Ostern naht – Hase Theo freut sich drauf

Ein tolles Frühlingswochenende liegt vor uns und vielleicht habt ihr noch Lust, eure Wollreste zu schnappen und in der Sonne noch einen Osterhasen zu häkeln. Ich finde, dass Frühling und Sommer eine perfekte Zeit zum Häkeln ist. Man braucht nur ein Knäul Wolle und die Häkelnadel und schon kann es losgehen. Mich hat das Häkeln von Amigurumi derzeit ein bisschen vereinnahmt und so ist nach Linotschka gleich noch ein Hase entstanden. Ich finde, er sieht wie ein Theodor aus, daher heißt er jetzt so. Natürlich wird er nur Theo gerufen. 🙂 Das Muster habe ich hier gefunden und meine Kollegin Olga hat wieder ganze Arbeit geleistet und die Übersetzung der Häkelschrift in Angriff genommen. Was wäre man bloß ohne seine lieben Kollegen!
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Önskad und Lintoschka

Heute erzähle ich euch von einer Liebesgeschichte auf unserer Couch, so richtig mit schüchternen Blicken und vorsichtigen Berührungen. Sie haben sich gesehen und wußten, wunderbare Zeiten liegen vor ihnen. Auch wenn sie unterschiedlicher nicht seien konnten, auch wenn sie aus den unterschiedlichsten Regionen unserer Erde kommen, sie werden füreinander da sein. Sie fühlen sich schon jetzt so wohl miteinander und es stört sie nicht die Bohne, wenn die Hausbesitzer ihnen die Couch ganz überlassen.
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Twinkle, twinkle, little pumkin

So, einen Kürbisbeitrag habe ich noch bevor ich mich kopfüber in die Weihnachtsvorbereitungen stürze, also DIY-technisch meine ich. Mein Schwesterherz, die im Oktober Geburtstag hatte, wünschte sich von mir einen Gutschein für etwas Funkelndes. Nun verschenkt frau einen Gutschein ja nicht einfach so schnöde im Umschlag, sondern gestaltet das Ganze liebevoll für den zu Beschenkenden, gerade für das liebste Schwesterherz.  Die mag ganz gern ein bißchen „bling bling“ und ist für ein bisschen Deko auch immer zu haben. Jahreszeitlich passend soll es auch sein, so dass das gleich genutzt werden kann. Lange Rede – kurzer Sinn! Ich fand, dass so ein paar creme-weiße Dekokürbisse auch gut zu ihrer Einrichtung passen würden Diese aber nicht so rustikal wie meine – aus Küchengarn, sondern ein bisschen mehr in edel. Daher Häkelnadel rausgeholt, Baumwollgarn geschnappt und flugs nach der Anleitung aus diesem Beitrag gefertigt. Wieder oben am Stiel in braun angefangen und die beiden Kugeln in cremeweiß gehäkelt. Mit dem Fadenende die Einteilung in 6 Kürbisteile und schon war die beiden Kürbisse fertig. Ich glaube, den Stiel habe ich dieses Mal etwas anders gehäkelt, mit mehr Zunahmen in der Mitte. Sieht ein bisschen aus wie eine Keule, ich mag es trotzdem.

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Küchengarn zweckentfremdet – dieses Mal Häkelkürbisse

Nachdem mein Wohnzimmertisch nun frisch renoviert meinen Anblick erfreut, musste eine neue, jahreszeitlich passende Deko her. Häkelkürbisse in creme-weiß erschienen mir perfekt für mein Vorhaben. Standen schon länger auf meiner To-Do-Liste. Nachdem ich bereits meinen ersten Erfahrungen im Verhäkeln von Küchengarn gesammelt hatte, wurde dieses Material für gut befunden und der Tatendrang war groß. Erst noch in den Laden gestürzt und das Regal für Küchengarn leer gekauft. Ich hatte keine Ahnung wie viel ich für die Häkelkürbisse brauche, daher lieber eine Rolle mehr erstanden. Ist ja nun auch keine Rieseninvestition.
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Ein Minion auf dem Schreibtisch

Ich habe es schon wieder getan. Eine Blechbüchse musste wieder zur Verschönerungskur. Ich kaufe jetzt geschälte Tomaten nur noch in großen Dosen, damit ich Nachschub habe. Verrückt, nicht? Na ja, bei zwei Teenagern im Haus braucht man auch nicht mit homöopathischen Mengen beim Kochen rumhantieren. Da kann man ordentlich Pötte kochen, was ich sowieso lieber mag und schon immer gemacht habe. Mein Mann hat mich früher öfters spöttisch gefragt, wer denn noch zu Besuch kommt. Egal wie groß die Töpfe waren, sie waren immer randvoll. Aber, das ist hier gar nicht das Thema, ich schweife mal wieder ab. Was wollte ich erzählen? Ach ja, über die Verschönerung einer Blechbüchse. Die ziert jetzt den Schreibtisch eines Erstklässlers.
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Heute Hamburger Spezial!

Wer jetzt ein Rezept für einen saftigen Hamburger erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Dieses Exemplar ist nicht essbar, dafür aber lange haltbar und nicht so gatschig wie die von McDonald & Co. Anlass fürs die gehäkelte Version war der Geburtstag eines Nachbarn und Freundes, der Fan von Gerilltem jeglicher Art ist. Passend zum Geschenk (Burgerbuch + Burgerpresse) erhielt er ein Accessoir für die neue Küche. Die Idee war geboren und bei Drops Design gab es eine Anleitung, an die ich mich angelehnt habe.

Ich wollte nicht, dass der Burger wie aus dem Kinderkaufmannsladen aussieht, sondern möglichst echt. Daher habe ich bei der Wollauswahl eher auf verwaschene Farben (Töchterchen: Vintage!) geachtet und die verschiedensten Qualitäten bunt gemixt. Die Tomatenscheiben wurden mit Pailetten verziert und am Salatblatt sind durchsichtige Perlen rangenäht. Taufrisch eben das Exemplar aus der Restekiste 🙂 . Rote Zwiebeln mag ich lieber, also gibt es diese Sorte. Den Käse habe ich von der Mitte aus gehäkelt, dann hat er rundherum einen schönen Rand. Schmelzkäse sieht doch auch von allen Seiten gleich aus. Die Sesamkörner habe ich raufgestickt, bevor ich zu der hellen Innenseite gewechselt habe. Dann kann man den Faden noch gut vernähen. Für das Fleisch habe ich mehrere Garne gemischt, um dem „Hackfleischlook“ möglichst nahe zu kommen. Das Salatblatt ist keilförmig (wie in Wirklichkeit) und durch Zu- und Abnahmen wurde es auch vor dem Rand ein wenig wellig. In Wirklichkeit ist es doch auch immer ein bisschen widerspenstig :-).

Dann noch aus einer Butterbrotpapiertüte eine Burgertüte gebastelt und der Burger war fertig zum Verschenken.

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Farewell Tiger

Meine Nichte ist traurig. Ihr geliebter Kater mit Namen Tiger war alt und krank und ist leider in den Herbstferien gestorben. Ein erster wirklich schwerer Verlust eines geliebten Wesens für sie. Der Tiger lebte schon vor ihrer Geburt und sie ist mit ihm aufgewachsen, hat ihm als Kleinkind bestimmt mal am Schwanz gezogen und ihm vielleicht auch mal ihre Sorgen erzählt. Nun ist er nicht mehr da und hat eine Lücke in ihrem Herzen hinterlassen.

Das tut mir sehr leid und auch wenn ich den Tiger nicht ersetzen kann, habe ich ihr zum Trost ein kleines Kätzchen als Taschenbaumler gehäkelt. Bei Bettys Creations habe ich dieses bezaubernde Kätzchen gefunden. Für die Katzenschnute habe ich noch zusätzlich ein weißes Oval gehäkelt. (3 Luftmaschen, in die 2. LM 2 feste Maschen, dann 1 fM, in die letzte LM 6 fM, nicht wenden, sondern unten wieder fM und in die letzte Masche 3 fM, mit einer Kettmasche schließen). Den Endfaden zum Vernähen lang genug lassen. Mit rosa Garn die Schnute aufsticken, dann das Oval aufnähen und ein paar Schnurhaare nicht vergessen.

Meine Nichte hat sich gefreut und für einen Augenblick ihren Kummer vergessen. Dafür hat es sich schon gelohnt. Farewell Tiger!

Spinnenbein, Spitzendeckchen und schwarze Lichter

Ich mag Halloween, auch wenn ich mich nicht gern grusele und schon beim Tatort manchmal unter der Decke verschwinde. Daher ist meine Deko auch mehr als harmlos, wenn vielleicht doch der eine oder andere Spinnenphobiker aufpassen sollte. Dieses Jahr hatte ich mir eine Amigurumi-Spinne vorgenommen. Da ich nichts Richtiges im Netz gefunden habe, versuchte ich es freestyle. Gut, dass bei uns so viele Biologiebücher rumliegen. Ich häkelte einen Kopf gleich mit Körper dran und umhäkelte Draht für die Beine. So hatte die Spinne guten Halt. Der Biologe im Haus nörgelte zwar, dass der Kopf viel zu groß sei im Vergleich zu den Beinen. Das Schneckchen meinte darauf hin: „Das ist Amigurumi, da ist der Kopf immer groß.“ Da fiel dem Biologen im Haus nichts mehr zu ein. Wahrscheinlich hält er Amigurumi für eine asiatische Kampfsportart 🙂 .

Hier die Anleitung für die Spinne:1.Rd: In einen magischen Ring 6 fM häkeln, 2. Rd: in jede fM 2 fm häkeln, 3.Rd: 1 fM, 2 fM in jede Masche häkeln, 4.Rd: fM und jede 3. Masche verdoppeln, 5.-9 Rd: fM häkeln, 10.Rd: jede 3. und 4. Masche zusammenhäkeln, in alle anderen Maschen fM häkeln, 11. Rd: jede 2. und 3. Masche zusammenhäkeln, 12. Rd: je 2 fM zusammenhäkeln, 13. RD: jede fM verdoppeln, 14. Rd: jede 2. fM verdoppeln, 15. Rd: jede 3. fM verdoppeln, 16.-21. Rd: fM häkeln, 22.Rd: jede 3. und 4. fM zusammenhäkeln, 23. Rd: fM häkeln, 24.Rd: jede 2. und 3. fM zusammenhäkeln, 25.Rd: fM häkeln, 26.Rd: immer 2 fM zusammenhäkeln, 27. Rd: fM häkeln, 28. Rd: immer 2 fM zusammenhäkeln, dann Faden zusammenziehen und vernähen. Für die Beine habe ich die doppelte Beinlänge an Blumendraht mit festen Maschen umhäkelt, an den Enden den Draht umgebogen, damit die Maschen nicht runterpurzeln. Nach der Hälfte der Umhäkelung habe ich den Draht durch den Körper gesteckt und dann den Rest weiterumhäkelt. Das spart das Annähen der Beine.

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Für das Spinnennetz aus einem Spitzendeckchen habe ich es auf einem Karton gespannt und mit Bastelkleber bestrichen, dann ist es stabiler. Leider hatte ich erst die Frischhaltefolie vergessen, also noch einmal das Ganze.

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Für die Lichter habe ich das Netzmuster aus diesem Beitrag  genommen. Die Kirschengläser vom Schneewittchenkuchen waren perfekt dafür. Oben habe ich eine Reihe verjüngt, in dem ich statt  5 LM nur noch  3 gehäkelt habe. Dann eine Reihe Stäbchen und LM im Wechsel, dabei immer eine Masche auslassen. Da habe ich dann das Samtbändchen durchziehen können. Der Rand besteht aus 1 fM, 1 St, 1 DSt, 1 St, 1 fM in jeder Masche der Vorrunde. Fertig!

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Der Rest war simpel: Das Spitzendeckchen auf dem Brett einer alten Truhe festgepinnt, Spinne mit Reißzwecken  ebenfalls, „Boo“ mit Acryl aufs Brett gepinselt, den Kürbis anmalen lassen vom Bastelnachwuchs, alles arrangiert und „HAPPY HALLOWEEN!“ euch allen.

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PS: Das Gruselschloss vom letzten Jahr ist auch wieder dabei!

Dimonds are the girls best friends und ein bisschen Scrapbooking

Diese Wochenende war Girli-Geburtstag und drei Teenager kamen zum Kaffee. Manchmal geht Tischdeko bei mir auch ohne großen Bastelaufwand. Ich fand weiß, silber und ein bisschen Vintage passte zum Anlass. Da die Mädels auch ein bisschen Scrapbooking machen wollten, hatte ich auch ein paar kleine silbernen Bling-Bling Steinchen gekauft und vor dem eigentlichen Verwendungszweck als Deko missbraucht.P1020541P1020540 P1020538

Apfelkuchen und Brownies waren am Vormittag schnell gebacken und besonders die Brownies waren sehr beliebt und wurden auch als Betthupferl vor dem Schlafengehen gemuffelt. Übernachtungsparty ist mit 14 ein Muss :-).

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Nach dem Kaffee waren die Mädels eifrig dabei und gestalteten ihre Kalender mit Karton, Tortenspitze, Aufklebern und Vintage-Briefmarken. Das machte ihnen so viel Spaß, dass sie auch gleich noch ein paar Lesezeichen bastelten. Sogar der kleine  Bruder bastelte eifrig mit. P1020556

Scrapbooking muss ja nicht auf dem Paier enden, oder? Der Lichtschalter bekam auch gleich noch ein Herzchen verpasst.P1020560