Kartoffel-Birnen-Auflauf

Jetzt wird es doch Herbst. Heute war schon so ein richtig gruseliger Novembertag hier. Grau, feucht und ganz schön kalt. Wenn schert das, wenn man es sich vor dem Kamin gemütlich machen kann und im Ofen ein leckeres Essen vor sich hin schmurgelt. Der Kartoffel-Birnen-Auflauf ist fast schon ein Klassiker in unserer Familie und ein richtig deftiges Herbstessen. Die Kombination von herzhaft mit leichter Süße mögen wir sehr gern und wenn du auf meinem Blog stöberst, wird dir das des Öfteren begegnen. So habe ich schon bei Himmel und Erde sowie beim Rindfleischtopf mit Porree, getrockneten Aprikosen und Kartoffelhaube dafür geschwärmt. Beim Kartoffel-Birnen-Auflauf treffen die beiden Hauptkomponenten auf grobe Bratwurst und herzhaftem Bergkäse. Gewürzt wird der Auflauf mit frischem Thymian und das macht ihn so richtig herbstlich pikant.
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Rindfleischtopf mit Porree, getrockneten Aprikosen und Kartoffelhaube

Auch wenn sich schon erste Frühlingsboten zeigen und die Sonne langsam höher steht, ist es draußen doch noch kalt und oft auch noch grau. Das ist die Zeit, gemütlich zu kochen und da darf es im Winter ruhig ein bisschen deftig zugehen. In Ulrikes feinen Blog Watt und Meer fand ich ein Rezept für einen Lammtopf, dass mir Appetit gemacht hat und das ich als Grundidee für eine eigene Kreation genommen habe. Bei mir wurde aus Ulrikes Lammtopf ein Rindfleischtopf und es war so lecker, dass ich es gern mit euch teile.
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Quinoa-Gemüseauflauf und Fakeklopse

Der Liebste rief am Freitag leicht verstört an, weil kein Fleisch auf dem Einkaufszettel stand. „Es gibt am Sonntag vegetarisch!“ meine Antwort. Hoffnungsvolle Frage: „Und am Samstag?“ „Essen wir Kohlrouladen bei deiner Mutter!“ Hörbares Aufatmen am anderen Ende. Ein Tag Fleisch, ein Tag kein Fleisch heißt der Kompromiss beim Projekt “Bewußte Ernährung“ in den nächsten Wochen. Nachdem wir also die leckeren Kohlrouladen bei Schwiegermama genossen hatten, kochte ich am Sonntag vegetarisch. Das Prinzesschen wünschte sich einen Quinoa-Auflauf. Passt perfekt! Check! Schon länger wollte ich Getreidebratlinge machen. Rezeptideen durchstöbert, Zutaten sogar alle zu Hause gehabt. Check! Eigentlich hatte ich nicht so wirklich geplant einen Blogbeitrag darüber zu machen. Da es aber wirklich lecker war, teile ich es gern mit euch.
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Fasten, Fisch und Fenchel

Die Fastenzeit hat letzten Mittwoch begonnen. Adventsnaschereien, Weihnachtsvöllerei  und zu guter Letzt die Faschingsberliner haben ihre Spuren hinterlassen. Deftiges Essen, Schokolade in nicht gerade homöopathischen Mengen und abends noch die fette Salamistulle helfen mir zwar gegen winterliche Kälte und Dunkelheit, machen aber auch ein bisschen träge und die Jeans zwickt dann auch schon mal hier und da. Jetzt wo die Sonne etwas höher steht, der Vitamin-D Spiegel und damit auch die Stimmung wieder etwas höher steigen, hat man wieder mehr Schwung. Es ist wieder einmal an der Zeit, die Ernährungsgewohnheiten zu überdenken. Die Fastenzeit ist da doch ein guter Startschuß. Hier geht es mir gar nicht um den dogmatischen Verzicht von bestimmten Lebensmitteln oder um „3 kg in 5 Tagen!“, sondern darum, sich die nächsten 40 Tage besonders bewusst und gesund zu ernähren. Bewusst heißt für mich in dem Fall, weniger Fleisch, weniger Zucker und weniger Weißmehl.

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Etwas mit Kürbis

Na, alle Geister vertrieben am heutigen Halloween-Tag? Ich finde es ja immer allerliebst, wenn die süßen Nachbarkinder vor der Tür stehen und tolle Gedichte aufsagen für ein paar Süßigkeiten, die natürlich gleich hinter der Haustür parat stehen. Dekotechnisch habe ich dieses Jahr auf alte Requisiten zurückgegriffen. Ist ja genug da wie du hier und hier sehen kannst.
Essenstechnisch muss es etwas mit Kürbis sein. Egal, ob Kürbissuppe in den verschiedenensten Varianten oder auch mal ein deftiger Auflauf. Die Grundidee hat mir eine Kollegin aus dem aktuellen Tim Mälzer Heft näher gebracht, meine Variante entstand aus den Zutaten, die da waren:

1 halber Hokkaido
4 Süßkartoffeln
1 große Zucchini (von einer lieben Nachbarin)
800 g Hackfleisch gemischt (ich nehme immer gern mehr Rindfleisch 500g/300g)
2 kleine Dosen gehackte Tomaten
Kräuter der Provence (getrocknet oder frisch)
2 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1 Bund Suppengrün
2 Eier
2 Eßlöffel Mehl
Chili, Muskat, Pfeffer, Salz

img_2551Der Auflauf reicht für 8 Personen oder für 2 Mal Mittag für 4 Personen. So, jetzt die Pfannen raus und los gehts. Weiterlesen

Dinkel wie Reis

So stand es auf der Packung und wanderte flugs in den Einkaufskorb. Das muss ich doch mal probieren. Aber was ist das eigentlich: Dinkelreis? Im Netz heißt es „entspelzter, leicht geschliffener Dinkel“. Er soll 6 x so viel Ballaststoffe und doppelt so viel Eiweiß wie weißer Reis haben. Dinkel – auch Magnesiumweizen genannt – soll mit seinen Mineralien die Nerven stärken, reich an Vitamin E und Eisen sein. Weitere Pluspunkte sind der klimaschonende Anbau und die Regionalität des Produktes im Vergleich zum Reisanbau, der viel Wasser verbraucht und Methan produziert. Im Vergleich zum Weizen soll Dinkel gesünder sein, da er eiweiß- und mineralstoffreicher ist. Auch das Gluten macht beim Dinkel nicht so zu schaffen. Schon Hildegard von Bingen war  ein Fan des Urkorns. Wer sich darüber noch weiter informieren möchte, kann dazu hier und hier und hier Lesenswertes finden. Weiterlesen

Rote-Bete-Auflauf

Am Wochenende haben wir eine Geburtstagsfeier geschmissen. Schön, dass alle Nachbarn etwas Leckeres mitbrachten, so war es nicht so stressig und ich konnte in Ruhe auch noch 1-2 Köstlichkeiten vorbereiten. Eine davon war ein Rote-Bete-Auflauf, der so gut angekommen ist, dass alle gleich das Rezept haben wollten. Also ab in den Supermarkt  und gleich noch einmal gekocht. So habe ich zum einen für die nächsten 2 Tage ein leckeres Mittagessen und kann zum anderen mit ein paar Bildern bei Tageslicht das Rezept mit allen Interessierten teilen.
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Heute vegetarisch – überbackener Pak Choi mit Kichererbsenfladen

Marlies vom Blog Homestead notes inspiriert mich öfters mal zum Nachkochen ihrer grandiosen Gerichte. Auch wenn ich (noch) nicht Fan der veganen Küche bin, finde ich die Kombinationen und den Einsatz von viel frischem Gemüse einfach toll. So gab es Freitag eine vegetarische Variation von dem Rezept Pak Choi mit Kichererbsenpolenta. Nun ist es in meiner Familie nicht ganz so einfach mit der Ansage: „Heute gibt es vegetarisch“! Mein Mann – eher von der Generation Bratklops – fragt dann gleich die Kinder, ob sie nicht lieber auswärts essen wollen oder ob er für den Notfall noch ein Kilo Hack kaufen soll. Natürlich überhöre ich derartige Frotzeleien – schließlich bin ich die Köchin der Familie und ziehe los, um wunderbar frischen Pak Choi zu kaufen. Weiterlesen