Darf es ein bisschen Meer sein?

Ich bin noch voll gepumpt mit Sonne, Meer und Urlaubsstimmung. Unser jährlicher Pfingstrip mit Freunden auf den Campingplatz Meschendorf war dieses Jahr unglaublich schön. Es ist zwar jedes Jahr ein Highlight, mit unseren Freunden ein paar Tage zu verbringen, gemeinsame Zeit zu haben und sich in Gelassenheit zu üben. Aber in diesem Jahr hat es dazu der Wettergott besonders gut mit uns gemeint. Mitte Mai erwartet man als norddeutsche Pflanze eher die Eisheiligen mit Sturm, Regen und Kälte. Nein, wir hatten tagsüber mehr als 20 Grad, Sonne satt und einen blauen Horizont, der seinesgleichen sucht. Vitamin Sea at its best! Diese Ursprünglichkeit an der Steilküste von Meschendorf ist einfach genial. Handyempfang ist dort übrigens Fehlanzeige. Kein Status bei Whatsapp, kein Instagram, kein Facebook. Auch mal schön! Und hey, ich kann echt noch ohne, vermisse nichts und genieße die Natur und die Menschen um mich rum.
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gehäkelter Übertopf aus Textilgarn

Auf meiner Festplatte schlummern doch so einige DIYs, die es aus unerfindlichen Gründen nicht auf den Blog geschafft haben. Keine Zeit, zu viele Projekte und schwupps ist die Jahreszeit auch nicht mehr passend. Kennt ihr bestimmt auch. Da ich derzeit viel an einem „Großprojekt“ arbeite, entstehen nicht so viele „schnelle“ DIYs – für die ich sonst so schwärme. Aber wie gesagt, da die Festplatte noch voll ist, gibt es hier ein Zwischendurchprojekt, dass mir auch 2 Jahre nach der Entstehung noch gut gefällt.Häkelübertopf-Textilgarn01 Weiterlesen

Mexikanische Tacos

Freitags gibt es bei uns immer als Start ins Wochenende etwas Besonderes zum Abendbrot. Muss nicht das Drei-Gänge-Menü sein, aber doch Kochen mit mehr Zeit und noch mehr Liebe als in der Woche, wo unsere geliebte Stulle dominiert. Manchmal gehen mir dann aber auch die Ideen aus und ich frage die Familienmitglieder, was wir denn Schönes machen könnten. Eine Antwort war neulich: „Lass uns doch Tacos machen. Die sind doch lecker!“ „Hmmm“, dachte ich. „Sind die nicht aufwendig zu machen und kriegt man die mit haushaltsüblichen Zutaten überhaupt hin?“ Gerade die Fladen hatte ich etwas tricky in Erinnerung. Aber ich sag euch: Ja, bekommt man hin und es ist auch meilenweit davon entfernt, in einem Kochinferno zu enden. Wir haben uns auf Pinterest inspirieren lassen und haben uns gemeinsam dem Zubereiten gewidmet. Hat Spaß gemacht, war oberlecker, also rauf auf den Blog.
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Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Joghurt

Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich auf der Terrasse und die Vögel zwitschern noch ihr Abendlied. Die weiß-rosa Blüten an den Obstbäumen leuchten im Halbdunkel und der Himmel ist immer noch blau, wenn auch eher nachtblau. Das war so ein schönes Wochenende. Wir hatten Zeit zusammen, haben im Garten gelegen und Musik an der Feuerschale gehört. Nachbarn haben gefeiert und ab und zu sangen wir einen Schlager mit, der durch die laue Luft zu uns rüber wehte. Ich hoffe auf ganz viele solcher Tage in diesem Sommer. Der Frühling fängt schon sehr vielversprechend an.

Natürlich darf so ein Wochenende nicht ohne Kuchen über die Bühne gehen. Ich glaube, ich habe es schon hundertmal geschrieben, dass ich Kaffee und Kuchen im Garten für eines der schönsten Glücksmomente halte. Ich hatte Lust auf Rhabarber und wollte ihn einmal anders genießen als im klassischen Rhabarber-Baiser-Kuchen. Die Kombi mit Himbeeren stellte ich mir sehr lecker vor. Da lässt sich doch bestimmt was finden. Fand sich auch. Leider gingen mir unterwegs die Zutaten aus und Weizenmehl sowie raffinierter Zucker kamen mir sowieso nicht in die Tüte. Also neu kombiniert und heraus kam ein super leckerer fluffiger Rhabarber-Himbeerkuchen, der mit Joghurt gebacken die Familie erfreute. Damit ich ihn nächstes Mal wieder genauso backe und damit ihr ihn auch nachbacken könnt, gibt es hier das Rezept.
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5-Minuten-Collage – der Frühling

Frau Rösi hat wieder zur 5-Minuten-Collage aufgerufen. Dieses Jahr sind die Jahreszeiten im Fokus. Winter war schon dran und jetzt kommt der Frühling. Da wir schon ein paar wunderschöne Tage zu dieser Jahreszeit hatten und das Maigrün uns schon im April erfreute, hatte ich Lust die pastellige Jahreszeit in Szene zu setzen.
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Frühling in Mecklenburg-Vorpommern

Eigentlich war es gar nicht so gut angesagt, aber wir hatten ein wunderbar sonniges Frühlingswochenende. Zeit, mal wieder mit der Knipsmaschine auf Tour zu gehen und das schöne Wetter zu genießen. Heute zeige ich euch meinen Weg zum Bäcker. Da ich der Frühaufsteher in der Familie bin, sorge ich für frische Brötchen, entweder ich backe selber welche oder ich schwinge mich aufs Rad und hole welche. Dabei führt mich der Weg durch eine wunderschöne Landschaft und ich bin jedes Mal wieder dankbar für diese tolle Umgebung, in der ich wohne. Besonders im Frühling, wenn die Natur erwacht und sich frisches Grün an den Bäumen zeigt, gepaart mit traumhaft blauem Himmel, genieße ich die morgendlichen Radtouren ganz besonders.
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Kaum zu glauben, dass der Raps schon wieder fast in voller Blüte ist.

Gleich hinter der ersten Bahnschranke wohnen echte Eisenbahnfans oder wie lässt es sich sonst erklären, dass ein echter Waggon im Garten steht und das Eingangstor eine Bahnschranke ist. Sehr originell wie ich finde.

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Kopfweiden sind sehr typisch für Mecklenburg-Vorpommern. Ich kann mir die Straße nach Gragetopshof nicht ohne vorstellen. Klingt das nicht komisch? Gragetopshof? So heißt der Ort wirklich, den nicht mal alle eingefleischten Rostocker kennen, obwohl er kaum 2 km davon weg ist.

Schon kreuzen wir das 2. Mal Bahnschranken. Ich mag diese schnurgeraden Gleise, die nach Rostock führen. Beim Butterblumenknipsen kommt doch gerade ein Zug durchgerauscht. Hey, er hat es aufs Bild geschafft. Sehr schön!

So kleine Gräben findest du an den Feldrändern überall. Klar, dass sich die Weinbergschnecken da sehr wohl fühlen. Leider auch die Brennessel. Autsch, da habe ich mich doch glatt verbrannt beim Hinhocken. Hauptsache, das Bild ist im Kasten.

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Dann kommt ein Teil des Weges, den ich sehr mag. Diese Weite liebe ich an Mecklenburg-Vorpommern. Man sagt, hier sieht man schon 3 Tage vorher, wer zu Besuch kommt. Was ich auch mag, sind Holzgatter. Die sehen so ursprünglich aus.
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Holzzäune mag ich auch, besonders wenn sie mit so wunderschön blühenden Bäumen dekoriert sind.

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Diesen Teil des Weges ist eine echte Augenweide. Na, wer wird nicht magisch von Wasser angezogen? Der Teich sieht so richtig ursprünglich aus wie mitten im Wald. Dabei liegt er direkt an der Straße und auf der anderen Seite sind moderne Häuser zu finden. Ich schaue beim Radeln immer auf den Teich. Oft ist er spiegelglatt und Bäume und Sträucher spiegeln sich in der Wasseroberfläche.

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Kennt ihr diese Garagenansammlungen auch? Gibt es die eigentlich in ganz Deutschland? Ich bin immer wieder fasziniert, dass an dieser Stelle alle ihre Garagentore grün streichen, aber in den unterschiedlichsten Varianten. Ist das Vorschrift? Nach B-Plan? Ich finde sie irgendwie cool, die verranzten Tore mit ihrer abgeblätterten Farbe.

Da sind sie wieder, die Bretterzäune aus Holz. Mit weißer Blütenpracht davor sind sie ein perfekter Hintergrund mit ihrer grauen Patina.

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Kurz vor dem Bäcker habe ich noch ein paar Tulpen, ohne die es kein Frühjahr gibt, im Bild festgehalten. Obwohl ich die schon ab Januar in der unteren Etage verteile, finde ich die Gartentulpen mit ihren großen Köpfen besonders schön. Freue mich schon auf meinen nächsten Bäckerbesuch. Der ist jetzt nämlich auf Bio umgestiegen und das finde ich richtig gut.

Na, wer von euch hat auch so einen schönen Weg zum Bäcker oder zur Arbeit oder zu Familie / Freunden? Schreibt mir gern, ihr wißt ja, ich bin neugierig. Und weil ich das bin, schaue ich gleich mal beim #Sonntagsglück vorbei, denn mein Bäcker hat auch sonntags auf. Gut, was?

Perlmuster – Dreieckstuch mit Quasten

Ach, ich bin ganz schön gut. Das muss jetzt einfach mal gesagt werden. Wieder habe ich ein UFO beendet und kann jetzt von mir behaupten, dass ich fast UFO-frei bin. Ein Kleid muss ich noch zu Ende nähen und dann liegt nichts mehr rum, keine Altlasten. Man, was für ein gutes Gefühl! Perfekt für das Frühjahr, wo man sich ja vom Winter und dessen Schwermütigkeit befreien sollte. Wenn frau dann noch mit dem Ergebnis mega zufrieden ist, dann gibt es nichts zu deuteln, dann muss es auf den Blog. Et voilá! Hier kommt mein blaues Dreieckstuch im Perlmuster mit Quasten:
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Antipasti misti – Gemüse vom Blech

Ein herrlich sonniges Wochenende liegt hinter uns. Wer hat nicht den Grill rausgeholt und Balkon, Terrasse oder Park bei duftenden Köstlichkeiten in sein Outdoor-Wohnzimmer verwandelt. Wenn man bedenkt, dass wir vor 3 Wochen noch Schnee geschippt haben und jetzt mit Flipflops durchs grüne Gras laufen, ist das schon eine rasante Entwicklung auf dem Weg zum Sommer. Also meinetwegen kann es so weiter gehen. Ich bin dabei bei Sonne satt und blauem Himmel. Ab und zu ein Schauer für den Garten, der dieses Jahr noch immer brach liegt auf Grund der Kälte und folgenden Nässe. Aber jetzt geht es los. Diese Woche schaffen wir es bestimmt, die ersten Gemüsesorten einzusäen und zu pflanzen. Ein Glück sind wir nicht auf unseren Garten angewiesen und der örtliche Markt gibt genug Gemüse her für eines meiner Grillbeilage- Lieblingsrezepte – Antipasti misti. Ich weiß gar nicht, warum ich diesen Klassiker aus meiner Küche nicht schon längst gebloggt habe, aber ich denke zu Beginn der Grillsaison passt er genau richtig. Daher, heute ist sein Tag!
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