Upside-Down-Apfelkuchen

Na, singt ihr jetzt auch das Lied von Diana Ross: „Upside down, boy you turn me inside out and ‚round and ‚round….“ Selbst der Teenagerjunge grölte es fröhlich durch die Küche, nachdem ich gesagt habe, ich backe einen Upside-Down-Kuchen und das ist wahrlich nicht seine Zeit gewesen. Muss doch glatt mal schauen, von wann das Lied ist. Aha, 1980! Wow, da bin ja nicht mal ich in die Disse gezogen, weil noch viel zu jung dafür. Ein echter Evergreen! So, wie komme ich jetzt zum eigentlichen Thema zurück? Vielleicht so: Der Upside-Down-Apfelkuchen könnte auch bei uns ein Evergreen werden, weil er lecker, fluffig und apfelig ist. Fluffig ist hier nämlich das allerliebste Gefühl bei Kuchen und Apfel geht immer! Egal ob roh, als Mus oder Kuchen.
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Apfel-Baiser-Kuchen – ein herbstliches Vergnügen

Ein herrliches Oktoberwochenende liegt hinter uns. Das Wetter bescherte uns immer noch milde Sonnenstrahlen und das goldene Herbstlaub sieht einfach grandios aus. Hab beim Radeln heute diesen Schnappschuß gemacht. Einfach zum Genießen!

Zu einem tollen Wochenende gehört natürlich auch etwas Selbstgebackenes aus dem Ofen. Apfelkuchen geht doch immer, oder nicht? Ich habe schon so einige Varianten gebacken und auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, es sind immer noch Äpfel aus eigener Ernte im Schuppen, die auf eine Verarbeitung warten. Ich hatte Lust auf einen Apfel-Baiser-Kuchen und nachdem ich letztes Wochenende schon einen gebacken habe und noch ein bisschen am Rezept rumgeschraubt habe, gibt es heute für euch meine Variante.
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Apfel-Pflaumen-Galette, ein herbstlicher Genuss

Nun, ist es soweit. Der Herbst hat uns mit Regen, Sturm und grauen Wolken fest im Griff. Nach dem schönen Sommer freut man sich schon fast auf Schmuddelwetter. Der Wechsel der Jahreszeiten hat schon seinen Reiz. Ob ihr es glaubt oder nicht, wir hatten heute das erste Mal den Kamin an und es war/ist sehr gemütlich im warmen Schein unseres knisternden Feuers. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir einen milden Herbst mit Sonne, die durch die bunten Blätter scheint und windstille Nachmittage auf der Terrasse. Genau dann möchte ich bei einer Tasse Kaffee einen knusprigen Mürbeteig mit Äpfeln und Pflaumen belegt geniessen können. So geschehen am vergangenen Sonntag. Da dieses einfache und leckere Rezept in meiner Raupensammlung (sprich meinem Blog) nicht fehlen darf, gibt es das jetzt exlusiv für euch. Das wird es definitiv noch öfter geben. Nicht nur, weil dieses Jahr unendlich viele Äpfel und Pflaumen an den Bäumen herangereift sind, sondern weil es ratzfatz zubereitet ist und genau für 4 Personen zum Kaffee reicht. Muss ja nicht immer so ein Riesenkuchen sein.
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Apfel-Brombeer-Muffins – Die Spätsommer-Edition

Ja, wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken. Der Sommer neigt sich dem Ende, morgens ziehen schon die ersten Nebelfelder übers Land, die Felder sind abgeerntet und abends wird es wieder früher dunkel. Trotzdem kein Grund zu verzagen. Noch sind sie da, die warmen milden Tage, die Sonne scheint vom blauen Himmel und für Kuchennachmittage kann man gemütlich auf der Terrasse sitzen. Oder wie Marion vom Unterfreundenblog so schön sagt: „Es ist noch Sommer da!“ Bei ihr gibt es übrigens auch ein ganz feines Spätsommer-Rezept.

Das Grandiose an dieser Jahreszeit ist die Ernte. Es duftet nach trockenem Getreide, Heu und Erde. Oft hört man abends noch lange die Erntemaschinen fahren. All die Früchte, die es jetzt im Garten und auch an den Feldrändern gibt, laden zum Pflücken und Verarbeiten ein. Dieses Jahr scheint ein Brombeerjahr zu sein. Überall sind die schwarzen, glänzenden Beeren reichlich zu finden. Grund genug, ein Brombeerrezept zu probieren. Ich hatte da eine recht konkrete Vorstellung: Aus Brombeeren, Äpfel und Joghurt sollten saftige, leckere Muffins werden. Also aufs Fahrrad geschwungen, ein paar Brombeeren gepflückt und im Garten einen Apfel aus dem Baum geklaubt. Bei Nefs Naschwerkstatt-Buchjunkies-Blog fand ich ein passendes Rezept, dass ich abgewandelt ausprobierte. Das Backprojekt glückte und so gibt es hier und heute diese Spätsommer-Edition feinster Brombeer-Apfel-Muffins.
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Apfel-Spekulatius- Tiramisu

Ja, so langsam wird es wirklich weihnachtlich. Weihnachstmarkt, Weihnachtsfeiern und geschlemmt wird auch ganz ordentlich. Wir haben heute bei einem adventlichen Mittagessen unsere glückliche Dorfente mit Apfelrotkohl verspeist. Ein winterlicher Nachtisch sollte das Ganze krönen. Ich hatte mal wieder viele Ideen und wollte unbedingt noch ein paar Äpfel, die noch im Schuppen lagern, verarbeiten. Rezepte mit Spekulatius und Tiramisu sahen bei Pinterest auch ganz lecker aus. Dann hatte ich noch so ein feines Lebkuchengewürz im Zuge des Adventskalenders #24kleineFreuden von der lieben Esther bekommen. Na, da kann man doch etwas draus machen. Eine Kreation aus Spekulatius, Mascarponecreme und Apfeltopping ist es dann geworden:
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Apfelernte und ihre süßen Folgen

Anfang Oktober zogen wir in die Apfelernte. Onkel und Tante, die in einem idyllischen Dorf bei Schwerin wohnen, brauchten Hilfe in diesem reichen Apfeljahr. Vier riesengroße Bäume, brechend voll mit den Apfelsorten Ontario und Boskoop wollten abgeerntet werden. Bei herbstlich windigem, aber sonnigem Wetter füllten wir Kiste um Kiste mit großen saftigen Äpfeln unter den wachsamen Augen der Hühner. Die gackerten friedlich vor sich her und zahm wie sie sind, freuten sie sich anscheinend über unsere Gesellschaft.

Die Ernte dieses Jahr war wirklich überwältigend. Viele Kisten wurden solange gefüllt bis keine einzige mehr da war. Was noch da war, waren Äpfel und zwar reichlich. Also hieß es, Hänger angeschnallt und ab zur Mosterei. Ein echter Männerjob, diese schweren Apfelkisten hin- und her zu wuchten.
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Der Apfelmus, aber das Chutney

Also in Mecklenburg heißt das „der Apfelmus“ oder besser noch „der Appelmus“. Sogar der Duden erlaubt uns das. Da steht drin, ich zitiere „das, landschaftlich auch: der Apfelmus“. Tja, und mit landschaftlich sind wir gemeint. In meiner Familie sagt jedenfalls jeder „der“. Irgendwann ist mir das aufgefallen, dass das doch eigentlich „das Apfelmus“ heißen müsste, aber man spricht wie man es gelernt hat. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.
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Quinoa, Quark und Quatschen

Am vergangenen Sonntag kam meine liebe Freundin Lydia mit ihren Kindern zu Besuch. Wir kennen uns schon unglaubliche 29 Jahre und sehen uns eigentlich viel zu selten. Auch selten, dass man es schafft, Freundschaften trotz Entfernung so lange aufrecht zu erhalten. Wir aber schauen uns an, kreischen uns an, dass wir uns ja wieder nicht verändert haben und machen da weiter, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben. So auch dieses Mal und es war ein wunderschöner Sonntag, wo wir alte Geschichten aufgewärmt haben, an die sich mal die eine und mal die andere erinnerte. Natürlich wurde auch die Gegenwart und Zukunft ausführlich beschnattert und da die Zeit wie immer viel zu schnell vergeht, muss für Essenszubereitung eine möglichst effektive Variante genutzt werden. Jetzt kommen Quinoa und Quark ins Spiel und zwar in Auflaufform. Zum einen gab es einen Zucchini-Kürbis-Quinoa Auflauf und als Nachspeise einen Apfel-Quark-Auflauf. Die können nämlich im Ofen vor sich hin schmurgeln, während uns mehr Zeit bleibt, über die Lehrer aus der Abiturzeit zu quatschen.

Zucchini-Kürbis-Quinoa Auflauf

Schon lange wollte ich etwas mit Quinoa machen und hatte dieses Getreide der Inkas auch schon in meinem Vorratsschrank liegen. Flugs noch eine Anleitung zur Zubereitung von Quinoa aus dem Netz gezerrt und der Spaß konnte beginnen. Hier die Zutaten: 300 g Quinoa, 2 Zucchini, 1 kleiner Hokkaido, 3 Zwiebeln, ein Bund frische Möhren, 2-3 Zehen Knoblauch, 1 kleine Dose Pizzatomaten, Rosmarin, Thymian, 1 Becher Schmand, Pfeffer, Salz, Chili, Käse zum Überbacken, Petersilie zum Bestreuen.

Den Quinoa mit 750 g Wasser und Salz (wahlweise auch Gemüsebrühe) ca. 20 min. gar ziehen lassen. Zwiebeln und Knoblauch in Öl anbraten, ebenso die Möhren. Den gegarten Quinoa dazugeben, mit Tomaten und Gewürzen ca. 10 Minuten schmoren lassen. Zum Schluß den Schmand unterrühren und nochmal pikant würzen.  Die gewürfelten Zucchini und Kürbisstücke in die Auflaufform einfüllen, auch hier mit Salz und Pfeffer würzen. Die Quinoamasse darüber geben und mit Reibekäse abdecken. Ca. 30-40 min. (bis die Zucchini und der Kürbis durch sind) im Backofen bei ca. 200 Grad überbacken. Zum Schluss mit Petersilie bestreuen. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt und es scheint auch ein Kindergericht zu sein. Alle 4 Kinder haben es gern gegessen.

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Nachspeise muss natürlich sein, besonders wenn 4 Kinder am Tisch sitzen. Außerdem waren da wieder so viele Äpfel im Garten, die verarbeitet werden wollten und da fiel mir mein Quark-Auflauf wieder ein, den ich ab und zu backe.

Apfel-Quark-Auflauf

Zutaten: 4-5 Äpfel, 1 kg Magerquark, 125 g Butter, 4 Eier, 250 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 Päckchen Vanillepudding Pulver, 3 Löffel Weichweizengrieß, 2 Teelöffel Backpulver

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in kleine Stücke schneiden und in die gebutterte Auflaufform füllen. Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen, Quark dazu, die Butter weich werden lassen und langsam zum Teig dazu laufen lassen. Vanillepuddingpulver, Grieß und Backpulver vermischen und dazugeben. Die Teigmasse über die Äpfel geben und den Auflauf ca. 1 h bei 180 Grad backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob er gut ist.

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Mit guten Freunden bei leckerem Essen an einem Tisch: Was braucht man mehr?

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Apfelmus

Heißt es eigentlich der Apfelmus oder das Apfelmus? Diese Frage stellt sich öfters, gerade da wir hier im Norden eifrige Verfechter von „der Apfelmus“ sind. Ja, und beides ist möglich. Aber egal, ob ihr „der“ oder „das“ sagt, lecker ist es immer und selbstgemacht von den eigenen Äpfeln sowieso.

So trug es sich zu, dass unser Apfelbäumchen schon eine Menge Äpfel abgeworfen hatte und das Fallobst auf dem Boden lag. Mehr als ein 10l-Eimer kam da schon zusammen und ich kochte einen großen Topf Apfelmus. Weil wir das auf einmal nicht schaffen, kam der leckere Brei gleich in saubere Schraubgläser und ein kleiner Wintervorrat ist angelegt. Schon sind die nächsten gefallenen Früchtchen am Start. Macht nichts, gibts gleich noch eine Partie Apfelmus.

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Ein paar überreife Nektarinen kamen auch gleich ohne Haut als natürlicher Geschmacksverstärker ins Apfelmus.

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So mancher nimmersatte Wurm hatte sich auch in die Äpfel verkrochen, aber was soll’s? Rausschneiden und der nächste Apfel wird geschält. Kennt ihr das noch von eurer Mama oder Oma, wenn die Schale immer länger und länger wurde und man sich als Kind gefragt hat, wie man das so toll hinbekommt? Heute gibt es den Sparschäler, damit gelingt es kinderleicht, finde ich.

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Halbzeit!

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Fast geschafft! So jetzt noch Zucker rein, das variiert nach Apfelsorte und Geschmack. Ich habe auf den großen Topf ein gutes Kilo Rohrohrzucker genommen, daher ist die Farbe vom Apfelmus auch etwas dunkler. 10 g Zitronensäure für Geschmack und Konservierung noch dazu, umrühren, einfüllen, fertig.

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In einer der letzten „Daphnes Diarys“, übrigens eine sehr schöne Zeitschrift für Vintage, Papier und Reisen, gab es ein paar schöne Marmeladenaufkleber. Also beschriftet und raufgeklebt. 2 Gläser habe ich noch mit Stoff auf dem Deckel dekoriert, so ist das Mitbringsel gleich fertig im Regal. Ist das nicht eine tolle Ausbeute, wenn man bedenkt, das eine große Schüssel gleich mit Eierpfannkuchen verspeist wurde?

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