Etwas mit Kürbis

Na, alle Geister vertrieben am heutigen Halloween-Tag? Ich finde es ja immer allerliebst, wenn die süßen Nachbarkinder vor der Tür stehen und tolle Gedichte aufsagen für ein paar Süßigkeiten, die natürlich gleich hinter der Haustür parat stehen. Dekotechnisch habe ich dieses Jahr auf alte Requisiten zurückgegriffen. Ist ja genug da wie du hier und hier sehen kannst.
Essenstechnisch muss es etwas mit Kürbis sein. Egal, ob Kürbissuppe in den verschiedenensten Varianten oder auch mal ein deftiger Auflauf. Die Grundidee hat mir eine Kollegin aus dem aktuellen Tim Mälzer Heft näher gebracht, meine Variante entstand aus den Zutaten, die da waren:

1 halber Hokkaido
4 Süßkartoffeln
1 große Zucchini (von einer lieben Nachbarin)
800 g Hackfleisch gemischt (ich nehme immer gern mehr Rindfleisch 500g/300g)
2 kleine Dosen gehackte Tomaten
Kräuter der Provence (getrocknet oder frisch)
2 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1 Bund Suppengrün
2 Eier
2 Eßlöffel Mehl
Chili, Muskat, Pfeffer, Salz

img_2551Der Auflauf reicht für 8 Personen oder für 2 Mal Mittag für 4 Personen. So, jetzt die Pfannen raus und los gehts. Weiterlesen

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Spinnenbein, Spitzendeckchen und schwarze Lichter

Ich mag Halloween, auch wenn ich mich nicht gern grusele und schon beim Tatort manchmal unter der Decke verschwinde. Daher ist meine Deko auch mehr als harmlos, wenn vielleicht doch der eine oder andere Spinnenphobiker aufpassen sollte. Dieses Jahr hatte ich mir eine Amigurumi-Spinne vorgenommen. Da ich nichts Richtiges im Netz gefunden habe, versuchte ich es freestyle. Gut, dass bei uns so viele Biologiebücher rumliegen. Ich häkelte einen Kopf gleich mit Körper dran und umhäkelte Draht für die Beine. So hatte die Spinne guten Halt. Der Biologe im Haus nörgelte zwar, dass der Kopf viel zu groß sei im Vergleich zu den Beinen. Das Schneckchen meinte darauf hin: „Das ist Amigurumi, da ist der Kopf immer groß.“ Da fiel dem Biologen im Haus nichts mehr zu ein. Wahrscheinlich hält er Amigurumi für eine asiatische Kampfsportart 🙂 .

Hier die Anleitung für die Spinne:1.Rd: In einen magischen Ring 6 fM häkeln, 2. Rd: in jede fM 2 fm häkeln, 3.Rd: 1 fM, 2 fM in jede Masche häkeln, 4.Rd: fM und jede 3. Masche verdoppeln, 5.-9 Rd: fM häkeln, 10.Rd: jede 3. und 4. Masche zusammenhäkeln, in alle anderen Maschen fM häkeln, 11. Rd: jede 2. und 3. Masche zusammenhäkeln, 12. Rd: je 2 fM zusammenhäkeln, 13. RD: jede fM verdoppeln, 14. Rd: jede 2. fM verdoppeln, 15. Rd: jede 3. fM verdoppeln, 16.-21. Rd: fM häkeln, 22.Rd: jede 3. und 4. fM zusammenhäkeln, 23. Rd: fM häkeln, 24.Rd: jede 2. und 3. fM zusammenhäkeln, 25.Rd: fM häkeln, 26.Rd: immer 2 fM zusammenhäkeln, 27. Rd: fM häkeln, 28. Rd: immer 2 fM zusammenhäkeln, dann Faden zusammenziehen und vernähen. Für die Beine habe ich die doppelte Beinlänge an Blumendraht mit festen Maschen umhäkelt, an den Enden den Draht umgebogen, damit die Maschen nicht runterpurzeln. Nach der Hälfte der Umhäkelung habe ich den Draht durch den Körper gesteckt und dann den Rest weiterumhäkelt. Das spart das Annähen der Beine.

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Für das Spinnennetz aus einem Spitzendeckchen habe ich es auf einem Karton gespannt und mit Bastelkleber bestrichen, dann ist es stabiler. Leider hatte ich erst die Frischhaltefolie vergessen, also noch einmal das Ganze.

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Für die Lichter habe ich das Netzmuster aus diesem Beitrag  genommen. Die Kirschengläser vom Schneewittchenkuchen waren perfekt dafür. Oben habe ich eine Reihe verjüngt, in dem ich statt  5 LM nur noch  3 gehäkelt habe. Dann eine Reihe Stäbchen und LM im Wechsel, dabei immer eine Masche auslassen. Da habe ich dann das Samtbändchen durchziehen können. Der Rand besteht aus 1 fM, 1 St, 1 DSt, 1 St, 1 fM in jeder Masche der Vorrunde. Fertig!

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Der Rest war simpel: Das Spitzendeckchen auf dem Brett einer alten Truhe festgepinnt, Spinne mit Reißzwecken  ebenfalls, „Boo“ mit Acryl aufs Brett gepinselt, den Kürbis anmalen lassen vom Bastelnachwuchs, alles arrangiert und „HAPPY HALLOWEEN!“ euch allen.

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PS: Das Gruselschloss vom letzten Jahr ist auch wieder dabei!

Ohne Moos nichts los!

Als großer Fan von Naturmaterialien darf eine herbstliche Deko aus eben diesen nicht fehlen. Kurz noch damit die Küche verwüstet, aber unser freundlicher Kürbis brauchte noch 2 Lichter als Begleitung.

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Auch wenn dieser Kürbis noch nicht geschlachtet wurde, gibt es heute abend leckere Kürbissuppe. Einmal die Kinderversion mit Möhrchen und Kartoffeln, und zum anderen mit Ingwer und Kokosmilch!

Happy Halloween!

Ich gestehe, dass ich mit der Zeit ein immer größerer Halloween-Fan geworden bin. Sicherlich liegt das auch an der Begeisterung der Kinder, die sich schon den ganzen Tag auf das Süßigkeiten sammeln freuen.

Auch das Basteln gehört für uns zu Halloween. Dieses Jahr haben wir ein Gruselschloß aus Pappmaché gewerkelt. Hier die einzelnen Schritte bis hin zum Ergebnis.

Bei einem Milchkarton die Pappe von Toilettenpapier-oder Küchenrollen mit Klebeband befestigen. Fenster und Türen in den Karton schneiden
Bei einem Milchkarton die Pappe von Toilettenpapier-oder Küchenrollen mit Klebeband befestigen. Fenster und Türen in den Karton schneiden
Auf eine Pappe zusammen geknülltes Zeitungspapier festkleben und das Schloß darauf befestigen.
Auf eine Pappe zusammen geknülltes Zeitungspapier festkleben und das Schloß darauf befestigen. Auf die Türme noch Dächer aus Tonkarton setzen. Dafür Halbkreise zusammenkleben.
Dann mit Schnippseln von Küchenrolle bekleben. Dafür Bastelleim mit Wasser mischen.
Dann mit Schnippseln von Küchenrolle bekleben. Dafür Bastelleim mit Wasser mischen. Schön trocknen lassen.
Nächsten Tag mit Acrylfarben bemalen
Nächsten Tag haben die kleinen Geister das Schloß mit Acrylfarben bemalt. Fenster wurden an die Türme gemalt. Die Felsen wurden schwarz, grau, grün, braun bepinselt und das Schloß dunkellila.
Eine elektrische Kerze ins Schloß, ein paar Blätter an die Wand. Fertig ist das Halloween Gruselschloß.
Eine elektrische Kerze ins Schloß, ein paar Blätter an die Wand. Fertig ist das Halloween Gruselschloß.