Bienenwachstücher aus Männerhemden

Erster Sonntag im Monat und Zeit für ein neues Nachhaltigkeitsprojekt. Seit dem wir uns bewusster darum kümmern, weniger Plastik zu verbrauchen, kam des Öfteren die Frage auf: „Wie packe ich das jetzt ein?“ Ob Kuchenreste auf dem Teller, das Stück Käse oder der Rest Quark in der Schüssel. Alu oder Frischhaltefolie sind zwar möglich, aber nicht gerade die nachhaltigste Lösung. Also begab ich mich auf die Suche. Google und Pinterest sind in solchen Fällen meine besten Freunde. Schnell kam ich auf Bienenwachstücher, die mir als Verpackungsidee und DIY ins Auge sprangen. Hach, solche Ideen gefallen mir und ich bin tiefer in die Materie abgetaucht.
Mit Hilfe von Bienenwachs werden Baumwolltücher imprägniert und können so als Ersatz für Plastik und Co. verwendet werden. Mit Kokosöl werden die Tücher flexibler und weicher, was sich besonders beim Einwickeln als Vorteil erweist. Durch die antibakterielle Wirkung von Bienenwachs und Kokosöl sind die Tücher hygienisch. Nach Gebrauch können die Tücher mit lauwarmen Wasser und etwas Spülmittel gereinigt werden. Wenn das Wachs ein wenig bröckelig wird, kann das durch Bügeln zwischen 2 Backpapierlagen wieder beseitigt werden. Hört sich doch gut an, oder?
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Einkauf ohne Plastiktüten

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So, neues Jahr, neues Glück! Zeit für gute Vorsätze und bei denen soll es nicht bleiben. Nachhaltigkeit und Plastikvermeidung war sogar Thema auf unserer Silvesterparty. Das hat mich animiert, gleich zu Anfang des Jahres ein lang gehegtes Vorhaben endlich zu realisieren. Schon lange habe ich selbstgenähte Beutel und Netze in meiner Handtasche. Die zücke ich bei jeder Gelegenheit und da ich fast immer mit einer Handtasche / Rucksack unterwegs bin, bin ich praktisch immer vorbereitet.

Wo ich etwas liederlich war, war die Frage, wie packe ich Obst und Gemüse plastikfrei ein. Oft habe ich die Paprikaschoten oder Birnen ohne Plastiktüten abgewogen und so in den Korb gelegt. Das ist zwar möglich, aber ein bisschen umständlich und spätestens bei Nüssen oder losen Pilzen funktioniert diese Methode dann doch nicht so gut. Aber jetzt bin ich auch da vorbereitet und habe aus dünnem Baumwollstoff Beutel genäht.
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Öko? -Logisch!

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Das neue Jahr hat begonnen und es ist die Zeit der guten Vorsätze. Für dieses Jahr habe ich mir gemeinsam mit meiner Familie vorgenommen, mehr für die Umwelt zu tun und dem Thema Nachhaltigkeit mehr Raum zu geben. Wir wollen weniger Fleisch essen, Plastik vermeiden und bewusster mit unseren Ressourcen umgehen. Daher gibt es auf meinem Blog jetzt eine neue Kategorie: Nachhaltigkeit. Mich begleitet dieses Thema schon sehr lange. Ich habe sogar schon meine Diplomarbeit vor mehr als 2 Jahrzehnten zu dem Thema geschrieben, benutze seit Jahren keine großen Plastiktüten beim Einkauf und vermeide chemischen Kram soweit es geht. Ich denke aber, die Zeit ist reif für mehr. Die Weltmeere ersticken in Plastikmüll, der unweigerlich in unsere Nahrungskette kommt. Fadenscheinige Dieselfahrverbote sollen in Innenstädten zur Luftverbesserung beitragen, während sämtliche Waren Deutschlands hauptsächlich auf der Straße transportiert werden und immer größere Warenströme global passieren. Die Massentierhaltung quält Tiere in nicht artgerechter Haltung, nur um noch mehr billiges Fleisch für den Konsum auf Kosten der Gesundheit der Tiere und auch unserer zu produzieren.

Wir sollten daher nicht auf die Politik warten und unseren eigenen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit zu leisten. Ich bin der Meinung, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten das gut kann. Es sind die vielen kleinen Dinge, die in der Gesamtheit eine Änderung ausmachen. Viele kleine quantitative Schritte führen oft zu einer neuen Qualität. Auch wenn wir denken, wir können die Welt nicht retten, können wir sie doch selber ein kleines bisschen besser machen. Dabei geht es nicht darum, jetzt auf Schlag zum „Voll-Öko“ zu werden (auch, wenn das unserer Umwelt sicherlich hilfreich wäre) und es geht nicht darum, jeden missionarisch zu belehren, der in ein Steak beißt oder seine Paprika in eine Plastiktüte packt. Es geht darum uns bewusster zu machen, was wir persönlich leisten können und wollen. Wir können trotz Pendeln zur Arbeit den einen oder anderen Weg mit dem Fahrrad machen. Wir können immer ein paar Beutel zum Einkaufen im Auto oder in der Handtasche haben und wir können uns überlegen, ob wir das 10. T-Shirt jetzt wirklich brauchen oder ob es nur ein Frustkauf ist, weil es gerade im Job nicht läuft. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir die alte Kinderjeans noch verwerten können oder ob das Schraubglas jetzt einfach so in den Müll geschmissen werden sollte. Es gibt so viel, was wir machen können. Wie heißt ein bekannter Instahashtag so schön #fuckeinfachmachen

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