmern, weniger Plastik zu verbrauchen, kam des Öfteren die Frage auf: „Wie packe ich das jetzt ein?“ Ob Kuchenreste auf dem Teller, das Stück Käse oder der Rest Quark in der Schüssel. Alu oder Frischhaltefolie sind zwar möglich, aber nicht gerade die nachhaltigste Lösung. Also begab ich mich auf die Suche. Google und Pinterest sind in solchen Fällen meine besten Freunde. Schnell kam ich auf Bienenwachstücher, die mir als Verpackungsidee und DIY ins Auge sprangen. Hach, solche Ideen gefallen mir und ich bin tiefer in die Materie abgetaucht.
Mit Hilfe von Bienenwachs werden Baumwolltücher imprägniert und können so als Ersatz für Plastik und Co. verwendet werden. Mit Kokosöl werden die Tücher flexibler und weicher, was sich besonders beim Einwickeln als Vorteil erweist. Durch die antibakterielle Wirkung von Bienenwachs und Kokosöl sind die Tücher hygienisch. Nach Gebrauch können die Tücher mit lauwarmen Wasser und etwas Spülmittel gereinigt werden. Wenn das Wachs ein wenig bröckelig wird, kann das durch Bügeln zwischen 2 Backpapierlagen wieder beseitigt werden. Hört sich doch gut an, oder?
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Schraubgläser – zart umhäkelt

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich habe schon gefühlt tausend Windlichter gehäkelt und wenn ich dann zum Start der Draussen-Saison eins oder zwei brauche, sind die alle verschwunden. ALLE! Entweder verschenkt, auf dem Boden verschollen, bei der Sonntagsstöberei verkauft, verrottet, weg. Ich glaube, ein Teil davon bekommt Beine und erobert die Welt. Na, es gibt Schlimmeres und gerade wenn der Liebste mal wieder den Zeigefinger hebt, dass der Schuppen leichten Schraubglas-Overload hat, juckt es mir gleich in den Fingern und ich greife zu Häkelnadel und Garn. Gern nehme ich dafür ganz gerade Gläser. Da kommen die Muster gut zur Geltung und man muss sich nicht so mit Zu- oder Abnahmen abquälen. Also Gurkengläser rausgeholt und losgelegt.Teelichter-gehäkelt-Schraubglas-Upcycling06
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Jemandem eine kleine Freude machen

Das genau war meine Januaraufgabe, die Starky mir gestellt hat. Jeden Monat kann ich ein Los aus meinem Glas nehmen und eine Aufgabe erfüllen. Die Aufgabe, jemandem eine Freude zu machen, fiel mir nicht schwer. Die Idee hatte ich praktisch schon vor dem Losöffnen. Meine Kolleginnen sollten wieder einen Jahresanfangs-Glücksbringer bekommen. Also habe ich wieder mal Glückspilze gehäkelt. Dieses Mal welche, die ganz besonders schön glitzern. Ein bisschen Glamour schadet ja wohl auch im Alltag nicht. Dazu gab es noch einen Silvesterglückskeks, der auch schön funkelt. Alles verpackt in Brottüten, die ich mit Stempeln verziert habe.
Glückspilze04 Weiterlesen