#makemetakeme – Häkelnetz mit Schriftzug CIAO

Wie versprochen, gibt es heute den Gewinner der Verlosung von einem #makemetakeme-Häkelnetz, aber erst stelle ich euch mein neuestes Netz vor, dass ich in dieser Woche entworfen habe. Statt Herzchen gibt es heute den Schriftzug CIAO. Da das in Italien, und mittlerweile nicht nur dort, eine Begrüßung und eine Verabschiedung ist, passt das doch ganz gut auf eine Häkeltasche. Kombiniert mit einem Naturton ist das eine etwas edlere Variante eines gehäkelten Shoppers.
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Öko?-Logisch! – #makemetakeme

Heute startet eine neue Runde der Linkparty Öko?-Logisch!, wenn auch mit 2 Tagen Verspätung. Ich habe allerdings eine gute Ausrede: Unsere Internetverbindung war für ein paar Tage gestört. Als dann die mobilen Daten fast runter gewirtschaftet waren, kam altbekanntes Familienleben zum Vorschein. Wir saßen wieder alle auf der Couch und haben im Fernsehen einen Film gesehen. Keine Diskussionen, ob Netflix oder Amazon Prime den ultimativen Blockbuster anbietet. Fernsehen und nichts anderes. Keiner, der nach dem Abendbrot 2 Alibiteller abräumt und dann nach oben in sein Zimmer verschwindet, weil da die Zockergemeinde schon wieder wartet. Kein aufgebrachtes „Alter“ oder „Digger“, wenn es in der fiktiven Welt mal nicht so lief wie gewünscht. Am Sonntag saßen wir mit einem Freund vom Teenagersohn stundenlang draußen und haben uns über unsere Urlaube unterhalten. Auch dort war das Internet gestört. Es war wie eine Zeitreise ein paar Jahre zurück und es war schön. Ich habe es auch genossen, dass der Teenagersohn morgens in die Decke eingekuschelt, ferngesehen hat. So wie früher als er noch klein war. Als die Störung dann behoben war, habe ich dem Liebsten sogar vorgeschlagen, noch nichts zu verraten, um diesen Zustand noch ein bisschen länger geniessen zu können. Na ja, das brachten wir dann doch nicht übers Herz und so war unser, wenn auch etwas unfreiwilliger, Digitaldetox dann doch schnell wieder vorbei. Also meinetwegen könnte es öfter eine Störung geben. So sonntags wäre doch gar nicht so schlecht, oder?
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Jetzt bin ich ein wenig abgeschweift, aber das muss auch mal sein. Thema dieses Beitrages ist die Vermeidung von Plastik durch den Gebrauch von nachhaltigen Einkaufsbeuteln. Da hat die Initiative Handarbeit eine bemerkenswerte Aktion ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag #makemetakeme gibt es Anleitungen für gestrickte, genähte und gehäkelte Einkaufstaschen. Dafür kannst du kostenlos Labels bestellen und die auf die Taschen nähen. Sie sind durchnummeriert und bis zum heutigen Tage sind schon 32.909 Labels bestellt und sicher auch schon zum Großteil verarbeitet worden. Ziel der Aktion waren 10.000 Labels und das war bereits nach ein paar Wochen erreicht. Toll, wie viel Zulauf diese Aktion bekommt und zeigt wieder um so mehr den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit und DIY. Beides zusammen ist dann eine unschlagbare Mischung.
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Ich Clutch Beifall – Abi 2019

Es ist soweit, das Teenagermädchen hat ihr Abizeugnis in der Tasche. 12 Jahre Schule sind für sie vorbei. War nicht gerade Einschulung in der stickigen, völlig überfüllten Aula, wo ich schon beim ersten Lied der Zweitklässler einen Kloß im Hals hatte? Wo ich den schreienden Bruder, der bei seiner großen Schwester sitzen wollte, im Zaum halten musste. Wo ich wie alle anderen Eltern in den blauen Himmel geschaut habe, weil die frisch Eingeschulten Luftballons steigen lassen haben. War es nicht erst gestern, wo ich völlig überwältigt war von der Flut an Glückwünschen und Geschenken zur Einschulung. Wo wir bis Mitternacht auf der Terrasse getanzt haben, weil das Schulkind genauso eine Party haben wollte. Ist doch wirklich noch nicht lange her, wo ich sie das erste Mal in den Schulbus gesetzt habe und mit dem Auto hinterher gefahren bin, ob sie auch gut angekommen ist. Wo ich mir extra den Tag frei genommen habe, um sie wieder vom Hort abzuholen und sie mir entgegen rief: „Mama, ich will aber mit dem Schulbus zurückfahren!“ Wo ich halb beleidigt, aber auch stolz auf mein selbständiges Mädchen das Schulgelände ohne Kind wieder verließ. Ist es wirklich schon so lange her, dass ich sie fragte: „Na, wie war dein Diktat, denkst du, dass du alles richtig hast?“ und sie mit kindlichem Selbstbewusstsein sagte: „Das denke ich nicht nur, das weiß ich.“
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Turnbeutel mit gehäkelten Kordeln

Jetzt mal Hände hoch! Wer von euch war ein Turnbeutelvergesser? Also ich bekenne mich schuldig, allerdings war ich mit Hausschlüsseln noch fahrlässiger. Damit habe ich wohl unserer ganzes Wohngebiet versorgt. Aber das ist lange her und wenn ich damals schon so einen schönen Turnbeutel gehabt hätte, wäre dieser samt Schlüssel bestimmt nicht so oft irgendwo liegen geblieben. Ich mag ja diese seit einiger Zeit in Mode gekommenen Turnbeutel, die ganz einfach mit den Kordeln verschlossen werden und lässig auf dem Rücken hängen. Sie lassen designmäßig viel Spielraum und sind easy-peasy zusammengenäht. Sie eignen sich hervorragend als Geschenk für Kinder und Erwachsene, ob verspielt oder schlicht, hier findet jeder seinen Liebling. Ich zeige euch heute eine Mädchenvariante mit kleinen süßen Vogelkäfigen, deren Besonderheit die selbst hergestellten Kordeln sind.
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Öko?-Logisch! – ein Jeans-Upcycling

Für ein Kilogramm Jeans werden rund 8000 Liter Wasser verbraucht. Wenn man sich das in Badewannen a 160 Liter vorstellt, könnte man ein Jahr lang fast jede Woche baden. Verantwortlich für diesen extremen Verbrauch ist die aufwändige und wasserintensive Kultur von Baumwolle. Auch für ein T-Shirt von 250 Gramm Gewicht braucht man 2500 Liter Wasser. Nicht gerade umweltfreundlich, was wir da auf unserem Leib tragen. Um so wichtiger sehe ich die bewusste Entscheidung für ein Kleidungsstück und das Wiederverwerten, falls es doch nicht zu Ende getragen wird.
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Federleichte Geobag

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Wer Taschen näht, kommt an einer Geobag nicht vorbei. Ok, wahrscheinlich bin ich die letzte Näherin auf diesem Planeten, die noch keine unter der Nadel hatte. Gut Ding will eben Weile haben. Das Schnittmuster von Pattydoo lag jedenfalls schon sauber ausgeschnitten im Ordner und wusste, der Tag der Banane bzw. der Geobag wird kommen. Genauso war es dann auch. Ich wollte ein Geschenk nähen und hatte schon  beschichteten Baumwollstoff dafür erworben. Zusammen mit Vlieseline H630, passendem Reißverschluss und Futterstoff konnte ich gleich loslegen. Herausgekommen ist ein federleichtes Geobag-Set, dass bei der Beschenkten gut angekommen ist.
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Geschenkverpackung / Geldbörse für Jungs

Es ist wieder die Zeit der Jugendweihen, Konfirmationen und Kommunionen. Da verschenkt man meistens Geld und möchte das kreativ verpacken. Bei Mädchen fällt einem da doch immer etwas ein. Mit bunten Stoffen oder Garnen kann man ein süßes Täschchen zaubern, dass die Beschenkte dann hoffentlich erfreut. Bei Jungs finde ich das nicht so einfach und habe überlegt, was da möglich ist. Das Ergebnis ist eine kleine Geldbörse, die in die Hosen- oder Jackentasche passt. Macht sich einfach gut auf dem Fahrrad und mehr brauchen Jungs ja nicht, wenn sie unterwegs sind. Das kleine Portemonee ist gleichzeitig die Geschenkverpackung und kann hinterher weiter genutzt werden. Finde ich ganz praktisch. Ganz neu ist die Idee nicht, habe ich in einer anderen Variante schon einmal hier gezeigt.
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Öko?Logisch – Beutel statt Tüte und ein Modell ohne Nähen

Ich komme aus der Familie der Beuteltiere. In meiner Handtasche befinden sich immer mindestens 4 Einkaufsbeutel. Die zücke ich bei jeder Gelegenheit und es ist nicht selten, dass wir spontan noch schnell irgendwo ranfahren und meine Familie mich fragt: „Hast du ein Beutel dabei?“ „Sicher, immer!“ Auch bei einem Citybesuch braucht man ja heutzutage eine Einkaufstasche, wenn man keine Plastiktüte kaufen will. Ein guter Trend wie ich finde. Ich trage auch zur Arbeit einen Beutel hin und her. Essen ist mir da sehr wichtig. Kann gar nicht verstehen, wie manche (meistens Männer) zur Arbeit gehen, ohne irgendetwas dabei zu haben. Wenn ich irgendwohin fahre, ist meistens auch ein Beutel mit an Bord. Die Zeit im Auto lässt sich mit Strickzeug oder Häkelkram immer verkürzen, natürlich als Beifahrer. Ich denke, da ist es an der Zeit, mal meine kleine Beutelkollektion vorzustellen inklusive einer No-Sew-Variante.

1. Shopper Erdbeerliebe

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Schlichte SnapPap-Täschchen

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Ich mag ja das vegane Leder Snappap. Es lässt sich gut verarbeiten, hat eine interessante Optik und ist sehr haltbar. Ich habe eines der Täschchen, die ich hier vorgestellt habe, schon sehr lange in meiner Handtasche und der Knitterlook macht das SnapPap noch griffiger und lederähnlicher.

Eine Kollegin wünschte sich Täschchen genau aus dem Material und das habe ich gern für sie gemacht. Ihr wisst ja, Frauen und Täschchen. Das ist wie die Symbiose zwischen Seeanemone und Einsiedlerkrebs. Sie können praktisch nicht ohne einander. Der Kosmetikkram muss untergebracht werden und für’s Verreisen sollte es noch eine kleine Extratasche da sein. Da können 2-3 kleiner Schmuckkästchen rein.
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