Ich seh‘ den Sternenhimmel – ein schnelles Weihnachts-DIY

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Na, wie isses so? Auch im Weihnachtsendstress? Noch beim Basteln, Backen, Beten, ob der allgegenwärtige Lieferdienst, der mit A anfängt und mit mazon aufhört, alles rechtzeitig liefert? Höre ich da leises Fluchen: „Nächstes Jahr fange ich aber wirklich früher an?“ Nein, fängst du nicht. Versprochen. Auch wenn man dieses Jahr sogar eine Ausrede hat. Ja, dieses Jahr hat man ja nur genau 4 Wochen. Der 24. Dezember fällt genau auf den 4. Advent. Da fehlen einem ja ein paar Tage, die man sonst immer noch hat und die einem auch im letzten Jahr fehlten, obwohl da die Adventszeit fast 5 Wochen lang war. 🙂 Was soll’s, am Ende ist das alles egal. Am Ende ist alles gut. Nämlich genau dann, wenn wir bei schummrigen Licht mit ein paar Nervenzellen weniger aber doch ganz happy unter dem Tannenbaum sitzen und uns vom Weihnachtszauber einfangen lassen. Dann, wenn selbst die Teenager ein bisschen aufgeregt sind, was denn wohl für Geschenke auf sie warten, wenn die mit Rotwein gefüllten Gläser klangvoll aneinander gestoßen werden und die alljährlich wieder rausgekramte Weihnachts-CD im Hintergrund dudelt. Dann ist Weihnachten und während man sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht pustet und noch schnell die Teller in den Spüler schubst, denkt man daran, wie schön es ist, wieder ein Weihnachtsfest mit seinen Lieben zu feiern und dass die Rituale wie man es begeht, einem Halt und Vertrauen geben.
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Beachtasche – ein Vorhang-Upcycling

Unsere letzten Urlaubstage waren wettertechnisch noch ganz schön und mit Sehnsucht nach Meer sind wir an den Strand gefahren. Markgrafenheide hat feinsten Sandstrand, sehr zu empfehlen. Endlich mal die Gelegenheit, meine Beachtasche zu fotografieren, die mich schon seit letztem Sommer begleitet. Die hat sich wirklich bewährt, da sie Unmengen an Strandtüchern, Sonnencreme und Badesachen transportieren kann. Sie ist leicht, kann nach Gebrauch in die Waschmaschine geschmissen werden und klein zusammengepackt werden. Ein echtes Raumwunder und ein leicht nachzuarbeitendes Upcycling-Projekt.
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Buchstaben und Blüten – ein österliches DIY

Als Sara zum Gastbloggen aufrief, hatte ich schon eine österliche Idee im Kopf und habe mich sehr gefreut, dass ich den dazu passenden Termin bekommen habe. Bei Sara findet ihr DIY’s, Zeichnungen, Gemälde, Tipps und Kniffe zum kreativen Werkeln. Ihre Kampagne MEHR SCHWARZ SEHEN gefällt mir ausgesprochen gut, obwohl ich doch mehr für die farbigen Dinge im Leben zu haben bin. Ein Beispiel dafür sind diese entzückenden Stiefmütterchen. Ich bewundere ihre Zeichenkünste sehr. Schaut euch auch unbedingt ihr Bullet Journal an. Ihren Beitrag zum Thema Heimatliebe dürft ihr auch nicht verpassen. Der ist sogar für untalentierte Zeichner wie mich möglich. Heute nun wurde mein Gast-Beitrag bei ihr veröffentlicht und zwar genau hier:  SG Kunst Blog. Da ich gerade Deko in Schwarz-Weiß mag, passt das ganz gut zu Saras Blog, allerdings muss bei mir ein wenig frühlingshaftes Rosa dabei sein.

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Engel gibt es nur im Himmel!

Manchmal und gerade zur Weihnachtszeit kommen sie auch auf die Erde. Dann kannst du ihnen hier und da begegnen. Sei es der nette Postbote, der all die Weihnachtspakete für dich ran schleppt, die tolle Physiotherapeutin, die dir den gestressten Nacken massiert oder die Kollegin, die dir jeden Morgen einen Kaffee hinstellt.

Und was wäre Weihnachten ohne engelsgleiche Deko? Ich mag das wirklich sehr und habe daher ein wenig gebastelt. Nachdem ich aus einem alten Buch Tannenbäume für eine Tischdeko genäht habe, blieben noch ein paar Seiten übrig. Na, da kann man doch noch etwas draus machen! Da ich dieses Jahr sowieso die Weihnachtsdeko in Naturtönen und sehr hell mag, habe ich gleich noch creme-weißen Stoff rausgesucht. Dazu noch ein Stickrahmen (Durchmesser ca. 13 cm) und einen silbernen Schneeflockenanhänger, dann konnte die Bastelidee gleich verwirklicht werden. In solchen Momenten bin ich immer froh über meinen reichhaltigen Fundus. 🙂 Weiterlesen

Aus dem Buch der Familie

Während bei anderen der November mit seinen dunklen trüben Tagen schlechte Stimmung verbreitet, ist unser November bunt und fröhlich. Beide Kinder haben in diesem Monat Geburtstag. So heißt es, ein Wochenende Jungs-Kindergeburtstag, ein Wochenende Family-Day und am darauffolgenden Wochenende Mädchen – Kin. . . uuups, das darf ich nicht mehr sagen Teenie-Geburtstag. Und schwups ist der erste Advent da, und der böse November ist vorbei.
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Diesen Sonntag war nun der Family-Day an der Reihe. Weiterlesen

Elvis und Luise

Elvis und Luise klingt ein bisschen wie eine Liebesgeschichte. So ein bisschen nach: Der Rocker und die zarte Schöne aus gutem Hause. Werden die beiden sich womöglich eines Tages begegnen? Elvis hat es irgendwo in Deutschland hin verschlagen. So genau weiß ich es nicht einmal. Luise ist in Wismar zu Hause. Kennst du Wismar? Nein? Es ist schön da. Eine kleine niedliche Hansestadt mit Kopfsteinpflaster zwischen alten schmalen Häusern und mehreren Backsteinkirchen. Du findest sie zwischen Lübeck und Rostock. Wenn du dahin kommst und am Hafen ein Fischbrötchen ißt, triffst du vielleicht die kleine Luise auf der Straße. Bestimmt winkt sie dir fröhlich zu. Sie würde sich ganz bestimmt gut mit Elvis verstehen. Die beiden sind sich sehr ähnlich. Das gleiche Gesicht, die Ohren ein wenig anders, aber die Augen wie bei Zwillingen. Im Körperbau unterscheiden sie sich nur minimal, knuffig sind beide. Nur die Kleidung ist anders, klar, sind ja auch Junge und Mädchen. Elvis liebt sein gestreiften Anzug in hellblau, weiß und grau. Luise liebt rosa Streifen und Pünktchen. Zwei niedliche Mäuse eben. . .

Entstanden sind Elvis und Luise diesen Sommer an der Nähmaschine. Jetzt ist es raus. Elvis und Luise sind Schnuffeltücher, die für ihre Namensvetter genäht wurden. Martina von Edeltraud mit Punkten http://edeltraudmitpunkten.blogspot.co.at/2013/03/maus-schnuffeltuch.html hat dafür eine ganz wunderbar verständliche Anleitung geschrieben. Ein bisschen schade, dass sie nicht mehr blogt. Wer aber in ihrem Archiv stöbert, findet viele schöne selbstgenähte und gebastelte Projekte. Nach ihrer Anleitung entstanden die beiden Süßen. Mit Elvis habe ich angefangen. Er ist ein bisschen älter als Luise.

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Unter’m Hollerbusch

Für diesen Beitrag kam mir ein Lied in den Sinn. Irgendetwas mit „Unter’m Hollerbusch.“ Kurz gegoogelt und da war es:

„Ringel, Ringel, Reihe,
sind der Kinder dreie,
sitzen unterm Hollerbusch,
machen alle: Husch, husch, husch!“

Ja, das war es, was ich kannte! Schöne Erinnerungen sind damit verbunden. Kennt Ihr es auch? Holler oder wie wir eher sagen Holunder kann vielseitig verwendet werden. Egal ob die Blüten oder die Früchte, es ist immer Saison für diesen fantastischen Busch. Während ich als Kind bei Erkältung oft den aromatischen Saft der Holunderbeere zu trinken bekam, genieße ich jetzt oft den Sirup der Blüte in prickelnden Getränken. In Mineralwasser ist es ein erfrischender Durstlöscher und im Sekt schmeckt es einfach super lecker.
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Orange Blue

Wer die Überschrift liest, denkt vielleicht auch wie ich an die Band gleichen Namens mit dem Schmachtfetzen  When Julie says. Kaum zu glauben, dass dieses Lied schon 16 Jahre alt ist. Mir fiel jedenfalls diese Band bei meinen letzten Näharbeiten ein. Warum? Weil ich genau diese Farben „Orange and Blue“ verwendet habe.

Aber von vorn: Wir brauchten ein schönes Geschenk zur Jugendweihe. Wir sind mit den Eltern schon jahrelang gut befreundet und auch unsere Töchter verstehen sich super und glucken z.B. auf dem Campingplatz 24 h zusammen. Nun sollte es etwas Individuelles sein, was zu Anni, so ihr Name, passt. Sie ist eine eine begeisterte Basketballspielerin. Das sollte auf jeden Fall eine Rolle spielen. Zusammen mit meiner Tochter entwickelten wir die Idee, dass es ein Kissen mit ihrem Namen und dem Thema Basketball sein sollte. Bei den Farben war orange schnell klar und der Gegenspieler wurde dann blau, grau hätte ich mir aber auch gut vorstellen können. Oranger Patchworkstoff ist nicht an jeder Ecke zu finden, aber ein Glück haben wir ja das World Wide Web und so kam nach ca. einer Woche der Stoff aus England angereist. Bei Buttinette fand ich dann den passenden blauen Stoff dazu. Ich entwarf Ideen mit Bildern von Basketbällen, Netzen und Annis Namen. Powerpoint ist da für mich ein gutes Programm, Bilder und Texte zu verbinden. Immer wieder befragte ich das Töchterchen, welche Schrift oder welche Bilder sie gut findet. Sie ist da ein toller Ratgeber und weiß immer ganz genau, was gut ist und was nicht. Das hilft mir manchmal in meiner Unentschlossenheit. Dann Buchstaben und Bilder groß genug ausdrucken, notfalls auf mehrere A4 Blätter verteilt und dann konnte der Nähspaß los gehen.

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