Beachtasche – ein Vorhang-Upcycling

Unsere letzten Urlaubstage waren wettertechnisch noch ganz schön und mit Sehnsucht nach Meer sind wir an den Strand gefahren. Markgrafenheide hat feinsten Sandstrand, sehr zu empfehlen. Endlich mal die Gelegenheit, meine Beachtasche zu fotografieren, die mich schon seit letztem Sommer begleitet. Die hat sich wirklich bewährt, da sie Unmengen an Strandtüchern, Sonnencreme und Badesachen transportieren kann. Sie ist leicht, kann nach Gebrauch in die Waschmaschine geschmissen werden und klein zusammengepackt werden. Ein echtes Raumwunder und ein leicht nachzuarbeitendes Upcycling-Projekt.
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Ein Morgen im Ostseebad Rerik

An Pfingsten zogen wir wieder zu unserem alljährlichen Campingwochenende nach Meschendorf. Letztes Jahr berichtete ich bereits hier darüber. Wir freuten uns wieder sehr drei Tage mit unseren Freunden zu verbringen. Auf so einer Kurzreise kann man einfach länger Zeit miteinander  verbringen als ein paar Stunden auf Geburtstagen, Partys oder auf einen Kaffee. Da geht es dann auch mal um tieferschürfende Gespräche auf langen Strandspaziergängen und abends, wenn nur noch ein paar Leute im Partyzelt sitzen. So geschehen gleich am Ankunftstag. Wir klönten bis nachts um 3 Uhr über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen und es war wieder einmal viel zu interessant um früh ins Bett zu gehen.
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Maritime Teelichter – ein IKEA Lifehack

Als bekennender Sinnlig Teelichter Fan landen diese praktischen Duftkerzen jedes Mal beim Schweden in meinem Korb. Da ich die Teelichter auch fleißig abbrenne und mich natürlich nicht von den Gläsern trennen kann, hatte ich irgendwann den Schrank damit voll. Jetzt musste ein Lifehack für diese Teelichtgläser her. So ganz nackig will frau sie ja nicht verwenden und immer nur Desserts da rein füllen, hilft der Bikinifigur auch nicht gerade. Also Häkelnadel und Baumwollgarn gezückt und den Gläsern einen maritimen Überwurf verpasst. Blau, türkis oder rot mit weißen oder naturfarbenen Ringeln in Reliefmaschen gehäkelt, war die Idee. Das ging flott von der Nadel und so entstand Glas für Glas ein Teelicht für Küstenkinder. Genutzt wurden die Teelichter schon bei unserem Pfingstwochenende auf dem Campingplatz für die Tafel im Zelt. Danach wurden sie ordentlich gewaschen und passten sogar noch besser – weil strammer – über die Gläser und konnten bei der Sildemower Sonntagsstöberei käuflich erworben werden. Die Fotos sind in Meschendorf entstanden und ich finde den Hintergrund ziemlich perfekt.
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Der Hering ist da!

Wer an der Küste wohnt, kann ihm nicht entgehen, dem freudigen Ruf im Frühjahr: „Der Hering ist da!“ Per Mundprogaganda und in Internetforen, die „Blinker“, „Die Strandangler“ oder „Dicht am Fisch“ heißen, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Jetzt ist die beste Zeit, diesen leckeren Fisch zu angeln. Dann sortieren die Angler ihre Haken und setzen sich bei noch frischen Temperaturen an die Küste und werfen ihre Ruten aus. Da kommen an manchen Tagen schon mal 180 Heringe im Eimer zusammen. Wirklich, und das ist kein Anglerlatein! Die Heringe kommen um diese Zeit zum Laichen an die Küste und zwar in riesigen Schwärmen. Das ist dann für die Angler ein richtiges Schlaraffenland. Professionell wird es, wenn du Heringe vom Boot aus angelst und vorher mit einem Echolot die Heringsschwärme aufspürst. Aber auch an der Küste drängeln sich die Angler an der Schlei, an den Boddengewässern vor Rügens Küste, am Rostocker Stadthafen und an der Warnemünder Ostmole. Vielleicht kennt ihr das Bild von Anglern auf der Rügenbrücke. Da ist keine einzige Lücke frei. Hier treten die Angler um diese Zeit auch in Schwärmen auf. Ich war selber schon Heringe angeln und möchte es eigentlich viel öfter tun, allein schon wegen der frischen Luft an der Küste und des leckeren Fisches, der frisch gebraten eine Köstlichkeit ist. So ganz der Fan von „Ich bade stundenlang einen Wurm“ bin ich zwar nicht, aber Heringe angeln ist schon cool. Nach so viel (Fisch-)schwärmerei geht es jetzt ab zum eigentlichen Thema dieses Posts.
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Wenn Wasser und Himmel eins sind

Vor knapp zwei Wochen haben wir uns eine Auszeit genommen und sind ans Meer gefahren. Viel zu selten nutzt man die ersten Sonnenstrahlen im Jahr und springt raus aus dem Alltag rein ins Vergnügen. An dem Tag hat es geklappt. Das Wetter war ähnlich traumhaft wie heute. Sonne, milde Temperaturen und blauer Himmel. Was bemerkenswert war, es war an dem Tag kein Wind an der Ostsee. Das Wasser lag wie ein Tuch aus schwerer Seide und verschmolz im milchigen Frühlingslicht mit dem Himmel. Es war kein Horizont zu erkennen.

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Offline ist die neue Entspannungstechnik

Ja, ich gebe es zu. Ich gehöre auch zu denjenigen, die oft auf ihr Handy schauen. Ob tagesüber oder chillig auf der Couch lasse ich mich zu gern vom farbigen Display ablenken und verfolge, was bei euch und in der Welt so los ist. Ich tauche ein in die Welt der bunten Blogs, der Instagramer und Facebooker. Da kann ich schon mal die Zeit vergessen und bin hinterher wie berauscht von all den Ideen, lieben Kommentaren und von all den süßen Kätzchen (seit wann gibt es eigentlich diese vielen Katzenvideos bei Facebook?). Ich scroll mich manchmal hektisch durch, streife Videos nur im Vorbeigehen und klicke mich ein anderes Mal immer tiefer von Link zu Link im Netzwerkgeflüster.

Das letzte Wochenende hat mir allerdings gezeigt: Ich kann auch noch ohne! „Kein Netz“ war auf meinem Display zu sehen. Kurz geflucht, das Handy in die Ecke gepackt und sich dem Leben 1.0 in vollen Zügen gewidmet. Praktisch zu 100% mit der Familie in einem 500 Seelendorf an der Ostsee herrlich entspannt. Was brauche ich da ein Handy? Kamera geschnappt und bei fantastischem Wetter an an der Wohlenberger Wiek spazieren gegangen, wo ich schon als kleiner Butscher gebadet haben soll.
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Maxikleid – renewed

Ich hatte mir ein Maxikleid für den Urlaub gekauft. Zuhause anprobiert, kam ich mit dem gesmokten Oberteil nicht so klar und nach dem Waschen war es auch noch etwas zu kurz geworden. Das Rockteil mochte ich aber so gern, der Stoff war weich und fließend. Ein neues Oberteil sollte die Lösung sein. Ich wollte mir eins häkeln und dass dann an den Rock annähen. Gesagt, getan. Ich wühlte das ganz Netz durch und fand nichts Passendes. Meine Vorstellungen waren wohl zu genau. So sollte es im Turnhemdstil sein und das Muster sollte nicht aus den typischen Reihen von festen Maschen oder Stäbchen bestehen. Ein Muster bei Make & Do Crew hat mir gut gefallen, perfekt für meine Zwecke. Den Schnitt habe ich nach einem Top – das mir gut passt – entwickelt.

Im Urlaub startete ich dann das Häkelprojekt. Auf der Hinreise, am Strand und in der Ferienwohnung wuchsen Vorder- und Hinterteil Stück für Stück. 61 Luftmaschen + eine Wendeluftmasche waren der Anfang, gehäkelt in Belle hellblau von Drops Design mit Häkelnadel Nr. 3,5. Für das Muster häkelt  man in die 2. Masche eine feste Masche und ein Stäbchen, dann eine LM auslassen und bis zum Ende immer in jede 2. Masche eine feste Masche + ein Stäbchen wiederholen. In die letzte Masche häkelt man nur eine feste Masche. Wichtig ist, dass man eine ungerade Anzahl an Luftmaschen aufnimmt und dann mit einer Wendeluftmasche in die nächste Runde springt. Nur dann kommt das Muster hin. In der 2. Runde nach der Wendeluftmasche immer in die feste Masche der Vorrunde eine feste Masche und ein Stäbchen häkeln. Dann das Stäbchen auslassen und das Muster wiederholen.

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Urlaubszeit – schönste Zeit, dieses Jahr in Poreč, Istrien

Da bin ich wieder! Erholt und noch mit viel Gelassenheit, die ich im Urlaub angesammelt habe und die ich so mag. Runterfahren, den Gedanken nachhängen, Sonne tanken, stundenlang lesen, aber auch viele neue Eindrücke sammeln, das Zusammensein mit der Familie genießen und die eine oder andere Kleinigkeit häkeln. Ein Mix aus Entspannung und Erlebnis mit meinen Lieben ist für mich immer noch der schönste Urlaub. Wenn er dann noch in einer so wunderschönen Gegend wie Istrien stattfindet, fühlt man sich wie Gott in Frankreich und die Seele baumelt kopfüber an einer der vielen Pinienhaine an der Adria.

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Mee(h)rfreundschaft

Jedes Jahr fahren wir Pfingsten mit unseren Freunden ins Ostseecamp nach Meschendorf. Verteilt auf fünf Bungalows genießen wir drei Tage unsere Freundschaft und das Meer. Die Gespräche sind intensiver bei ausgedehnten Spaziergängen am Meer, die Abende sind trotz oder vielleicht wegen der frischen Luft lustiger und die Kinder wollen nach drei Tagen Freiheit gar nicht mehr nach Hause. Ich bin wirklich dankbar für diese schöne Zeit, dankbar für die schöne Zeit mit lieben Menschen und dieses intensive Gefühl, es ist schön auf der Welt.
Heute möchte ich euch von diesem herrlichen Fleckchen Erde ein paar Bilder zeigen. Immer wieder bin ich fasziniert vom Meer und der darumliegenden Natur hier.

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