Butternut gefüllt mit Hack

Ich mag ja den Geschmack vom Butternut-Kürbis sehr gern. Leicht nussig, fast schon ein bisschen lieblich. Was ich weniger mag, ist Kürbis schälen. Da werden einem ja die Arme lahm oder man hackt sich in die Finger. Kann ich sowieso gut beim Kochen. Also gibt es entweder Hokkaido, den ich nicht schälen muss, oder ich finde ein Rezept, wo ich um das Schälen drum rum komme. Da es auch noch super lecker ist und die Family sich fragte, warum ich dass nicht schon längst kredenzt habe, teile ich es gern mit euch.
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Aus dem Rahmen fallen – Tischdeko zum Geburtstag

Gestern war es wieder so weit, unser fröhliches Familien-Novembertreffen für unsere beiden Geburtstagskinder fand statt. Ich berichtete schon letztes Jahr hier über unsere Familie. Jetzt bin ich stolze Mama von 2 Teenies und genieße es in vollen Zügen. Auch wenn Kinder als Babies so süß sind und frau sie den ganzen Tag abknutschen könnte, bin ich doch begeistert von der Entwicklung, die die eigenen Kinder so nehmen und wie sie immer mehr zu Persönlichkeiten heranwachsen. Herrlich, wie schön wir uns in der Woche bei unserer einzigen gemeinsamen Mahlzeit, dem Abendbrot unterhalten können und wie viel man von seinen eigenen Kindern lernen kann. Was wäre ich ohne meine Teenager-Tochter, die mir regelmäßig das Handy aufräumt, damit der Speicher wieder für Updates ausreicht. Was wäre ich ohne die Gelassenheit vom Teenager-Sohn, von dem ich nur lernen kann, wie man mit geringstem Aufwand doch viel erreichen kann. Bin echt stolz auf meine beiden!

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Das herbstliche Prag

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Wir nutzten die diesjährigen Herbstferien und verbrachten ein paar Tage in Prag. Wir beschlossen das gleich nach dem Sommerurlaub. Kennt ihre diese Sehnsucht, dass man zwar gern wieder nach dem Urlaub nach Hause kommt, aber ein Ziel für den nächsten braucht? Wir machen gern Pläne und auch wenn es oft in weiter Ferne scheint, vergeht die Zeit doch blitzschnell und zack saßen wir im Auto nach Prag. Wir wohnten bei Iveta, einer flotten Pragerin, die ihre super moderne Wohnung bei airbnb vermietete. Von da aus konnten wir mit Straba und Metro unkompliziert die ganze Stadt erkunden.
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Happy Halloween – die Geister, die ich rief…

Nach einem tollen Trip ins herbstliche Prag (Blogbeitrag folgt) war mir gar nicht so nach Halloween. Ich war sogar soweit, den ganzen Dekokram auf dem Boden zu lassen und nur eine Schüssel mit Süßigkeiten für die Nachbarkinder bereit zu stellen. Ooops, da hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht oder wie man zu Halloween passenderweise sagt: „Die Geister die ich rief, werde ich nun nicht los.“ Wen wundert’s? Da zelebriert man jedes Jahr aufs Neue „Süßes, sonst gibt’s Saures!“, bastelt Gruselschlösser, häkelt Spinnen, kocht Kürbissuppe. Da hat man Verantwortung und kann das nicht einfach ignorieren. Das läuft nicht in einer Familie mit Traditionen. Die müssen schon gepflegt werden. So wurde mir schon zum Frühstück vom Sohnemann offeriert: „Mama, es ist Halloween, du musst noch dekorieren!“ Ok, ok, überredet! Also rauf auf den Boden und die Deko runtergezerrt. Der Butternut bekam noch schnell ein Spinnennetz und draußen sah es schon mal ganz gut aus.
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Rosenkohl-Möhren-Curry mit Granatapfelkernen – kein Familienrezept

Heute mal wieder ein Beitrag aus der „Ich probiere etwas Neues“ – Küche. Marlies vom Blog Homestead notes hatte ein Rezept veröffentlicht, dass mich gleich inspirierte – ein leckeres Rosenkohl-Curry. Am Wochenende in den Supermarkt gestapft und glückerweise gab es schon Rosenkohl. Hatte gedacht, es ist noch zu früh dafür, aber so konnte gleich die Idee verwirklicht werden. In ihrem Rezept hat Marlies Süßkartoffeln verwendet. Die blieben bei mir irgendwie im Supermarkt. Aber da die Möhren eh weg mussten, wurde aus Süßkartoffeln knackiges Wurzelgemüse. Es geht doch nichts über das Improvisieren beim Kochen.
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Pflaumenkuchen mit Streuseln und Tonkabohne

Herbstzeit ist Pflaumenzeit. Bei uns im Norden sind das übrigens alles Pflaumen, auch wenn die Sorte „Hauszwetschge“ heißt. Wie auch immer ihr dazu sagt, sie gehören zu einem Kaffeetrinken in der milden Herbstsonne dazu wie Zitrone zum Tequila. Da ich ein Fan von frischem Hefekuchen bin, gibt es hier wieder mal ein Rezept davon. Das Besondere an diesem Kuchen sind die knusprigen Streusel mit Haferflocken und dem leichten Aroma der Tonkabohne. Kennt ihr dieses Gewürz, dass wie eine Mischung aus Waldmeister und Vanille duftet? Ich mag es sehr und konnte auch Familie und Freunde schon davon begeistern.
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Apfel-Brombeer-Muffins – Die Spätsommer-Edition

Ja, wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken. Der Sommer neigt sich dem Ende, morgens ziehen schon die ersten Nebelfelder übers Land, die Felder sind abgeerntet und abends wird es wieder früher dunkel. Trotzdem kein Grund zu verzagen. Noch sind sie da, die warmen milden Tage, die Sonne scheint vom blauen Himmel und für Kuchennachmittage kann man gemütlich auf der Terrasse sitzen. Oder wie Marion vom Unterfreundenblog so schön sagt: „Es ist noch Sommer da!“ Bei ihr gibt es übrigens auch ein ganz feines Spätsommer-Rezept.

Das Grandiose an dieser Jahreszeit ist die Ernte. Es duftet nach trockenem Getreide, Heu und Erde. Oft hört man abends noch lange die Erntemaschinen fahren. All die Früchte, die es jetzt im Garten und auch an den Feldrändern gibt, laden zum Pflücken und Verarbeiten ein. Dieses Jahr scheint ein Brombeerjahr zu sein. Überall sind die schwarzen, glänzenden Beeren reichlich zu finden. Grund genug, ein Brombeerrezept zu probieren. Ich hatte da eine recht konkrete Vorstellung: Aus Brombeeren, Äpfel und Joghurt sollten saftige, leckere Muffins werden. Also aufs Fahrrad geschwungen, ein paar Brombeeren gepflückt und im Garten einen Apfel aus dem Baum geklaubt. Bei Nefs Naschwerkstatt-Buchjunkies-Blog fand ich ein passendes Rezept, dass ich abgewandelt ausprobierte. Das Backprojekt glückte und so gibt es hier und heute diese Spätsommer-Edition feinster Brombeer-Apfel-Muffins.
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Herbstsoulfood – Kürbis und Kichererbsen in einem Pott

Wie versprochen, gibt es nach dem Deko-Beitrag für unsere Familienrunde einen Beitrag zum Essen. Ein Gericht, das ich im großen Pott auf den Tisch gestellt habe, war eine Kürbis-Kichererbsen-Suppe. Auch wenn meine Familie ein gutes Stück Fleisch nicht verachtet, kam diese vegetarischen, ja sogar vegane Super richtig gut an. Mein Rezept ist eine echte Eigenkreation und da ich einen lichten Moment hatte und die Zutaten gleich aufgeschrieben habe, gibt es hier und heute das Rezept.

Zutaten:
1 Butternut (mittlere Größe)
2 Dosen Kichererbsen
2 kleine Dosen gehackte Tomaten
mediterrane Kräuter, ich bin dafür durch den Garten gehuscht und habe Rosmarin, Thymian und Lavendel abgeschnitten und zu einem Kräutersträußchen gebunden
Lorbeerblatt
½ Staudensellerie
3 Möhren
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stück Sellerie
Chili
Salz, Pfeffer, Zucker
dunkler Balsamicoessig
Olivenöl
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