5-Minuten-Collage Winter

Huhu, es gibt mich noch. Hatte es mich doch gesundheitlich etwas dahingerafft. Nun bin ich wieder auf dem aufsteigenden Ast und fange mit einem kleinen Projekt an. Frau Rösi hat auch in diesem Jahr wieder zu einer 5-Minuten-Collage aufgerufen. Das Besondere ist, dass es keine Farbcollage ist, sondern eine Jahreszeiten-Collage werden soll. Also entweder Farben, Gegenstände oder was dir sonst so zu dem Thema einfällt. Das finde ich eine interessante Idee und bin gern wieder mit dabei. Hier mein Winterbild:

Collage2018-WinterKuschelige, warme Materialien, helles Holz und eine Christrose sind für mich die perfekten Dekobegleiter im Winter. Die Stulpen halten mich schön warm und auf dem Untersetzer, der übrigens von Karin in unserem Adventskalender war, gehört eine Kanne Tee. Dann kann man in der kuscheligen Höhle zu Hause den Winter überstehen, häkeln, nähen und stricken. Die Schale aus Zirbelholz ist übrigens ein ganz aktuelles Geschenk, da wir Nachbars Kater und die Hasen während des Urlaubs gepflegt haben. Die Späne duften ganz wunderbar nach Holz. Das kleine Winterhäschen habe ich nach dieser Anleitung gehäkelt und es fühlt sich ganz wohl bei uns auf der Couch.

Damit gehe ich zu Rösis 5-Minuten-Collage, die Winteredition.

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Ein Wochenende Vitamin Sea

Unser jährliches Familienwochenende führte uns dieses Jahr an die Ostsee, genauer gesagt nach Rerik. Schon ein paar Jahre rotten wir uns im Januar mit Eltern und Schwesterherz samt Familie zusammen um ein paar Tage zusammen zu sein. Weihnachten ist vorbei, Ostern noch lange nicht in Sicht und keiner hat Geburtstag. Der nächste Urlaub ist, wenn überhaupt, erst in Planung, jedenfalls für uns als Nichtwintersportler. Was macht man da, um der grauen Tristesse des norddeutschen Winters zu entfliehen? Man mietet sich ein wunderschönes Ferienhaus, rückt mit Essen und Trinken an, schmeißt den Alltag in die Ecke und genießt ein entspanntes Wochenende. Einfach mal mehr Zeit haben für Spaziergänge, abendliche Spielrunden und leckeres Essen am großen Tisch. Das Ferienhaus war einfach traumhaft, die Mahlzeiten mit so vielen guten Zutaten und Liebe zubereitet und die frische Seeluft pustete uns so durch, dass der Kamin, die Sauna und heiße Suppe die wintermüden Knochen so richtig durchwärmten.
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Langos – eine Weihnachtsmarktleckerei

So, jetzt ist sie da: die Weihnachtszeit! Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in den Advent. Bei uns hat es heute Morgen sogar geschneit. Da kam man gleich in Weihnachtslaune. Also Kisten vom Boden gezerrt und die Bude dekoriert. Ich habe mittlerweile so viel in meinem Fundus, dass ich dieses Jahr gar nichts gekauft habe und trotzdem erstrahlt jetzt alles in weihnachtlichem Glanz. Selbst Kerzen waren noch reichlich da. Noch ein paar Accessoires aus dem Garten geholt, Deko verteilt, Kamin an und rein in die Gemütlichkeit.

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Warum ich das Bloggen so liebe

Als ich anfing zu bloggen, war ich doch recht blauäugig, was da so auf mich zukommt. Habe mir einen Anbieter gesucht, WordPress für gut befunden und irgendwie versucht, Bilder und Text in Einklang zu bringen. Manchmal bleibt es mit dem Einklang bei dem Versuch, manchmal gefällt mir ein Beitrag selber ganz gut. Kennt bestimmt jeder Blogger. Immer freue ich mich über positive Reaktionen und den Austausch mit Gleichgesinnten. Dass es dieser Austausch so in sich hat, war mir nie und nimmer bewusst! Dieser beschränkt sich nicht auf ein lieb gemeintes: „Toll gemacht, gefällt mir gut“ oder so. Da wird man als Blogger zu Gastbeiträgen eingeladen und überlegt manchmal ewig, was man da Schönes machen könnte. Da tummelt man sich in Linkpartys und ist immer wieder begeistert, neue Blogs kennenzulernen. Da wird man animiert und begeistert sich für eine Adventskalenderaktion, bei der man bis Mitternacht 23 Pakete packt. Nach meiner ersten Bloggerkonferenz bin ich sogar noch mehr begeistert von der Bloggerwelt. Die Menschen kennenzulernen, die hinter ihren Blogs stehen, war eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich kann diesen „Austausch im Leben 1.0“ jedem Blogger empfehlen, was sage ich, ich kann ihn wärmstens ans Herz legen. Weiterlesen

Kuschelkissen aus Filzwolle

Winter ist Kuschelzeit. Was gibt es Schöneres als sich auf die Couch zu schmeißen, der Kamin bollert vor sich hin, in der Hand die Häkelnadel und im Rücken ein gemütliches Kissen. Während der Weihnachtstage habe ich in einem einfachen Kraus-Rechtsmuster ein Modell gestrickt. Die Bambusnadel von dem Projekt „Ein Schal fürs Leben“ und ein paar Knäul Drops Eskimo in hellgrau waren genau richtig dafür.
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Engel gibt es nur im Himmel!

Manchmal und gerade zur Weihnachtszeit kommen sie auch auf die Erde. Dann kannst du ihnen hier und da begegnen. Sei es der nette Postbote, der all die Weihnachtspakete für dich ran schleppt, die tolle Physiotherapeutin, die dir den gestressten Nacken massiert oder die Kollegin, die dir jeden Morgen einen Kaffee hinstellt.

Und was wäre Weihnachten ohne engelsgleiche Deko? Ich mag das wirklich sehr und habe daher ein wenig gebastelt. Nachdem ich aus einem alten Buch Tannenbäume für eine Tischdeko genäht habe, blieben noch ein paar Seiten übrig. Na, da kann man doch noch etwas draus machen! Da ich dieses Jahr sowieso die Weihnachtsdeko in Naturtönen und sehr hell mag, habe ich gleich noch creme-weißen Stoff rausgesucht. Dazu noch ein Stickrahmen (Durchmesser ca. 13 cm) und einen silbernen Schneeflockenanhänger, dann konnte die Bastelidee gleich verwirklicht werden. In solchen Momenten bin ich immer froh über meinen reichhaltigen Fundus. 🙂 Weiterlesen

Man nehme eine Blechbüchse. . .

. . . Baumwollgarn in verschiedenen Farben, einen Rest Stoff und Heißkleber, alles Zutaten, die in einem Bastelhaushalt leicht zu finden sind. Daraus wurde für ein Nachbarmädchen ein Stifte-Utensilo. Das gab es als Geschenk zur Einschulung, die überall in Mecklenburg-Vorpommern am letzten Wochenende gefeiert wurde. So ein Stifte-Utensilo kann ein Erstklässler sicherlich ganz gut gebrauchen. Wenn Süßigkeiten oder kleine Schätze darin landen, ist es mir auch recht. Weiterlesen

Husch ins Körbchen

Tada, da bin ich schon wieder mit meinem 2. Projekt zum Thema Textilgarn. Da wo ein Windlicht oder ein Stiftebehälter steht, kann auch noch ein Körbchen oder auch Utensilo genannt daneben stehen. Wenn man Glück hat, ist es sogar die gleiche Farbkombination. Die Bodenfläche häkelt man wieder nach dem gleichen Prinzip wie die jede Kreisfläche. Magischer Ring, 6 feste Maschen und dann immer 6 Maschen pro Runde zunehmen. Manchmal passt das nicht so gut und die Fläche wölbt sich zu sehr. Dann einfach in einer Runde mehr zunehmen. Gerade bei dem dicken Textilgarn sieht man sehr schnell, ob man noch mehr zunehmen muss. Der Rand ist wie die Windlichter / Stiftebehälter gehäkelt. Hier geht es zur Erklärung. Jetzt schau dich einfach um:

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Textilgarn – eine andere Dimension

In letzter Zeit habe ich ein paar Versuche mit Textilgarn gestartet. Meine Güte, das sind  wirklich ganz andere Dimensionen als das Baumwollgarn, dass ich sonst verwende. Die zylindrischen Textilgarndoggen wiegen das 7- bis 9-fache und das mal eben auf den Schoß legen, ist schon kaum möglich. Unterwegs häkeln fällt da komplett aus, gerade wenn man 2-3 Farben braucht. Die Häkelnadel ist finger- bis daumendick. Meine ersten Häkelarbeiten waren noch mit Nr. 8. Jetzt bin ich schon bei Nr. 12 und die Nr. 15 liegt schon parat. Normales Baumwollgarn verhäkelt frau mit Stärke 3-4.

Eins muss man diesem Mammutgarn ja lassen, wenn man erst einmal angefangen hat, ist man ruckzuck fertig. Gerade kleinere Projekte machen sich da in ein bis zwei Stunden. Trotzdem finde ich nicht, dass Textilgarn für ganz blutige Anfänger geeignet ist. Hier braucht man zum einen viel Kraft in den Armen. Die sollte man sich erst einmal bei dünnerem Garn zu legen. Zum anderen verzeiht das dicke Garn keinen Fehler. Da kann man nicht mal schnell eine Masche dazu- oder wegschummeln. Das sieht man sofort. Daher hier ein kleines Projekt, dass durchaus machbar ist und wieder etwas für die Umwelt tut. Ich habe hier wieder einmal die allseits beliebten Schraubgläser genommen und umhäkelt. Ihr könnt sie als Stiftebehälter oder auch als Windlichter benutzen. Es scheint erstaunlich viel Licht durch die groben Maschen. Ausprobiert auf dem Campingplatz in Meschendorf und für gut befunden.
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