Wenn jetzt Sommer wär

Dieser Song von Ingo Pohlmann läuft gerade im Radio und er passt perfekt zu diesem Beitrag. Willst du kurz mal in das Lied reinhören? Hier ist eine sehr schöne Liveversion wie ich finde. Ja, wenn jetzt Sommer wär, dann könnte man mit nackten Füßen durchs Gras laufen, würde sich die Sonne auf den käsigen Bauch scheinen lassen oder sich abends mit Freunden auf einen kühlen Sekt oder ein frisches Bier treffen. Sommer ist für mich pure Lebenslust. Gibt es was Schöneres als laue Sommernächte mit lieben Menschen zu verbringen?

Angesichts der jetzigen Temperaturen kann man kaum glauben, dass bald Sommer wird und wir manchmal im April schon T-Shirt-Wetter hatten. Glücklicherweise hatten wir schon einen wunderschönen Abend, der mit fast 20 Grad schon fast als laue Sommernacht durchgehen konnte. Ende März war es wirklich traumhaft schön und wir nutzten gleich die Gelegenheit ein Sommerfest zu feiern. Kulinarische Versorgung durfte natürlich nicht fehlen. Neben einer Reihe von Köstlichkeiten, die die Nachbarn mitbrachten, stürzte ich mich auf die Vorbereitung von ein paar vegetarischen Brotaufstrichen, die allesamt für köstlich und teilenswert befunden wurden.Party-Aufstrich-auch-vegan
Weiterlesen

Der Apfelmus, aber das Chutney

Also in Mecklenburg heißt das „der Apfelmus“ oder besser noch „der Appelmus“. Sogar der Duden erlaubt uns das. Da steht drin, ich zitiere „das, landschaftlich auch: der Apfelmus“. Tja, und mit landschaftlich sind wir gemeint. In meiner Familie sagt jedenfalls jeder „der“. Irgendwann ist mir das aufgefallen, dass das doch eigentlich „das Apfelmus“ heißen müsste, aber man spricht wie man es gelernt hat. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.
IMG_1609
Weiterlesen

Venedig an einem Tag

Bei dem heutigen Regenwetter war es drin gemütlich und mit Spaß sortierte ich meine Urlaubsbilder. So gibt es heute einen Beitrag über unseren Ausflug in eine ganz besondere Stadt. Wir genossen unseren wunderbaren Urlaub im beschaulichen Poreč und wurden am Strand von Hansi angesprochen, an einer Katamaran Tour nach Venedig teilzunehmen. Hansi verkaufte diese Tagesausflüge und hatte eine 2 in Deutsch. Ich konnte letztere Aussage nicht überprüfen, aber auf so einen Städtetrip in die Lagunenstadt hatten wir schon Lust. Also mutig voran und gebucht. Am Strand! So etwas macht man auch nur im Sommer, wenn das Gehirn zu lange auf „Relax“ geschaltet ist.

Einen Dienstag in der Früh ging es dann los. Um kurz vor Sieben mussten wir am Anleger sein, ganz schön früh im Urlaub. Wir hofften, das sich der Ausflug in das weltberühmte Venedig lohnen wird. Ehrlich gesagt, war ich ein bisschen skeptisch. Sind da im Hochsommer nicht Massen an Touristen, die sich durch schmale Gassen und auf den Brücken tummeln? Hoffentlich muffeln die Kanäle nicht und die Bauten sind nicht zu verfallen. Ein bisschen Vintage ist ja ok, kann aber zu viel sein bei allzu bröckelnden Fassaden. Teuer soll es auch noch sein, ein Kaffee mehr als 10 EUR! War gespannt.

Weiterlesen

Maxikleid – renewed

Ich hatte mir ein Maxikleid für den Urlaub gekauft. Zuhause anprobiert, kam ich mit dem gesmokten Oberteil nicht so klar und nach dem Waschen war es auch noch etwas zu kurz geworden. Das Rockteil mochte ich aber so gern, der Stoff war weich und fließend. Ein neues Oberteil sollte die Lösung sein. Ich wollte mir eins häkeln und dass dann an den Rock annähen. Gesagt, getan. Ich wühlte das ganz Netz durch und fand nichts Passendes. Meine Vorstellungen waren wohl zu genau. So sollte es im Turnhemdstil sein und das Muster sollte nicht aus den typischen Reihen von festen Maschen oder Stäbchen bestehen. Ein Muster bei Make & Do Crew hat mir gut gefallen, perfekt für meine Zwecke. Den Schnitt habe ich nach einem Top – das mir gut passt – entwickelt.

Im Urlaub startete ich dann das Häkelprojekt. Auf der Hinreise, am Strand und in der Ferienwohnung wuchsen Vorder- und Hinterteil Stück für Stück. 61 Luftmaschen + eine Wendeluftmasche waren der Anfang, gehäkelt in Belle hellblau von Drops Design mit Häkelnadel Nr. 3,5. Für das Muster häkelt  man in die 2. Masche eine feste Masche und ein Stäbchen, dann eine LM auslassen und bis zum Ende immer in jede 2. Masche eine feste Masche + ein Stäbchen wiederholen. In die letzte Masche häkelt man nur eine feste Masche. Wichtig ist, dass man eine ungerade Anzahl an Luftmaschen aufnimmt und dann mit einer Wendeluftmasche in die nächste Runde springt. Nur dann kommt das Muster hin. In der 2. Runde nach der Wendeluftmasche immer in die feste Masche der Vorrunde eine feste Masche und ein Stäbchen häkeln. Dann das Stäbchen auslassen und das Muster wiederholen.

Weiterlesen

Urlaubszeit – schönste Zeit, dieses Jahr in Poreč, Istrien

Da bin ich wieder! Erholt und noch mit viel Gelassenheit, die ich im Urlaub angesammelt habe und die ich so mag. Runterfahren, den Gedanken nachhängen, Sonne tanken, stundenlang lesen, aber auch viele neue Eindrücke sammeln, das Zusammensein mit der Familie genießen und die eine oder andere Kleinigkeit häkeln. Ein Mix aus Entspannung und Erlebnis mit meinen Lieben ist für mich immer noch der schönste Urlaub. Wenn er dann noch in einer so wunderschönen Gegend wie Istrien stattfindet, fühlt man sich wie Gott in Frankreich und die Seele baumelt kopfüber an einer der vielen Pinienhaine an der Adria.

P1040898

Weiterlesen

Erdbeer-Rhabarber-Datschi

Als ich neulich in München am Bahnhof nach einer Leckerei Ausschau gehalten habe, stand am Bäcker: Erdbeer-Rhabarber-Datschi. „Wow, das hört sich gut an!“ dachte ich. Auch wenn ich bis dato Datschi nur mit Zwetschgen oder als Reiberdatschi kannte, konnte ich mir so ein Datschi in Verbindung mit Erdbeeren und Rhabarber gut vorstellen. Genau das brauchte ich da und ich verzehrte ein saftiges Stück Hefekuchen mit knusprigen Streuseln obendrauf. „Man, war des goad!“ hätte ein Bayer gesagt.
IMG_0160 Weiterlesen

Unter’m Hollerbusch

Für diesen Beitrag kam mir ein Lied in den Sinn. Irgendetwas mit „Unter’m Hollerbusch.“ Kurz gegoogelt und da war es:

„Ringel, Ringel, Reihe,
sind der Kinder dreie,
sitzen unterm Hollerbusch,
machen alle: Husch, husch, husch!“

Ja, das war es, was ich kannte! Schöne Erinnerungen sind damit verbunden. Kennt Ihr es auch? Holler oder wie wir eher sagen Holunder kann vielseitig verwendet werden. Egal ob die Blüten oder die Früchte, es ist immer Saison für diesen fantastischen Busch. Während ich als Kind bei Erkältung oft den aromatischen Saft der Holunderbeere zu trinken bekam, genieße ich jetzt oft den Sirup der Blüte in prickelnden Getränken. In Mineralwasser ist es ein erfrischender Durstlöscher und im Sekt schmeckt es einfach super lecker.
IMG_0117
Weiterlesen

Es ist Erntezeit!

Ich genieße die letzten Spätsommertage sehr und mag es, wenn es bei flimmernder Luft und angenehmen Temperaturen nach Stroh und Getreide riecht. Jedes Jahr faszinieren mich die mannshohen Strohballen und ein kleiner Fahrradausflug nach der Arbeit dahin war wie ein kleiner Urlaubstag zwischendurch. So zog die ganze Familie auf den Acker. Hier die Eindrücke dazu.

IMG_4301 IMG_4303IMG_4306  IMG_4312 IMG_4327  IMG_4344IMG_4341

Genießt den Spätsommer!

Zimtschnecken, Eiskaffee und kalte Getränke

Letztes Wochenende war es wirklich heiß im Norden. Da mochte keiner wirklich viel tun und so vertrödelten wir den Samstag im Garten. Kurioserweise habe ich bei heißem Wetter aber immer Lust, etwas mit Hefe zu backen. Wahrscheinlich weil der Teig in Windeseile aufgeht und das Backwerk schnell fertig ist. Ich hatte die Idee, Zimtschnecken zu backen und ein „Hurra“ meiner Familie ließ mich trotz tropischer Temperaturen in die Küche verschwinden. Schon im Blogbeitrag mit dem Rezept für Apfelküchlein habe ich gestanden, dass ich bei Hefeteig ein ziemlicher Freestyler bin. So war der Teig auch dieses Mal blitzschnell zusammen gerührt. Nach einer Stunde kam er mir schon auf halben Wege entgegen – sprich – er lugte aus der Schüssel. Die Butter, die draußen stand, war bei diesen Temperaturen schön cremig, also rauf auf den ausgerollten Teig, mit Zimt und Zucker bestreut und aufgerollt. Die Rolle durchzuschneiden war nicht ganz so einfach, die Zimtschnecken sahen zuerst ein bisschen verunglückt aus. Nach dem Backen fand ich sie aber wohlgeraten und farblich wie von der Sonne geküsst.

IMG_2519 IMG_2520 IMG_2524   IMG_2533

IMG_2551

IMG_2552IMG_2553

Da wir aufgrund der Hitze nur ein reichhaltiges Frühstück hatten und auf Mittag verzichteten (was, glaube ich, erst das 2. Mal in unserem Familienleben vorgekommen ist, wenn wir alle zu Hause sind), stürzten wir uns mit Wonne auf die noch lauwarmen Zimtschnecken. Dazu gab es einen einfachen Eiskaffee, den ich bei heißem Wetter so am liebsten mag: Kaffee gleich morgens etwas stärker kochen, abkühlen lassen, 1 TL Zucker auf ein Glas, halbes Glas Kaffee mit eiskalter Milch auffüllen und noch ein bis zwei Eiswürfel dazu. Das ist erfrischend, bringt den Kreislauf in Schwung, ohne dass einem heiß wird vom Kaffee und vor allem ist es nicht so süß wie gekaufte Varianten.IMG_2603

Viel trinken ist ja wichtig bei solch einer Hitze. Bewährt hat sich da eine Kanne, die ich bei Aldi Nord erstanden habe und die es jetzt zufällig gerade wieder dort gibt. Der Kühlstab bleibt im Eisschrank und wird bei Bedarf in die Kanne getan. Das kühlt das Getränk, ohne zu verwässern. Wir haben Sprite mit Wasser gemischt, dazu noch Limettenscheiben und Zitronenmelisse in den Krug. Ihr glaubt gar nicht, wie erfrischend das war und das hätte ich mit Sprite gar nicht vermutet. Probiert es doch einfach mal aus.

IMG_2536 IMG_2537  IMG_2540IMG_2538

Ich hoffe, wir haben noch viele solcher Sommertage im Garten, so dass Hefekuchen, Eiskaffee und meine Kanne noch oft zum Einsatz kommen!