Frühstück im Häkellook*

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Von meiner Häkeltasche, ich berichtete hier davon, war noch ein gute halbe Bolle in graumeliert übrig und mit einer Kontrastfarbe in einem wunderschönen Himbeerrot legte ich los. Zunächst entstand ein kleines Körbchen daraus. Das Teenagermädchen wird flügge und zog zu einer Ferienfahrt nach England. Für die Gastmama dort wurden ein paar heimische Spezialitäten gekauft. „Mama, hast du ein Körbchen dafür?“ Nein, hatte ich nicht, aber ich könnte noch schnell eins häkeln. Einer der Vorteile von Zpagetti-Garn. Es geht so unheimlich schnell. Also flugs die Häkelnadel Nr. 8 gezückt und ein rundes Körbchen gehäkelt.
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Ein Körner-Dinkel-Blitz-Brot

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Rezept für Buchweizen als Beilage o.ä., und stolperte praktisch über dieses fantastische Brotrezept. Das klang schnell, einfach und lecker, also gleich mal ausprobiert. Ich stellte dann zwar fest, dass mein Buchweizen gar kein Buchweizen, sondern Grünkerne war, aber das Projekt musste sofort durchgezogen werden. Dann eben mit Grünkern.

Zutaten:
400 g Dinkelkorn
100 g Grünkerne
2 TL Apfelessig
2 TL Salz
je 70 g Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen
1 Würfel frische Hefe
500 ml Wasser (lauwarm)
1 TL Gerstenmalz

Dinkel und Grünkerne fein mahlen. Dann das Mehl mit den Körnern und dem  Apfelessig mit einander vermischen. Im lauwarmen Wasser die Hefe und das Gerstenmalz auflösen und zu den restlichen Zutaten geben. Alles mit dem Knethaken der Rührmaschine verkneten. Schon jetzt beginnt der Teig zu gären. Ab damit in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform. Jetzt kommt das Besondere an diesem Brot: Es wird ohne Gehzeit in den kalten Backofen geschoben und ca. 1h bei 210 Grad gebacken.

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Müsli selbstgemacht

Schon lange wollte ich ein Knuspermüsli selber machen. Zum einen auf Grund des hohen Zuckergehaltes von fertigen Müslis und zum anderen aus Allergiegründen. In Fertigmüslis sind oft Nüsse drin, die der kleine Melissengeist nicht essen darf. Im Netz sind wirklich unendlich viele Rezepte zu finden. Am Ende habe ich meine eigene Mischung gemacht, die bei beiden Kindern sehr gut angekommen ist. Oft wird abends noch ins Glas gegriffen und als Nachspeise ein bisschen Müsli geknuspert. Gern teile ich mit euch mein Rezept:

300 g 5-Korn-Basis-Müsli (von Rossmann)

100 g ungesüßte Cornflakes

100 g Sonnenblumenkerne

4 EL Leinsamen

1 TL Zimt

1 Päckchen Vanillezucker

5 EL Honig

2 EL natives Kokosöl (auch von Rossmann)

Alle trockenen Zutaten auf auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mischen. Den Honig mit dem Kokosöl in einem kleinen Topf sanft erhitzen bis beide Zutaten geschmolzen sind. Dann über die trockenen Zutaten geben und gut umrühren. Den Backofen mit  175 °C (Ober- und Unterhitze)  vorheizen und das Blech für ca. 20 – 30 Minuten reinschieben. Dabei öfters umrühren. Goldgelb backen. Nicht wundern, dass das Müsli im Ofen noch nicht knusprig ist. Das wird es erst, wenn es abkühlt. In ein schönes Glas füllen und genießen!

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Buttermilchkruste zum Frühstück

Wer sich für’s Brotbacken interessiert, kommt meiner Meinung nach nicht am Ploetzblog vorbei. Hier gibt es 681 Rezepte, Bäckerlatein wird erklärt und man findet Hilfe im Forum. Hier suche ich gern mal nach neuen Rezepten. Eigentlich suchte ich ein Mischbrot mit Sauerteig und stieß dann auf dieses tolle helle Frühstücksbrot. Ihr kennt das sicherlich auch. Da betritt man einen Laden, braucht eine neue Jeans, kommt mit drei T-Shirts wieder raus und ist auch noch happy darüber :-). So ähnlich ging es mir mit diesem tollen Buttermilchbrot. Das Rezept findet ihr in besagten Blog und fast genauso habe ich es gebacken. Wenn man es Samstag früh zum Frühstück haben möchte, fängt man am besten Donnerstag früh mit dem Quellstück an. Dann Donnerstag Abend den Autolyse- und Hauptteig, ab in Kühlschrank für 24 h und Freitag Abend backen. Dieses Brot ist so frisch und lecker, dass man es wirklich schon am Vorabend backen kann und es am nächsten Morgen einfach nur köstlich ist und sich zudem gut schneiden lässt.

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So, und dann einfach nur genießen, am liebsten mit Erdbeermarmelade, Ticker-Ei, Feigen und Latte Macchiato.

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Ein perfekter Frühlingsmorgen!

Es war heute morgen so schön, dass ich gleich nach dem Aufwachen aufgestanden bin, die Turnschuhe angezogen habe und mit der Kamera meine Walkingrunde gedreht habe. Obwohl ich schon so oft da lang gegangen bin, fasziniert mich immer wieder diese friedliche Morgenstimmung rund um den See.  098095  100  105104

Manch seltene Blüten sind am Wegesrand zu finden, aber auch Vertrautes 🙂 .108

Und was gibt es Schöneres als danach nach Hause zu kommen und den Brötchenteig in duftene Brötchen zu verwandeln. Schaut mal auf Guidos Blog, da findet ihr das Rezept zu diesen leckeren Brötchen. Das Beste daran ist, dass man den Teig schon abends ansetzt und morgens den Teig nur formen und backen braucht. Da ist meine Familie noch kaum aus dem Bett gekrochen und die Brötchen sind schon fertig.110 112

Brötchen über Nacht

Ich weiß ehrlich gesagt, nicht wo ich das Rezept gefunden habe. Ich weiß nur, dass ich von Guidos „Wurzelbrot über Nacht“ aus seinem lesenswerten Blog  Tischundgarten.wordpress.com inspiriert wurde, endlich mal morgenfrische Brötchen zu servieren. Welcher Tag kann da besser geeignet sein als ein schon fast frühlingsfrischer Valentinstag. Wie ich sehe, haben sich die vorwitzigen Tulpen aus dem vorangegangenen Beitrag schon wieder aufs Foto gemogelt :-). Sie sind aber auch zu schön.P1030928

Hier das Rezept: 500 g Weizenmehl, 350 g lauwarmes Wasser, 25 g Hefe und 1,5 TL Salz. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Dann in einen Topf oder eine Schüssel geben, Deckel lose drauf und über Nacht in den Kühlschrank. Nächsten Morgen die Brötchen formen, dabei Mehl verwenden und bei 210 Grad ca. 20-25 Minuten backen. Ein bisschen auskühlen lassen und genießen.

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Sie gewinnen zwar keinen Schönheitspreis, waren aber sehr lecker! Eine aufgeschnittene Variante hätte ich euch auch gern gezeigt, aber dafür war keine Zeit heute Morgen. Genießen war wichtiger.

Dafür habe ich am nächsten Morgen noch 2 Fotos zu den Brötchen gemacht. Here we go:

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Pancakes mit Hefe

In der neuen Landhaus von Wohnen und Garten war ein Rezept drin, dass ich sofort ausprobieren musste. Sofort hieß: Zeitschrift unterwegs im Auto gelesen, spontan an Supermarkt rangefahren, Hefe gekauft und zu Hause gebacken. So hundertprozentig habe ich mich nicht ans Rezept gehalten, aber die Mengenverhältnisse stimmen.

Wohnen+&+Garten+Landhaus

Zutaten: 150 g Mehl (Dinkelmehl war in meiner Variante, Buchweizen im Originalrezept), 10 g Hefe, 150 g Milch oder Buttermilch, 2 Eier, 1 TL Honig oder brauner Zucker, Prise Salz, Butter oder Öl zum Backen. Ich nehme immer „gute Butter“.

Hefe in Honig oder Zucker aufgelöst. Die Milch oder Buttermilch lauwarm erhitzt, dazu die Eier und verrühren. Dann Hefe-Zucker-Gemisch dazu, mit Mehl und Salz zu einem glatten Teig verrühren. Er hat eine cremig-flüssige Konsistenz. Dann bei Zimmertemperatur ca. 1 Stunde quellen lassen. Perfektes Timing für ein kleines Mittagsnickerchen. Anschließend in Öl oder Butter bei niedriger Temperatur ausbacken. Dazu gab es Ahornsirup und Eis.

Ich habe nur einen Fehler gemacht: Das Rezept muss man verdoppeln, es war gestern gleich alles alle! Deshalb gab es heute mit der restlichen Hefe gleich noch einmal diese leckeren Pancakes in doppelter Menge! Sogar mit roter Grütze von „glücklichen“ Johannesbeeren, eingefroren aus dem Sommer von einem lieben Freund!

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Mit Vitamin C durch den Winter

Bei dieser Idee wurde das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Mara von ihrem tollen Blog lifeisfullofgoodies.com brachte mich auf die Idee, die übrig gebliebenen Limetten als Gelee zu verwerten. Da meine Limetten schon aufgeschnitten waren, habe ich ein neues Rezept kreiiert. Die 3-4 Limetten wurden in den Smoothie-Mixer gehauen und zu Brei gemixt. Den habe ich durch ein Sieb gestrichen und die ca. 300 ml mit einem „Antioxidantien-Saft“ auf 750 ml aufgefüllt. Der Saft enthielt Traube, Granatapfel, Acerole und war einfach nur lecker. Dazu kamen 400 g brauner Zucker und ein in der Schublade schlummerndes Gelierfix. Das Ganze unter Rühren aufkochen, 3-5 Minuten sprudelnd kochen lassen und in die sauberen Gläser abgefüllt. Es ist richtig schön sauer, aber auch sehr erfrischend. Ich mag es!

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Mit Dymo-Band war die Beschriftung schnell erledigt und mit Butterbrotpapierkreisen und knallgrüner Schleife war das Vitamin C Gelee schon fertig dekoriert. P1030462

Kennt ihr auch solche kleinen Kurositätenkabinette? Der grüne puschelige Wurm lag noch in der Küche rum und passte farblich einfach genial zu dem Gelee. Ob nun der ausgefallene Zahn für Vitamin C Gelee werben sollte, ist dann doch fraglich, aber „that‘ life“. 🙂