15 Blogs und Webseiten zum Thema Nachhaltigkeit

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Schon ist wieder ein Monat um und der Mai macht ja angeblich alles neu. Hoffentlich ein bisschen plastikfreier, nachhaltiger und müllfreier. Zur Nachhaltigkeitsparty Öko?-Logisch! möchte ich euch diesen Monat ein paar Blogs und Webseiten vorstellen, die das Thema von verschiedenen Seiten aus beleuchten. Vielleicht kann ich euch inspirieren, die eine oder andere Seite zu besuchen und Anregungen zum Nachmachen zu bekommen. Manchmal ist es doch ganz einfach etwas für die Umwelt zu tun oder gar nicht so schwer wie man erst dachte. Eventuell überlegst du schon länger Kosmetik selber zu machen und weißt nicht genau wie, eventuell willst du mehr vegan leben, weniger Plastik verwenden oder deine alte Jeans wiederverwerten. Es gibt wirklich so viele Seiten, die sich mit dem Thema beschäftigen. Da kann man schon mal ein wenig überfordert sein. Hier meine kleine persönliche Auswahl, die gar keinen Anspruch auf Vollständigkeit ist oder gar als Hitliste zu betrachten ist.
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Öko?Logisch – Beutel statt Tüte und ein Modell ohne Nähen

Ich komme aus der Familie der Beuteltiere. In meiner Handtasche befinden sich immer mindestens 4 Einkaufsbeutel. Die zücke ich bei jeder Gelegenheit und es ist nicht selten, dass wir spontan noch schnell irgendwo ranfahren und meine Familie mich fragt: „Hast du ein Beutel dabei?“ „Sicher, immer!“ Auch bei einem Citybesuch braucht man ja heutzutage eine Einkaufstasche, wenn man keine Plastiktüte kaufen will. Ein guter Trend wie ich finde. Ich trage auch zur Arbeit einen Beutel hin und her. Essen ist mir da sehr wichtig. Kann gar nicht verstehen, wie manche (meistens Männer) zur Arbeit gehen, ohne irgendetwas dabei zu haben. Wenn ich irgendwohin fahre, ist meistens auch ein Beutel mit an Bord. Die Zeit im Auto lässt sich mit Strickzeug oder Häkelkram immer verkürzen, natürlich als Beifahrer. Ich denke, da ist es an der Zeit, mal meine kleine Beutelkollektion vorzustellen inklusive einer No-Sew-Variante.

1. Shopper Erdbeerliebe

Beutel-Tasche-genäht06 Weiterlesen

Veganes Belugalinsen-Curry

Ich werde nie der perfekte Foodblogger, der nach Redaktionsplan einkauft, kocht und bloggt. Ich habe meistens eine Grundidee und koche dann munter drauf los. Oft schreibe ich mir die Zutaten noch schnell nebenbei auf, so dass wenigstens die Mengenverhältnisse einigermaßen stimmen und ein Nachkochen überhaupt möglich macht. Im Grunde meines Herzens bin ich die Improvisateurin schlechthin. Deswegen fällt es mir auch unheimlich schwer, einen perfekten Einkaufszettel für den Liebsten zu schreiben. Ich würde im Supermarkt noch die eine oder andere Zutat dazu nehmen oder weglassen. Je nachdem, was gerade gut aussieht und was gerade meiner Kreativität entspringt. Aber froh bin ich doch, dass ich die Buckelei von Lebensmitteln oft outsorcen kann.

Nun trug es sich zu, dass unsere wöchentliche Besprechung, was wir am Wochenende so essen wollen, diese Woche etwas mager ausfiel. Wir hatten alle nicht viel Zeit und Nerv, uns um das Essen zu kümmern. Ich war beim Sport und rief den Kids nur zu: „Macht euch mal Gedanken, was ihr essen wollt.“ Ergebnis der internen Runden war, dass sie eine vegetarische Suppe wollen. Na, super! Das ist natürlich richtig konkret und Zutaten fielen mir dazu natürlich auch nicht ein. Ich schrieb Möhren, Sellerie und Porree auf den Einkaufszettel. Alles andere wird sich schon finden.

 

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Ich rocke meine Couch! – ein Upcycling

Es gibt so Beiträge, da freue ich mich noch mehr als sonst, dass ich blogge. Dieser Beitrag gehört auf jeden Fall dazu. Schon vor Fertigstellung des Projektes musste ich darüber kichern, was ich da wieder fabriziere. Ich freue mich um so mehr, dass ich euch die Idee heute präsentieren kann, weil es geklappt hat. Dieses Projekt gehört zu dem Hashtag #fuckeinfachmachen und das Glück war mir hold.

Aber von Anfang an: Ich hatte eine Couch. Eine schöne Ledercouch mit feinstem Nubukleder. Sie hat so manchen Umzug erlebt, ich habe mir sogar mal einen Finger beim Transport selbiger gebrochen und sie ging mit mir durch dick und dünn. Sie zog von einer gemeinsamen Wohnung in eine Singlewohnung und wieder in eine gemeinsame Wohnung und von da aus ins eigene Haus. Sie diente mir / uns als Schlafstätte und die Kids liebten es als Baby in der Couchecke zu schlafen, während wir Eltern um sie herumwuselten. Später wurde auf ihr getobt, gelacht, Fernsehen geguckt, Chips gegessen und so manche Kinderkrankheit auskuriert. Sie wurde alt und ranzig, Holme brachen durch, aber ich wollte mich nicht von ihr trennen. Es war so unbekümmert mit ihr zu leben. Egal, ob 12 Kinder darauf Indianer spielten, wir Eltern verbotenerweise darauf Pizza aßen oder Rotwein verkleckerten, abwischen und weitermachen war die Devise. Dann wurden die Kinder größer und so langsam wurde der Platz knapp. Es wurde um die besten Plätze gestritten und als nur noch 3 Familienmitglieder drauf passten, wurde es Zeit für eine neue Couch. Gut, nach über 20 Jahren hatte sie ihre Pflicht und Schuldigkeit wirklich getan und ich hatte ein Einsehen. Unsere Couch war wirklich nur noch für den Sperrmüll geeignet. Jedes Sozialkaufhaus hätte bei unserer Couch nur müde mit den Schultern gezuckt. Sie war wirklich niemanden mehr zuzumuten. Einzig das Leder von der Ausziehfläche war noch super in Schuß und praktisch wie neu. Das die natürlich nicht in den Sperrmüll wanderte, könnt ihr euch sicherlich denken. Wer jetzt noch die Überschrift im Kopf hat, kombiniert messerscharf: Aus dem Couchleder wurde ein Rock! Genau!

Da ist er! Mein Lederrock, genäht aus meiner Couch. Ich gebe zu, ich bin ein bisschen stolz auf dieses Projekt und freue mich sehr, dass es gelungen ist. Ich war mir da wirklich nicht sicher, hatte aber unbändige Lust es auszuprobieren. Täschchen kannst du immer noch daraus nähen, wenn es nicht klappt, dachte ich mir. Ich suchte mir also einen passenden Schnitt und wurde bei Julia vom Kreativlabor Berlin fündig. Rock Marie wurde auserkoren. Der Schnitt war für festere, nicht dehnbare Stoffe konzipiert. Das passte doch zu meinem Couchleder. Er hatte keinen Reißverschluss, sondern Druckknöpfe, was mir das Leben bestimmt um einiges erleichterte. Bei dem Gedanken eines nahtverdeckten Reißverschlusses trat mir schon der Angstschweiß auf die Stirn. Das umschiffte ich mit diesem Schnittmuster. Ich kaufte mir Ledernadeln, die vorn eine kleine Schneide hatten um so besser durchs Leder zu kommen. Ich probierte, ob meine Haushaltsnähmaschine durch 3-4 Lager Leder durchkam und als das gelang, schnitt ich munter zu.

Nach der Maßtabelle wählte ich die Größe 36, weil der Rock eher locker auf der Hüfte liegt und in der Länge habe ich ca. 2 cm kürzer zugeschnitten. Das doch etwas festere Leder sollte mir in der Beinfreiheit nicht im Weg sein und die Rocklänge „eine Handbreit über dem Knie“ mag ich sowieso sehr gern. Die streckt immer ein wenig.

Das E-Book war übrigens sehr gut erklärt. Alles ließ sich wie nach einem Bilderbuch nacharbeiten. Ich habe allerdings auf die Taschen hinten verzichtet, weil ich nicht noch mehr Lagen Leder übereinander nähen wollte und fand, dass der Rock von hinten auch so gut aussieht. Zum einen wegen dem schicken narbigen Leder und zum anderen wegen der abgesteppten Nähte. Dafür habe ich das Leder von links auseinander gebügelt (das geht super) und jeweils rechts und links von der Naht mit Geradstich abgesteppt.

Für den Bund habe ich innen Webstoff genommen, sonst hätte das meine Nähmaschine wirklich überfordert. Sie kam schon so manchmal an ihre Grenzen, aber wenn ich ganz langsam genäht habe funktionierte es. Nach 3 abgebrochenen Nadeln war ich fertig und freute mich über das Ergebnis. Jetzt noch Druckknöpfe einklopfen und es ist vollbracht. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin immer ein bisschen aufgeregt vor solchen letzten Arbeitsschritten, gerade, wenn ich wie hier die Materialien noch nicht so kenne. Auf den letzten Metern kann man auch viel verderben. Meine Aufregung war aber unbegründet. Ich habe die Lage der Knöpfe genau ausgemessen, habe die Löcher gestanzt und die einzelnen Teile eingehämmert. Fertig war ein Projekt, das ich mutig begonnen habe und das mich mit dem Ergebnis belohnt hat.

Die Rindviecher waren auch ein wenig neugierig, was da vor ihrem Gatter so posiert wurde. Ich habe den Rock noch ein wenig winterlich gestylt, auch ein bisschen wegen der Kulisse, aber mit Feinstrumpfhose, Ankle Boots und leichter Bluse + Strickjacke ist er undiversell einsetzbar. Praktisch gesehen: Rock around the year! Mag ich!

Mit meinem Rock ziehe ich jetzt zu Du für dich am Donnerstag, zu Show me what you love, zu EiNaB und zu Öko?Logisch! Nachhaltig ist dieses Projekt auf jeden Fall. Nach 20 Jahren Couchleben noch ein weiteres Dasein, das muss man erst einmal schaffen.

Bienenwachstücher aus Männerhemden

Erster Sonntag im Monat und Zeit für ein neues Nachhaltigkeitsprojekt. Seit dem wir uns bewusster darum kümmern, weniger Plastik zu verbrauchen, kam des Öfteren die Frage auf: „Wie packe ich das jetzt ein?“ Ob Kuchenreste auf dem Teller, das Stück Käse oder der Rest Quark in der Schüssel. Alu oder Frischhaltefolie sind zwar möglich, aber nicht gerade die nachhaltigste Lösung. Also begab ich mich auf die Suche. Google und Pinterest sind in solchen Fällen meine besten Freunde. Schnell kam ich auf Bienenwachstücher, die mir als Verpackungsidee und DIY ins Auge sprangen. Hach, solche Ideen gefallen mir und ich bin tiefer in die Materie abgetaucht.
Mit Hilfe von Bienenwachs werden Baumwolltücher imprägniert und können so als Ersatz für Plastik und Co. verwendet werden. Mit Kokosöl werden die Tücher flexibler und weicher, was sich besonders beim Einwickeln als Vorteil erweist. Durch die antibakterielle Wirkung von Bienenwachs und Kokosöl sind die Tücher hygienisch. Nach Gebrauch können die Tücher mit lauwarmen Wasser und etwas Spülmittel gereinigt werden. Wenn das Wachs ein wenig bröckelig wird, kann das durch Bügeln zwischen 2 Backpapierlagen wieder beseitigt werden. Hört sich doch gut an, oder?
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Wruke ist norddeutsch und lecker als Eintopf

Wir saßen am Wochenende gemütlich in der Küche und ich verkündete, dass es am Sonntag Wrukeneintopf gibt. Meine Nichte und das Teenagermädchen guckten mich verwundert an: „Wruken? Was ist das denn?“ Neuer Versuch am Sonntag. Ich fragte den Teenagersohn und seinen Kumpel, ob sie Wruken kennen. „Nein!“ Wieder gescheitert. Was lernen die heutzutage eigentlich in der Schule? Der Begriff ist doch norddeutsches Kulturgut. Kein Winter ohne Wruke! Wir sind damit groß geworden. Dieses gesunde Gemüse ist kalorienarm und enthält Traubenzucker, Eiweiß, Fett, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C. Perfekt für die ersten Entschlackungsversuche nach dem Winter und schmackhaft ist die Steckrübe, ihr eigentlicher Name, allemal. Die ätherischen Öle lassen sie ein wenig nach Kohlrabi schmecken. Sie hat übrigens noch viele weitere Namen. Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohl- oder Bodenkohlrabi, Runke und Runkelrübe wird sie auch genannt. In Österreich heißt die Steckrübe auch Dotsche, in Bayern Dodschn und im Schweizer Ländle Knutzsche. Viele Namen für ein leckeres Gemüse, dass zu einem klassischen Wrukeneintopf verarbeitet eine gar köstliche Mahlzeit ergibt.Wruken-Eintopf-vegan05
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Fröhlich bunte Netztaschen aus recyceltem Baumwollgarn

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Ich fand, es war wieder Zeit ein DIY abseits der Nähstube zu veröffentlichen. Da war es in letzter Zeit ja doch ein wenig kleiderlastig. Auch wenn ich befürchte, dass es da Nachwuchs geben wird, möchte ich doch mal wieder etwas anderes zeigen. Mir fiel ein, dass auf meiner Festplatte noch Bilder von fröhlich bunten Netztaschen auf Veröffentlichung warteten. Ich muss zugeben, schon ziemlich lange. Die Taschen habe ich vor gut einem Jahr gehäkelt, mag sie aber immer noch sehr und ich finde, sie haben eine Chance verdient. Sie passen in die Jahreszeit, wo der Winter sich langsam zurück zieht und man Lust auf frische Farben hat.

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Öko? Logisch! – Wattepadersatz und Aufbewahrungsutensilos

Erster Sonntag im Monat. Zeit für eine neue Runde meiner Linkparty Öko?Logisch! Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber das Thema ist dieses Jahr allgegenwärtig. Kollegen erzählen, dass sie weniger Fleisch aus Nachhaltigkeitsgründen essen wollen, Blogger quer Beet schreiben Beiträge zum Thema zero waste oder no plastics und die Schüler gehen auf die Straße und demonstrieren für die Umwelt unter dem Motto friday for future. Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist in unser tägliches Leben eingezogen und das ist auch gut so. Ich freue mich, dass im Januar der eine oder andere Beitrag schon seinen Weg in meine Linkparty gefunden hat. Hier kannst du die Ideen des Januars nachlesen. Bitte nicht verwirren lassen. Wenn man ein WordPresskonto hat, muss man erst auf den Link klicken und dann erscheinen die Beiträge.

Für diesen Monat haben wir uns den Ersatz von Wattepads vorgenommen. Das Teenagermädchen und ich benutzen diese zum Abschminken und sahen hier eine gute Möglichkeit einen Wegwerfartikel zu ersetzen. Das spart zum einen Baumwolle, die beim Anbau viel Wasser verbraucht und zum anderen Plastikverpackungen, in die die Pads eingepackt sind.

Nun gibt es ja mehrere Möglichkeiten Wattepads zu ersetzen. Pinterest ist da ja ein schier unerschöpflicher Quell der Ideen. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht genau, was denn nun besser ist. Genähte Varianten mit Jersey oder Frotteestoff, Webstoff oder auch gehäkelte Varianten. Alles erschien mir praktisch und schnell gemacht. Allerdings konnte ich mir schlecht vorstellen, was sich für die Gesichtsreinigung nun am besten eignet. Was lag da näher verschiedene Pads zu werkeln und dann einen kleinen Testlauf zu starten. Gesagt, getan.

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Thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas

Für 2019 haben wir uns vorgenommen, weniger tierische Produkte zu essen. Hauptsächlich aus Nachhaltigkeitsgründen, aber auch weil fleischlose Kost gesund und lecker ist. Wir haben Silvester gleich damit angefangen und ein leckeres thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas gekocht. So eine leicht scharfe, pikante Suppe geht auf Festivitäten ja immer und nächsten Tag hat man oft noch einen Rest, den man gut aufwärmen kann. Perfekt für den Auftakt ins neue Jahr.
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