Glückspilze – the next generation

Glückspilze mag ich einfach zu gern. Da gerade die umhäkelten Sektkorken immer wieder gut ankommen, habe ich davon schon eine Menge angefertigt. Im Urlaub hatte ich auch ein paar Stück eingesteckt und umhäkelt. Dieses Mal habe ich Baumwollgarn genommen. Ich denke, das ist doch ein bisschen robuster als Wolle. Gerade für Schlüsselanhänger ist das bestimmt besser. Die Anleitung habe ich hier schon geschrieben. Da ändert sich nichts.

Dieses Mal habe ich Perlen ins Spiel gebracht. Zuerst  zwischen die aufgestickten Punkte, dann kamen die Perlen auf die Punkte.

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Noch mehr Glückspilze

Im letzten Sommer habe ich meine Glückspilze hier vorgestellt. Jetzt gesellen sich neue Exemplare dazu. Aus den Sektkorken, die wirklich welche sind, weil sie aus Kork bestehen, lässt sich ein kleiner Märchenwaldpilz häkeln.

Hier eine kleine Anleitung dazu:
1. Runde:  6 fM in einen magischen Ring häkeln
2. Runde: jede Masche verdoppeln, 12 fM
3. Runde: jede 2. Masche verdoppeln, 18 fM
4.-7.Runde: fM häkeln
8. Runde: 3 LM, 1 St in die übernächste Masche, 1 LM und 1 St wiederholen
9. Runde: jeden Luftmaschenbogen mit 3 fM umhäkeln
10. Runde: Farbe wechseln, den Faden vom Pilzfuß ca. 50 cm lang lassen, von oben auf den Pilz schauen und eine Reihe 2 fM pro Masche häkeln, dabei nur in das untere Maschenglied einstechen
11. Runde: Arbeit wenden und jetzt in das obere Maschenglied eine Reihe fM häkeln
12. Runde: fM, jede 3.+4. Masche zusammenhäkeln, jetzt den Korken in den Pilzfuß stecken
13. Runde: fM, jede 2.+3. Masche zusammenhäkeln
14. Runde: immer 2 Maschen zusammenhäkeln, bis 3 übrigbleiben, dann durch alle eine Masche ziehen und 18 LM häkeln, wieder in die 1. Masche einstechen und den Faden durchziehen
Mit dem weißen Faden 10 Punkte aufsticken, zur Pilzspitze durchstechen, dann die beiden Fäden (rot+weiß, blau+weiß) verknoten und farblich passende Perlen ranknoten. Fertig ist Märchenwaldpilz. Wer mag, kann noch ein Band durch die Stäbchenreihe fädeln, ich mag es auch, wenn der Korken durchlugt.

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Kupfer ist das neue Gold

Bei manchen Trends hinke ich wirklich hinterher. Ich fand diese kupferfarbenen Dekoartikel zwar schon länger schick, wollte mich aber nicht überwinden wieder neuen „Kram“ ins Haus zu tragen. Aber als ich Merles „Eicheln wie aus Kupfer“ sah und mir im Bastelladen eine Flasche Kupferfarbe fast wie von Zauberhand in den Korb sprang, war es um mich geschehen. Also gab es zum Familienfest anlässlich des Geburtstages meiner beiden Sprösslinge kupferfarbene Deko, die natürlich auch gleich für Weihnachten genutzt werden wird. Hier die Eindrücke von der Festtafel:

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Kupferfarbene Kerzen, ein paar Blätter, Elche und Hirsche waren schnell verteilt. Die Pilze aus Sektkorken waren fast genauso schnell gehäkelt, da ich wieder mal dicke Filzwolle verwendet habe. (10 Luftmaschen, Ring mit Kettmasche schließen, nächste Runde feste Maschen häkeln, dann Farbe wechseln und nur den hinteren Maschenfaden für feste Maschen verwenden, nächste Runde auch feste Maschen, dann jede 2. und 3. Masche zusammenhäkeln, in der nächsten Runde immer 2 Maschen zusammenhäkeln-fertig!)

Die Krönchen der Mohnkapseln habe ich mit Kupferfarbe angemalt, ebenso die Stiele. Damit es nicht langweilig wird, gab es hier ab und zu einen gestreiften Stiel. Ein paar Walnüsse mussten auch gleich herhalten, aber nur halb, eine Seite blieb natürlich.

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Für jeden gab es noch ein Namensschildchen aus einem Sektkorken. Um das Schildchen zu befestigen, habe ich einfach eine Büroklammer aufgebogen. Ich möchte auch gleich noch Gerüchte aus der Welt schaffen, wieso ich so viele Sektkorken habe. Eine liebe Kollegin wusste, dass es in der Sektkellerei Wismar die Möglichkeit gibt, Korken zu bekommen und hat mir auch gleich noch welche gebracht (ein Traum!): Ich brauchte also nicht wochenlang vorher Sekt trinken für die Tischdeko :-).

IMG_5954Es war ein schönes Familienfest mit klassischem Essen: Rinderrouladen mit Apfelrotkohl und Klößen. Hinterher gab es Mousse au Chocolate mit Beerengrütze. Wir haben es wieder sehr genossen, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit so wertvolle Zeit miteinander zu verbringen.

Lauter Glückspilze

Ich habe hin und her überlegt, wie ich diesen Artikel schreiben soll. Eine philosophische Abhandlung über Glück oder was Glück für jeden so bedeutet oder was Glück für mich ganz persönlich bedeutet oder oder oder? Da ich bis jetzt keinen Faden dafür gefunden habe, sage ich einfach, dass es immer wieder ein kleiner Glücksmoment war, wenn ich einen Pilz fertig hatte. Ja, auch wenn es sich nur um Sektkorken handelt, die als kleiner Glücksbringer ein Häkelkleid bekommen haben, war es doch Glück. Wie heißt es so schön: Versäume nicht das kleine Glück, um auf das große zu warten.

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Wer auch Lust auf einen kleinen Glücksbringer hat, hier die Anleitung für einen klassischen Glückspilz:

Wolle ist von Drops (Merino Extra Fine, 50 g LL 105 m)

Runde 1: (Grün) Beginnt mit einem magischen Ring, im Internet gibt es zu diesem Stichwort ganz viele Anleitungen. Häkelt 6 fM (feste Maschen), die ihr dann zum Ring mit einer KM (Kettmasche) schließt.

Runde 2: Häkelt immer 2 fM in eine der Vorrunde, 12 fM und schließt die Runde ebenfalls mit einer KM

Runde 3: Häkelt 12 fm und schließt wieder mit einer KM

Runde 4-7: Auf naturfarben wechseln, anschließend 3 Spiralrunden (ohne Kettmasche) fM häkeln.

Runde 8: In jede fM der Vorgängerrunde 2 fM häkeln, also die Maschenanzahl verdoppeln (24 fM)

Runde 9: Farbe auf Rot wechseln, den Faden vom naturfarbenen Garn ca. 50 cm länger lassen und abschneiden. Damit werden die Punkte aufgestickt. FM häkeln, dabei immer nur in den hinteren Teil der Masche stechen.

Runde 10: Spiralrunde fM häkeln

Runde 11: 2 fM, dann 2 Maschen zusammen häkeln (16 M), fortlaufend wiederholen

Runde 12: eine fM, dann 2 Maschen zusammen häkeln (8 M), fortlaufend wiederholen

Runde 13: immer 2 Maschen zusammen häkeln (4 M)

Runde 14: immer 2 Maschen zusammen häkeln (2 M)

Anschließend 18 Luftmaschen (LM) häkeln und mit einer KM in die letzten beiden Maschen zusammen häkeln.  Mit dem naturfarbenen länger abgeschnittenen Faden ca. 9 Punkte aufsticken. Dazu den Faden für einen Punkt immer 3 Mal von Masche zu Masche stechen. Die beiden Enden von dem naturfarbenem und rotem Garn zusammenknoten und kleine Perlen oder anderen Schnickschnack bammeln. Schlüsselring mit Karabinerhaken ran und fertig ist der Taschenbaumler.

Viel Spaß!

Herbstzeit ist Pilzzeit

Für eine liebe Freundin gibt es Pilze zum Geburtstag. Genäht habe ich diese aus alten Röcken, Hosen und Hemden. Die Anleitung ist relativ einfach: 4 Teile Fuß, ein eingeschnittener Kreis und ein ca. 7 cm breiter Streifen, ca. doppelt so lang wie der Umfang des Hutes. Jeweils 2 Teile Fuß zusammen nähen, immer bis zur unteren Mitte, dann beide Teile zusammen nähen. Der Fuß ist jetzt schon fertig. Vor dem Füllen mit Füllwatte habe ich ins Innere des Fußes ein Säckchen mit Sand gelegt, damit der Pilz gut steht. Beide Seiten des Streifens (für die Pilzlamellen) in Falten legen. Den Hut an der eingeschnittenen Seite zusammen nähen und den Streifen an den Hut nähen. An den oberen Rand des Fußes kann man gern noch Spitze oder Rüschenband nähen. Jetzt kommt der kniffligste, arbeitsaufwendigste Teil. Der gefüllte Pilzkopf wird mit der Hand an den Pilzfuß genäht. Gern noch vor dem entgültigen Zunähen richtig fest ausstopfen, um so besser steht der Pilz.

Pilze zum Verschenken
Pilze zum Verschenken!

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Pilz mit Glitzer
Pilz mit Glitzersteinen und Bommelborte. Ein T-Shirt mit Pailletten wurde auch gleich mitverarbeitet.
noch mehr Pilze
Reißverschlüsse an Hosenbeinen, eine Krone auf dem T-Shirt, alles wurde als Schmuckelement genutzt.