Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Joghurt

Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich auf der Terrasse und die Vögel zwitschern noch ihr Abendlied. Die weiß-rosa Blüten an den Obstbäumen leuchten im Halbdunkel und der Himmel ist immer noch blau, wenn auch eher nachtblau. Das war so ein schönes Wochenende. Wir hatten Zeit zusammen, haben im Garten gelegen und Musik an der Feuerschale gehört. Nachbarn haben gefeiert und ab und zu sangen wir einen Schlager mit, der durch die laue Luft zu uns rüber wehte. Ich hoffe auf ganz viele solcher Tage in diesem Sommer. Der Frühling fängt schon sehr vielversprechend an.

Natürlich darf so ein Wochenende nicht ohne Kuchen über die Bühne gehen. Ich glaube, ich habe es schon hundertmal geschrieben, dass ich Kaffee und Kuchen im Garten für eines der schönsten Glücksmomente halte. Ich hatte Lust auf Rhabarber und wollte ihn einmal anders genießen als im klassischen Rhabarber-Baiser-Kuchen. Die Kombi mit Himbeeren stellte ich mir sehr lecker vor. Da lässt sich doch bestimmt was finden. Fand sich auch. Leider gingen mir unterwegs die Zutaten aus und Weizenmehl sowie raffinierter Zucker kamen mir sowieso nicht in die Tüte. Also neu kombiniert und heraus kam ein super leckerer fluffiger Rhabarber-Himbeerkuchen, der mit Joghurt gebacken die Familie erfreute. Damit ich ihn nächstes Mal wieder genauso backe und damit ihr ihn auch nachbacken könnt, gibt es hier das Rezept.
Rhabarber-Himbeer-Kuchen17
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5-Minuten-Collage – der Frühling

Frau Rösi hat wieder zur 5-Minuten-Collage aufgerufen. Dieses Jahr sind die Jahreszeiten im Fokus. Winter war schon dran und jetzt kommt der Frühling. Da wir schon ein paar wunderschöne Tage zu dieser Jahreszeit hatten und das Maigrün uns schon im April erfreute, hatte ich Lust die pastellige Jahreszeit in Szene zu setzen.
Frühlingscollage-2018
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Rhabarberkuchen mit Frangipane im Chevronmuster

Bei Marions Unterfreundenblog lasse ich mich gern inspirieren. Fantastische Rezepte toll ins Szene gesetzt und jede Menge Tipps zur Freizeitgestaltung in der Rhein-Neckar-Region findest du bei ihr. Ich mag ihre frische Art zu schreiben. Gerade ihre Rezepte, gespickt mit leicht verdaulichen Wissenshäppchen haben es mir angetan. Da Marion gerade in der Rhabarberphase ist und ich ein sehr feines Kuchenrezept bei ihr entdeckt habe, gab es nach einem Check im Garten meine Version von Rhabarberkuchen mit Mandelfrangipane.

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Unser Bullerbü-Sommer hat begonnen-Teil 1

Dieses verlängerte Wochenende wurde der Norden mit Sonnenschein und blauen Himmel verwöhnt. Das frische Mai-Grün und die weiß blühenden Kirsch- und Apfelbäume waren eine perfekte Kulisse für Kaffee und Kuchen auf der Terrasse. Unser Bullerbü-Sommer hat begonnen und was passt dazu hervorragend? Ein Rhabarber-Baiserkuchen mit dem ersten frischen Rhabarber aus dem eigenen Garten. Wer Rhabarber mag und auch nur eine kleine Ecke im Garten dafür hat, sollte ihn anbauen. Es gibt kein Obst oder Gemüse, dass weniger Arbeit macht. Einfach eine Pflanze einpflanzen, ein Jahr wachsen lassen und schon kann man jedes Jahr ab Mai seinen eigenen Rhabarber ernten. Hier unser Familienrezept für eine Springform. Für ein Backblech, was ich meistens verwende, verdopple ich die Zutaten. Mit einer Springform komme ich derzeit hier nicht weit :-) . Das Schöne bei diesem Rezept ist, dass der Kuchen auch noch nach 2 Tagen richtig saftig und frisch ist. Hier hilft natürlich ein kühler Schuppen ungemein :-) .

Die Zutaten für eine Springform: 150 g Butter, 150 g Zucker für den Teig, 100 g Zucker für das Eiweiß, 3 Eier, 180 g Mehl, 50 g Speisestärke, 1 Schluck Mineralwasser, 1 Päckchen Backpulver, 600g Rhabarber. Eier trennen und das Eiweiß mit 100 g Zucker steif schlagen. Aus Butter, Zucker, Eigelb und Mineralwasser eine cremige Masse schlagen, das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver mischen, zu der Masse dazugeben und mixen. Den fertigen Teig in einer Springform, bei doppelter Menge auf einem tiefen Backblech verteilen. Dann den in Stücke geschnittenen Rhabarber auf den Teig geben. Auch wenn es einem viel erscheinen mag, ist die Menge genau richtig. Es soll ja schön saftig werden. Jetzt den Kuchen in dem vorgeheizten Backofen bei ca. 180°C ungefähr 25 Minuten backen, dann die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen, die Temperatur auf 130°C stellen und weitere 30-35 Minuten backen. Am besten mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Teig gut ist. Guten Appetit!

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