Offline ist die neue Entspannungstechnik

Ja, ich gebe es zu. Ich gehöre auch zu denjenigen, die oft auf ihr Handy schauen. Ob tagesüber oder chillig auf der Couch lasse ich mich zu gern vom farbigen Display ablenken und verfolge, was bei euch und in der Welt so los ist. Ich tauche ein in die Welt der bunten Blogs, der Instagramer und Facebooker. Da kann ich schon mal die Zeit vergessen und bin hinterher wie berauscht von all den Ideen, lieben Kommentaren und von all den süßen Kätzchen (seit wann gibt es eigentlich diese vielen Katzenvideos bei Facebook?). Ich scroll mich manchmal hektisch durch, streife Videos nur im Vorbeigehen und klicke mich ein anderes Mal immer tiefer von Link zu Link im Netzwerkgeflüster.

Das letzte Wochenende hat mir allerdings gezeigt: Ich kann auch noch ohne! „Kein Netz“ war auf meinem Display zu sehen. Kurz geflucht, das Handy in die Ecke gepackt und sich dem Leben 1.0 in vollen Zügen gewidmet. Praktisch zu 100% mit der Familie in einem 500 Seelendorf an der Ostsee herrlich entspannt. Was brauche ich da ein Handy? Kamera geschnappt und bei fantastischem Wetter an an der Wohlenberger Wiek spazieren gegangen, wo ich schon als kleiner Butscher gebadet haben soll.
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Urlaubszeit – schönste Zeit, dieses Jahr in Poreč, Istrien

Da bin ich wieder! Erholt und noch mit viel Gelassenheit, die ich im Urlaub angesammelt habe und die ich so mag. Runterfahren, den Gedanken nachhängen, Sonne tanken, stundenlang lesen, aber auch viele neue Eindrücke sammeln, das Zusammensein mit der Familie genießen und die eine oder andere Kleinigkeit häkeln. Ein Mix aus Entspannung und Erlebnis mit meinen Lieben ist für mich immer noch der schönste Urlaub. Wenn er dann noch in einer so wunderschönen Gegend wie Istrien stattfindet, fühlt man sich wie Gott in Frankreich und die Seele baumelt kopfüber an einer der vielen Pinienhaine an der Adria.

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Maigrün und Schäfchen(wolken)

Es ist endlich wieder soweit. Die Bäume werden grün, die Butterblumen stehen saftig am Wegesrand und T-Shirtwetter lädt zu Aktiviäten an der frischen Luft ein. Der gestrige Herrentag wurde klassisch mit einer Familien-Freunde-Radtour verbracht und die wunderschönen Ecken in „min Meckelborg“ möchte ich euch nicht vorenthalten. Von unserem Zuhause in Sildemow ging es über Huckstorf, wo wir noch einen Kumpel für Sohnemann abgeholt haben, weiter nach Schwaan, einem kleinen idyllischen Städchen an der Warnow.

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Tulpe (Tulipa)

Ich mag die Tulpe. Schon im Januar beginnt ihre Zeit in unserem Zuhause. Wenn das ganze Weihnachtsgedöns wieder verpackt ist, mag ich cleane Deko, aber nicht ohne ein paar Tulpen auf dem Küchentisch. Sehnsüchtig erwarte ich dann das Frühjahr mit wöchtlich frischen Tulpensträußen, ohne die ich es in die wärmere Jahreszeit kaum zu schaffen glaube. Ob schlichte weiße, leuchtend pinke oder elegante Papageientulpen, Hauptsache das Liliengewächs erfreut mein Auge und Gemüt. … und schön aus dem Wohnzimmer tragen, wenn der Kamin angemacht wird, sonst lassen sie gleich die Köpfe hängen.

Wie wunderbar, wenn es dann im Garten so weit ist und dort zuerst die grünen Stengel erscheinen und man Schritt für Schritt sehen kann, wie die Köpfe immer größer und farbiger werden . Wie schön, wenn sie mich morgens auf dem Weg zur Arbeit verabschieden und abends wieder begrüßen. Sie machen einfach immer eine gute Figur, egal, ob sie dem Hagel trotzen müssen oder bei strahlendem Sonnenschein ihre fein gemaserten Blütenköpfe zeigen.

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Ostermontag in Graal-Müritz

Zeit, mal wieder an die Ostsee zu fahren. Wir waren schon lange nicht mehr in Graal-Müritz, einem gemütlichen Ostseebad östlich von Rostock. Also sind wir nach dem Frühstück gleich losgefahren. Bei frühlingshaftem Sonnenwetter begrüßte uns das Meer mit spiegelglatter Oberfläche, selten genug an der Küste, wo fast immer ein ab- oder auflandiger Wind weht.

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Winterwonderland

Endlich hat der Norden Schnee. In dicken Flocken fiel er nachts und morgens war das Winterwonderland perfekt, zumal hier und da die Sonne rauskam. Unser Rodelberg war viel besucht und mit viel Gejohle wurden Schlitten und Porutscher ausprobiert. Mit Familie und Kamera unterwegs konnte ich die folgenden Eindrücke einfangen. Ein schöner Wintertag und dann noch auf einen Sonntag. Herrlich!

Usedom im Herbst

Ein paar Tage raus aus dem Alltag war mein Wunsch für die Herbstferien. Dem wurde gern entsprochen, wer genießt nicht gern die Seeluft bei goldenem Oktoberwetter. Da machen sogar die beiden „Halbstarken“ gern mit. Also rein ins Auto und auf zur Insel Usedom, die östlichste Insel Deutschlands, die an Polen angrenzt. Hier ein paar Eindrücke vom Inselleben im Oktober.

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Die Welt steht Kopf in Trassenheide. Hier kann man lustige Fotos schießen und es ist einem schon ein bisschen schwindelig von der umgekehrten Welt.

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In Ückeritz und Alhbeck genossen wir es einfach am Strand zu sein und uns durchpusten zu lassen. Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter.

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Fischkopp zum Mittag! Da hofft aber jemand, auch noch etwas abzubekommen.

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Die Ahlbecker Seebrücke ist ein Muss für jeden Usedombesucher. So tapperten wir mit anderen Besuchern bis zum Ende hin und genossen danach die Herbstidylle auf dem Kurplatz davor hindurch durch raschelndes Laub.

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Viele Märchen aus Sand waren in Ahlbeck in detailverliebten Skulpturen nachgebaut. Kaum zu glauben, was man aus Sand so machen kann. Da sollten wir uns bei unseren nächsten Sandburgen ein bisschen mehr Mühe geben.

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Kormorane am Schmollensee und nein, es war kein Raureif auf den Bäumen 🙂 .IMG_5612

Café Knatter in Ückeritz ist eigentlich Restaurant, Pension und Café. Wenn ich eine Hafenkneipe betreiben würde, sehe die genau so aus. Die rustikale und trotzdem moderne Einrichtung machten Laune, dort länger zu verweilen. Wir probierten den Kuchen, der sehr empfehlenswert war. Aber die Fischplatte vom Nebentisch sah auch super aus!

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Ein Wohnschiff am Achterwasser. Hier möchte man doch gern Urlaub machen, oder? Der Ast lag auf dem Radweg, ursprünglicher geht es doch kaum.

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Das Wasserschloß in Mellenthin liegt im Herzen von Usedom und war ein wunderbares Ausflugsziel. Der Brückenzoll war gut angelegt, zumal die Knappen und Mägde (alle unter 18 Jahre) nichts bezahlen brauchten und wir unseren Zoll gleich als Wertgutscheine im Restaurant umsetzen konnten. Das Schloß war von innen sehr liebevoll renoviert und in vielen kleinen Räumen konnte man leckerste Speisen, Waffeln aus eigener Bäckerei und die besten Torten weit und breit genießen. Es fiel uns schwer mit so viel Sahnetorte im Bauch hinterher auf’s Rad zu steigen.

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Wir hielten kurz an der Bockwindmühle in Pugdala, die leider geschlossen war. Auf der Seite des Vereins habe ich aber über einige lohnenswerte Veranstaltungen im Frühjahr und Sommer gelesen.

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Wünsche euch noch wunderschöne Herbsttage!