Ein Kleid im Zeichen der Fußball-WM

WM2018-Fußballkleid01Ab heute ist es wieder soweit. Die Fußballweltmeisterschaft 2018 beginnt und wohl kaum jemand kommt daran vorbei. Die einen stöhnen und sind froh, wenn es wieder vorbei ist. Die anderen lieben es und fiebern mit unseren Jungs mit. Ich gehöre zu Letzteren. Gemeinsam mit unseren Nachbarn richten wir unseren Doppelcarport wieder als WM-Studio ein und schauen mit Hilfe von Leinwand und Beamer so viele wie mögliche Spiele. 4 Wochen lang bleiben unsere Autos draußen, Tische und Stühle aller Nachbarn stehen dagegen in unserem privaten Heimkino und wir freuen uns auf interessante Begegnungen mit Mannschaften rund um den Globus. Wir machen das schon seit etlichen Jahren und alle freuen sich darauf, bei EM oder WM nicht nur unserer Fußballnationalmannschaft zuzujubeln. Die Deko für den Carport brauche ich mittlerweile nur noch vom Boden holen, hat sich doch im Laufe der Jahre so einiges angesammelt. Allerdings kommt doch jedes Mal das eine oder andere Teil dazu.

Dieses Jahr wollte ich kein klassisches Trikot tragen, sondern habe mir überlegt ein passendes Kleid zu nähen. Ich hatte noch Stoff im Fußballdesign seit zig Jahren in der Stoffkiste und habe ihn mit schlichtem schwarzen Jersey kombiniert. Den Schnitt habe ich wieder aus Rosa P.s Buch „Näh dir ein Kleid“ genommen. Beim Jersey hätte ich mehr kaufen sollen, dann hätte ich mal einen weit schwingenden Rock ausprobiert. So blieb ich aber wieder bei dem A-Linien-Rock. Das Carmenoberteil musste es unbedingt wieder sein. Das ist bei dem Fußballstoff die wirklich beste Alternative wie ich finde. Beim Herrichten des WM-Studios sind dann diese Bilder hier entstanden und ich übe schon mal das Anfeuern unserer Jungs mit unseren Tröten.
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Kleidsam – wieder ein Kleid von Rosa. P

Wisst ihr, was neulich im Hause von undiversell passiert ist? Ich habe mit meiner Teenagertochter über den Begriff „kleidsam“ gesprochen. Könnt ihr euch vorstellen, dass sie das Wort noch nie gehört hat? Dabei verschlingt sie ganz viele Bücher und liest verschiedenste Genre. Er müsste ihr wirklich schon über den Weg gelaufen sein, aber scheinbar ist er in der Gegenwart völlig aus dem Blickfeld geraten. Ich habe im Duden nachgeschaut und tatsächlich, er gilt schon als veralteter Begriff. Ich habe gleich auch noch meine Kollegen dazu befragt. Immerhin kannten die alle noch den Begriff, sind aber auch alle dem Teenageralter entwachsen. Ich gebe zu, ich benutze ihn jetzt auch nicht allzu oft, aber gerade in Zusammenhang mit meiner Liebe zu Kleidern mag ich ihn sehr und er ist für mich sehr positiv behaftet.

So und jetzt berichte ich von meinem neu genähten Kleid, was ich sehr kleidsam finde. Es ist wieder aus dem Buch „Ich näh mir ein Kleid“ von Rosa P. Das erste war ein Ufo, dass ich dank Rosa P. in ein tragbares Modell umgewandelt habe. Dieses Mal habe ich hellblauen Interlockjersey mit Vögeln drauf von meinem Lieblingsstoffladen Mira vernäht. Das Oberteil hat einen Carmenausschnitt und der A-linienförmige Rock ist sowieso meins. Als Fan von Dreiviertelärmeln habe ich mich wieder dazu entschieden und hier ist das Ergebnis. Ein frisches Frühlingskleid, dass sehr bequem ist und sich auch an etwas kühleren Sommertagen gut tragen läßt.
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Ein Kleid aus dem Baukasten

Wer Kleidung aus Jersey näht, weiß bestimmt gleich, was ich meine. Rosa P. hat ein Buch herausgegeben, wo frau aus verschiedenen Oberteilen, Rockteilen, Ärmeln und dekorativen Details ihr Lieblingskleid zusammenstellen kann. Dadurch ergeben sich zig Varianten und je nach Stoffwahl kannst du dir für jede Gelegenheit ein Kleid zaubern, ob für Alltag oder festliche Gelegenheiten. „Näh dir dein Kleid“ ist echt schon ein Klassiker für alle, die wie ich, Kleider lieben. Ich finde es einfach so praktisch. Kleid überstreifen, fertig. Man muss nicht 1000 Kombimöglichkeiten durchprobieren und am Bauch drückt auch nichts. Und ehrlich gesagt: Jede Frau sieht gut aus im Kleid, wirklich jede.
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Kleid Mabinta mit Passe

Ich weiß, es kann keiner mehr Schnee und Eis sehen. Die Bastelblogs zeigen Frühlings-DIYS in pastelligen Farben und in den Nähblogs werden die Ärmel auch schon wieder kürzer. Ich möchte euch aber noch meine 2. Mabinta nach dem Schnitt von ki-ba-doo vorstellen und konnte dem Drang nicht widerstehen, das langärmelige Kleid vor der Winterkulisse eines zugefrorenen Sees zu präsentieren. Wenn man dann noch den perfekt dazu passenden Winterschal an der Garderobe findet, muss der natürlich auch noch mit aufs Bild. Vorgestellt habe ich ihn bereits hier und ich liebe ihn inbrünstig. Ich verspreche, es werden für diese Saison die letzten Winterbilder. Aber es war schon toll, dass wir auch dieses Jahr wenigstens einmal auf den See konnten. Ein echtes Highlight für uns. Außerdem weiß ich anhand der Bilder auch noch Jahre später, dass der Winter 2017/2018 uns bis in den März verfolgt hat. Wer weiß für was man diese Info noch braucht.
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Jerseykleid Mabinta

Ich habe mich mal wieder an ein Kleid gewagt. Stoff hatte ich schon erbeutet und ein Schnittmuster hatte ich auch schon im Visier. Als ich dann aber zusammen mit Merle vom Blog Frau Masulzke bei der Neueröffnung von Mira in aller Ruhe stöberte, stieß ich auf die Mabinta. Die gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich neben neuen Stoffschätzen auch den Schnitt erwarb und es gar nicht abwarten konnte, die Schere anzusetzen. Das Material ist ein Sommersweat und hat sich gut verarbeitet. Ich habe die Größe 38 zugeschnitten und das Kleid passt wirklich gut. Ich mag es nicht ganz so eng. Für euch habe ich mich am Meer ordentlich durchpusten lassen und ihr seht Haare und Kleid im Wind flattern.
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Jerseykleid – federleicht

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht den mintfarbenen Stoff mit weißen Federn bemerkt. Wer den auch so toll findet wie ich, wird jetzt erfahren, was daraus geworden ist. Ja, ich habe mich endlich getraut, den Stoff zuzuschneiden und mein erstes Jerseykleid zu nähen. Nach einigem Auf und Ab ist es fertig und ich bin stolz wie Bolle es euch hier und heute zu präsentieren. Aber von vorn. Die Idee zu diesem Kleid ist bestimmt schon über ein halbes Jahr alt. Da gab es diesen Stoff bei Mira und zack war der im Warenkorb. Dieses feine Stöffchen war nicht nur von Farbe und Muster ein Träumchen, sondern auch von der Qualität. Schöner schwerer Interlockjersey ist genau das Richtige für ein Frühlingskleid. Nicht so flattering wie ein Sommerkleid und auch nicht so warm wie Sweatshirt-Stoffe. Eben perfekt für die jetztige Jahreszeit.
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