Unser nachhaltiger Tannenbaum

Schon weit vor Weihnachten warf ich am Abendbrotstisch in die Runde, dass ich dieses Jahr gegen einen klassischen Tannenbaum bin.  „Was, keinen Tannenbaum?“ kam besonders aus der Teenagerfraktion. Ich begründete meine Meinung mit dem ökologisch sinnlosen Tannenbaumschlachten, nur um für ein paar Tage einer Tradition zu folgen. Zugegeben, es ist eine schöne Tradition. Sind doch für fast jeden schöne Erinnerungen mit dem nach Harz duftenden Baum zu Weihnachten verbunden. Allerdings finde ich mittlerweile den Preis zu hoch. Die Bäume wachsen zig Jahre in extra angebauten Schonungen mit nicht unerheblichen Pestizideinsatz. Wir feiern oft Silvester eine Party und schmeissen den Baum dazu schon wieder raus. Sprich 10 Tage Tradition gegen 10 Jahre Wachstum in Monokultur. Nachdem wir darüber am Abendbrotstisch gesprochen haben, waren doch immerhin 3 von 4 Familienmitgliedern überzeugt, dass es eine Alternative auch tun würde.
Weihnachtsbaum05
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A Hirsch – mein Weihnachtskleid

Ich sitze auf der Couch, im Radio gibt es ein Special: eine Stunde lang „Last Christmas“ in allen Varianten und die Kerzen brennen im Adventsgesteck. Die Geschenke sind organisiert, der Essensplan steht und für Samstag haben wir Freunde und Nachbarn noch zu einem gemütlichen Glühweinfest eingeladen. Na, wenn da nicht Weihnachtsstimmung aufkommt, besonders da ich heute in den Weihnachtsurlaub starte. Läuft also und es bleibt ein wenig Zeit euch mein Weihnachtskleid vorzustellen. Eigentlich ist es eher ein Adventskleid, da ich es schon des Öfteren angehabt habe. An Heiligabend werde ich es aber mit ein paar feinen Schühchen und Schmuck gepimpt, tragen. Wir sind da in kleiner Runde zu Hause und da ist es genau richtig.

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Eingelegter Matjes – pikant mit Schmand

Gerade in der Weihnachtszeit ist man dem Süßen doch etwas mehr verfallen als sonst. Nachdem man zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt eins / zwei Glühwein genossen hat und sich die Winterjacke ordentlich mit Puderzucker von den Mutzen voll gestaubt hat, klebt einem die Zunge schon am Gaumen und man lechzt nach etwas Herzhaftem. Meist will man dann nur eine Kleinigkeit, weil von Hunger kann man hier wohl kaum reden. Welch ein Segen, wenn man dann im Kühlschrank ein paar Zutaten finden und diese zu einem köstlichen Heringssalat a là Mama zusammenrühren kann. Noch besser, wenn er schon fertig auf einen wartet und man nur noch die Stulle rausholen braucht.

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Gebrannte Mandeln – frisch aus der Pfanne

Ach, dieses Jahr kam die Weihnachtszeit gefühlt noch schneller als sonst. Es schien nicht nur mir so zu gehen, dass das warme, sonnige Wetter der letzten Monate kein Adventsfeeling aufkommen ließ. Ich habe erst dieses Wochenende mit Lebkuchenessen angefangen und überall erzählt, dieses Jahr reicht mir ein Kiefernzweig im Regal als Weihnachtsdeko. Ein wenig mehr ist es dann doch geworden. Wenn ihr mal schauen möchtet?

 

In der Küche bleibt es dann doch beim Weihnachtsrot statt der lebensbejahenden Grautöne im Wohnzimmer. Die finde ich einfach edel und modern in diesem Jahr. Ich mag eben immer gern verschiedene Dekovarianten. Im Wohnzimmer eher stylisch und in der Küche klassischer. Außerdem muss doch der rote Zierapfel wieder in Szene gesetzt werden. Der Baum ist immer noch übersät Früchten, die so dekorativ sind.

 

So ein paar alte Bekannte werden jedes Jahr wieder herausgeholt. Insgesamt habe ich aber dieses Jahr vielleicht 5% meiner Weihnachtsdeko vom Boden geholt und ich habe nicht ein Stück dazugekauft, ja nicht einmal gebastelt. Ich glaube, dass gab es noch nie und soll ich euch etwas sagen? Ich fühl mich ganz wohl damit und dass ist doch die Hauptsache, oder?

 

So richtig Weihnachtsfeeling kam heute Nachmittag bei uns auf. Das Teenagermädchen wollte für ein Abiballprojekt gebrannte Mandeln machen und ich habe ihr dabei geholfen. 3 kg Mandeln verarbeiten sich ja nicht so nebenbei. Wir schalteten in unserem Internetradio den Santa-Sender an und mit fröhlichem Weihnachtsgedudel verwandelten wir unsere Küche in eine duftende gebrannte-Mandeln-Bude. Das hat Spaß gemacht und weil wir nach einer Proberunde eine gute Mischung gefunden haben, gibt es hier unser Rezept, dass sich heute bewährt hat.
Gebrannte_Mandeln12 Weiterlesen

Eine Tasche für die #WGWK2018

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Heute bin ich zu Gast bei der #WGWK2018 und ich freue mich darüber, schon das 3. Mal ein Geschenk hinein zu legen und auch wieder eins zu bekommen. Das Portomonee von Tessas Welt benutze ich bis heute und bin immer noch begeistert von dieser individuellen Geldbörse. Letztes Jahr habe ich mir Starkys Geschenk geschnappt und bin ein großer Fan der Tasche, die sie gezaubert hat. Es ist meine „Essen hin und her tragen“-Tasche und sie ist perfekt für diesen Zweck.

Weil mir diese Tasche so gut gefallen hat und einer lieben Kollegin auch, habe ich mir den Schnitt von Lillesol und Pelle gekauft und gleich 2 Taschen danach genäht, eine für meine Kollegin und eine für die #WGWK2018. Nun kann man mich kreativlos nennen, weil ich das Gleiche, was ich bekommen habe, wieder verschenke. Ich sehe es aber anders: Warum soll ich nicht anderen eine Freude mit etwas machen, was auch mir so gut gefällt. Außerdem ist durch die Stoffauswahl jede Tasche ein Unikat und ich hoffe, mit meiner individuellen Variante einen Teilnehmer der #WGWK2018 zu begeistern. Macht das Sinn für euch?
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Babymützchen und -schühchen – noch ein Doppelpack Glück

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Saßen wir nicht gerade bei Freunden und schauten uns ein frisch geschlüpftes Baby an, erfuhren wir ausgerechnet da über die Ankunft weiterer Babys. Ein Doppelpack Glück war gerade bei lieben Freunden zur Welt gekommen. Nachdem ich beim letzten Mal für die Zwillinge eines Kollegen Chucks  gehäkelt habe, klapperten dieses Mal die Stricknadeln für Mützchen und Schühchen. Die beiden Neuankömmlinge heißen Hedwig und Karl Konrad. Was liegt da näher als die Zwillinge in ein wenig Retrolook zu hüllen. Ich finde die beiden Namen ja Klasse! Da sieht man mal wieder, dass alles wieder kommt, ob in der Mode oder in der Namenswahl.
Baby-Mützchen-und-schühchen-gestrickt01 Weiterlesen

Kartoffel-Birnen-Auflauf

Jetzt wird es doch Herbst. Heute war schon so ein richtig gruseliger Novembertag hier. Grau, feucht und ganz schön kalt. Wenn schert das, wenn man es sich vor dem Kamin gemütlich machen kann und im Ofen ein leckeres Essen vor sich hin schmurgelt. Der Kartoffel-Birnen-Auflauf ist fast schon ein Klassiker in unserer Familie und ein richtig deftiges Herbstessen. Die Kombination von herzhaft mit leichter Süße mögen wir sehr gern und wenn du auf meinem Blog stöberst, wird dir das des Öfteren begegnen. So habe ich schon bei Himmel und Erde sowie beim Rindfleischtopf mit Porree, getrockneten Aprikosen und Kartoffelhaube dafür geschwärmt. Beim Kartoffel-Birnen-Auflauf treffen die beiden Hauptkomponenten auf grobe Bratwurst und herzhaftem Bergkäse. Gewürzt wird der Auflauf mit frischem Thymian und das macht ihn so richtig herbstlich pikant.
Kartoffel-Birnenauflauf mit grober Bratwurst01 Weiterlesen

Material- und Mustermix im Loop

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Ich bin in letzter Zeit immer mehr zur Rock- und Kleiderträgerin geworden. Durch das Selbernähen interessiere ich mich dafür mehr und ich fühle mich darin auch einfach sehr wohl. Gerade bei stretchigen Jerseykleidern kneift nichts am Bauch, man ist sofort komplett angezogen und frau sieht doch im Kleid immer adrett aus. Oft höre ich: „Ja, du bist schlank, du kannst das tragen.“ Aber ich bin der Meinung, dass wirklich jede Frau im Kleid gut aussieht. Gerade, wenn das eine oder andere Grämmchen an der vermeintlich falschen Stelle sitzt (Frauen sind immer so kritisch mit sich), sollte sich an Kleider gewagt werden. Die rücken die Vorteile in den Vordergrund und lassen die eine oder andere „Problemzone“ super verstecken. Viel besser als zum Beispiel in einer Jeans. Die trägt doch immer auf und wenn du nicht gerade den super tollen Apfelpo hast, bekommt die Büx auch keinen daraus gezaubert. Kim Kardashian lässt grüßen. Kleider und Röcke dagegen können da ein wenig zaubern.

So, nach diesem Statement nun zum eigentlichen Thema. Rock bringt mich zu wieder einmal zu meinem sonnengelben Lederrock. Den habe ich im kalten, langen Winter (erinnert ihr euch noch? Ostern im Schnee) ganz viel getragen und ich habe jetzt auch wieder große Lust auf ihn. Leider ist die Kombi mit warmen Stulpen und Häkelloop noch viel zu warm. Da ich von Natur aus sehr ungeduldig bin, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich wollte den Rock mit dunkelblau kombinieren. Mir fehlte aber ein farbliches Pendant als Accessoire, etwas Verbindendes. Nur der gelbe Rock, Bluse, Strümpfe und Schuhe in dunkelblau war mir dann doch zu einfarbig und plakativ. Ich hoffe, ihr wisst, wovon ich rede. Bestimmt wisst ihr das. Wohlfühlen in der Kleidung ist ja das Wichtigste.
Loop-Material-Muster-Mix00 Weiterlesen

Ein Herbstkranz aus Sanddornzweigen

Kennt ihr so spontane Aktionen, wo ihr einfach anfangt und am Ende das Ergebnis nach wenigen Stunden vor euch liegt? Genauso ein Projekt war dieser Herbstkranz. Der vertrocknete Sanddornbusch musste abgeholzt werden und beim Nachbarn störte auch ein fetter Ast des wuchernden Busches. Habt ihr Sanddorn im Garten? Das Zeug wächst gefühlt mehrere Meter im Jahr und breitet sich auch unterirdisch wie eine Krake aus. Auf dem Rasen sprießen ständig kleine Sanddörner. Der Rasenmäher kennt da aber keine Gnade und hält das Gewächs im Zaume. Trotzdem mag ich die Büsche mit den silbrigen Blättern und den knallorangen Beeren. Herrlich, wie die Vögel im Herbst darin rumtoben, die Beeren abzupfen und in ihrem Schnabel verschwinden lassen.

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