Montagsstarter 17/18

Heute habe ich mal wieder Lust am Montagsstarter von Martins Mind teilzunehmen. Ein paar Gedanken zu Satzfragmenten aufzuschreiben, kann doch gar nicht so schwer sein, oder? Montags ist es doch ein bisschen schwierig, besonders nach so einen schönen sonnigen Wochenende. Die dick geschriebenen Worte habe ich ergänzt.
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Der perfekte Butter-Zuckerkuchen

Ach Kinder, das Leben hat uns wieder. Letzte Woche noch 35 cm Schnee geschippt und dieses Wochenende den ganzen Nachmittag in kurzen Hosen auf der Terrasse verbracht. Wir haben mit lieben Nachbarn bei Kaffee und Kuchen geschnattert und die Sonne genossen. Im Winter sieht man sich kaum und um so schöner ist es, sich nach längerer Zeit wiederzusehen und unkomplizierte Treffen zu vereinbaren. Kuchen ist in diesem Zusammenhang das Stichwort. Sobald die Sonne sich vor traut, brauche ich einen Kuchen, weil ein Kaffee auf der Terrasse ohne Kuchen geht jawohl gar nicht, und am Sonntag erst recht nicht. Also ran an die Schüsseln. Ich hatte unbändige Lust auf einen watteweichen Butter-Zuckerkuchen mit Hefe. Nun höre ich schon die ersten stöhnen: „Was, Hefe? Das gelingt mir nie! Das wird bretthart und am Ende haben die Hühner den Kuchen bekommen.“ Ja, solche Sprüche habe ich dazu schon gehört. Dabei gibt es fast nichts Unkomplizierteres als Hefekuchen. Allerdings brauchst du Zeit dafür. Ohne Zeit mache lieber einen Rührekuchen oder Quark-Ölteig. Aber wenn du Zeit hast, mach einen. Ein Hefekuchen ist einfach unschlagbar. Für alle, die es jetzt wagen wollen, sich an das Projekt zu wagen, habe ich hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geschrieben mit der – ich traue mich das jetzt einfach zu sagen – mit der 100%igen Gelinggarantie. Ja, ich weiß , damit lehne ich mich weit aus dem Fenster, aber es ist so. Versprochen.
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Spiegelei? Ne, Muffins!

Ich sitze hier am Rechner mit Blick aus dem Fenster, draußen hat es 20 Zentimeter Neuschnee gegeben und ich bin versucht, „Oh du fröhliche!“ zu summen. Meine Güte, das hört dieses Jahr wohl gar nicht auf mit dem Winterwetter. Morgen ist der 1. April und es schneit und schneit. Nichtsdestotrotz habe ich für morgen den Tisch in österliche Deko gehüllt und auch beim Essen den Hasen und Eiern den Vortritt gelassen. Schneemänner und Weihnachtssterne können mir gestohlen bleiben. Morgen ist Family-Day bei uns und ich hoffe, dass alle es trotz Schneefall hier her schaffen. Das Mittagsmenü ist vorbereitet und steht im Schuppen parat. Zum Kaffee habe ich Muffins vorbereitet, die an Spiegeleier erinnern. Locker, flockige Muffins mit einer Creme aus Frischkäse und Schmand, belegt mit einer Aprikosenhälfte. Mmmmmh, die ersten durften heute schon in die Pfanne. Wir müssen ja schließlich wissen, was wir morgen servieren. Test bestanden. Einfach köstlich!
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Ein Kleid aus dem Baukasten

Wer Kleidung aus Jersey näht, weiß bestimmt gleich, was ich meine. Rosa P. hat ein Buch herausgegeben, wo frau aus verschiedenen Oberteilen, Rockteilen, Ärmeln und dekorativen Details ihr Lieblingskleid zusammenstellen kann. Dadurch ergeben sich zig Varianten und je nach Stoffwahl kannst du dir für jede Gelegenheit ein Kleid zaubern, ob für Alltag oder festliche Gelegenheiten. „Näh dir dein Kleid“ ist echt schon ein Klassiker für alle, die wie ich, Kleider lieben. Ich finde es einfach so praktisch. Kleid überstreifen, fertig. Man muss nicht 1000 Kombimöglichkeiten durchprobieren und am Bauch drückt auch nichts. Und ehrlich gesagt: Jede Frau sieht gut aus im Kleid, wirklich jede.
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Ein österliches Wachsfigurenkabinett

Nun geht es mit riesigen Schritten auf Ostern zu und so ein bisschen österliche Deko darf dabei nicht fehlen. Ich habe wieder meine Buchstabenketten vom letzten Jahr rausgeholt und ich mag sie auch dieses Jahr sehr gern an meinem Osterstrauch. Ein paar Kekse werde ich bestimmt auch noch backen und die Klassiker vom letzten Jahr sind mir noch in guter Erinnerung. Aber so ein bisschen was Neues muss ich doch immer ausprobieren, da kann ich einfach nicht anders. Oft finde ich da auf anderen Blogs Inspiration und einer meiner Lieblingsblogs dafür ist Marions Unterfreundenblog. Ich bin so happy, dass sie nach einer Pause wieder angefangen hat zu bloggen und habe auch gleich etwas bei ihr gefunden, was ich nachahmenswert fand. Schon Weihnachten gab es in den Läden Hyazinthen in Wachs und ich war begeistert von der Idee. Als Marion dann noch eine Anleitung dazu veröffentlichte, holte ich mir gleich ein paar dieser Zwiebelblumen und meine Wachsreste vom Boden. Manchmal lohnt sich mein Messitum. Ich wußte, dass ich sie eines Tages noch gebrauchen kann.

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Eiermützen und ein Körbchen dazu

Zauberfrieda vom Blog kleine Zauberwerke hatte zu einer kleinen Osterparty aufgerufen. Wer Lust hat, konnte ein österliches DIY vorbereiten, ihr ein Bild davon schicken und dann wurden die Geschenke heute untereinander verlost. Ich verrate natürlich nicht, wo meins hingeht und bin schon ganz gespannt, was ich bekomme. Da war ich mal wieder ganz spontan dabei, überlegte, was ich da so machen könnte und kam bei Pinterest auf ein paar zauberhafte Eiermützen. Wie süß, kreischte ich gleich! Sie erinnerten mich an die Babymützen meiner Kinder und waren für kleine Jerseyreste super geeignet. Davon sammelte sich in letzter Zeit dank meiner Nählust doch so einiges an. Da ich ein Fan von Sets auf dem Frühstückstisch bin, (guckst du hier) gab es gleich noch ein passendes Brotkörchen dazu.
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Bananenbrot mit Schokostückchen

Der norddeutsche „Frühling“ hat uns fest im Griff und während meiner gestrigen Walkingrunde zum Brötchenholen ist mir fast die Nase abgefroren. Ehrlich, ich dachte wirklich, dass sie unwiderbringlichen Schaden genommen hat, so eisig war der bitterkalte Ostwind. Es gab sogar Schneeverwehungen und meine Walkingstöcker wehten mir permanent zwischen die Beine. Na, wie auch immer, es war wieder Zeit für ein gemütliches Drin-Wochenende und was wäre da ein Nachmittag ohne Kuchen oder ähnliches. Wir hatten mal wieder Bananen im bedauernswertem Zustand übrig, Fotos dazu erspare ich euch und das Töchterchen wünschte sich ein Bananenbrot. Hey, Spitzenidee! „Schau doch mal gleich auf Pinterest, ob du ein schönes Rezept findest. Denk dran, wir müssen 4 Bananen verarbeiten.“ Minuten später war eins gefunden. Hörte sich ganz lecker an, schön saftig und ohne Zucker. Wir wollten aber unbedingt Schokotröpfchen drin haben und komplett aus Vollkornmehl war mir ein bisschen zu „gesund“ zum Wochenendkaffee. Unsere Variante war dadurch zwar eher ein Bananenkuchen, aber so was von lecker, dass ich euch das Rezept unbedingt vorstellen muss.
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Auf herzöglichen Wegen – Schloss Willigrad

Ich hoffe ihr habt einen tollen Sonntag verbracht und den Muttertag ordentlich gefeiert. Der Wettergott hat es jedenfalls gut mit den Müttern gemeint und uns einen wunderschönen Tag beschert. Perfektes Ausflugswetter! Mich erinnert das an ein  spontanes Familientreffen genau vor einem Jahr. Da wir schon lange mal Schloss Willigrad bei Schwerin besuchen wollten, stand das Ausflugsziel schnell fest. Ich weiß nicht, woran es lag, ob an dem schönen frühsommerlichen Wetter, der tollen Umgebung des Schlosses oder an unserer Freude uns wiederzusehen. Die Stimmung war gelöst und fröhlich wie nie. Wir unterhielten und lachten bei einem Sektchen auf der Bank  stundenlang.
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Der Hering ist da!

Wer an der Küste wohnt, kann ihm nicht entgehen, dem freudigen Ruf im Frühjahr: „Der Hering ist da!“ Per Mundprogaganda und in Internetforen, die „Blinker“, „Die Strandangler“ oder „Dicht am Fisch“ heißen, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Jetzt ist die beste Zeit, diesen leckeren Fisch zu angeln. Dann sortieren die Angler ihre Haken und setzen sich bei noch frischen Temperaturen an die Küste und werfen ihre Ruten aus. Da kommen an manchen Tagen schon mal 180 Heringe im Eimer zusammen. Wirklich, und das ist kein Anglerlatein! Die Heringe kommen um diese Zeit zum Laichen an die Küste und zwar in riesigen Schwärmen. Das ist dann für die Angler ein richtiges Schlaraffenland. Professionell wird es, wenn du Heringe vom Boot aus angelst und vorher mit einem Echolot die Heringsschwärme aufspürst. Aber auch an der Küste drängeln sich die Angler an der Schlei, an den Boddengewässern vor Rügens Küste, am Rostocker Stadthafen und an der Warnemünder Ostmole. Vielleicht kennt ihr das Bild von Anglern auf der Rügenbrücke. Da ist keine einzige Lücke frei. Hier treten die Angler um diese Zeit auch in Schwärmen auf. Ich war selber schon Heringe angeln und möchte es eigentlich viel öfter tun, allein schon wegen der frischen Luft an der Küste und des leckeren Fisches, der frisch gebraten eine Köstlichkeit ist. So ganz der Fan von „Ich bade stundenlang einen Wurm“ bin ich zwar nicht, aber Heringe angeln ist schon cool. Nach so viel (Fisch-)schwärmerei geht es jetzt ab zum eigentlichen Thema dieses Posts.
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