Und schwupps ist Ostern!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber Ostern ist für mich immer plötzlich da. Während man Weihnachten langsam Deko und Leckereien antrainiert, hat das größte christliche Fest im Frühling doch eine gewisse Spontanität und Leichtigkeit. Da dekoriert man am Samstag vorher noch ein bisschen rum. Habe erst heute meine kleinen Porzellanhasen vom Boden geholt und als ich beim Blumenladen meines Vertrauens noch einen Weißdornzweig ergatterte, wurde der mit meinen Buchstabenketten behängt. Das gefällt mir fast besser so als vorher.
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In der Weihnachtsbäckerei

Dieses Jahr habe ich mich in der Küche zum Plätzchenbacken so richtig ausgetobt. Wie jedes Jahr habe ich den Tante-Ursel-Lebkuchenteig angesetzt, über den ich bereits schon letztes Jahr berichtet habe. Das Rezept findet ihr hier. Die Kids wollten nur ein bisschen ausstechen und ich wollte einen Teil Teiges nicht in Plätzchen, sondern in Dominosteine verarbeiten. Meine Variation ist besonders für Marzipanhasser geeignet :-), aber mindestens genauso lecker. Dafür habe ich 2 Teigplatten gebacken, mit Himbeergelee bestrichen, aufeinander gelegt und in Vierecke geschnitten. Jetzt kommt der meditative Teil: Alle 4 Seiten in die geschmolzene Kuvertüre tauchen, auf ein Backblech legen und die obere Seite ebenfalls mit Kuvertüre bestreichen.

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Meine 2. Weihnachtsbackvariation entstand aus einer mißglückten Aktion. Ich wollte mit etwas Sahne die Kuvertüre flüssiger machen, sie wurde aber noch cremiger, fast schon fest. Da ich es zu schade fand, dieses Gemisch wegzuschmeißen, war Flucht nach vorn angesagt! Ich goß noch mehr Sahne dazu, so dass es schön cremig wurde, hackte frisch gebackene Lebkuchen fein und gab diese zusammen mit Cranberries bzw. Rosinen dazu. In kleine Pralinenförmchen verteilt hatte ich einen stattlichen Vorrat an fruchtigen Weihnachtspralinen. Meine kleine Nichte hat gerade heute ordentlich zugelangt und festgestellt, wie geil die sind. Was für ein schönes Lob!

Und tadaa hier die Ausbeute aus meiner diesjährigen Weihnachtsbäckerei.

 

„Tante-Ursel-Plätzchen“

Schon vor Beginn der Adventszeit haben wir dieses Jahr Plätzchen gebacken, dieses Jahr „Tante-Ursel-Plätzchen“ . Sie heißen so, weil meine liebe Tante Ursel uns diese leckeren Pfefferkuchen schon oft gebacken hat. Wir kennen sie schon seit Kindertagen. Auch meine Großtante Lotte hat sie schon gebacken. Hier die Zutaten:

3 Pfund Zuckerrübensirup

3 Pfund Mehl

150 g Butter

4 Eier

2 Päckchen Backpulver

1 Päckchen Hirschhornsalz

1 Päckchen Pottasche

2-3 Päckchen Lebkuchengewürz

Die Pottasche und das Hirschhornsalz getrennt voneinander in ein bisschen Wasser auflösen. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Dann alles zu einem Teig verkneten. Bitte eine große Schüssel nehmen, das ist ein Rezept für viele Plätzchen :-). Dann den Teig über Nacht kühl stellen. Das geht auch super auf Terrasse oder Balkon in der jetzigen Jahreszeit.

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Dann den Teig ca. 5 mm dick ausrollen und ausstechen! Ich hatte fleißige Helfer!

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Ein Blech allein mit Pilzen!

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Bei ca. 180°C ca. 10 min. backen bis sie leicht braun sind. Wir mögen die Lebkuchen lieber weich, daher backen wir sie nicht so lange.

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Die tanzenden Schneemänner mussten unbedingt aufs Foto!P1020476

Dann ging es ans Verzieren! Da hatte der kleine Wutz eine unendliche Geduld und hat alle Plätzchen verziert!P1020477 P1020480

Hier die Ausbeute! Aber soll ich euch was sagen? Ich glaube nicht, dass wir bis Weihnachten mit den Plätzchen reichen. Hier und da eine Dose ins Büro oder mit zum Adventskaffee. Schon lichten sich die Reihen!

Vegane Brownies und Cookies, die keine geworden sind!

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Ich bin leidenschaftlicher Kuchenesser und normalerweise liebe ich Derartiges mit viel Butter und Eiern. Ab und zu sündigen muss einfach sein 🙂 Aber manchmal muss es eben auch anders als sonst sein und das ist immer mindestens einmal im Jahr, wenn der kleine Wutz Geburtstag hat. Einer seiner Kumpels ist nämlich mit einer Reihe von Allergien gestraft. Ich möchte nicht zugucken, wie alle anderen Kinder fleißig Kuchen essen und er nicht darf. Daher backe ich die veganen Brownies immer gern, wenn er zu Besuch kommt. Sie sind erstens schnell gemacht und außer Sojamilch sind die Zutaten auch sonst in jedem Kuchen enthalten und man braucht keine lange Einkaufsliste.

500 g Mehl (ich nehme gern Dinkelmehl)

300 g Zucker (brauner Rohrzucker ist mein Favorit)

170 g Kakaopulver (Backkakao)

650 ml Sojamilch

1/2 Teelöffel Natron (Kaisernatron)

1/2 Päckchen Backpulver

1-2 Päckchen Vanillezucker

80 ml Pflanzenöl

Trockene Zutaten mischen, dann Sojamilch und Öl dazu. Am besten in der Küchenmaschine rühren, aufs Backblech (muss bisschen kleiner sein als das übliche), bei 210 Grad Ober- und Unterhitze ca. 15 min backen. Hinterher mit Puderzucker bestreuen. Echt lecker!

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Romikamasulzke hat letzte Woche diese leckeren Oatmeal-cookies in ihren zauberhaften Blog gestellt. Na, die kamen mir ja wie gerufen. Hafer, Zimt und brauner Zucker: das muss schmecken. Das taten sie dann auch. Wir haben nur die Walnüsse aus Allergiegründen weggelassen und mit Rosinen ersetzt, was den fantastischen Geschmack nur noch verbessert haben kann. Leckerer kann es kaum sein

Nur leider sind es keine Cookies geworden. In meinem Überschwang habe ich die Kleckse auf dem Blech zu groß gemacht und alles lief in einander. Ach was soll`s? Hinterher ins Stücke geschnitten…..Nennen wir sie doch einfach Hafershortbread und schon passt es wieder 🙂

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Picknickkörbchen gepackt und dann ging es mit den Jungs ab ins heimische Freizeitbad!