Gespensterwald Nienhagen

Die Zeit zwischen den Jahren ist bei uns immer geprägt durch Müßiggang, Ruhe und Besinnlichkeit. Draußen verpasst man meistens nichts, man hat keine großen Pläne und es ist einfach schön, sich durch den Tag treiben zu lassen. Herrlich, nach einem späten gemütlichen Frühstück zu überlegen, was man denn so anstellen könnte, um dann doch noch kurz auf die Couch abzurollen. Da wird schon ein Brunch mit Freunden um 10:00 Uhr zu einer logistischen Herausforderung, weil man ja früher aufstehen muss. Der Brunch entpuppt sich dann aber auch zu einer tagesfüllenden Veranstaltung, weil es so entspannt und lustig zugeht und weitere Pläne hat man ja sowieso nicht für den Tag. Ja, in dieser Zeit laufen die Uhren ein wenig anders. Es ist so eine besondere Stimmung und zu keiner anderen Zeit ist man so bei sich wie zwischen den Feiertagen. Einfach, weil man die Ruhe genießt und der Alltag außen vor bleibt.
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Ein paar Stunden am Meer

Die Woche war echt stressig und ich nörgelte, dass ich am Wochenende endlich mal wieder ans Meer will. Durchatmen, Sand zwischen den Füßen spüren und ein paar Stunden Urlaub vom Alltag genießen. Ich wage es ja kaum zu sagen, aber wir waren dieses Jahr noch nicht einmal am Strand. Entweder war das Wetter nicht so besonders, der liebe Terminkalender war voll oder wir waren nicht flink genug ein wenig Zeit dafür frei zu schaufeln.
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Leg doch mal das Handy weg

Wir sind wieder da von unserem jährlichen Pfingsausflug im Ostseecamp Meschendorf. In den vergangenen Jahren berichtete ich bereits hier und hier und hier darüber. Gemeinsam grillen, lange am Strand spaziergehen, Freundschaften pflegen und einfach mal Zeit und Muse haben. Wir genossen diese Tage mit Sonne, Wind und vielen Gesprächen und gehen gestärkt in den Alltag zurück. Unsere Teenager waren für 3 Tage frei und Erziehung in jeglicher Form wurde auf zu Hause verschoben. Sie durfen zusammen mit ihren Freunden die Eiskasse plündern, zum Basketplatz, wann sie wollten und keiner bestimmte, wann sie ins Bett gehen sollten. Es war herrlich auch wenn die Meinungen zum Erholungseffekt des Wochenendes dazu auseinander gingen. Ich: „Ich habe mich lange nicht mehr so erholt.“ Das Teenagermädchen: „Ich war lange nicht mehr so kaputt.“
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Kleidsam – wieder ein Kleid von Rosa. P

Wisst ihr, was neulich im Hause von undiversell passiert ist? Ich habe mit meiner Teenagertochter über den Begriff „kleidsam“ gesprochen. Könnt ihr euch vorstellen, dass sie das Wort noch nie gehört hat? Dabei verschlingt sie ganz viele Bücher und liest verschiedenste Genre. Er müsste ihr wirklich schon über den Weg gelaufen sein, aber scheinbar ist er in der Gegenwart völlig aus dem Blickfeld geraten. Ich habe im Duden nachgeschaut und tatsächlich, er gilt schon als veralteter Begriff. Ich habe gleich auch noch meine Kollegen dazu befragt. Immerhin kannten die alle noch den Begriff, sind aber auch alle dem Teenageralter entwachsen. Ich gebe zu, ich benutze ihn jetzt auch nicht allzu oft, aber gerade in Zusammenhang mit meiner Liebe zu Kleidern mag ich ihn sehr und er ist für mich sehr positiv behaftet.

So und jetzt berichte ich von meinem neu genähten Kleid, was ich sehr kleidsam finde. Es ist wieder aus dem Buch „Ich näh mir ein Kleid“ von Rosa P. Das erste war ein Ufo, dass ich dank Rosa P. in ein tragbares Modell umgewandelt habe. Dieses Mal habe ich hellblauen Interlockjersey mit Vögeln drauf von meinem Lieblingsstoffladen Mira vernäht. Das Oberteil hat einen Carmenausschnitt und der A-linienförmige Rock ist sowieso meins. Als Fan von Dreiviertelärmeln habe ich mich wieder dazu entschieden und hier ist das Ergebnis. Ein frisches Frühlingskleid, dass sehr bequem ist und sich auch an etwas kühleren Sommertagen gut tragen läßt.
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Ein Wochenende Vitamin Sea

Unser jährliches Familienwochenende führte uns dieses Jahr an die Ostsee, genauer gesagt nach Rerik. Schon ein paar Jahre rotten wir uns im Januar mit Eltern und Schwesterherz samt Familie zusammen um ein paar Tage zusammen zu sein. Weihnachten ist vorbei, Ostern noch lange nicht in Sicht und keiner hat Geburtstag. Der nächste Urlaub ist, wenn überhaupt, erst in Planung, jedenfalls für uns als Nichtwintersportler. Was macht man da, um der grauen Tristesse des norddeutschen Winters zu entfliehen? Man mietet sich ein wunderschönes Ferienhaus, rückt mit Essen und Trinken an, schmeißt den Alltag in die Ecke und genießt ein entspanntes Wochenende. Einfach mal mehr Zeit haben für Spaziergänge, abendliche Spielrunden und leckeres Essen am großen Tisch. Das Ferienhaus war einfach traumhaft, die Mahlzeiten mit so vielen guten Zutaten und Liebe zubereitet und die frische Seeluft pustete uns so durch, dass der Kamin, die Sauna und heiße Suppe die wintermüden Knochen so richtig durchwärmten.
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Heiligendamm – das erste deutsche Seebad

Ein sonniger Sonntag, also kein Mittagsschlaf auf der Couch, sondern raus und den Vitamin D Haushalt auf Vordermann bringen. Wichtig, gerade in der Winterzeit, wo man die ganze Woche im Dunkeln losfährt und im Dunkeln nach Hause kommt. Wenn ich gut bin, schaffe ich es in der Mittagspause mal raus. Wenn nicht, sehe ich freitags schon ganz schön durchsichtig aus. Heute gab es also kein Halten und wir brauchten mal wieder Meer. Wir sind in das älteste deutsche Seebad – Heiligendamm – gefahren.Ostsee-Heiligendamm-Winter27 Weiterlesen

Beachtasche – ein Vorhang-Upcycling

Unsere letzten Urlaubstage waren wettertechnisch noch ganz schön und mit Sehnsucht nach Meer sind wir an den Strand gefahren. Markgrafenheide hat feinsten Sandstrand, sehr zu empfehlen. Endlich mal die Gelegenheit, meine Beachtasche zu fotografieren, die mich schon seit letztem Sommer begleitet. Die hat sich wirklich bewährt, da sie Unmengen an Strandtüchern, Sonnencreme und Badesachen transportieren kann. Sie ist leicht, kann nach Gebrauch in die Waschmaschine geschmissen werden und klein zusammengepackt werden. Ein echtes Raumwunder und ein leicht nachzuarbeitendes Upcycling-Projekt.
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Ein Morgen im Ostseebad Rerik

An Pfingsten zogen wir wieder zu unserem alljährlichen Campingwochenende nach Meschendorf. Letztes Jahr berichtete ich bereits hier darüber. Wir freuten uns wieder sehr drei Tage mit unseren Freunden zu verbringen. Auf so einer Kurzreise kann man einfach länger Zeit miteinander  verbringen als ein paar Stunden auf Geburtstagen, Partys oder auf einen Kaffee. Da geht es dann auch mal um tieferschürfende Gespräche auf langen Strandspaziergängen und abends, wenn nur noch ein paar Leute im Partyzelt sitzen. So geschehen gleich am Ankunftstag. Wir klönten bis nachts um 3 Uhr über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen und es war wieder einmal viel zu interessant um früh ins Bett zu gehen.
Kerzenlicht
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Maritime Teelichter – ein IKEA Lifehack

Als bekennender Sinnlig Teelichter Fan landen diese praktischen Duftkerzen jedes Mal beim Schweden in meinem Korb. Da ich die Teelichter auch fleißig abbrenne und mich natürlich nicht von den Gläsern trennen kann, hatte ich irgendwann den Schrank damit voll. Jetzt musste ein Lifehack für diese Teelichtgläser her. So ganz nackig will frau sie ja nicht verwenden und immer nur Desserts da rein füllen, hilft der Bikinifigur auch nicht gerade. Also Häkelnadel und Baumwollgarn gezückt und den Gläsern einen maritimen Überwurf verpasst. Blau, türkis oder rot mit weißen oder naturfarbenen Ringeln in Reliefmaschen gehäkelt, war die Idee. Das ging flott von der Nadel und so entstand Glas für Glas ein Teelicht für Küstenkinder. Genutzt wurden die Teelichter schon bei unserem Pfingstwochenende auf dem Campingplatz für die Tafel im Zelt. Danach wurden sie ordentlich gewaschen und passten sogar noch besser – weil strammer – über die Gläser und konnten bei der Sildemower Sonntagsstöberei käuflich erworben werden. Die Fotos sind in Meschendorf entstanden und ich finde den Hintergrund ziemlich perfekt.
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