Jemandem eine kleine Freude machen

Das genau war meine Januaraufgabe, die Starky mir gestellt hat. Jeden Monat kann ich ein Los aus meinem Glas nehmen und eine Aufgabe erfüllen. Die Aufgabe, jemandem eine Freude zu machen, fiel mir nicht schwer. Die Idee hatte ich praktisch schon vor dem Losöffnen. Meine Kolleginnen sollten wieder einen Jahresanfangs-Glücksbringer bekommen. Also habe ich wieder mal Glückspilze gehäkelt. Dieses Mal welche, die ganz besonders schön glitzern. Ein bisschen Glamour schadet ja wohl auch im Alltag nicht. Dazu gab es noch einen Silvesterglückskeks, der auch schön funkelt. Alles verpackt in Brottüten, die ich mit Stempeln verziert habe.
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Celebrate 2017!

Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen Start ins neue Jahr, egal ob gemütlich und leise oder laut in Feierlaune und Knallerei. Wir hatten ein tolles Fest mit lieben Freunden und haben schon eher laut gefeiert. Alle haben etwas Leckeres zu essen mitgebracht. So hatten wir ein abwechslungsreiches Buffet mit Partysuppe, Pute und Braten mit Wurzelgemüse, selbst geräuchertem Fisch und noch vielen anderen Köstlichkeiten. Sogar Bowle wurde von Freunden vorbereitet. Ich hatte lediglich eine Frischkäserolle vorzubereiten und konnte mich so ganz der Ausstattung der Partylocation widmen. Na, das war wieder eine Freude für mich. So wurde geschnippelt, geklebt, gebastelt, ja sogar genäht für die Silvesterdeko, die ich euch gern zeigen möchte. Weiterlesen

Neujahrswünsche auf den Weg gebracht

Ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachten und habt die Überdosis Essen, Trinken, Geschenke, Familie und Gemütlichkeit gut verkraftet. Wir haben neben dem Familientreffen einen Extrem-Socken-Couching-Day verbracht und uns schon an der Ostsee durchpusten lassen. Wir lassen uns durch die Tage treiben und jeder kann machen, was er will. Zu essen ist genug im Haus und solange Stollen und Lebkuchen nicht ausgehen, kann uns nichts passieren.
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2. Bloggeburtstag

YEAH! Heute vor 2 Jahren bin ich online gegangen. Mit klopfendem Herzen und irgendwie fast aus Versehen war der Knopf „veröffentlichen“ gedrückt und meine Upcyling-Pilze waren online. Nach gefühlten 10 Sekunden gab es schon die erste Reaktion. Ich glaube, Antetanni war die erste, die auf den „Gefällt mir“ Button gedrückt hat. Liebe Grüße an dich! Man, war das aufregend. Das ist es auch bis heute geblieben. Bin immer wieder überrascht, was euch so gefällt. Das sind scheinbar gerade die kleinen Dinge, die einen AHA-Effekt bei euch auslösen. Egal, ob das Upcycling einer Blechbüchse, die Verwendung von Schraubgläsern oder die Zweckentfremdung von Küchengarn. Absoluter Spitzenreiter an Klicks hatte bisher das Harry-Potter-Freundebuch, dass zwar ein ordentliches Stück Arbeit war, dafür aber so gut ankam, dass ich es sofort wieder machen würde. Gut gefallen hat euch auch anscheinend mein Ponchoschal und das erst kürzlich veröffentlichte Renewed Maxikleid. Tja immer das Gleiche bei uns Mädels, sobald es um Klamotten oder Accessoirs geht, drehen wir durch. Mit dem Sorgenfresser, der eins der besten Aufrufergebnisse hatte, will ich es dann auch mit der Statistik gut sein lassen. Nicht, dass ihr noch gähnend vor dem Beitrag sitzt und denkt, will sie jetzt alle Beiträge aufzählen? Nein, will sie nicht. Nur noch sagen, dass sie – also ich – 218 Beiträge bis heute veröffentlicht hat. Bin doch ein bisschen stolz drauf.
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Glückspilze – the next generation

Glückspilze mag ich einfach zu gern. Da gerade die umhäkelten Sektkorken immer wieder gut ankommen, habe ich davon schon eine Menge angefertigt. Im Urlaub hatte ich auch ein paar Stück eingesteckt und umhäkelt. Dieses Mal habe ich Baumwollgarn genommen. Ich denke, das ist doch ein bisschen robuster als Wolle. Gerade für Schlüsselanhänger ist das bestimmt besser. Die Anleitung habe ich hier schon geschrieben. Da ändert sich nichts.

Dieses Mal habe ich Perlen ins Spiel gebracht. Zuerst  zwischen die aufgestickten Punkte, dann kamen die Perlen auf die Punkte.

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Ich bin steinreich!

Ja, das bin ich wirklich. Ich meine nicht meinen Kontostand. Der pegelt sich je nach Stoff- und Wollkäufen in normalen Regionen ein :-). Ich meine all die Schätze, die sich nicht in Geld ausdrücken lassen:

  • Gesundheit, (sowieso das allerwichtigste, auch wenn sich das so profan anhört)
  • einen verständnisvollen Mann, der auch bei gigantischen Vorräten an Wolle, Stoff und Bastelmaterial im Haus selten die Nerven verliert.
  • die liebsten Kinder der Welt, (typisch Mutter, nicht? :-) )
  • Eltern, Schwester, Schwager, Nichte, Onkel, Tante, Schwiegermama und sogar die Schwiegermama meiner Schwester,  mit denen ich so gern wertvolle Zeit verbringe
  • ganz viele liebe Freunde, die mich so nehmen wie ich bin
  • super liebe, hilfsbereite Kollegen, die viel übrig haben für meinen Bastelwahn und auch mal 1 bis 4 Kastenformen mitbringen, wenn ein Großbackprojekt ansteht
  • und letztendlich ihr, die so viele inspirierende Ideen für mich bereithalten oder die meinen Blog lesen und sich inspirieren lassen.

Ich finde, man sollte sich ab und zu vergegenwärtigen, was man alles hat und nicht immer darüber nachdenken, was man nicht hat. Getreu dem Motto: A good life is when you smile often, dream big, laugh a lot and realize how blessed you are for what you have. (unknown).

Ja, all das fiel mir ein bei der Vorbereitung dieses Blogposts. Steinreich bin ich nun wirklich, und viele Steine habe ich auch! Verbunden mit schönen Erinnerungen vom Ostseestrand in Meschendorf wurde der Kofferraum voll gepackt mit gesammelten Kieseln in handlicher Größe. Ich war ganz wild darauf, diese zu verschönern. Also flugs die Häkelnadel gezückt und in sommerlichen Farben ganz schön freestylisch los gelegt. Grundlage war immer ein Motiv, gleich ob Blümchen, Segelschiff, Glückspilze, Feder, Sonne oder Wolke. Hier mal am Beispiel des Segelschiffs erklärt. (Die Anleitung für’s Schiff, Sonne und Wolke ist an diese hier angelehnt. Ich habe das Segelschiff nur kleiner gehäkelt, um sie an die Größe des Steins anzupassen.) Um dieses und auch um alle anderen Motive habe ich immer in jedes hintere Maschenglied ein Stäbchen und eine Luftmasche gehäkelt, also praktisch die Maschen verdoppelt. Die Runde  immer mit einer Kettmasche schließen. In den nächsten Runden habe ich immer um die Luftmaschen herum Stäbchen gehäkelt. Je nach Größe des Steins habe ich in jeder 2. oder 3. Masche zugenommen, indem ich um einen Luftmaschenbogen noch ein 2. Stäbchen + Luftmasche gehäkelt habe. Hier muss man ein bisschen ausprobieren. Aber ihr werdet sehen, das bekommt man schnell hin.

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Ein Köfferchen voll Glück

In der Winterausgabe der Handmade Kultur war das „Koffertäschchen Anni“ als Schnittmuster mit Anleitung zu finden. Ach, wie bezaubernd ich das fand, besonders die Variante aus grauem Wollfilz hatte es mir angetan. Eine Buttinette-Bestellung war eh am Start und so war das Grundmaterial, der Wollfilz und der Tornisterverschluss bald da. Dann hat es noch ein Weilchen gedauert, bis ich wusste, für wen ich das Täschchen nähen wollte. Dieses Wochenende war es dann so weit.

Ich habe die Schnittteile (es sind nur 3!) mit der Schere und dem Cutter ausgeschnitten. Gerade die langen Strecken machten sich mit dem Cutter besser als mit der Schere. Um die Kurve ging es dann besser mit der Schere.

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Die Nähte sollten zu sehen seien und sind daher in einem Naturton gehalten. Ein bisschen Respekt hatte ich vor dem Nähen des 4 mm starken Filzes. Es ging aber doch ganz gut.

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Noch mehr Glückspilze

Im letzten Sommer habe ich meine Glückspilze hier vorgestellt. Jetzt gesellen sich neue Exemplare dazu. Aus den Sektkorken, die wirklich welche sind, weil sie aus Kork bestehen, lässt sich ein kleiner Märchenwaldpilz häkeln.

Hier eine kleine Anleitung dazu:
1. Runde:  6 fM in einen magischen Ring häkeln
2. Runde: jede Masche verdoppeln, 12 fM
3. Runde: jede 2. Masche verdoppeln, 18 fM
4.-7.Runde: fM häkeln
8. Runde: 3 LM, 1 St in die übernächste Masche, 1 LM und 1 St wiederholen
9. Runde: jeden Luftmaschenbogen mit 3 fM umhäkeln
10. Runde: Farbe wechseln, den Faden vom Pilzfuß ca. 50 cm lang lassen, von oben auf den Pilz schauen und eine Reihe 2 fM pro Masche häkeln, dabei nur in das untere Maschenglied einstechen
11. Runde: Arbeit wenden und jetzt in das obere Maschenglied eine Reihe fM häkeln
12. Runde: fM, jede 3.+4. Masche zusammenhäkeln, jetzt den Korken in den Pilzfuß stecken
13. Runde: fM, jede 2.+3. Masche zusammenhäkeln
14. Runde: immer 2 Maschen zusammenhäkeln, bis 3 übrigbleiben, dann durch alle eine Masche ziehen und 18 LM häkeln, wieder in die 1. Masche einstechen und den Faden durchziehen
Mit dem weißen Faden 10 Punkte aufsticken, zur Pilzspitze durchstechen, dann die beiden Fäden (rot+weiß, blau+weiß) verknoten und farblich passende Perlen ranknoten. Fertig ist Märchenwaldpilz. Wer mag, kann noch ein Band durch die Stäbchenreihe fädeln, ich mag es auch, wenn der Korken durchlugt.

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