Quarkkuchen mit Kirschen

Dieses Jahr ist ein Kirschenjahr. Brechend voll die Bäume und kaum Stare. Wir hatten 10 Jahre 2 Kirschbäume, Süß- und Sauerkirsche. Nie war da wirklich was dran. Hat höchstens für eine Kirschsuppe gereicht. Meistens lauerten 5 Stare auf unsere 3 Kirschen und sobald sie nur anfingen rot zu werden, gab es bei den Biestern kein Halten mehr. Netze über den Bäumen hatten nicht wirklich die gewünschte Wirkung. Meistens war morgens ein Hauch von Rot zu erkennen und abends war alles wieder blitzblank grün. Keine Chance für Menschlinge.
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Schraubgläser – zart umhäkelt

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich habe schon gefühlt tausend Windlichter gehäkelt und wenn ich dann zum Start der Draussen-Saison eins oder zwei brauche, sind die alle verschwunden. ALLE! Entweder verschenkt, auf dem Boden verschollen, bei der Sonntagsstöberei verkauft, verrottet, weg. Ich glaube, ein Teil davon bekommt Beine und erobert die Welt. Na, es gibt Schlimmeres und gerade wenn der Liebste mal wieder den Zeigefinger hebt, dass der Schuppen leichten Schraubglas-Overload hat, juckt es mir gleich in den Fingern und ich greife zu Häkelnadel und Garn. Gern nehme ich dafür ganz gerade Gläser. Da kommen die Muster gut zur Geltung und man muss sich nicht so mit Zu- oder Abnahmen abquälen. Also Gurkengläser rausgeholt und losgelegt.Teelichter-gehäkelt-Schraubglas-Upcycling06
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Lachs im Päckchen mit Gemüsepfanne

Fisch ist immer eine gute Wahl auf dem Speiseplan. Eiweißreich, leicht und lecker serviert, kann ich damit immer bei meiner Familie punkten. Da habe ich wirklich Glück, dass wir alle vier sehr gern Fisch essen. Wenn es dann noch Filet ohne Gräten ist, um so besser. Ein Klassiker, den ich schon vor Jahren so zubereitet habe, ist Lachs im Päckchen. Mit Gewürzen versehen und in Pergamentpapier gewickelt, schmurgelt der Fisch vor sich hin und ist nach 20 Minuten servierfertig. Mit einer leckeren Gemüsepfanne und Knoblauchbrot ein perfektes Mittagessen bei warmen Wetter. Der Norden ist derzeit verwöhnt mit Sonne und blauem Himmel. Da möchte man nicht allzu lange in der Küche stehen. Die Lachspäckchen sind perfekt dafür.
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Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Joghurt

Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich auf der Terrasse und die Vögel zwitschern noch ihr Abendlied. Die weiß-rosa Blüten an den Obstbäumen leuchten im Halbdunkel und der Himmel ist immer noch blau, wenn auch eher nachtblau. Das war so ein schönes Wochenende. Wir hatten Zeit zusammen, haben im Garten gelegen und Musik an der Feuerschale gehört. Nachbarn haben gefeiert und ab und zu sangen wir einen Schlager mit, der durch die laue Luft zu uns rüber wehte. Ich hoffe auf ganz viele solcher Tage in diesem Sommer. Der Frühling fängt schon sehr vielversprechend an.

Natürlich darf so ein Wochenende nicht ohne Kuchen über die Bühne gehen. Ich glaube, ich habe es schon hundertmal geschrieben, dass ich Kaffee und Kuchen im Garten für eines der schönsten Glücksmomente halte. Ich hatte Lust auf Rhabarber und wollte ihn einmal anders genießen als im klassischen Rhabarber-Baiser-Kuchen. Die Kombi mit Himbeeren stellte ich mir sehr lecker vor. Da lässt sich doch bestimmt was finden. Fand sich auch. Leider gingen mir unterwegs die Zutaten aus und Weizenmehl sowie raffinierter Zucker kamen mir sowieso nicht in die Tüte. Also neu kombiniert und heraus kam ein super leckerer fluffiger Rhabarber-Himbeerkuchen, der mit Joghurt gebacken die Familie erfreute. Damit ich ihn nächstes Mal wieder genauso backe und damit ihr ihn auch nachbacken könnt, gibt es hier das Rezept.
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Aus dem Rahmen fallen – Tischdeko zum Geburtstag

Gestern war es wieder so weit, unser fröhliches Familien-Novembertreffen für unsere beiden Geburtstagskinder fand statt. Ich berichtete schon letztes Jahr hier über unsere Familie. Jetzt bin ich stolze Mama von 2 Teenies und genieße es in vollen Zügen. Auch wenn Kinder als Babies so süß sind und frau sie den ganzen Tag abknutschen könnte, bin ich doch begeistert von der Entwicklung, die die eigenen Kinder so nehmen und wie sie immer mehr zu Persönlichkeiten heranwachsen. Herrlich, wie schön wir uns in der Woche bei unserer einzigen gemeinsamen Mahlzeit, dem Abendbrot unterhalten können und wie viel man von seinen eigenen Kindern lernen kann. Was wäre ich ohne meine Teenager-Tochter, die mir regelmäßig das Handy aufräumt, damit der Speicher wieder für Updates ausreicht. Was wäre ich ohne die Gelassenheit vom Teenager-Sohn, von dem ich nur lernen kann, wie man mit geringstem Aufwand doch viel erreichen kann. Bin echt stolz auf meine beiden!

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Winter wird’s…

… dieses Jahr schon früh. Auch wenn ich ein Sommer-, Sonne-, Lange hell-Fan bin, kann ich mich den Reizen des Winters nicht entziehen. Schaut es euch an und denkt an all die schönen Seiten im Winter. An all die gemütlichen Couchtage bei Kerzenschein und heißem Tee, einem Spaziergang in der zur Ruhe gekommenen Natur und der Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Genießt die ruhigen Momente des Winters und die glücklichen, denn schon Theodor Fontane sagte dazu: „Bei Lichte besehen sind Ruhe und Glück überhaupt dasselbe.“

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Unsere Geranien blühten bis der Schnee sie überrascht hat. Auch die Fuchsien hatten den Ehrgeiz uns bis zum Winteranfang zu erfreuen. Der Feuerdorn ist in der kalten Jahreszeit immer ein Blickfang. Weiterlesen

Der Apfelmus, aber das Chutney

Also in Mecklenburg heißt das „der Apfelmus“ oder besser noch „der Appelmus“. Sogar der Duden erlaubt uns das. Da steht drin, ich zitiere „das, landschaftlich auch: der Apfelmus“. Tja, und mit landschaftlich sind wir gemeint. In meiner Familie sagt jedenfalls jeder „der“. Irgendwann ist mir das aufgefallen, dass das doch eigentlich „das Apfelmus“ heißen müsste, aber man spricht wie man es gelernt hat. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.
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7-Sachen-Sonntag

Ein wunderbarer Sommertag neigt sich dem Ende. Der Norden wird gerade mit Sonne pur verwöhnt. Wen wundert es da, dass das Leben sich komplett draußen abspielt.

Tee trinke ich in jeder Jahreszeit, Kräutertee geht immer bei mir. Nebenbei die Wäsche auf die Leine gebracht.

Mageriten in kleinen Väschen arrangiert. Vorher den Ameisen draussen die Chance gelassen, das Arrangement zu verlassen :-) . Die meisten waren so clever.

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Eigene Ernte – da haben wir den Salat!

Auch wenn es schon zwei Wochen her ist, möchte ich euch unseren ersten eigenen Salat nicht vorenthalten. Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Spinat angebaut und ich bin total begeistert. Zum einen mag ich die zarten jungen Blätter immer gern im Salat und zum anderen wächst das Zeug wie Unkraut. Genau richtig für mich! Die ersten Radieschen sind sowieso immer zart und lecker. Dazu noch der frische Dill, der sich dieses Jahr nicht annähernd an seine vorgeschriebenen Reihen hält :-) .  Ich sage euch, es war ein Gedicht.

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