Darf es ein bisschen Meer sein?

Ich bin noch voll gepumpt mit Sonne, Meer und Urlaubsstimmung. Unser jährlicher Pfingstrip mit Freunden auf den Campingplatz Meschendorf war dieses Jahr unglaublich schön. Es ist zwar jedes Jahr ein Highlight, mit unseren Freunden ein paar Tage zu verbringen, gemeinsame Zeit zu haben und sich in Gelassenheit zu üben. Aber in diesem Jahr hat es dazu der Wettergott besonders gut mit uns gemeint. Mitte Mai erwartet man als norddeutsche Pflanze eher die Eisheiligen mit Sturm, Regen und Kälte. Nein, wir hatten tagsüber mehr als 20 Grad, Sonne satt und einen blauen Horizont, der seinesgleichen sucht. Vitamin Sea at its best! Diese Ursprünglichkeit an der Steilküste von Meschendorf ist einfach genial. Handyempfang ist dort übrigens Fehlanzeige. Kein Status bei Whatsapp, kein Instagram, kein Facebook. Auch mal schön! Und hey, ich kann echt noch ohne, vermisse nichts und genieße die Natur und die Menschen um mich rum.
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Frühling in Mecklenburg-Vorpommern

Eigentlich war es gar nicht so gut angesagt, aber wir hatten ein wunderbar sonniges Frühlingswochenende. Zeit, mal wieder mit der Knipsmaschine auf Tour zu gehen und das schöne Wetter zu genießen. Heute zeige ich euch meinen Weg zum Bäcker. Da ich der Frühaufsteher in der Familie bin, sorge ich für frische Brötchen, entweder ich backe selber welche oder ich schwinge mich aufs Rad und hole welche. Dabei führt mich der Weg durch eine wunderschöne Landschaft und ich bin jedes Mal wieder dankbar für diese tolle Umgebung, in der ich wohne. Besonders im Frühling, wenn die Natur erwacht und sich frisches Grün an den Bäumen zeigt, gepaart mit traumhaft blauem Himmel, genieße ich die morgendlichen Radtouren ganz besonders.
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Kaum zu glauben, dass der Raps schon wieder fast in voller Blüte ist.

Gleich hinter der ersten Bahnschranke wohnen echte Eisenbahnfans oder wie lässt es sich sonst erklären, dass ein echter Waggon im Garten steht und das Eingangstor eine Bahnschranke ist. Sehr originell wie ich finde.

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Kopfweiden sind sehr typisch für Mecklenburg-Vorpommern. Ich kann mir die Straße nach Gragetopshof nicht ohne vorstellen. Klingt das nicht komisch? Gragetopshof? So heißt der Ort wirklich, den nicht mal alle eingefleischten Rostocker kennen, obwohl er kaum 2 km davon weg ist.

Schon kreuzen wir das 2. Mal Bahnschranken. Ich mag diese schnurgeraden Gleise, die nach Rostock führen. Beim Butterblumenknipsen kommt doch gerade ein Zug durchgerauscht. Hey, er hat es aufs Bild geschafft. Sehr schön!

So kleine Gräben findest du an den Feldrändern überall. Klar, dass sich die Weinbergschnecken da sehr wohl fühlen. Leider auch die Brennessel. Autsch, da habe ich mich doch glatt verbrannt beim Hinhocken. Hauptsache, das Bild ist im Kasten.

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Dann kommt ein Teil des Weges, den ich sehr mag. Diese Weite liebe ich an Mecklenburg-Vorpommern. Man sagt, hier sieht man schon 3 Tage vorher, wer zu Besuch kommt. Was ich auch mag, sind Holzgatter. Die sehen so ursprünglich aus.
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Holzzäune mag ich auch, besonders wenn sie mit so wunderschön blühenden Bäumen dekoriert sind.

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Diesen Teil des Weges ist eine echte Augenweide. Na, wer wird nicht magisch von Wasser angezogen? Der Teich sieht so richtig ursprünglich aus wie mitten im Wald. Dabei liegt er direkt an der Straße und auf der anderen Seite sind moderne Häuser zu finden. Ich schaue beim Radeln immer auf den Teich. Oft ist er spiegelglatt und Bäume und Sträucher spiegeln sich in der Wasseroberfläche.

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Kennt ihr diese Garagenansammlungen auch? Gibt es die eigentlich in ganz Deutschland? Ich bin immer wieder fasziniert, dass an dieser Stelle alle ihre Garagentore grün streichen, aber in den unterschiedlichsten Varianten. Ist das Vorschrift? Nach B-Plan? Ich finde sie irgendwie cool, die verranzten Tore mit ihrer abgeblätterten Farbe.

Da sind sie wieder, die Bretterzäune aus Holz. Mit weißer Blütenpracht davor sind sie ein perfekter Hintergrund mit ihrer grauen Patina.

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Kurz vor dem Bäcker habe ich noch ein paar Tulpen, ohne die es kein Frühjahr gibt, im Bild festgehalten. Obwohl ich die schon ab Januar in der unteren Etage verteile, finde ich die Gartentulpen mit ihren großen Köpfen besonders schön. Freue mich schon auf meinen nächsten Bäckerbesuch. Der ist jetzt nämlich auf Bio umgestiegen und das finde ich richtig gut.

Na, wer von euch hat auch so einen schönen Weg zum Bäcker oder zur Arbeit oder zu Familie / Freunden? Schreibt mir gern, ihr wißt ja, ich bin neugierig. Und weil ich das bin, schaue ich gleich mal beim #Sonntagsglück vorbei, denn mein Bäcker hat auch sonntags auf. Gut, was?

Ein Morgen im Ostseebad Rerik

An Pfingsten zogen wir wieder zu unserem alljährlichen Campingwochenende nach Meschendorf. Letztes Jahr berichtete ich bereits hier darüber. Wir freuten uns wieder sehr drei Tage mit unseren Freunden zu verbringen. Auf so einer Kurzreise kann man einfach länger Zeit miteinander  verbringen als ein paar Stunden auf Geburtstagen, Partys oder auf einen Kaffee. Da geht es dann auch mal um tieferschürfende Gespräche auf langen Strandspaziergängen und abends, wenn nur noch ein paar Leute im Partyzelt sitzen. So geschehen gleich am Ankunftstag. Wir klönten bis nachts um 3 Uhr über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen und es war wieder einmal viel zu interessant um früh ins Bett zu gehen.
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Minigewächshaus – ein Schraubglasabbau-Projekt

Es ist Mai, Zeit der Jugendweihen, Konfirmationen und Firmungen. Der Liebste ist Klassenlehrer einer 8. Klasse, die am vergangenen Wochenende Jugendweihe gefeiert hat. Da stellte sich im Vorfeld natürlich die Frage, was schenkt er seinen Schülern. Mit der üblichen Gerbera mit Schleierkraut wollte er dort keine Hände schütteln. Da hat er doch schon gut von mir gelernt, oder? :-) Zusammen mit der Teenager-Tochter überlegten wir, was er den Schülern überreichen könnte. Ich hatte ziemlich schnell an ein Schraubglasabbau-Projekt gedacht. Der Schuppen war mal wieder voll mit Gurken-, Marmeladen- und Soßengläsern. 17 Schüler = 17 Gläser weniger! Das lohnt sich. Zusammen kamen wir auf die Idee, ein Minigewächshaus zu basteln.
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Offline ist die neue Entspannungstechnik

Ja, ich gebe es zu. Ich gehöre auch zu denjenigen, die oft auf ihr Handy schauen. Ob tagesüber oder chillig auf der Couch lasse ich mich zu gern vom farbigen Display ablenken und verfolge, was bei euch und in der Welt so los ist. Ich tauche ein in die Welt der bunten Blogs, der Instagramer und Facebooker. Da kann ich schon mal die Zeit vergessen und bin hinterher wie berauscht von all den Ideen, lieben Kommentaren und von all den süßen Kätzchen (seit wann gibt es eigentlich diese vielen Katzenvideos bei Facebook?). Ich scroll mich manchmal hektisch durch, streife Videos nur im Vorbeigehen und klicke mich ein anderes Mal immer tiefer von Link zu Link im Netzwerkgeflüster.

Das letzte Wochenende hat mir allerdings gezeigt: Ich kann auch noch ohne! „Kein Netz“ war auf meinem Display zu sehen. Kurz geflucht, das Handy in die Ecke gepackt und sich dem Leben 1.0 in vollen Zügen gewidmet. Praktisch zu 100% mit der Familie in einem 500 Seelendorf an der Ostsee herrlich entspannt. Was brauche ich da ein Handy? Kamera geschnappt und bei fantastischem Wetter an an der Wohlenberger Wiek spazieren gegangen, wo ich schon als kleiner Butscher gebadet haben soll.
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Urlaubszeit – schönste Zeit, dieses Jahr in Poreč, Istrien

Da bin ich wieder! Erholt und noch mit viel Gelassenheit, die ich im Urlaub angesammelt habe und die ich so mag. Runterfahren, den Gedanken nachhängen, Sonne tanken, stundenlang lesen, aber auch viele neue Eindrücke sammeln, das Zusammensein mit der Familie genießen und die eine oder andere Kleinigkeit häkeln. Ein Mix aus Entspannung und Erlebnis mit meinen Lieben ist für mich immer noch der schönste Urlaub. Wenn er dann noch in einer so wunderschönen Gegend wie Istrien stattfindet, fühlt man sich wie Gott in Frankreich und die Seele baumelt kopfüber an einer der vielen Pinienhaine an der Adria.

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Maigrün und Schäfchen(wolken)

Es ist endlich wieder soweit. Die Bäume werden grün, die Butterblumen stehen saftig am Wegesrand und T-Shirtwetter lädt zu Aktiviäten an der frischen Luft ein. Der gestrige Herrentag wurde klassisch mit einer Familien-Freunde-Radtour verbracht und die wunderschönen Ecken in „min Meckelborg“ möchte ich euch nicht vorenthalten. Von unserem Zuhause in Sildemow ging es über Huckstorf, wo wir noch einen Kumpel für Sohnemann abgeholt haben, weiter nach Schwaan, einem kleinen idyllischen Städchen an der Warnow.

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Tulpe (Tulipa)

Ich mag die Tulpe. Schon im Januar beginnt ihre Zeit in unserem Zuhause. Wenn das ganze Weihnachtsgedöns wieder verpackt ist, mag ich cleane Deko, aber nicht ohne ein paar Tulpen auf dem Küchentisch. Sehnsüchtig erwarte ich dann das Frühjahr mit wöchtlich frischen Tulpensträußen, ohne die ich es in die wärmere Jahreszeit kaum zu schaffen glaube. Ob schlichte weiße, leuchtend pinke oder elegante Papageientulpen, Hauptsache das Liliengewächs erfreut mein Auge und Gemüt. … und schön aus dem Wohnzimmer tragen, wenn der Kamin angemacht wird, sonst lassen sie gleich die Köpfe hängen.

Wie wunderbar, wenn es dann im Garten so weit ist und dort zuerst die grünen Stengel erscheinen und man Schritt für Schritt sehen kann, wie die Köpfe immer größer und farbiger werden . Wie schön, wenn sie mich morgens auf dem Weg zur Arbeit verabschieden und abends wieder begrüßen. Sie machen einfach immer eine gute Figur, egal, ob sie dem Hagel trotzen müssen oder bei strahlendem Sonnenschein ihre fein gemaserten Blütenköpfe zeigen.

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Ostermontag in Graal-Müritz

Zeit, mal wieder an die Ostsee zu fahren. Wir waren schon lange nicht mehr in Graal-Müritz, einem gemütlichen Ostseebad östlich von Rostock. Also sind wir nach dem Frühstück gleich losgefahren. Bei frühlingshaftem Sonnenwetter begrüßte uns das Meer mit spiegelglatter Oberfläche, selten genug an der Küste, wo fast immer ein ab- oder auflandiger Wind weht.

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