Apfelernte und ihre süßen Folgen

Anfang Oktober zogen wir in die Apfelernte. Onkel und Tante, die in einem idyllischen Dorf bei Schwerin wohnen, brauchten Hilfe in diesem reichen Apfeljahr. Vier riesengroße Bäume, brechend voll mit den Apfelsorten Ontario und Boskoop wollten abgeerntet werden. Bei herbstlich windigem, aber sonnigem Wetter füllten wir Kiste um Kiste mit großen saftigen Äpfeln unter den wachsamen Augen der Hühner. Die gackerten friedlich vor sich her und zahm wie sie sind, freuten sie sich anscheinend über unsere Gesellschaft.

Die Ernte dieses Jahr war wirklich überwältigend. Viele Kisten wurden solange gefüllt bis keine einzige mehr da war. Was noch da war, waren Äpfel und zwar reichlich. Also hieß es, Hänger angeschnallt und ab zur Mosterei. Ein echter Männerjob, diese schweren Apfelkisten hin- und her zu wuchten.
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Ode an den Herbst

An dieser Stelle verabschiedest du dich am besten endgültig von lauwarmen Sommernächten, von flirrender Mittagshitze und leise klirrenden Eiswürfeln im Glas. Vergiss auch die Sommerkleidchen mit Spaghettiträgern, den Sand in der Strandtasche und die üppigen Grillbuffets mit vielen Salaten. Am besten du setzt einen Schlussstrich unter das Sommer-Sonne-Flipflop-Feeling. Konserviere deine Erinnerungen an den Urlaub gleich noch mit. Gar nicht so einfach, sagst du? Doch, du schaffst das! Denn jetzt kommt der Herbst.img_2204
Jetzt kommt eine Welt, die wie durch ein Milchglas hindurch von der Sonne beschienen wird. Wo du die letzten schönen Nachmittage auf Balkon / Terrasse genießen kannst und die Sonne dir mild und wohlig warm auf den Bauch scheint. Wo auch Paulchen, der Nachbarskater die Sonne zu nutzen weiß. Weiterlesen

Sommerzeit ist Tartezeit

Es ist Sommer und eine schier verschwenderische Fülle an Früchten ist reif. Egal, ob man im Supermarkt Pfirsiche, Aprikosen oder Melonen kauft oder im heimischen Garten Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren erntet, man weiß gar nicht, für was man sie zuerst verwerten soll. Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von sommerlichen Tartes. Inspiriert von Jeannys bezauberenden Blog Zucker, Zimt und Liebe habe ich sowohl Samstag und Sonntag eine Tarte gebacken, die blitzschnell fertig war und dabei so lecker war, dass ich mich fragte, ich ich all die Jahre ohne eine sommerliche Tarte gemacht habe. Bei dem Rezept habe ich etwas abgewandelt, weil ein leckeres Mürbeteigrezept auf dem Blog „Backen macht glücklich“ auch gerade meinen Weg gekreuzt hat. Diese Kombi war einfach gut und daher hier mein persönliches Rezept.

Zutaten:
250 g Mehl
90 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Backpulver
50-100 g geriebene Mandeln
1 Eigelb bzw. ein Ei und Zucker zum Bestreuen
Früchte nach Belieben

Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und klein gewürfelte Butter zu einem Mürbeteig kneten. Das Ei dazugeben und für mindestens eine halbe Stunde in Folie gewickelt in den Kühlschrank geben. Gern auch über Nacht, dann ist es nächsten Tag um so schneller fertig.
Jetzt den Teig auf einem mit Backpapier belegtem Blech ausrollen. Einfach ein Oval, Risse, offene Stellen, je rustikaler, um so besser. (Das liebe ich am meisten an diesem Rezept 🙂 !). Jetzt die Mitte mit geriebenen Mandeln bestreuen, die saugen die Flüssigkeit der Früchte auf. Dann die gesäuberten Früchte, in diesem Fall halbierte Aprikosen und Johannesbeeren, verteilen und den Rand der Tarte umklappen. Diesen mit Eigelb bestreichen und mit Zucker bestreuen. Jetzt ca. 40 Minuten bei 170 Grad backen und fertig ist eine goldgelbe Tarte. Schlagsahne dazu ist ein Muß, Vanilleeis kann.

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