Ein Morgen im Ostseebad Rerik

An Pfingsten zogen wir wieder zu unserem alljährlichen Campingwochenende nach Meschendorf. Letztes Jahr berichtete ich bereits hier darüber. Wir freuten uns wieder sehr drei Tage mit unseren Freunden zu verbringen. Auf so einer Kurzreise kann man einfach länger Zeit miteinander  verbringen als ein paar Stunden auf Geburtstagen, Partys oder auf einen Kaffee. Da geht es dann auch mal um tieferschürfende Gespräche auf langen Strandspaziergängen und abends, wenn nur noch ein paar Leute im Partyzelt sitzen. So geschehen gleich am Ankunftstag. Wir klönten bis nachts um 3 Uhr über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen und es war wieder einmal viel zu interessant um früh ins Bett zu gehen.
Kerzenlicht
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Wenn Wasser und Himmel eins sind

Vor knapp zwei Wochen haben wir uns eine Auszeit genommen und sind ans Meer gefahren. Viel zu selten nutzt man die ersten Sonnenstrahlen im Jahr und springt raus aus dem Alltag rein ins Vergnügen. An dem Tag hat es geklappt. Das Wetter war ähnlich traumhaft wie heute. Sonne, milde Temperaturen und blauer Himmel. Was bemerkenswert war, es war an dem Tag kein Wind an der Ostsee. Das Wasser lag wie ein Tuch aus schwerer Seide und verschmolz im milchigen Frühlingslicht mit dem Himmel. Es war kein Horizont zu erkennen.

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Offline ist die neue Entspannungstechnik

Ja, ich gebe es zu. Ich gehöre auch zu denjenigen, die oft auf ihr Handy schauen. Ob tagesüber oder chillig auf der Couch lasse ich mich zu gern vom farbigen Display ablenken und verfolge, was bei euch und in der Welt so los ist. Ich tauche ein in die Welt der bunten Blogs, der Instagramer und Facebooker. Da kann ich schon mal die Zeit vergessen und bin hinterher wie berauscht von all den Ideen, lieben Kommentaren und von all den süßen Kätzchen (seit wann gibt es eigentlich diese vielen Katzenvideos bei Facebook?). Ich scroll mich manchmal hektisch durch, streife Videos nur im Vorbeigehen und klicke mich ein anderes Mal immer tiefer von Link zu Link im Netzwerkgeflüster.

Das letzte Wochenende hat mir allerdings gezeigt: Ich kann auch noch ohne! „Kein Netz“ war auf meinem Display zu sehen. Kurz geflucht, das Handy in die Ecke gepackt und sich dem Leben 1.0 in vollen Zügen gewidmet. Praktisch zu 100% mit der Familie in einem 500 Seelendorf an der Ostsee herrlich entspannt. Was brauche ich da ein Handy? Kamera geschnappt und bei fantastischem Wetter an an der Wohlenberger Wiek spazieren gegangen, wo ich schon als kleiner Butscher gebadet haben soll.
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Mee(h)rfreundschaft

Jedes Jahr fahren wir Pfingsten mit unseren Freunden ins Ostseecamp nach Meschendorf. Verteilt auf fünf Bungalows genießen wir drei Tage unsere Freundschaft und das Meer. Die Gespräche sind intensiver bei ausgedehnten Spaziergängen am Meer, die Abende sind trotz oder vielleicht wegen der frischen Luft lustiger und die Kinder wollen nach drei Tagen Freiheit gar nicht mehr nach Hause. Ich bin wirklich dankbar für diese schöne Zeit, dankbar für die schöne Zeit mit lieben Menschen und dieses intensive Gefühl, es ist schön auf der Welt.
Heute möchte ich euch von diesem herrlichen Fleckchen Erde ein paar Bilder zeigen. Immer wieder bin ich fasziniert vom Meer und der darumliegenden Natur hier.

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Ostermontag in Graal-Müritz

Zeit, mal wieder an die Ostsee zu fahren. Wir waren schon lange nicht mehr in Graal-Müritz, einem gemütlichen Ostseebad östlich von Rostock. Also sind wir nach dem Frühstück gleich losgefahren. Bei frühlingshaftem Sonnenwetter begrüßte uns das Meer mit spiegelglatter Oberfläche, selten genug an der Küste, wo fast immer ein ab- oder auflandiger Wind weht.

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Usedom im Herbst

Ein paar Tage raus aus dem Alltag war mein Wunsch für die Herbstferien. Dem wurde gern entsprochen, wer genießt nicht gern die Seeluft bei goldenem Oktoberwetter. Da machen sogar die beiden „Halbstarken“ gern mit. Also rein ins Auto und auf zur Insel Usedom, die östlichste Insel Deutschlands, die an Polen angrenzt. Hier ein paar Eindrücke vom Inselleben im Oktober.

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Die Welt steht Kopf in Trassenheide. Hier kann man lustige Fotos schießen und es ist einem schon ein bisschen schwindelig von der umgekehrten Welt.

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In Ückeritz und Alhbeck genossen wir es einfach am Strand zu sein und uns durchpusten zu lassen. Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter.

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Fischkopp zum Mittag! Da hofft aber jemand, auch noch etwas abzubekommen.

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Die Ahlbecker Seebrücke ist ein Muss für jeden Usedombesucher. So tapperten wir mit anderen Besuchern bis zum Ende hin und genossen danach die Herbstidylle auf dem Kurplatz davor hindurch durch raschelndes Laub.

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Viele Märchen aus Sand waren in Ahlbeck in detailverliebten Skulpturen nachgebaut. Kaum zu glauben, was man aus Sand so machen kann. Da sollten wir uns bei unseren nächsten Sandburgen ein bisschen mehr Mühe geben.

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Kormorane am Schmollensee und nein, es war kein Raureif auf den Bäumen 🙂 .IMG_5612

Café Knatter in Ückeritz ist eigentlich Restaurant, Pension und Café. Wenn ich eine Hafenkneipe betreiben würde, sehe die genau so aus. Die rustikale und trotzdem moderne Einrichtung machten Laune, dort länger zu verweilen. Wir probierten den Kuchen, der sehr empfehlenswert war. Aber die Fischplatte vom Nebentisch sah auch super aus!

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Ein Wohnschiff am Achterwasser. Hier möchte man doch gern Urlaub machen, oder? Der Ast lag auf dem Radweg, ursprünglicher geht es doch kaum.

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Das Wasserschloß in Mellenthin liegt im Herzen von Usedom und war ein wunderbares Ausflugsziel. Der Brückenzoll war gut angelegt, zumal die Knappen und Mägde (alle unter 18 Jahre) nichts bezahlen brauchten und wir unseren Zoll gleich als Wertgutscheine im Restaurant umsetzen konnten. Das Schloß war von innen sehr liebevoll renoviert und in vielen kleinen Räumen konnte man leckerste Speisen, Waffeln aus eigener Bäckerei und die besten Torten weit und breit genießen. Es fiel uns schwer mit so viel Sahnetorte im Bauch hinterher auf’s Rad zu steigen.

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Wir hielten kurz an der Bockwindmühle in Pugdala, die leider geschlossen war. Auf der Seite des Vereins habe ich aber über einige lohnenswerte Veranstaltungen im Frühjahr und Sommer gelesen.

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Wünsche euch noch wunderschöne Herbsttage!

Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen

Wir hatten heute Sonntagswetter und zogen gen Warnemünde, wo das WarnemünderWintervergnügen statt fand. Strandsauna, 30 Strandkörbe im Kreis um ein Lagerfeuer, Wintermarkt, Glühweintrinken, Rock am Leuchtturm und vieles mehr waren 3 Tage lang Programm auf der Promenade und am Strand. Am besten hat uns das Drachenfest gefallen, auch wenn mir angedroht wurde, dass ich auch fliegen gelassen werde. 🙂 Immer wieder gern genommener Scherz an der Ostsee, wo Drachen das ganz Jahr über Saison haben. Musikalische Unterstützung gab es von den „Marching Saints“, die schon recht lustig aussahen, wie sie so mit ihren Instrumenten am Strand spazieren gingen. Das Lied „Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen“ von den Puhdys wäre auch sehr passend gewesen. Kennt ihr das?

Gestern sind sogar ein paar Mutige von den „Rostocker Seehunden“ in die frischen Fluten gesprungen. Eisbaden wäre ja nichts für mich. Einmal durchpusten lassen und dann wieder ab in die warme Bude.

Eine schöne Woche euch allen!

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Börgerende – endlos Meer

Traumhaftes Wetter und nichts weiter vor, das schreit förmlich nach einem Ausflug ans Meer. Ich fahre zu gern nach Börgerende, wo ich schon länger nicht mehr war. Die wettergegerbten Buhnen, der schier unendlich lange Strand und die Hühnergötter, die man hier reichlich findet, machen diesen Ort perfekt für einen Spaziergang am Meer.

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Die Gischt bricht sich an den Buhnen, die mittlerweile blumenförmig aus dem Wasser ragen.

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Bei der Suche nach Hühnergöttern habe ich dieses hübsche Herz auf dem Stein entdeckt. Sieht die Maserung der Buhnen nicht toll aus? Eine Buhne stand mitten im Sand.

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Für ein gutes Foto habe ich mir fast nasse Füße geholt und ja, die Sonne blendet :-).

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Nach anfänglichem Pech habe ich doch noch 5 Hühnergötter gefunden. Wer die nicht kennt, hier eine kleine Erklärung. Hühnergötter sind Feuersteine mit einem Loch drin. Meistens ist der Kalk vom Meer rausgespült worden. Die wurden früher in Hühnerstelle gehängt, um Unheil abzuwenden. Heute werden sie gern als Glücksbringer gesammelt. Ich musste an Pippi Langstrumpf als Sachensucherin denken.

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Kahle Windflüchter im Abendrot erinnern an Bäume in der Savanne.
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Bis bald!