Maronen-Pastinaken-Pott

Der Herbst ist nun wirklich da. Auch wenn die Sonne noch scheint und die Temperaturskala mittags noch die 20-Grad-Marke schafft, kann die 3. Jahreszeit nicht mehr verleugnet werden. Morgens steigt der Nebel über Wiesen und Felder, das Laub zeigt goldene Töne und abends wird es besonders bei klarem Himmel schon ziemlich kalt. Wenn ich morgens zum Bäcker radle, brauche ich Mütze und Handschuhe. Auch wenn ich ausgesprochener Sommerfan bin, mag ich den Wechsel der Jahreszeiten und kann viel Schönes am Herbst finden. Ich kann wieder meine geliebten Stiefeletten tragen, kuschelige Loops um meinen Hals schwingen und leckere Suppen kochen.

Das bringt mich gleich zum Thema des Beitrages. Ich sah im Supermarkt meines Vertrauens braun glänzende Maronen und frische Pastinaken. Bloggertechnisch müsste ich ja sagen, dass ich über den Herbstmarkt schlenderte, aber die Wirklichkeit sieht ja meistens etwas profaner aus. Macht nichts, finde ich. Gefreut habe ich mich trotzdem über die Idee, die mir da kam. Ich wollte schon lange mal aus Maronen eine Suppe kochen und sackte demzufolge gleich mal einen Beutel davon ein. Pastinaken fand ich als Kombigemüse ganz gut dazu. Das Projekt stand und ich kündigte das Süppchen schon mal an. Die Familie wartete ab, was ich ihnen da wohl so vorsetzen würde. Verhaltene Zustimmung war der Grundtenor: „Mach mal!“
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Rindfleischsuppe auf vietnamesisch

Winterzeit ist Suppenzeit! Was wird bei uns zu Hause geschlürft und geschmatzt, wenn ich einen leckeren dicken Eintopf serviere oder eine Brühe mit viel Gemüse kredenze. Jennys Blog Zucker, Zimt und Liebe hat mich zu dieser vietnamesischen Rindfleischsuppe inspiriert. Es war mal etwas ganz anderes und die Kombination von Rindfleisch, Chili, Limette und Ingwer konnte ich mir bei nasskaltem Schmuddelwetter so richtig gut vorstellen.
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Herbstsoulfood – Kürbis und Kichererbsen in einem Pott

Wie versprochen, gibt es nach dem Deko-Beitrag für unsere Familienrunde einen Beitrag zum Essen. Ein Gericht, das ich im großen Pott auf den Tisch gestellt habe, war eine Kürbis-Kichererbsen-Suppe. Auch wenn meine Familie ein gutes Stück Fleisch nicht verachtet, kam diese vegetarischen, ja sogar vegane Super richtig gut an. Mein Rezept ist eine echte Eigenkreation und da ich einen lichten Moment hatte und die Zutaten gleich aufgeschrieben habe, gibt es hier und heute das Rezept.

Zutaten:
1 Butternut (mittlere Größe)
2 Dosen Kichererbsen
2 kleine Dosen gehackte Tomaten
mediterrane Kräuter, ich bin dafür durch den Garten gehuscht und habe Rosmarin, Thymian und Lavendel abgeschnitten und zu einem Kräutersträußchen gebunden
Lorbeerblatt
½ Staudensellerie
3 Möhren
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stück Sellerie
Chili
Salz, Pfeffer, Zucker
dunkler Balsamicoessig
Olivenöl
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Es ist noch (Linsen)suppe da!

Winterzeit ist Suppenzeit und meiner Familie kann ich mit einem heißen Pott immer eine Freude machen. Da wechselt Sohnemann oft den Löffel von links nach rechts und wieder zurück, weil er sich nicht entscheiden kann wie es besser schmeckt :-) . Nun gibt es dazu noch Gelegenheiten, wo ich gern den 7l-Topf raushole und für eine ganze Kompanie eine kräftige Suppe koche. Eines meiner Lieblingsrezepte dafür ist eine mediterrane Linsensuppe, entdeckt in der Brigitte. Ich variiere das Rezept gern mit roten Linsen und koche extra eine Hühnerbrühe statt Hühnerfond aus dem Glas zu nehmen. Aus dem Hühnerfleisch kann man gleich ein leckeres Frikassee kochen und schon hat frau bei der nächsten Mahlzeit wieder begeisterte Esser am Tisch.

Hier das Rezept für einen großen Topf:

750 Gramm rote Linsen
6 rote Zwiebeln
6 Möhren
1 x Staudensellerie (ca. 6 Stangen)
8 kleine Dosen Pizzatomaten
6 Lorbeerblätter
4 Teelöffel Fenchelsaat (es geht auch Fencheltee aus dem Teebeutel, ist manchmal schwer zu bekommen)
Chiliflocken oder Schoten nach Geschmack
ca. 3 l Hühnerbrühe (selbstgekocht oder aus dem Glas)
1 Packung Bacon
Salz
Pfeffer
Balsamicoessig
Parmesan, frisch gerieben
5-6 Stängel Oregano

Zwiebeln und Gemüse in Olivenöl anbraten, Tomaten, Gewürze und Hühnerbrühe gemeinsam mit den roten Linsen dazugeben und ca. 1 h kochen. Noch nicht salzen, sonst bleiben die Linsen hart. Zum Schluß mit Salz, Pfeffer und Balsamicoessig abschmecken.

Den Schinken in der Pfanne braten (gern auch auf dem Grill bei winterlichen Festivitäten draußen am Feuerkorb) und die Linsensuppe mit frisch geriebenem Parmesan und Oreganoblättchen servieren.

Ohne Schinken / Parmesan und mit Gemüsebrühe statt Hühnerbühe wird auch schnell ein vegetarisches oder veganes Gericht daraus. Gerade die Kombination aus Staudensellerie und Fenchelsaat in diesem Eintopf ist unschlagbar. Lässt sich auch super einfrieren.

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Guten Appetit und kommt gut durch die kalte Jahreszeit!