Jerseykleid – federleicht

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht den mintfarbenen Stoff mit weißen Federn bemerkt. Wer den auch so toll findet wie ich, wird jetzt erfahren, was daraus geworden ist. Ja, ich habe mich endlich getraut, den Stoff zuzuschneiden und mein erstes Jerseykleid zu nähen. Nach einigem Auf und Ab ist es fertig und ich bin stolz wie Bolle es euch hier und heute zu präsentieren. Aber von vorn. Die Idee zu diesem Kleid ist bestimmt schon über ein halbes Jahr alt. Da gab es diesen Stoff bei Mira und zack war der im Warenkorb. Dieses feine Stöffchen war nicht nur von Farbe und Muster ein Träumchen, sondern auch von der Qualität. Schöner schwerer Interlockjersey ist genau das Richtige für ein Frühlingskleid. Nicht so flattering wie ein Sommerkleid und auch nicht so warm wie Sweatshirt-Stoffe. Eben perfekt für die jetztige Jahreszeit.
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Buchstaben und Blüten – ein österliches DIY

Als Sara zum Gastbloggen aufrief, hatte ich schon eine österliche Idee im Kopf und habe mich sehr gefreut, dass ich den dazu passenden Termin bekommen habe. Bei Sara findet ihr DIY’s, Zeichnungen, Gemälde, Tipps und Kniffe zum kreativen Werkeln. Ihre Kampagne MEHR SCHWARZ SEHEN gefällt mir ausgesprochen gut, obwohl ich doch mehr für die farbigen Dinge im Leben zu haben bin. Ein Beispiel dafür sind diese entzückenden Stiefmütterchen. Ich bewundere ihre Zeichenkünste sehr. Schaut euch auch unbedingt ihr Bullet Journal an. Ihren Beitrag zum Thema Heimatliebe dürft ihr auch nicht verpassen. Der ist sogar für untalentierte Zeichner wie mich möglich. Heute nun wurde mein Gast-Beitrag bei ihr veröffentlicht und zwar genau hier:  SG Kunst Blog. Da ich gerade Deko in Schwarz-Weiß mag, passt das ganz gut zu Saras Blog, allerdings muss bei mir ein wenig frühlingshaftes Rosa dabei sein.

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Herbstgeflüster in rund

Erst fiel mir keine Einleitung für diesen Beitrag ein. Kein Kinderlied, kein Reim oder Spruch kam mir in den Sinn. Dabei war ich mir sicher, dass der Begriff Kranz ganz bestimmt irgendwo darin vorkommt. War aber nicht, auch Tante Google hatte keine Idee und wenn die weise Dame das nicht weiß, wer dann. Dann muss ich wohl selber ran. Hmmm, wie wäre es mit Herbstgeflüster in rund? Finde ich gut. Nehm ich. Dann geht es auch schon gleich los mit einem kleinen DIY zum Thema Herbst. Ihr braucht einen Drahtkleiderbügel, Wickeldraht und ein paar Naturmaterialien. Schaut schnell in eurem Kleiderschrank nach, ganz bestimmt habt ihr da noch so ein Teil rum zu hängen.
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Jetzt teilt ihr den Kleiderbügel mit der Zange in 3 Teile, oben den Haken ab und in der Mitte einmal geteilt. Den Haken könnt ihr in die Bastelkiste zurücklegen, den brauchen wir nicht. Die anderen beiden Teile schön gerade biegen. Wenn man im Schuppen einen Schraubstock hat, geht es perfekt. Wenn nicht, tut es auch eine Unterlegplatte plus Gummihammer. Dann an den Enden kleine Haken biegen und die ineinander verhaken. Der Draht vom Kleiderbügel ist etwas widerspenstig, dafür aber schön stabil. Draußen macht das Basteln mit Naturmaterialien mehr Spaß, also ab in die Sonne.
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Sommerzeit ist Tartezeit

Es ist Sommer und eine schier verschwenderische Fülle an Früchten ist reif. Egal, ob man im Supermarkt Pfirsiche, Aprikosen oder Melonen kauft oder im heimischen Garten Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren erntet, man weiß gar nicht, für was man sie zuerst verwerten soll. Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von sommerlichen Tartes. Inspiriert von Jeannys bezauberenden Blog Zucker, Zimt und Liebe habe ich sowohl Samstag und Sonntag eine Tarte gebacken, die blitzschnell fertig war und dabei so lecker war, dass ich mich fragte, ich ich all die Jahre ohne eine sommerliche Tarte gemacht habe. Bei dem Rezept habe ich etwas abgewandelt, weil ein leckeres Mürbeteigrezept auf dem Blog „Backen macht glücklich“ auch gerade meinen Weg gekreuzt hat. Diese Kombi war einfach gut und daher hier mein persönliches Rezept.

Zutaten:
250 g Mehl
90 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Backpulver
50-100 g geriebene Mandeln
1 Eigelb bzw. ein Ei und Zucker zum Bestreuen
Früchte nach Belieben

Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und klein gewürfelte Butter zu einem Mürbeteig kneten. Das Ei dazugeben und für mindestens eine halbe Stunde in Folie gewickelt in den Kühlschrank geben. Gern auch über Nacht, dann ist es nächsten Tag um so schneller fertig.
Jetzt den Teig auf einem mit Backpapier belegtem Blech ausrollen. Einfach ein Oval, Risse, offene Stellen, je rustikaler, um so besser. (Das liebe ich am meisten an diesem Rezept 🙂 !). Jetzt die Mitte mit geriebenen Mandeln bestreuen, die saugen die Flüssigkeit der Früchte auf. Dann die gesäuberten Früchte, in diesem Fall halbierte Aprikosen und Johannesbeeren, verteilen und den Rand der Tarte umklappen. Diesen mit Eigelb bestreichen und mit Zucker bestreuen. Jetzt ca. 40 Minuten bei 170 Grad backen und fertig ist eine goldgelbe Tarte. Schlagsahne dazu ist ein Muß, Vanilleeis kann.

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Tulpe (Tulipa) – die Zweite

Nach meinem gestrigen Loblied auf die Tulpen, zeige ich euch heute wie ich die Tulpen weiter genäht habe. Zuerst die Stiele mit dem Stoff umwickeln. Dafür die Stoffstreifen mit dem doppelseitigem Klebeband bekleben und dann auf einer geraden Fläche längs um die Schaschlikspieße wickeln.
Die 20 cm großen Halbkreise habe ich an der geraden Kante zusammengenäht. Den Kegel habe ich mit einem langen Stich umnäht und dann gekräuselt. Dabei habe ich die Anfangs- und Endfäden schön lang gelassen. Den Ober- und Unterfaden auf eine Stoffseite ziehen und in eine Nähnadel zusammen einfädeln. Dann mit Hand an den Stiel genäht, dabei ruhig ab und zu fest um den Stiel umwickeln. Aber nicht zu fest, sonst reißt es! Da man Anfangs- und Endfäden hat, am besten mit dem einen Fadenpaar rechts herum arbeiten und mit dem anderen links herum. Fäden am Ende vernähen und die Tulpen sind dran am Stiel.

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Gänseblümchen

Sicherlich sehnt ihr euch schon so nach dem Frühling wie ich. Das Wetter in den letzten Tagen ließ uns ahnen, dass wir bald wieder draußen sitzen können und wenn es nur um die Mittagszeit auf der Südseite ist. Da blühten gleich ein paar Gänseblümchen in meinem Flur auf. Wer liebt sie nicht, die kleinen süßen Blümchen im Rasen.
Ich habe einfach gelbes, weißes und grünes Baumwollgarn genommen und losgehäkelt. Herausgekommen sind 3 Sorten flache Gänseblümchen und ein Schlüsselanhänger. Wieder habe ich dafür Sektkorken umhäkelt, die ich mittlerweile von Freunden und Kollegen in nicht unerheblichen Mengen bekomme :-).

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Blumenampel – the seventies are back!

Ein Blümchen als Mitbringsel war schon gekauft, sollte aber irgendwie noch dekorativ „verpackt“ werden. Wollte erst den Topf umhäkeln, hatte aber keine rechte Idee dazu und dachte, so eine Blumenampel wäre ganz passend. Das Netz hielt da eine einfache Anleitung bereit und los ging es. Ich habe fertiges Textilgarn genommen, dass sich in meinem reichhaltigen Fundas fand, ebenso die Holzperlen, die noch aus den „Ich fädele Perlen auf, Mama.“- Zeiten stammen. Man kann auch Jerseystoff in Streifen schneiden, wie in der Anleitung beschrieben. Ein paar Knoten – ich weiß nicht, ob man da schon von Makramee sprechen kann und fertig war das gute Stück. Ich habe es zur Probe in unser Bad gehängt, wollte sehen, ob die Knoten halten oder ob ich nach dem Stadtgang einen neuen Topf kaufen muss. Aber  tada – die Ampel hing noch. Test bestanden und ab zum Geburtstag – auch ein Kind der 1970er. 🙂

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Die Welt gehört dem, der sie genießt!

Ich finde, dieser zauberhafte Spruch von Giacomo Leopardi ist ein sehr schönes Lebensmotto. Egal, ob man ein leckeres Essen in gemütlicher Gesellschaft zu sich nimmt, sich an den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr erfreut oder ein Blümchen im Schatten eines Baumes entdeckt, es lohnt sich, solche Augenblicke zu genießen und für stressigere Zeiten aufzubewahren.

Für ein Geschenk habe ich daher diesen Spruch zusammen mit Hornveilchen, die ihre Köpfchen so zart in den Wind strecken, auf einer kleinen MDF-Platte verewigt. Ein bisschen Mint, Gelb, Lila, Weiß, ein bisschen Vintage und das Bild in Acrylfarben war fertig. Dazu gab es passend ein Töpfchen mit Hornveilchen und eine leckere Würzmischung für ein Hähnchen. Das Blechschildchen flog mir im Blumenladen auch noch zu 🙂 Es passte aber auch einfach zu gut. Die behäkelten Gläser im Himbeermuster drängelten sich auch gleich aufs Foto, weil sie farblich mithalten konnten. Aber schaut selbst!

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