Apfel-Brombeer-Muffins – Die Spätsommer-Edition

Ja, wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken. Der Sommer neigt sich dem Ende, morgens ziehen schon die ersten Nebelfelder übers Land, die Felder sind abgeerntet und abends wird es wieder früher dunkel. Trotzdem kein Grund zu verzagen. Noch sind sie da, die warmen milden Tage, die Sonne scheint vom blauen Himmel und für Kuchennachmittage kann man gemütlich auf der Terrasse sitzen. Oder wie Marion vom Unterfreundenblog so schön sagt: „Es ist noch Sommer da!“ Bei ihr gibt es übrigens auch ein ganz feines Spätsommer-Rezept.

Das Grandiose an dieser Jahreszeit ist die Ernte. Es duftet nach trockenem Getreide, Heu und Erde. Oft hört man abends noch lange die Erntemaschinen fahren. All die Früchte, die es jetzt im Garten und auch an den Feldrändern gibt, laden zum Pflücken und Verarbeiten ein. Dieses Jahr scheint ein Brombeerjahr zu sein. Überall sind die schwarzen, glänzenden Beeren reichlich zu finden. Grund genug, ein Brombeerrezept zu probieren. Ich hatte da eine recht konkrete Vorstellung: Aus Brombeeren, Äpfel und Joghurt sollten saftige, leckere Muffins werden. Also aufs Fahrrad geschwungen, ein paar Brombeeren gepflückt und im Garten einen Apfel aus dem Baum geklaubt. Bei Nefs Naschwerkstatt-Buchjunkies-Blog fand ich ein passendes Rezept, dass ich abgewandelt ausprobierte. Das Backprojekt glückte und so gibt es hier und heute diese Spätsommer-Edition feinster Brombeer-Apfel-Muffins.
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Stachelbeeren und Baiser – ein sommerlicher Kuchen

Sommerzeit ist Beerenzeit! Johannes- und Himbeeren sind dieses Jahr nicht so doll bei uns. Aber als ich die Woche so durch den Garten ging, stellte ich mit Erschrecken fest, dass der Stachelbeerbusch voller reifer Früchte war. Meine Güte, im Alltagsgetümmel war mir dass doch fast entgangen, dabei sind unsere „Ländereien“ nun wirklich überschaubar. Süß-säuerliche, reife Stachelbeeren, das schrie förmlich nach: Back am Wochenende einen Stachelbeer-Baiser-Kuchen! Also ran an die Schüsseln und los ging es.
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Ins Netz gegangen – mit Hoooked Eco Barbante*

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Eco Barbante? Noch nie gehört? Ich ehrlich gesagt, vorher auch nicht. Auf der Hoooked Seite habe ich mich bisher eher für  Zpaghetti und RibbonXL interessiert. Eco Barbante ist eine weitere Garnlinie , die aus recycelten Textilien hergestellt wird. Ist es nicht eine feine Sache, Tonnen von Textilabfällen wiederzuverwerten und zu einem gleichmäßigen Baumwollgarn zu verarbeiten? Ohne viel Mühe kann man hier einen Beitrag für die Umwelt leisten und kreativ tätig werden. Eine Verbindung, die ich sehr gern mag.
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Wenn jetzt Sommer wär

Dieser Song von Ingo Pohlmann läuft gerade im Radio und er passt perfekt zu diesem Beitrag. Willst du kurz mal in das Lied reinhören? Hier ist eine sehr schöne Liveversion wie ich finde. Ja, wenn jetzt Sommer wär, dann könnte man mit nackten Füßen durchs Gras laufen, würde sich die Sonne auf den käsigen Bauch scheinen lassen oder sich abends mit Freunden auf einen kühlen Sekt oder ein frisches Bier treffen. Sommer ist für mich pure Lebenslust. Gibt es was Schöneres als laue Sommernächte mit lieben Menschen zu verbringen?

Angesichts der jetzigen Temperaturen kann man kaum glauben, dass bald Sommer wird und wir manchmal im April schon T-Shirt-Wetter hatten. Glücklicherweise hatten wir schon einen wunderschönen Abend, der mit fast 20 Grad schon fast als laue Sommernacht durchgehen konnte. Ende März war es wirklich traumhaft schön und wir nutzten gleich die Gelegenheit ein Sommerfest zu feiern. Kulinarische Versorgung durfte natürlich nicht fehlen. Neben einer Reihe von Köstlichkeiten, die die Nachbarn mitbrachten, stürzte ich mich auf die Vorbereitung von ein paar vegetarischen Brotaufstrichen, die allesamt für köstlich und teilenswert befunden wurden.Party-Aufstrich-auch-vegan
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Der Apfelmus, aber das Chutney

Also in Mecklenburg heißt das „der Apfelmus“ oder besser noch „der Appelmus“. Sogar der Duden erlaubt uns das. Da steht drin, ich zitiere „das, landschaftlich auch: der Apfelmus“. Tja, und mit landschaftlich sind wir gemeint. In meiner Familie sagt jedenfalls jeder „der“. Irgendwann ist mir das aufgefallen, dass das doch eigentlich „das Apfelmus“ heißen müsste, aber man spricht wie man es gelernt hat. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.
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Venedig an einem Tag

Bei dem heutigen Regenwetter war es drin gemütlich und mit Spaß sortierte ich meine Urlaubsbilder. So gibt es heute einen Beitrag über unseren Ausflug in eine ganz besondere Stadt. Wir genossen unseren wunderbaren Urlaub im beschaulichen Poreč und wurden am Strand von Hansi angesprochen, an einer Katamaran Tour nach Venedig teilzunehmen. Hansi verkaufte diese Tagesausflüge und hatte eine 2 in Deutsch. Ich konnte letztere Aussage nicht überprüfen, aber auf so einen Städtetrip in die Lagunenstadt hatten wir schon Lust. Also mutig voran und gebucht. Am Strand! So etwas macht man auch nur im Sommer, wenn das Gehirn zu lange auf „Relax“ geschaltet ist.

Einen Dienstag in der Früh ging es dann los. Um kurz vor Sieben mussten wir am Anleger sein, ganz schön früh im Urlaub. Wir hofften, das sich der Ausflug in das weltberühmte Venedig lohnen wird. Ehrlich gesagt, war ich ein bisschen skeptisch. Sind da im Hochsommer nicht Massen an Touristen, die sich durch schmale Gassen und auf den Brücken tummeln? Hoffentlich muffeln die Kanäle nicht und die Bauten sind nicht zu verfallen. Ein bisschen Vintage ist ja ok, kann aber zu viel sein bei allzu bröckelnden Fassaden. Teuer soll es auch noch sein, ein Kaffee mehr als 10 EUR! War gespannt.

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Maxikleid – renewed

Ich hatte mir ein Maxikleid für den Urlaub gekauft. Zuhause anprobiert, kam ich mit dem gesmokten Oberteil nicht so klar und nach dem Waschen war es auch noch etwas zu kurz geworden. Das Rockteil mochte ich aber so gern, der Stoff war weich und fließend. Ein neues Oberteil sollte die Lösung sein. Ich wollte mir eins häkeln und dass dann an den Rock annähen. Gesagt, getan. Ich wühlte das ganz Netz durch und fand nichts Passendes. Meine Vorstellungen waren wohl zu genau. So sollte es im Turnhemdstil sein und das Muster sollte nicht aus den typischen Reihen von festen Maschen oder Stäbchen bestehen. Ein Muster bei Make & Do Crew hat mir gut gefallen, perfekt für meine Zwecke. Den Schnitt habe ich nach einem Top – das mir gut passt – entwickelt.

Im Urlaub startete ich dann das Häkelprojekt. Auf der Hinreise, am Strand und in der Ferienwohnung wuchsen Vorder- und Hinterteil Stück für Stück. 61 Luftmaschen + eine Wendeluftmasche waren der Anfang, gehäkelt in Belle hellblau von Drops Design mit Häkelnadel Nr. 3,5. Für das Muster häkelt  man in die 2. Masche eine feste Masche und ein Stäbchen, dann eine LM auslassen und bis zum Ende immer in jede 2. Masche eine feste Masche + ein Stäbchen wiederholen. In die letzte Masche häkelt man nur eine feste Masche. Wichtig ist, dass man eine ungerade Anzahl an Luftmaschen aufnimmt und dann mit einer Wendeluftmasche in die nächste Runde springt. Nur dann kommt das Muster hin. In der 2. Runde nach der Wendeluftmasche immer in die feste Masche der Vorrunde eine feste Masche und ein Stäbchen häkeln. Dann das Stäbchen auslassen und das Muster wiederholen.

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Urlaubszeit – schönste Zeit, dieses Jahr in Poreč, Istrien

Da bin ich wieder! Erholt und noch mit viel Gelassenheit, die ich im Urlaub angesammelt habe und die ich so mag. Runterfahren, den Gedanken nachhängen, Sonne tanken, stundenlang lesen, aber auch viele neue Eindrücke sammeln, das Zusammensein mit der Familie genießen und die eine oder andere Kleinigkeit häkeln. Ein Mix aus Entspannung und Erlebnis mit meinen Lieben ist für mich immer noch der schönste Urlaub. Wenn er dann noch in einer so wunderschönen Gegend wie Istrien stattfindet, fühlt man sich wie Gott in Frankreich und die Seele baumelt kopfüber an einer der vielen Pinienhaine an der Adria.

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Erdbeer-Rhabarber-Datschi

Als ich neulich in München am Bahnhof nach einer Leckerei Ausschau gehalten habe, stand am Bäcker: Erdbeer-Rhabarber-Datschi. „Wow, das hört sich gut an!“ dachte ich. Auch wenn ich bis dato Datschi nur mit Zwetschgen oder als Reiberdatschi kannte, konnte ich mir so ein Datschi in Verbindung mit Erdbeeren und Rhabarber gut vorstellen. Genau das brauchte ich da und ich verzehrte ein saftiges Stück Hefekuchen mit knusprigen Streuseln obendrauf. „Man, war des goad!“ hätte ein Bayer gesagt.
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