Man nehme eine Blechbüchse. . .

. . . Baumwollgarn in verschiedenen Farben, einen Rest Stoff und Heißkleber, alles Zutaten, die in einem Bastelhaushalt leicht zu finden sind. Daraus wurde für ein Nachbarmädchen ein Stifte-Utensilo. Das gab es als Geschenk zur Einschulung, die überall in Mecklenburg-Vorpommern am letzten Wochenende gefeiert wurde. So ein Stifte-Utensilo kann ein Erstklässler sicherlich ganz gut gebrauchen. Wenn Süßigkeiten oder kleine Schätze darin landen, ist es mir auch recht. Weiterlesen

Husch ins Körbchen

Tada, da bin ich schon wieder mit meinem 2. Projekt zum Thema Textilgarn. Da wo ein Windlicht oder ein Stiftebehälter steht, kann auch noch ein Körbchen oder auch Utensilo genannt daneben stehen. Wenn man Glück hat, ist es sogar die gleiche Farbkombination. Die Bodenfläche häkelt man wieder nach dem gleichen Prinzip wie die jede Kreisfläche. Magischer Ring, 6 feste Maschen und dann immer 6 Maschen pro Runde zunehmen. Manchmal passt das nicht so gut und die Fläche wölbt sich zu sehr. Dann einfach in einer Runde mehr zunehmen. Gerade bei dem dicken Textilgarn sieht man sehr schnell, ob man noch mehr zunehmen muss. Der Rand ist wie die Windlichter / Stiftebehälter gehäkelt. Hier geht es zur Erklärung. Jetzt schau dich einfach um:

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Textilgarn – eine andere Dimension

In letzter Zeit habe ich ein paar Versuche mit Textilgarn gestartet. Meine Güte, das sind  wirklich ganz andere Dimensionen als das Baumwollgarn, dass ich sonst verwende. Die zylindrischen Textilgarndoggen wiegen das 7- bis 9-fache und das mal eben auf den Schoß legen, ist schon kaum möglich. Unterwegs häkeln fällt da komplett aus, gerade wenn man 2-3 Farben braucht. Die Häkelnadel ist finger- bis daumendick. Meine ersten Häkelarbeiten waren noch mit Nr. 8. Jetzt bin ich schon bei Nr. 12 und die Nr. 15 liegt schon parat. Normales Baumwollgarn verhäkelt frau mit Stärke 3-4.

Eins muss man diesem Mammutgarn ja lassen, wenn man erst einmal angefangen hat, ist man ruckzuck fertig. Gerade kleinere Projekte machen sich da in ein bis zwei Stunden. Trotzdem finde ich nicht, dass Textilgarn für ganz blutige Anfänger geeignet ist. Hier braucht man zum einen viel Kraft in den Armen. Die sollte man sich erst einmal bei dünnerem Garn zu legen. Zum anderen verzeiht das dicke Garn keinen Fehler. Da kann man nicht mal schnell eine Masche dazu- oder wegschummeln. Das sieht man sofort. Daher hier ein kleines Projekt, dass durchaus machbar ist und wieder etwas für die Umwelt tut. Ich habe hier wieder einmal die allseits beliebten Schraubgläser genommen und umhäkelt. Ihr könnt sie als Stiftebehälter oder auch als Windlichter benutzen. Es scheint erstaunlich viel Licht durch die groben Maschen. Ausprobiert auf dem Campingplatz in Meschendorf und für gut befunden.
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Tulpe (Tulipa) – die Zweite

Nach meinem gestrigen Loblied auf die Tulpen, zeige ich euch heute wie ich die Tulpen weiter genäht habe. Zuerst die Stiele mit dem Stoff umwickeln. Dafür die Stoffstreifen mit dem doppelseitigem Klebeband bekleben und dann auf einer geraden Fläche längs um die Schaschlikspieße wickeln.
Die 20 cm großen Halbkreise habe ich an der geraden Kante zusammengenäht. Den Kegel habe ich mit einem langen Stich umnäht und dann gekräuselt. Dabei habe ich die Anfangs- und Endfäden schön lang gelassen. Den Ober- und Unterfaden auf eine Stoffseite ziehen und in eine Nähnadel zusammen einfädeln. Dann mit Hand an den Stiel genäht, dabei ruhig ab und zu fest um den Stiel umwickeln. Aber nicht zu fest, sonst reißt es! Da man Anfangs- und Endfäden hat, am besten mit dem einen Fadenpaar rechts herum arbeiten und mit dem anderen links herum. Fäden am Ende vernähen und die Tulpen sind dran am Stiel.

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Ostern 2016 mit einem Schraubglas-Abbauprojekt

Ich habe schon die gelbe, äh rote Karte bekommen, weil ich jedes Schraubglas aufbewahre. Der Schuppen quillt über, 2 große Kisten sind schon randvoll mit allen Sorten Marmeladen-, Gurken-, Tomatensoße- und was weiß ich-Gläsern. Kann mich einfach nicht trennen. Schließlich weiß frau ja nicht, was als nächstes Projekt eingekocht werden soll. Wenn man dann so in die Marmeladen-, Sirup-, Chutneyproduktion einsteigt, sollen zumindest die passenden Gläser vorhanden sein :-).

Da ich aber ein Einsehen bezüglich unser Lagerkapazitäten habe, musste ein Schraubglas-Abbauprojekt her. Ich habe mir daher eine österliche Deko für den morgigen Ostersonntag ausgedacht, für die ich explizit Gläser brauche. Die kann dann jeder als Gastgeschenk mitnehmen und als kleine Erinnerung bei sich zu Hause aufstellen. Morgen ist nämlich Family-Day bei uns zu Hause. Für mein Vorhaben bin ich heute bei bestem Wetter mit den Kindern auf’s Fahrrad gestiegen und habe ein bisschen Moos sowie mit Flechten bewachsene Zweige gesammelt. Eierschalen und Traubenhyazinthen hatte ich schon vorher besorgt. Dann wurde ein bisschen gebastelt.

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Gänseblümchen

Sicherlich sehnt ihr euch schon so nach dem Frühling wie ich. Das Wetter in den letzten Tagen ließ uns ahnen, dass wir bald wieder draußen sitzen können und wenn es nur um die Mittagszeit auf der Südseite ist. Da blühten gleich ein paar Gänseblümchen in meinem Flur auf. Wer liebt sie nicht, die kleinen süßen Blümchen im Rasen.
Ich habe einfach gelbes, weißes und grünes Baumwollgarn genommen und losgehäkelt. Herausgekommen sind 3 Sorten flache Gänseblümchen und ein Schlüsselanhänger. Wieder habe ich dafür Sektkorken umhäkelt, die ich mittlerweile von Freunden und Kollegen in nicht unerheblichen Mengen bekomme :-).

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Blumenampel – the seventies are back!

Ein Blümchen als Mitbringsel war schon gekauft, sollte aber irgendwie noch dekorativ „verpackt“ werden. Wollte erst den Topf umhäkeln, hatte aber keine rechte Idee dazu und dachte, so eine Blumenampel wäre ganz passend. Das Netz hielt da eine einfache Anleitung bereit und los ging es. Ich habe fertiges Textilgarn genommen, dass sich in meinem reichhaltigen Fundas fand, ebenso die Holzperlen, die noch aus den „Ich fädele Perlen auf, Mama.“- Zeiten stammen. Man kann auch Jerseystoff in Streifen schneiden, wie in der Anleitung beschrieben. Ein paar Knoten – ich weiß nicht, ob man da schon von Makramee sprechen kann und fertig war das gute Stück. Ich habe es zur Probe in unser Bad gehängt, wollte sehen, ob die Knoten halten oder ob ich nach dem Stadtgang einen neuen Topf kaufen muss. Aber  tada – die Ampel hing noch. Test bestanden und ab zum Geburtstag – auch ein Kind der 1970er. :-)

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Ein bisschen Valentin darf sein!

Auch wenn ich jetzt nicht der Riesenfan des Valentinstages bin, finde ich, dass man doch jede Gelegenheit nutzen sollte, seinen Lieben zu sagen, dass man sie gern hat. Zudem hat Stefanie von 100 Lieblingsstücke so ein bezauberndes Herzchenpapier als free printable zur Verfügung gestellt, dass ich da nicht widerstehen konnte. Also ausgedruckt, Tütchen geklebt, Fähnchen ausgeschnitten und als Tellerunterlage dekoriert.

Ja, es hätte so ein schöne Valentinsfrühstück werden können, hätte ich nicht – kaum am Tisch – meinen unberührten Milchkaffee über die ganze Deko gekippt. Glück im Unglück: die Bilder waren schon im Kasten! Aber wir lassen uns doch nicht aus der Ruhe bringen: zweiter Milchkaffee her, und in Ruhe gefrühstückt. Was gibt es Schöneres!

Ich hoffe, Ihr hattet auch einen schönen Valentins-Sonntag!