Stachelbeeren und Baiser – ein sommerlicher Kuchen

Sommerzeit ist Beerenzeit! Johannes- und Himbeeren sind dieses Jahr nicht so doll bei uns. Aber als ich die Woche so durch den Garten ging, stellte ich mit Erschrecken fest, dass der Stachelbeerbusch voller reifer Früchte war. Meine Güte, im Alltagsgetümmel war mir dass doch fast entgangen, dabei sind unsere „Ländereien“ nun wirklich überschaubar. Süß-säuerliche, reife Stachelbeeren, das schrie förmlich nach: Back am Wochenende einen Stachelbeer-Baiser-Kuchen! Also ran an die Schüsseln und los ging es.
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Herbstgeflüster in rund

Erst fiel mir keine Einleitung für diesen Beitrag ein. Kein Kinderlied, kein Reim oder Spruch kam mir in den Sinn. Dabei war ich mir sicher, dass der Begriff Kranz ganz bestimmt irgendwo darin vorkommt. War aber nicht, auch Tante Google hatte keine Idee und wenn die weise Dame das nicht weiß, wer dann. Dann muss ich wohl selber ran. Hmmm, wie wäre es mit Herbstgeflüster in rund? Finde ich gut. Nehm ich. Dann geht es auch schon gleich los mit einem kleinen DIY zum Thema Herbst. Ihr braucht einen Drahtkleiderbügel, Wickeldraht und ein paar Naturmaterialien. Schaut schnell in eurem Kleiderschrank nach, ganz bestimmt habt ihr da noch so ein Teil rum zu hängen.
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Jetzt teilt ihr den Kleiderbügel mit der Zange in 3 Teile, oben den Haken ab und in der Mitte einmal geteilt. Den Haken könnt ihr in die Bastelkiste zurücklegen, den brauchen wir nicht. Die anderen beiden Teile schön gerade biegen. Wenn man im Schuppen einen Schraubstock hat, geht es perfekt. Wenn nicht, tut es auch eine Unterlegplatte plus Gummihammer. Dann an den Enden kleine Haken biegen und die ineinander verhaken. Der Draht vom Kleiderbügel ist etwas widerspenstig, dafür aber schön stabil. Draußen macht das Basteln mit Naturmaterialien mehr Spaß, also ab in die Sonne.
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Schlehenernte

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Vor 2 Wochen sind wir bei sonnigem Wetter in die Schlehen gegangen. Wir brauchten nur 5 Minuten bis zum See gehen und schon entdeckten wir Sträucher, die voll mit den dunklen reifen Beeren waren. In einer knappen Stunde hatten wir bereits fast 3 kg zusammen und zogen zufrieden mit unserer Beute nach Hause. Alle einschlägigen Rezepte für Schlehenlikör, was das Ziel unserer Pflückaktion war, enthielten ca 200 g Schlehen auf 1 Flasche Schnaps. Da ich nicht zig Flaschen Schnaps für die Menge an Früchten kaufen wollte, schaute ich auch gleich noch bei den Rezepten für Schlehensirup nach. Hier konnte man ordentlich Früchte verbrauchen. Bevor es aber so richtig ans Werk ging, mussten die Schlehen noch für ca. 2-3 Tage (kürzer geht bestimmt auch) eingefroren werden. Das entzieht die Bitterstoffe und die Schlehen werden richtig süß.  Dann 2 kg Schlehen genommen, kochendes Wasser über die Schlehen gegossen bis sie bedeckt waren, 24 Stunden stehen gelassen, Saft abgegossen, wieder aufgekocht usw. Nach 4 Tagen sah der Saft schon richtig gut aus. Dann habe den Sud mit 1 kg braunen Zucker aufgekocht und in saubere Gläser gefüllt. Flaschen gehen natürlich auch, aber die wenigen, die ich besitze, warten auf den Schlehenlikör :-). Ein Glas hat es jedenfalls gar nicht in die Dekorierphase geschafft, weil es sofort im Tee und mit Mineralwasser weggetrunken wurde.

Habe dann noch ein Ettikett entworfen, ausgedruckt, auf Wellpappe geklebt, gelocht und um das Glas mit Küchengarn gebunden. Aber nicht ohne vorher noch ein Häubchen aus Butterbrotpapier auf die Deckel zu legen. Gern könnt Ihr Euch die Ettiketten ausdrucken. (Ettiketten). Wünsche Euch noch eine schöne Woche!

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PS: Der Schlehenlikör braucht etwas länger Zeit. Davon dann ein nächstes Mal. Die Ettiketten sind schon für beide Varianten vorbereitet.

Herbstzeit ist Beerenzeit!

Ein paar Zweige unserer Vogelbeere waren im Weg und mussten abgeschnitten werden. Mein lieber Mann trug sie mir gleich in die Küche. Er wusste, dass ich sie gebrauchen kann 🙂 Die Beeren wurden auch gleich als Deko verwendet. Dazu ein umhäkeltes Glas mit ein paar Blümchen und es sieht wieder gemütlich aus in unserer Küche.

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