Das Kleid muss länger – ein Sonntags-DIY

Man, so langsam gehen mir Sturm und Regen und Kälte auf die Nerven. Am Samstag musste ich erst einmal zum Baumarkt fahren und ein paar Frühlingsblümchen kaufen. Ich wollte, dass mich ein paar freundliche Blütenköpfe am Eingang begrüßen, wenn mir schon der Wind durch die Jacke fegt. Hat heute auch schon gut geklappt. Immerhin ist es morgens und abends schon hell, wenn ich zur Arbeit gehe oder von ihr komme und die vom Wind gebeutelten Tausendschönchen, Primeln und Hornveilchen nickten mir freundlich zu.

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The Sewing Oscars 2018

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Eigentlich war gar kein Rückblick geplant, aber nachdem ich auf Facebook meine genähten Kleider gezeigt habe, wies mich die liebe Anntetanni darauf hin, dass Nina vom Blog Vervliest und Zugenäht eine Linkparty zu den Sewing Oscars 2018 macht. Darauf hatte ich dann doch Lust und werde kurz vor dem Peng „Linksammlung geschlossen“ noch einmal meine Kleidersammlung hier für euch präsentieren. Ich habe nämlich – außer einem Rock, den ich euch noch gar nicht vorgestellt habe (huch) – im vergangenen Jahr nur Kleider genäht. Passt doch zur Oscar-Verleihung, oder? Und jetzt heißt es: „The Oscar goes to …“

 

Beste Hauptdarstellerin

Hier soll das liebste und am häufigsten getragene Kleidungsstück gezeigt werden. Auch wenn die Dira noch nicht so alt ist, liebe ich dieses Kleid heiß und innig und ziehe es häufiger an als alle anderen. (Link)

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Ein Stoff – 2 Kleider

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Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann mir meine Anziehsachen nicht schon abends rauslegen. Ich muss das immer spontan nach Lust und Laune entscheiden. Selbst, wenn ich es aus Zeitgründen versuche, entscheide ich mich morgens garantiert noch um und ziehe doch etwas anderes an. Oft ist das dann ganz besonders chaotisch, weil ich ja schon etwas im Kopf hatte und mich dann umentscheiden will. Das ist schwieriger als frei im Kopf morgens in den Schrank zu greifen und das Richtige zu finden. Das kann ich an ca. 362 Tagen im Jahr ganz gut. An ca. 3 Tagen komme ich gar nicht klar und habe den halben Kleiderschrank auf dem Bett, weil irgendwie nix zusammen passt und ich mir wahrscheinlich selber im Weg stehe. Gut, wenn man dann als Fan von „ins Kleid schlüpfen und fertig!“ auf eine gut sortierte Kleiderstange zurückgreifen kann.
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A Hirsch – mein Weihnachtskleid

Ich sitze auf der Couch, im Radio gibt es ein Special: eine Stunde lang „Last Christmas“ in allen Varianten und die Kerzen brennen im Adventsgesteck. Die Geschenke sind organisiert, der Essensplan steht und für Samstag haben wir Freunde und Nachbarn noch zu einem gemütlichen Glühweinfest eingeladen. Na, wenn da nicht Weihnachtsstimmung aufkommt, besonders da ich heute in den Weihnachtsurlaub starte. Läuft also und es bleibt ein wenig Zeit euch mein Weihnachtskleid vorzustellen. Eigentlich ist es eher ein Adventskleid, da ich es schon des Öfteren angehabt habe. An Heiligabend werde ich es aber mit ein paar feinen Schühchen und Schmuck gepimpt, tragen. Wir sind da in kleiner Runde zu Hause und da ist es genau richtig.

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Rüsche – ja, nein, vielleicht?

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Derzeit sind Rüschen ja ziemlich angesagt. Ob an Blusen, Kleidern oder Pullovern, überall ist ein Volant dran. Da ich mich doch mal ganz gern aufrüsche, entschloss ich mich zum Nähen eines entsprechenden Kleides. Die Grundidee war eine Mabinta, die ich schon hier und hier vorgestellt habe. Dem Grundschnitt wollte ich farblich abgesetzten Ärmel- und Saumvolants verpassen und so eine neue Variante zaubern. Gesagt, getan. Ich hatte noch etwas dickeren Jeansjersey liegen. Dazu habe ich mir grün-gelben Webstoff mit silbernem grafischen Muster ausgesucht. Den Kontrast mochte ich sehr und so schnitt ich munter zu.

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Ein Kleid im Zeichen der Fußball-WM

WM2018-Fußballkleid01Ab heute ist es wieder soweit. Die Fußballweltmeisterschaft 2018 beginnt und wohl kaum jemand kommt daran vorbei. Die einen stöhnen und sind froh, wenn es wieder vorbei ist. Die anderen lieben es und fiebern mit unseren Jungs mit. Ich gehöre zu Letzteren. Gemeinsam mit unseren Nachbarn richten wir unseren Doppelcarport wieder als WM-Studio ein und schauen mit Hilfe von Leinwand und Beamer so viele wie mögliche Spiele. 4 Wochen lang bleiben unsere Autos draußen, Tische und Stühle aller Nachbarn stehen dagegen in unserem privaten Heimkino und wir freuen uns auf interessante Begegnungen mit Mannschaften rund um den Globus. Wir machen das schon seit etlichen Jahren und alle freuen sich darauf, bei EM oder WM nicht nur unserer Fußballnationalmannschaft zuzujubeln. Die Deko für den Carport brauche ich mittlerweile nur noch vom Boden holen, hat sich doch im Laufe der Jahre so einiges angesammelt. Allerdings kommt doch jedes Mal das eine oder andere Teil dazu.

Dieses Jahr wollte ich kein klassisches Trikot tragen, sondern habe mir überlegt ein passendes Kleid zu nähen. Ich hatte noch Stoff im Fußballdesign seit zig Jahren in der Stoffkiste und habe ihn mit schlichtem schwarzen Jersey kombiniert. Den Schnitt habe ich wieder aus Rosa P.s Buch „Näh dir ein Kleid“ genommen. Beim Jersey hätte ich mehr kaufen sollen, dann hätte ich mal einen weit schwingenden Rock ausprobiert. So blieb ich aber wieder bei dem A-Linien-Rock. Das Carmenoberteil musste es unbedingt wieder sein. Das ist bei dem Fußballstoff die wirklich beste Alternative wie ich finde. Beim Herrichten des WM-Studios sind dann diese Bilder hier entstanden und ich übe schon mal das Anfeuern unserer Jungs mit unseren Tröten.
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Kleidsam – wieder ein Kleid von Rosa. P

Wisst ihr, was neulich im Hause von undiversell passiert ist? Ich habe mit meiner Teenagertochter über den Begriff „kleidsam“ gesprochen. Könnt ihr euch vorstellen, dass sie das Wort noch nie gehört hat? Dabei verschlingt sie ganz viele Bücher und liest verschiedenste Genre. Er müsste ihr wirklich schon über den Weg gelaufen sein, aber scheinbar ist er in der Gegenwart völlig aus dem Blickfeld geraten. Ich habe im Duden nachgeschaut und tatsächlich, er gilt schon als veralteter Begriff. Ich habe gleich auch noch meine Kollegen dazu befragt. Immerhin kannten die alle noch den Begriff, sind aber auch alle dem Teenageralter entwachsen. Ich gebe zu, ich benutze ihn jetzt auch nicht allzu oft, aber gerade in Zusammenhang mit meiner Liebe zu Kleidern mag ich ihn sehr und er ist für mich sehr positiv behaftet.

So und jetzt berichte ich von meinem neu genähten Kleid, was ich sehr kleidsam finde. Es ist wieder aus dem Buch „Ich näh mir ein Kleid“ von Rosa P. Das erste war ein Ufo, dass ich dank Rosa P. in ein tragbares Modell umgewandelt habe. Dieses Mal habe ich hellblauen Interlockjersey mit Vögeln drauf von meinem Lieblingsstoffladen Mira vernäht. Das Oberteil hat einen Carmenausschnitt und der A-linienförmige Rock ist sowieso meins. Als Fan von Dreiviertelärmeln habe ich mich wieder dazu entschieden und hier ist das Ergebnis. Ein frisches Frühlingskleid, dass sehr bequem ist und sich auch an etwas kühleren Sommertagen gut tragen läßt.
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Ein Kleid aus dem Baukasten

Wer Kleidung aus Jersey näht, weiß bestimmt gleich, was ich meine. Rosa P. hat ein Buch herausgegeben, wo frau aus verschiedenen Oberteilen, Rockteilen, Ärmeln und dekorativen Details ihr Lieblingskleid zusammenstellen kann. Dadurch ergeben sich zig Varianten und je nach Stoffwahl kannst du dir für jede Gelegenheit ein Kleid zaubern, ob für Alltag oder festliche Gelegenheiten. „Näh dir dein Kleid“ ist echt schon ein Klassiker für alle, die wie ich, Kleider lieben. Ich finde es einfach so praktisch. Kleid überstreifen, fertig. Man muss nicht 1000 Kombimöglichkeiten durchprobieren und am Bauch drückt auch nichts. Und ehrlich gesagt: Jede Frau sieht gut aus im Kleid, wirklich jede.
Kleid-selbstgenäht-RosaP-Baukasten03
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