Babymützchen und -schühchen – noch ein Doppelpack Glück

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Saßen wir nicht gerade bei Freunden und schauten uns ein frisch geschlüpftes Baby an, erfuhren wir ausgerechnet da über die Ankunft weiterer Babys. Ein Doppelpack Glück war gerade bei lieben Freunden zur Welt gekommen. Nachdem ich beim letzten Mal für die Zwillinge eines Kollegen Chucks  gehäkelt habe, klapperten dieses Mal die Stricknadeln für Mützchen und Schühchen. Die beiden Neuankömmlinge heißen Hedwig und Karl Konrad. Was liegt da näher als die Zwillinge in ein wenig Retrolook zu hüllen. Ich finde die beiden Namen ja Klasse! Da sieht man mal wieder, dass alles wieder kommt, ob in der Mode oder in der Namenswahl.
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Kartoffel-Birnen-Auflauf

Jetzt wird es doch Herbst. Heute war schon so ein richtig gruseliger Novembertag hier. Grau, feucht und ganz schön kalt. Wenn schert das, wenn man es sich vor dem Kamin gemütlich machen kann und im Ofen ein leckeres Essen vor sich hin schmurgelt. Der Kartoffel-Birnen-Auflauf ist fast schon ein Klassiker in unserer Familie und ein richtig deftiges Herbstessen. Die Kombination von herzhaft mit leichter Süße mögen wir sehr gern und wenn du auf meinem Blog stöberst, wird dir das des Öfteren begegnen. So habe ich schon bei Himmel und Erde sowie beim Rindfleischtopf mit Porree, getrockneten Aprikosen und Kartoffelhaube dafür geschwärmt. Beim Kartoffel-Birnen-Auflauf treffen die beiden Hauptkomponenten auf grobe Bratwurst und herzhaftem Bergkäse. Gewürzt wird der Auflauf mit frischem Thymian und das macht ihn so richtig herbstlich pikant.
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Zutaten:
1 kg festkochende Kartoffeln
100 g Schinkenspeck
2 Zwiebeln
250 ml Gemüsebrühe (selbstgemacht oder gekörnt)
3 große Birnen
200 g grobe Bratwurst (gern auch die rohe)
200 g Bergkäse oder anderen würzigen Käse zum Überbacken
Salz, frisch gemahlener Pfeffer und Muskat
2 Zweige frischen Thymian
Butterschmalz zum Anbraten
Kartoffel-Birnenauflauf mit grober Bratwurst05
Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Zwiebeln schälen und ebenfalls kleinschneiden. Den gewürfelten Speck und die Zwiebeln im Butterschmalz anbraten, dann die Kartoffeln zugeben und goldgelb werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Dabei nicht zu viel Salz verwenden, der Speck ist oft schon salzig genug. Wenn die Kartoffeln fast durch sind, das Ganze in eine Auflaufform schütten und die Brühe darüber gießen. Den frischen Thymian darüber rebeln. Die Birnen schälen, halbieren und vom Kerngehäuse befreien. Jetzt mit der Innenseite nach oben auf den Auflauf legen. Die grobe Bratwurst in Scheiben schneiden oder aus der rohen Bratwurst kleine Bällchen formen und auf dem Auflauf verteilen. Wir haben festgestellt, dass beides gut schmeckt.
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Dann den Auflauf bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 25 Minuten garen. Ich picke immer in die Kartoffeln und die Birne um zu prüfen, ob das Essen gut ist. Die Bratwurst ruhig einmal zwischendurch wenden, dann wird sie von allen Seiten knusprig braun. Anschließend den Käse drüber geben und schmelzen lassen. Je nach Bräunungsgrad braucht das 10 bis 15 Minuten.

Der Auflauf braucht dann nur noch auf den Tisch gestellt werden und der Duft nach Bratwurst und Thymian braucht nicht lange um meine Familie um den Eßtisch zu versammeln. Ich lass die Birne immer noch ein bisschen bißfest, dann schmeckt es uns besonders gut. Ich gebe zu, optisch ist der Auflauf eher durchschnittlich fotogen. Geschmacklich aber ist er ganz weit vorn und wer es deftig-kartoffelig mag, wird das Rezept lieben.
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Wie immer wieder sonntags schlenze ich auch heute zu Katrin von soulsistermeetsfriends vorbei. Liebe Katrin, ich gratuliere dir herzlichst zu deinem heutigen Geburtstag und wünsche dir alles Glück dieser Welt! Ich freue mich, dass wir uns schon persönlich kennengelernt haben. Dein Sonntagsglück macht so viel Spaß, dass ich immer gern dabei bin. Bleib schön gesund und weiterhin eine so positive Blogbetreiberin. Drück dich!

 

Material- und Mustermix im Loop

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Ich bin in letzter Zeit immer mehr zur Rock- und Kleiderträgerin geworden. Durch das Selbernähen interessiere ich mich dafür mehr und ich fühle mich darin auch einfach sehr wohl. Gerade bei stretchigen Jerseykleidern kneift nichts am Bauch, man ist sofort komplett angezogen und frau sieht doch im Kleid immer adrett aus. Oft höre ich: „Ja, du bist schlank, du kannst das tragen.“ Aber ich bin der Meinung, dass wirklich jede Frau im Kleid gut aussieht. Gerade, wenn das eine oder andere Grämmchen an der vermeintlich falschen Stelle sitzt (Frauen sind immer so kritisch mit sich), sollte sich an Kleider gewagt werden. Die rücken die Vorteile in den Vordergrund und lassen die eine oder andere „Problemzone“ super verstecken. Viel besser als zum Beispiel in einer Jeans. Die trägt doch immer auf und wenn du nicht gerade den super tollen Apfelpo hast, bekommt die Büx auch keinen daraus gezaubert. Kim Kardashian lässt grüßen. Kleider und Röcke dagegen können da ein wenig zaubern.

So, nach diesem Statement nun zum eigentlichen Thema. Rock bringt mich zu wieder einmal zu meinem sonnengelben Lederrock. Den habe ich im kalten, langen Winter (erinnert ihr euch noch? Ostern im Schnee) ganz viel getragen und ich habe jetzt auch wieder große Lust auf ihn. Leider ist die Kombi mit warmen Stulpen und Häkelloop noch viel zu warm. Da ich von Natur aus sehr ungeduldig bin, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich wollte den Rock mit dunkelblau kombinieren. Mir fehlte aber ein farbliches Pendant als Accessoire, etwas Verbindendes. Nur der gelbe Rock, Bluse, Strümpfe und Schuhe in dunkelblau war mir dann doch zu einfarbig und plakativ. Ich hoffe, ihr wisst, wovon ich rede. Bestimmt wisst ihr das. Wohlfühlen in der Kleidung ist ja das Wichtigste.
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Ein Herbstkranz aus Sanddornzweigen

Kennt ihr so spontane Aktionen, wo ihr einfach anfangt und am Ende das Ergebnis nach wenigen Stunden vor euch liegt? Genauso ein Projekt war dieser Herbstkranz. Der vertrocknete Sanddornbusch musste abgeholzt werden und beim Nachbarn störte auch ein fetter Ast des wuchernden Busches. Habt ihr Sanddorn im Garten? Das Zeug wächst gefühlt mehrere Meter im Jahr und breitet sich auch unterirdisch wie eine Krake aus. Auf dem Rasen sprießen ständig kleine Sanddörner. Der Rasenmäher kennt da aber keine Gnade und hält das Gewächs im Zaume. Trotzdem mag ich die Büsche mit den silbrigen Blättern und den knallorangen Beeren. Herrlich, wie die Vögel im Herbst darin rumtoben, die Beeren abzupfen und in ihrem Schnabel verschwinden lassen.

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Apfel-Baiser-Kuchen – ein herbstliches Vergnügen

Ein herrliches Oktoberwochenende liegt hinter uns. Das Wetter bescherte uns immer noch milde Sonnenstrahlen und das goldene Herbstlaub sieht einfach grandios aus. Hab beim Radeln heute diesen Schnappschuß gemacht. Einfach zum Genießen!

Zu einem tollen Wochenende gehört natürlich auch etwas Selbstgebackenes aus dem Ofen. Apfelkuchen geht doch immer, oder nicht? Ich habe schon so einige Varianten gebacken und auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, es sind immer noch Äpfel aus eigener Ernte im Schuppen, die auf eine Verarbeitung warten. Ich hatte Lust auf einen Apfel-Baiser-Kuchen und nachdem ich letztes Wochenende schon einen gebacken habe und noch ein bisschen am Rezept rumgeschraubt habe, gibt es heute für euch meine Variante.
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Zutaten:
2 Eier
3 Eigelb
100 g Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Butter
150 g Dinkelmehl 630
1 1/2 TL Backpulver
100 g Kartoffelstärke
1 Biozitrone
6-7 Äpfel (ca. 600 g Apfelstückchen)
3 Eiweiß
120 g Rohrohrzucker
Salz

Zubereitung:
Die 2 ganzen Eier, die 3 Eigelb zusammen mit dem Zucker/Vanillezucker und einer Prise Salz schaumig schlagen. Die Butter im Topf bei niedriger Temperatur schmelzen und im feinen Strahl zu der Eier-Zucker-Masse geben und gut rühren. Abrieb und den Saft der halben Zitrone kommen jetzt in den Teig. Anschließend Mehl, Kartoffelstärke und Backpulver mischen und unterheben. Die Teigmasse kommt jetzt in eine mit Backpapier ausgelegte 26er Springform. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stück schneiden. Mit Saft der 2. Zitronenhälfte beträufeln, dabei einen Teelöffel Saft aufbewahren. Die Äpfel auf den Kuchen geben und in den vorgeheizten Backofen (Umluft 150 Grad) für 40 Minuten backen.
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In der Zwischenzeit die Küche aufräumen und das Baiser vorbereiten. Dafür die 3 Eiweiß mit einer Prise Salz, dem Teelöffel Zitronensaft und der 2. Ladung Rohrrohrzucker ordentlich mixen. Es muss lange Spitzen ziehen, wenn man die Quirle entfernt. Dann ist es genau richtig. Nach 40 Minuten Backzeit das Baiser auf den Kuchen geben und noch weitere 20 Minuten backen. Umluft scheint dem Baiser gut zu bekommen. Es ist richtig schön aufgegangen und auch nach dem Backen nicht zusammengefallen. Ich mag das ja, wenn so eine dicke, fette Baiserschicht auf dem Kuchen ist. Jetzt braucht man nur noch das Käffchen dazu und der Sonntagnachmittag könnte nicht schöner sein.

Die Sonne schien durch die Fenster und die Jungs, die vom Fußball kamen, hatten ordentlich Hunger. Es war mal wieder schwer, sie vom Tisch wegzubekommen. Bevor ich HALT schreien konnte, hatte einer von ihnen schon ein Stückchen Baiser vom Kuchen genascht. Nein, ich verrate nicht, wer es war. Vielleicht entdeckt ihr das fehlende Stückchen.

Aber ist ja auch schön, wenn es allen schmeckt. Der fast noch lauwarme Apfel-Baiser-Kuchen tat es jedenfalls. Die saftigen Äpfel mit ein wenig Zitronenaroma und die fluffige Baiserschicht waren ein herbstliches Vergnügen und ich werde diesen Kuchen wohl noch des Öfteren kredenzen. Super lecker und besonders mit sauren Apfelsorten wie Boskop eine köstliche Angelegenheit, die auch im Winter schmecken wird. Aber noch genießen wir den goldenen Herbst und erfreuen uns an jedem Lichtstrahl, bevor uns die Dunkelheit wieder fest im Griff hat.
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Da wir dieses Jahr noch keine Nachfröste hatten, habe ich noch so schöne Blümchen im Garten. Mit dem wunderschönen Zierapfel doch eine tolle Farbenpracht, oder? Ein echtes #Sonntagsglück!

Rüsche – ja, nein, vielleicht?

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Derzeit sind Rüschen ja ziemlich angesagt. Ob an Blusen, Kleidern oder Pullovern, überall ist ein Volant dran. Da ich mich doch mal ganz gern aufrüsche, entschloss ich mich zum Nähen eines entsprechenden Kleides. Die Grundidee war eine Mabinta, die ich schon hier und hier vorgestellt habe. Dem Grundschnitt wollte ich farblich abgesetzten Ärmel- und Saumvolants verpassen und so eine neue Variante zaubern. Gesagt, getan. Ich hatte noch etwas dickeren Jeansjersey liegen. Dazu habe ich mir grün-gelben Webstoff mit silbernem grafischen Muster ausgesucht. Den Kontrast mochte ich sehr und so schnitt ich munter zu.

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Dresden im Herbst

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Die Herbstferien haben wir dieses Jahr für einen Ausflug nach Dresden genutzt. Bei fast schon hochsommerlichen Temperaturen eroberten wir die Landeshauptstadt Sachsens. Über die Anreise möchte ich lieber das Mäntelchen des Schweigens hüllen. Wir brauchten ganze 6 Stunden und irrten nach Autobahnsperrung im brandenburgischen Nirwana herum. Egal, irgendwann waren wir da und wurden belohnt mit herrlichen Ausblicken über die Elbe inklusive Sonnenuntergang hinter dem Dresdner Zentrum.

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Maronen-Pastinaken-Pott

Der Herbst ist nun wirklich da. Auch wenn die Sonne noch scheint und die Temperaturskala mittags noch die 20-Grad-Marke schafft, kann die 3. Jahreszeit nicht mehr verleugnet werden. Morgens steigt der Nebel über Wiesen und Felder, das Laub zeigt goldene Töne und abends wird es besonders bei klarem Himmel schon ziemlich kalt. Wenn ich morgens zum Bäcker radle, brauche ich Mütze und Handschuhe. Auch wenn ich ausgesprochener Sommerfan bin, mag ich den Wechsel der Jahreszeiten und kann viel Schönes am Herbst finden. Ich kann wieder meine geliebten Stiefeletten tragen, kuschelige Loops um meinen Hals schwingen und leckere Suppen kochen.

Das bringt mich gleich zum Thema des Beitrages. Ich sah im Supermarkt meines Vertrauens braun glänzende Maronen und frische Pastinaken. Bloggertechnisch müsste ich ja sagen, dass ich über den Herbstmarkt schlenderte, aber die Wirklichkeit sieht ja meistens etwas profaner aus. Macht nichts, finde ich. Gefreut habe ich mich trotzdem über die Idee, die mir da kam. Ich wollte schon lange mal aus Maronen eine Suppe kochen und sackte demzufolge gleich mal einen Beutel davon ein. Pastinaken fand ich als Kombigemüse ganz gut dazu. Das Projekt stand und ich kündigte das Süppchen schon mal an. Die Familie wartete ab, was ich ihnen da wohl so vorsetzen würde. Verhaltene Zustimmung war der Grundtenor: „Mach mal!“
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Apfel-Pflaumen-Galette, ein herbstlicher Genuss

Nun, ist es soweit. Der Herbst hat uns mit Regen, Sturm und grauen Wolken fest im Griff. Nach dem schönen Sommer freut man sich schon fast auf Schmuddelwetter. Der Wechsel der Jahreszeiten hat schon seinen Reiz. Ob ihr es glaubt oder nicht, wir hatten heute das erste Mal den Kamin an und es war/ist sehr gemütlich im warmen Schein unseres knisternden Feuers. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir einen milden Herbst mit Sonne, die durch die bunten Blätter scheint und windstille Nachmittage auf der Terrasse. Genau dann möchte ich bei einer Tasse Kaffee einen knusprigen Mürbeteig mit Äpfeln und Pflaumen belegt geniessen können. So geschehen am vergangenen Sonntag. Da dieses einfache und leckere Rezept in meiner Raupensammlung (sprich meinem Blog) nicht fehlen darf, gibt es das jetzt exlusiv für euch. Das wird es definitiv noch öfter geben. Nicht nur, weil dieses Jahr unendlich viele Äpfel und Pflaumen an den Bäumen herangereift sind, sondern weil es ratzfatz zubereitet ist und genau für 4 Personen zum Kaffee reicht. Muss ja nicht immer so ein Riesenkuchen sein.
Apfel-Pflaumen-Galette01 Weiterlesen