Kleidsam – wieder ein Kleid von Rosa. P

Wisst ihr, was neulich im Hause von undiversell passiert ist? Ich habe mit meiner Teenagertochter über den Begriff „kleidsam“ gesprochen. Könnt ihr euch vorstellen, dass sie das Wort noch nie gehört hat? Dabei verschlingt sie ganz viele Bücher und liest verschiedenste Genre. Er müsste ihr wirklich schon über den Weg gelaufen sein, aber scheinbar ist er in der Gegenwart völlig aus dem Blickfeld geraten. Ich habe im Duden nachgeschaut und tatsächlich, er gilt schon als veralteter Begriff. Ich habe gleich auch noch meine Kollegen dazu befragt. Immerhin kannten die alle noch den Begriff, sind aber auch alle dem Teenageralter entwachsen. Ich gebe zu, ich benutze ihn jetzt auch nicht allzu oft, aber gerade in Zusammenhang mit meiner Liebe zu Kleidern mag ich ihn sehr und er ist für mich sehr positiv behaftet.

So und jetzt berichte ich von meinem neu genähten Kleid, was ich sehr kleidsam finde. Es ist wieder aus dem Buch „Ich näh mir ein Kleid“ von Rosa P. Das erste war ein Ufo, dass ich dank Rosa P. in ein tragbares Modell umgewandelt habe. Dieses Mal habe ich hellblauen Interlockjersey mit Vögeln drauf von meinem Lieblingsstoffladen Mira vernäht. Das Oberteil hat einen Carmenausschnitt und der A-linienförmige Rock ist sowieso meins. Als Fan von Dreiviertelärmeln habe ich mich wieder dazu entschieden und hier ist das Ergebnis. Ein frisches Frühlingskleid, dass sehr bequem ist und sich auch an etwas kühleren Sommertagen gut tragen läßt.
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Lachs im Päckchen mit Gemüsepfanne

Fisch ist immer eine gute Wahl auf dem Speiseplan. Eiweißreich, leicht und lecker serviert, kann ich damit immer bei meiner Familie punkten. Da habe ich wirklich Glück, dass wir alle vier sehr gern Fisch essen. Wenn es dann noch Filet ohne Gräten ist, um so besser. Ein Klassiker, den ich schon vor Jahren so zubereitet habe, ist Lachs im Päckchen. Mit Gewürzen versehen und in Pergamentpapier gewickelt, schmurgelt der Fisch vor sich hin und ist nach 20 Minuten servierfertig. Mit einer leckeren Gemüsepfanne und Knoblauchbrot ein perfektes Mittagessen bei warmen Wetter. Der Norden ist derzeit verwöhnt mit Sonne und blauem Himmel. Da möchte man nicht allzu lange in der Küche stehen. Die Lachspäckchen sind perfekt dafür.
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Darf es ein bisschen Meer sein?

Ich bin noch voll gepumpt mit Sonne, Meer und Urlaubsstimmung. Unser jährlicher Pfingstrip mit Freunden auf den Campingplatz Meschendorf war dieses Jahr unglaublich schön. Es ist zwar jedes Jahr ein Highlight, mit unseren Freunden ein paar Tage zu verbringen, gemeinsame Zeit zu haben und sich in Gelassenheit zu üben. Aber in diesem Jahr hat es dazu der Wettergott besonders gut mit uns gemeint. Mitte Mai erwartet man als norddeutsche Pflanze eher die Eisheiligen mit Sturm, Regen und Kälte. Nein, wir hatten tagsüber mehr als 20 Grad, Sonne satt und einen blauen Horizont, der seinesgleichen sucht. Vitamin Sea at its best! Diese Ursprünglichkeit an der Steilküste von Meschendorf ist einfach genial. Handyempfang ist dort übrigens Fehlanzeige. Kein Status bei Whatsapp, kein Instagram, kein Facebook. Auch mal schön! Und hey, ich kann echt noch ohne, vermisse nichts und genieße die Natur und die Menschen um mich rum.
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Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Joghurt

Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich auf der Terrasse und die Vögel zwitschern noch ihr Abendlied. Die weiß-rosa Blüten an den Obstbäumen leuchten im Halbdunkel und der Himmel ist immer noch blau, wenn auch eher nachtblau. Das war so ein schönes Wochenende. Wir hatten Zeit zusammen, haben im Garten gelegen und Musik an der Feuerschale gehört. Nachbarn haben gefeiert und ab und zu sangen wir einen Schlager mit, der durch die laue Luft zu uns rüber wehte. Ich hoffe auf ganz viele solcher Tage in diesem Sommer. Der Frühling fängt schon sehr vielversprechend an.

Natürlich darf so ein Wochenende nicht ohne Kuchen über die Bühne gehen. Ich glaube, ich habe es schon hundertmal geschrieben, dass ich Kaffee und Kuchen im Garten für eines der schönsten Glücksmomente halte. Ich hatte Lust auf Rhabarber und wollte ihn einmal anders genießen als im klassischen Rhabarber-Baiser-Kuchen. Die Kombi mit Himbeeren stellte ich mir sehr lecker vor. Da lässt sich doch bestimmt was finden. Fand sich auch. Leider gingen mir unterwegs die Zutaten aus und Weizenmehl sowie raffinierter Zucker kamen mir sowieso nicht in die Tüte. Also neu kombiniert und heraus kam ein super leckerer fluffiger Rhabarber-Himbeerkuchen, der mit Joghurt gebacken die Familie erfreute. Damit ich ihn nächstes Mal wieder genauso backe und damit ihr ihn auch nachbacken könnt, gibt es hier das Rezept.
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5-Minuten-Collage – der Frühling

Frau Rösi hat wieder zur 5-Minuten-Collage aufgerufen. Dieses Jahr sind die Jahreszeiten im Fokus. Winter war schon dran und jetzt kommt der Frühling. Da wir schon ein paar wunderschöne Tage zu dieser Jahreszeit hatten und das Maigrün uns schon im April erfreute, hatte ich Lust die pastellige Jahreszeit in Szene zu setzen.
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Frühling in Mecklenburg-Vorpommern

Eigentlich war es gar nicht so gut angesagt, aber wir hatten ein wunderbar sonniges Frühlingswochenende. Zeit, mal wieder mit der Knipsmaschine auf Tour zu gehen und das schöne Wetter zu genießen. Heute zeige ich euch meinen Weg zum Bäcker. Da ich der Frühaufsteher in der Familie bin, sorge ich für frische Brötchen, entweder ich backe selber welche oder ich schwinge mich aufs Rad und hole welche. Dabei führt mich der Weg durch eine wunderschöne Landschaft und ich bin jedes Mal wieder dankbar für diese tolle Umgebung, in der ich wohne. Besonders im Frühling, wenn die Natur erwacht und sich frisches Grün an den Bäumen zeigt, gepaart mit traumhaft blauem Himmel, genieße ich die morgendlichen Radtouren ganz besonders.
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Kaum zu glauben, dass der Raps schon wieder fast in voller Blüte ist. Weiterlesen

Der perfekte Butter-Zuckerkuchen

Ach Kinder, das Leben hat uns wieder. Letzte Woche noch 35 cm Schnee geschippt und dieses Wochenende den ganzen Nachmittag in kurzen Hosen auf der Terrasse verbracht. Wir haben mit lieben Nachbarn bei Kaffee und Kuchen geschnattert und die Sonne genossen. Im Winter sieht man sich kaum und um so schöner ist es, sich nach längerer Zeit wiederzusehen und unkomplizierte Treffen zu vereinbaren. Kuchen ist in diesem Zusammenhang das Stichwort. Sobald die Sonne sich vor traut, brauche ich einen Kuchen, weil ein Kaffee auf der Terrasse ohne Kuchen geht jawohl gar nicht, und am Sonntag erst recht nicht. Also ran an die Schüsseln. Ich hatte unbändige Lust auf einen watteweichen Butter-Zuckerkuchen mit Hefe. Nun höre ich schon die ersten stöhnen: „Was, Hefe? Das gelingt mir nie! Das wird bretthart und am Ende haben die Hühner den Kuchen bekommen.“ Ja, solche Sprüche habe ich dazu schon gehört. Dabei gibt es fast nichts Unkomplizierteres als Hefekuchen. Allerdings brauchst du Zeit dafür. Ohne Zeit mache lieber einen Rührekuchen oder Quark-Ölteig. Aber wenn du Zeit hast, mach einen. Ein Hefekuchen ist einfach unschlagbar. Für alle, die es jetzt wagen wollen, sich an das Projekt zu wagen, habe ich hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geschrieben mit der – ich traue mich das jetzt einfach zu sagen – mit der 100%igen Gelinggarantie. Ja, ich weiß , damit lehne ich mich weit aus dem Fenster, aber es ist so. Versprochen.
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Spiegelei? Ne, Muffins!

Ich sitze hier am Rechner mit Blick aus dem Fenster, draußen hat es 20 Zentimeter Neuschnee gegeben und ich bin versucht, „Oh du fröhliche!“ zu summen. Meine Güte, das hört dieses Jahr wohl gar nicht auf mit dem Winterwetter. Morgen ist der 1. April und es schneit und schneit. Nichtsdestotrotz habe ich für morgen den Tisch in österliche Deko gehüllt und auch beim Essen den Hasen und Eiern den Vortritt gelassen. Schneemänner und Weihnachtssterne können mir gestohlen bleiben. Morgen ist Family-Day bei uns und ich hoffe, dass alle es trotz Schneefall hier her schaffen. Das Mittagsmenü ist vorbereitet und steht im Schuppen parat. Zum Kaffee habe ich Muffins vorbereitet, die an Spiegeleier erinnern. Locker, flockige Muffins mit einer Creme aus Frischkäse und Schmand, belegt mit einer Aprikosenhälfte. Mmmmmh, die ersten durften heute schon in die Pfanne. Wir müssen ja schließlich wissen, was wir morgen servieren. Test bestanden. Einfach köstlich!
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