Sugar, sugar Baby…

. . . oh-oh, Sugar-Sugar-Baby, mmmhhh, sei doch lieb zu mir, Sugar-Sugar-Baby, oh-oh, Sugar-Sugar-Baby, mmmhhh, dann bleib ich bei dir. Diese uralte Song von Peter Kraus ging mir bei diesem Beitrag nicht mehr aus dem Kopf. Heute geht es um ordentlich Zucker. Ja, ihr Lieben, heute packen wir mal unsere mütterliche Fürsorge bezüglich ZUVIEL ZUCKER bei Seite! Kein Lamentieren, „das ist nicht gut für die Zähne“ und „wie ungesund…..“ Heute darf der Blutzuckerspiegel mal ordentlich in die Höhe gepeitscht werden. Heute darf genascht werden, heute geht es ran an die Candybar!

Für eine Einschulung mit vielen Kindern durfte ich Anfang September ein solches Schlaraffenland basteln und das habe ich super gern gemacht. Dafür habe ich mir ein paar größere Schraubgläser organisiert. Solche für Kirschen oder Gurken sind ganz passabel dafür. Diese haben zunächst einen gehäkelten Deckel bekommen, natürlich in Bonbonfarben. Je nach Deckelgröße habe ich Kreise gehäkelt. Mit magischen Ring anfangen und 6 feste Maschen häkeln und mit einer Kettmasche schließen. In der 2. Runde alle Maschen verdoppeln. Dann in jeder weiteren Runde 6 Maschen zunehmen, d.h. du verdoppelst in der 3. Rd jede 2. Masche, in der 4. Rd jede 3. Masche usw. Du brauchst ca. 6-7 Runden. Lege einfach den Deckel auf deinen gehäkelten Kreis, dann siehst du, ob er schon groß genug ist. Dann häkelst du eine Runde ohne Zunahmen nur in die hintere Schlaufe der Masche der Vorreihe feste Maschen. Jetzt noch eine Reihe, wo du eine feste Masche mit einer Luftmasche abwechselst. Hier kannst du später ein Bändchen einfädeln. Noch eine Reihe feste Maschen und dein Deckel ist fertig. Du kannst entweder einfarbige Deckel häkeln oder zwei Farben abwechseln. Bei letzterer Variante den Faden nach einer Runde nicht abschneiden, sondern hochführen. Das Ergebnis sieht ein bisschen wie diese nostalgischen Lutscher aus, gerade in rot-weiß. Die Häkelei klebst du dann mit Heißkleber an die Deckel des Schraubglases. So verrutscht nichts beim Auf- und Zuschrauben.
img_1710 Weiterlesen

Advertisements

Ein Bulli kommt selten allein!

Im Frühjahr habe ich ein Kissen mit einem Bulli drauf genäht, was ihr im Beitrag Ein symphatischer Beifahrer nachlesen könnt. Stolz führte ich das Kissen vor dem Verschenken einigen Leuten vor und das Ergebnis davon war, dass ich Begehrlichkeiten geweckt habe und so manches Kissen zu Geburtstagen und anderen Anläßen über meine Nähmaschine ratterte. Als Nummernschild gibt es immer individuell nach Wunsch Namen, Spitznamen, Jahrestage usw.

Hier das Ergebnis von 5 verschiedenen Kissen:

IMG_1104 IMG_1105

Auch die Rückseite ist meiner Meinung nach sehenswert mit Blende und farblich passendem Reißverschluss.

IMG_1109 IMG_1110  IMG_1989  IMG_1992

Für meine Tochter und ihre Freundin gibt es den Freundschaftskissen-Doppelpack, dieses Mal mit Schwarz genäht, da sonst die Konturen zu blass gewesen wären. Nicht so einfach, schwarzes Nähgarn verzeiht keinen Schlenker.

IMG_2031  IMG_2033   IMG_2796 IMG_2797

Welches gefällt euch am besten?

Kissenparade

Ich hoffe, Ihr konntet den gestrigen traumhaften Sonntag auch genießen. Ich habe gleich den Strandkorb eingeweiht und windgeschützt das Gesicht in die Sonne gehalten. Was gibt es Schöneres. Dazu habe ich meine Frühlingskissen an die frische Luft geholt, die sich so nach und nach vermehrt haben. Das letzte Kissen ist gerade dieses Wochenende dazugekommen. Kissen sind für mich ein ideales Upcyling-Projekt, wo man ausgediente Blusen, Tops oder Hemden aus Baumwollstoffen verwenden kann. Oft sind ja nur die Kragen nicht mehr gut oder der Schnitt ist unmodern geworden. Die Knopfleiste der Oberteile werden dann zu derselben am Kissen. Der Rest ist nun wirklich nicht dramatisch zu nähen. Die Teile werden nach Lust und Laune zusammengesetzt, abgesteppt und die Vor-und Rückseiten zusammengenäht. Das Versäubern mit dem Zickzackstich macht die Maschine ja fast von allein. Bei einem Kissen habe ich einen meiner Lieblingssprüche aufgestempelt. Einzelne Buchstaben habe ich extra aufgenäht, um den „selbstgemacht-Stil“ noch ein bisschen zu unterstützen.

Die gehäkelten Kissen sind entweder Reihe für Reihe (Muschelmuster hier erklärt) oder von der Mitte aus gefertigt. Bei letzterer Variante fängt man mit einem magischen Ring an, häkelt 3 Luftmaschen und 8 Stäbchen. Abgeschlossen wird die Runde mit einer Kettmasche. In der 2. Runde häkelt man 6 Stäbchen, lässt 3 Maschen aus und häkelt wieder 6 Stäbchen, noch 2x wiederholen und mit einer Kettmasche abschließen. In den nachfolgenden Runden nur an den 4 Ecken 6 Stäbchen häkeln, ansonsten im Muschelmuster weiterhäkeln und den Farbwechsel nach jeder Runde nicht vergessen. Das gestreifte Kissen hat eine bunte Knopfleiste, das andere einen Reißverschluss. Grundsätzlich tendiere ich zu Reißverschluss bei Häkelkissen, da die Knopflöcher bei Baumwollgarn gern ausleiern und dann nicht mehr so gut schließen. Auch näht sich so ein Reißverschluss leichter in das Häkelobjekt (weiß keinen besseren Ausdruck 🙂 ) als man denkt.

Meine Patchworkdecke ist ein Anlehnung an die Tilda-Decken. Eine liebe Nachbarin hat mir ihre Nähmaschine geliehen, mit der ich Schriften und Rauten nähen konnte. Mit Zierborten, Knöpfchen und den genähten Verzierungen ist eine bunte Kuscheldecke herausgekommen. Kuschlig deshalb, weil ich von der anderen Seite eine Fleecedecke dagegen genäht habe. Besonders fasziniert war ich von der tollen Anleitung von farbenmix.de zum Herstellen und Annähen von Schrägband. Das hat super funktioniert. Ich habe so das Gefühl, dass ich bald wieder eine Decke nähen möchte, dieses Mal in etwas zarteren Farben. Und meine „abgespeckte“ Variante einer Patchworkdecke ist ja ein durchaus machbares Projekt.

P1040192 P1040193 P1040194P1040029 P1040196P1040195    P1040201P1040197  P1040202P1040199 P1040203 P1040200P1040204