Ein Morgen im Ostseebad Rerik

An Pfingsten zogen wir wieder zu unserem alljährlichen Campingwochenende nach Meschendorf. Letztes Jahr berichtete ich bereits hier darüber. Wir freuten uns wieder sehr drei Tage mit unseren Freunden zu verbringen. Auf so einer Kurzreise kann man einfach länger Zeit miteinander  verbringen als ein paar Stunden auf Geburtstagen, Partys oder auf einen Kaffee. Da geht es dann auch mal um tieferschürfende Gespräche auf langen Strandspaziergängen und abends, wenn nur noch ein paar Leute im Partyzelt sitzen. So geschehen gleich am Ankunftstag. Wir klönten bis nachts um 3 Uhr über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen und es war wieder einmal viel zu interessant um früh ins Bett zu gehen.
Kerzenlicht
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Minigewächshaus – ein Schraubglasabbau-Projekt

Es ist Mai, Zeit der Jugendweihen, Konfirmationen und Firmungen. Der Liebste ist Klassenlehrer einer 8. Klasse, die am vergangenen Wochenende Jugendweihe gefeiert hat. Da stellte sich im Vorfeld natürlich die Frage, was schenkt er seinen Schülern. Mit der üblichen Gerbera mit Schleierkraut wollte er dort keine Hände schütteln. Da hat er doch schon gut von mir gelernt, oder? 🙂 Zusammen mit der Teenager-Tochter überlegten wir, was er den Schülern überreichen könnte. Ich hatte ziemlich schnell an ein Schraubglasabbau-Projekt gedacht. Der Schuppen war mal wieder voll mit Gurken-, Marmeladen- und Soßengläsern. 17 Schüler = 17 Gläser weniger! Das lohnt sich. Zusammen kamen wir auf die Idee, ein Minigewächshaus zu basteln.
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Offline ist die neue Entspannungstechnik

Ja, ich gebe es zu. Ich gehöre auch zu denjenigen, die oft auf ihr Handy schauen. Ob tagesüber oder chillig auf der Couch lasse ich mich zu gern vom farbigen Display ablenken und verfolge, was bei euch und in der Welt so los ist. Ich tauche ein in die Welt der bunten Blogs, der Instagramer und Facebooker. Da kann ich schon mal die Zeit vergessen und bin hinterher wie berauscht von all den Ideen, lieben Kommentaren und von all den süßen Kätzchen (seit wann gibt es eigentlich diese vielen Katzenvideos bei Facebook?). Ich scroll mich manchmal hektisch durch, streife Videos nur im Vorbeigehen und klicke mich ein anderes Mal immer tiefer von Link zu Link im Netzwerkgeflüster.

Das letzte Wochenende hat mir allerdings gezeigt: Ich kann auch noch ohne! „Kein Netz“ war auf meinem Display zu sehen. Kurz geflucht, das Handy in die Ecke gepackt und sich dem Leben 1.0 in vollen Zügen gewidmet. Praktisch zu 100% mit der Familie in einem 500 Seelendorf an der Ostsee herrlich entspannt. Was brauche ich da ein Handy? Kamera geschnappt und bei fantastischem Wetter an an der Wohlenberger Wiek spazieren gegangen, wo ich schon als kleiner Butscher gebadet haben soll.
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Urlaubszeit – schönste Zeit, dieses Jahr in Poreč, Istrien

Da bin ich wieder! Erholt und noch mit viel Gelassenheit, die ich im Urlaub angesammelt habe und die ich so mag. Runterfahren, den Gedanken nachhängen, Sonne tanken, stundenlang lesen, aber auch viele neue Eindrücke sammeln, das Zusammensein mit der Familie genießen und die eine oder andere Kleinigkeit häkeln. Ein Mix aus Entspannung und Erlebnis mit meinen Lieben ist für mich immer noch der schönste Urlaub. Wenn er dann noch in einer so wunderschönen Gegend wie Istrien stattfindet, fühlt man sich wie Gott in Frankreich und die Seele baumelt kopfüber an einer der vielen Pinienhaine an der Adria.

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Maigrün und Schäfchen(wolken)

Es ist endlich wieder soweit. Die Bäume werden grün, die Butterblumen stehen saftig am Wegesrand und T-Shirtwetter lädt zu Aktiviäten an der frischen Luft ein. Der gestrige Herrentag wurde klassisch mit einer Familien-Freunde-Radtour verbracht und die wunderschönen Ecken in „min Meckelborg“ möchte ich euch nicht vorenthalten. Von unserem Zuhause in Sildemow ging es über Huckstorf, wo wir noch einen Kumpel für Sohnemann abgeholt haben, weiter nach Schwaan, einem kleinen idyllischen Städchen an der Warnow.

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Tulpe (Tulipa)

Ich mag die Tulpe. Schon im Januar beginnt ihre Zeit in unserem Zuhause. Wenn das ganze Weihnachtsgedöns wieder verpackt ist, mag ich cleane Deko, aber nicht ohne ein paar Tulpen auf dem Küchentisch. Sehnsüchtig erwarte ich dann das Frühjahr mit wöchtlich frischen Tulpensträußen, ohne die ich es in die wärmere Jahreszeit kaum zu schaffen glaube. Ob schlichte weiße, leuchtend pinke oder elegante Papageientulpen, Hauptsache das Liliengewächs erfreut mein Auge und Gemüt. … und schön aus dem Wohnzimmer tragen, wenn der Kamin angemacht wird, sonst lassen sie gleich die Köpfe hängen.

Wie wunderbar, wenn es dann im Garten so weit ist und dort zuerst die grünen Stengel erscheinen und man Schritt für Schritt sehen kann, wie die Köpfe immer größer und farbiger werden . Wie schön, wenn sie mich morgens auf dem Weg zur Arbeit verabschieden und abends wieder begrüßen. Sie machen einfach immer eine gute Figur, egal, ob sie dem Hagel trotzen müssen oder bei strahlendem Sonnenschein ihre fein gemaserten Blütenköpfe zeigen.

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Ostermontag in Graal-Müritz

Zeit, mal wieder an die Ostsee zu fahren. Wir waren schon lange nicht mehr in Graal-Müritz, einem gemütlichen Ostseebad östlich von Rostock. Also sind wir nach dem Frühstück gleich losgefahren. Bei frühlingshaftem Sonnenwetter begrüßte uns das Meer mit spiegelglatter Oberfläche, selten genug an der Küste, wo fast immer ein ab- oder auflandiger Wind weht.

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Winterwonderland

Endlich hat der Norden Schnee. In dicken Flocken fiel er nachts und morgens war das Winterwonderland perfekt, zumal hier und da die Sonne rauskam. Unser Rodelberg war viel besucht und mit viel Gejohle wurden Schlitten und Porutscher ausprobiert. Mit Familie und Kamera unterwegs konnte ich die folgenden Eindrücke einfangen. Ein schöner Wintertag und dann noch auf einen Sonntag. Herrlich!