Turnbeutel mit gehäkelten Kordeln

Jetzt mal Hände hoch! Wer von euch war ein Turnbeutelvergesser? Also ich bekenne mich schuldig, allerdings war ich mit Hausschlüsseln noch fahrlässiger. Damit habe ich wohl unserer ganzes Wohngebiet versorgt. Aber das ist lange her und wenn ich damals schon so einen schönen Turnbeutel gehabt hätte, wäre dieser samt Schlüssel bestimmt nicht so oft irgendwo liegen geblieben. Ich mag ja diese seit einiger Zeit in Mode gekommenen Turnbeutel, die ganz einfach mit den Kordeln verschlossen werden und lässig auf dem Rücken hängen. Sie lassen designmäßig viel Spielraum und sind easy-peasy zusammengenäht. Sie eignen sich hervorragend als Geschenk für Kinder und Erwachsene, ob verspielt oder schlicht, hier findet jeder seinen Liebling. Ich zeige euch heute eine Mädchenvariante mit kleinen süßen Vogelkäfigen, deren Besonderheit die selbst hergestellten Kordeln sind.
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Strickkleid Daisy und die liebe Zeit

Ach, zur Zeit komme ich gar nicht hinterher mit dem Bloggen. Zig Projekte liegen auf Halde und warten auf der Festplatte auf ihren Auftritt oder sind noch nicht einmal fotografisch verarztet. Wäre bei manchen Werken wirklich schade, wenn die es nicht ins öffentliche Leben schaffen. Daher gibt es diese Woche auch mal 3 Beiträge. Nach meinem WWW-Detox bin ich frisch und ausgeruht und spame euch die Tage ein wenig zu. Dafür gibt es dann hier auch wieder ruhigere Wochen, wo nichts passiert. Versprochen! So ist eben das Leben! Mal rauf, mal runter, mal viel real life, mal viel digitale Welt, mal viele vollendete Ideen, mal viele UFOs.

Mein aktuell fertig gestelltes Strickobjekt war kein UFO, nein, nicht mal ansatzweise. Allerdings werde ich beim Stricken oft jahreszeitenversetzt fertig. Das liegt daran, dass ich oft nur zwischendurch stricke und es liegt noch mehr daran, dass ich die Ribbelkönigin schlechthin bin. Ich stricke, ich ribble, ich stricke, ich ribble und zwar solange bis mir gefällt, was ich da gestrickt habe. So auch bei diesem Projekt. Am Ende habe ich aber ein Frühlingskleid bekommen, dass mir passt und dass ich sehr sehr gern trage. Auch wenn es jetzt temperaturtechnisch schon hochsommerlich zugeht, stelle ich euch mein Frühlingskleid vor. Denn wer jetzt anfängt zu stricken, hat es garantiert zum nächsten Frühjahr fertig. So ist das mit der Zeit. Auf meiner Uhr steht: „Whatever! I’m late anyway“ und unter diesem Motto: Et voila! Strickkleid Daisy:
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Ein Kleid – 2 Versuche

— Werbung wegen Markennennung —

Ich habe wieder ein Kleid genäht. Ja, ich gebe es zu, ich bin kleidersüchtig. Nichts ist bequemer als in ein Jerseykleid zu schlüpfen und sich wohl zu fühlen. Da drückt ja jede Jogginghose mehr am Bauch. (Sorry, ich neige zu Übertreibungen). Wie auch immer, ich fand bei Stoff und Stil einen fantastischen Retrojersey und wollte mir ein schlichtes Kleid davon nähen. Bei so einem Muster braucht man nicht viel Schnickschnack. Das wirkt von allein. Mir kam das Kleid No. 1 von Rosa P. in den Sinn. Genau das ist es: leichte A-Linie, mit Nahttaschen und mit 3/4 Ärmeln. Ich weiß, 3/4 Ärmelkleider habe ich schon so viele, aber die sind so praktisch. Kann man im Winter mit Stulpen und an kühlen Sommertagen so anziehen, im Herbst und Frühjahr sowieso.

Der Plan stand, wurde für gut befunden und ausgeführt. Ich schnitt Größe 38 ohne Nahtzugabe zu, weil ich nach meiner Vermessung so eine Zwischengröße 36/38 hatte. Bin immer leicht panisch, dass ein Kleid zu eng sein könnte. Das mag ich gar nicht und sieht bei Jerseykleidern auch nicht gut aus. Die müssen locker und leger sitzen. Die Anleitung war gut verständlich und nach ein paar Stunden war mein Kleid fertig. Komplett! Ich zog es an und fand es gut. Gut, aber nicht sehr gut oder grandios oder fancy. Ich schlief eine Nacht drüber, zog es noch einmal an und wußte: es ist zu groß.

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#MEETTHEBLOGGERDE19

Heute mal ein Aufruf für die Gelegenheit Blogger im deutschsprachigen Raum kennenzulernen. Anne Häusler lädt auch in diesem Jahr wieder zur Instachallenge #meetthebloggerde19 ein.

Sie schreibt dazu: „Jeder kann an dieser Challenge teilnehmen.

Im Fokus stehen Blogger und andere Content Creators wie Podcaster, Vlogger und Insta Blogger. Aber es sind alle herzlich eingeladen die sich von den Tagesaufgaben angesprochen fühlen und Teil einer wunderbaren Community sein möchten.

Im vergangenen Jahr waren die Social Media Teams mehrer Unternehmen genauso am Start wie ein bloggender Großvater. Gerade diese Mischung und die verschiedenen Perspektiven machen für mich den Charme dieser Challenge aus.

Also: The more, the merrier!“

Poste ab morgen für 14 Tage etwas zu den unten stehenden Themen. Anne hat auf ihrem Blog noch zu jedem Tag eine Erklärung geschrieben, damit du genauer weißt, worum es geht. Du kannst jeden Tag posten, aber auch nur an ausgewählten Tagen. Ganz wie du magst und was dir zu den Themen so einfällt. Ich finde es ja besonders herausfordernd, jeden Tag an der Challenge teilzunehmen. Mit dem Planer, den du auch bei Anne findest, kannst du deine Posts auch vorbereiten.

Auch wenn es nach Arbeit aussieht, dieses Challenge ist ein Heidenspaß. Ich nehme schon das 3. Jahr daran teil und habe so tolle Blogger kennengelernt. Man erkennt in den Posts sehr viel Seelenverwandte, lernt spannende Blogs und die Menschen dahinter kennen. Ich bin auch in diesem Jahr wieder dabei und freue mich schon riesig darauf.

Ob ich schon etwas vorbereitet habe? Natürlich nicht, aber dazu mehr an Tag 5. :-)

Süßkartoffelsteaks, Avocado-Kichererbsendip und Käsespieße vom Grill

Auch wenn dieses Wochenende nicht gerade Grillwetter war, wissen wir, die Zeit fürs Draußensein ist da. Es ist doch nichts unkomplizierter als mit Familie und Freunden den Grill anzuschmeißen und die Zeit im Garten zu verbringen. Meistens stehen die Männer mit einem Bierchen um die Feuerstelle und machen sich Appetit, indem sie aufs Fleisch schauen. Gern auch mit Kommentaren über den Garzeitpunkt an den Grillmeister. Die Frauen werkeln derweil an den Beilagen oder vegetarischen Köstlichkeiten, decken den Tisch und bringen die leckere Grillsauce nach draußen. Hoch leben die Klischees, aber ist es nicht so? Ehrlich gesagt, hab ich nichts gegen dieses Klischee. Es hat so etwas Gemütliches, Beschauliches und wie in „guten alten Zeiten“, falls es die jemals gab.  Muss es doch auch geben bei all der Emanzipation und Gleichberechtigung.  Emanzipiert und gleichberechtigt sind wir dann wieder in allen anderen Bereichen. Das geht dann schon in Ordnung mit dem Mutti-Vati-Image beim Grillen. So, bevor ich hier vollends abschweife und politisch-kontroverse Debatten auslöse, zurück zu den vegetarischen Köstlichkeiten, von denen ich eigentlich berichten möchte.
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Bärlauch-Knoblauch-Brot

Hurra, die Grillsaison hat bereits gestartet. Das Wetter hätte nicht besser sein können und wer hatte da nicht Lust auf ein Grillvergnügen? Auch wir haben dieses Wochenende das Rost entstaubt und ein paar Köstlichkeiten auf die Holzkohleglut gelegt. Dazu gab es ein leckeres Bärlauch-Knoblauch-Brot mit guter Butter. Eine perfekte, würzige, lockere Angelegenheit, die wir bestimmt noch des Öfteren machen werden, jedenfalls solange es noch frischen Bärlauch gibt. Der hat gerade Saison, also ran an die Schüsseln und gleich den Hefeteig angerührt.
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Upside-Down-Apfelkuchen

Na, singt ihr jetzt auch das Lied von Diana Ross: „Upside down, boy you turn me inside out and ‚round and ‚round….“ Selbst der Teenagerjunge grölte es fröhlich durch die Küche, nachdem ich gesagt habe, ich backe einen Upside-Down-Kuchen und das ist wahrlich nicht seine Zeit gewesen. Muss doch glatt mal schauen, von wann das Lied ist. Aha, 1980! Wow, da bin ja nicht mal ich in die Disse gezogen, weil noch viel zu jung dafür. Ein echter Evergreen! So, wie komme ich jetzt zum eigentlichen Thema zurück? Vielleicht so: Der Upside-Down-Apfelkuchen könnte auch bei uns ein Evergreen werden, weil er lecker, fluffig und apfelig ist. Fluffig ist hier nämlich das allerliebste Gefühl bei Kuchen und Apfel geht immer! Egal ob roh, als Mus oder Kuchen.
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Kleidsam – wieder ein Kleid von Rosa. P

Wisst ihr, was neulich im Hause von undiversell passiert ist? Ich habe mit meiner Teenagertochter über den Begriff „kleidsam“ gesprochen. Könnt ihr euch vorstellen, dass sie das Wort noch nie gehört hat? Dabei verschlingt sie ganz viele Bücher und liest verschiedenste Genre. Er müsste ihr wirklich schon über den Weg gelaufen sein, aber scheinbar ist er in der Gegenwart völlig aus dem Blickfeld geraten. Ich habe im Duden nachgeschaut und tatsächlich, er gilt schon als veralteter Begriff. Ich habe gleich auch noch meine Kollegen dazu befragt. Immerhin kannten die alle noch den Begriff, sind aber auch alle dem Teenageralter entwachsen. Ich gebe zu, ich benutze ihn jetzt auch nicht allzu oft, aber gerade in Zusammenhang mit meiner Liebe zu Kleidern mag ich ihn sehr und er ist für mich sehr positiv behaftet.

So und jetzt berichte ich von meinem neu genähten Kleid, was ich sehr kleidsam finde. Es ist wieder aus dem Buch „Ich näh mir ein Kleid“ von Rosa P. Das erste war ein Ufo, dass ich dank Rosa P. in ein tragbares Modell umgewandelt habe. Dieses Mal habe ich hellblauen Interlockjersey mit Vögeln drauf von meinem Lieblingsstoffladen Mira vernäht. Das Oberteil hat einen Carmenausschnitt und der A-linienförmige Rock ist sowieso meins. Als Fan von Dreiviertelärmeln habe ich mich wieder dazu entschieden und hier ist das Ergebnis. Ein frisches Frühlingskleid, dass sehr bequem ist und sich auch an etwas kühleren Sommertagen gut tragen läßt.
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Lachs im Päckchen mit Gemüsepfanne

Fisch ist immer eine gute Wahl auf dem Speiseplan. Eiweißreich, leicht und lecker serviert, kann ich damit immer bei meiner Familie punkten. Da habe ich wirklich Glück, dass wir alle vier sehr gern Fisch essen. Wenn es dann noch Filet ohne Gräten ist, um so besser. Ein Klassiker, den ich schon vor Jahren so zubereitet habe, ist Lachs im Päckchen. Mit Gewürzen versehen und in Pergamentpapier gewickelt, schmurgelt der Fisch vor sich hin und ist nach 20 Minuten servierfertig. Mit einer leckeren Gemüsepfanne und Knoblauchbrot ein perfektes Mittagessen bei warmen Wetter. Der Norden ist derzeit verwöhnt mit Sonne und blauem Himmel. Da möchte man nicht allzu lange in der Küche stehen. Die Lachspäckchen sind perfekt dafür.
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