Handy, Hefter, Handtasche*

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Ein paar Mal habe ich euch schon meine Ergebnisse mit Textilgarn vorgestellt. Ich bin einfach von der Optik und Haptik der gehäkelten Objekte begeistert. Zudem kommt man bei Garnstärken von 120 m auf 850 g und Häkelhaken Nr. 10 – 12 schnell auf ein tolles Ergebnis. Taschen, Wohnaccessoires, ja sogar Sitzmöbel oder Teppiche kann man aus Textilgarn fertigen. Wenn du Fan von diesem tollen Material bist, stößt du unweigerlich auf Hoooked. Wenn du einmal da gelandet bist, hängst du am Haken! Ich bin sicher, dir geht es dann wie mir und du kannst dich nicht entscheiden, welche von den vielen schönen Farben du erwerben möchtest. Dann bestellst du – wie ich – all diese wunderbaren Nuancen und wenn du dann noch ein Zettelchen einer Mitarbeiterin mit der Bestätigung: „Schöne Farben!“ findest, freust du dich umso mehr über  Zpagetti & Co. Nur etwas schwierig, die riesigen Pakete am Liebsten vorbei zu schmuggeln. Da kannst du dann nicht behaupten: „Ach, nur ein bisschen Wolle!“
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Täschchen aus SnapPap im Jahr des Affen

Wenn man draußen in der freien Wildbahn, äh außerhalb der Näh- und Bloggerwelt, SnapPap erwähnt, erntet man nur „Was ist das denn?“ und wenn man dann noch von veganem Leder spricht, heißt es nur: „Was es alles gibt!“ Oft ist die Neugier geweckt und wenn dann noch die Herstellung von Täschchen ins Spiel kommt, ist frau doch oft sehr interessiert. Dann heißt es gern: „Zeig doch mal!“ Auf snaply gibt es da noch ein paar mehr Informationen, wenn du davon noch nichts gehört hast.
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Boho-Häkeltasche für die Weihnachtsgeschenkewanderkiste

Juchuh, ich bin dabei bei der Weihnachtsgeschenkewanderkiste von Tante Jana. Erst noch kurz unschlüssig, ob ich mir ein weiteres Weihnachtsprojekt an die Backe nageln sollte, freute ich mich dann doch riesig, dass ich mit dabei war. Dann überlegte ich mir, womit ich einer Teilnehmerin eine Freude machen könnte. Ach, ich bin dann doch immer ein bisschen verkrampft, weil es doch was Schööööönes sein soll. Tausend Ideen hüpfen dann in meinem Kopf herum und ich kann mich so schlecht entscheiden, sowieso eines meiner Grundprobleme. Ich muss dann immer wieder drüber nachdenken und noch einmal drüber nachdenken bis sich endlich eine Idee rauskristallisiert. Wenn dann der Plan steht, kann es losgehen. Dann bin ich auch wieder entspannt und kann voller Tatendrang zur Durchführung des Projektes übergehen.

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So stand dann fest, dass ich etwas mit Textilgarn machen wollte. Das ich davon begeistert bin, könnt ihr hier oder hier nachlesen. Was ich schon länger im Kopf hatte, war eine Tasche aus diesem Material und da sich die Materialvorräte bereits in meinem reichlich bestückten Fundus befanden, konnte ich auch gleich losstarten. Besonders gut gefallen haben mir diese Taschen im Boho – Stil und ich wusste auch genau, welche Farbkombi es werden sollte. Schwer ist die Anleitung für diese Tasche wirklich nicht, lediglich das Häkeln des Textilgarns geht ordentlich auf die Arme. Hier hilft es, wenn man vorher schon ein paar Liegestütze gemacht hat und ein paar Muckis dafür bereit hält. Der Rest ist auch für Häkelanfänger machbar.

Du brauchst:
Hoooked Zpagetti in schwarz, weiß, ockergold (Ich hatte ein Dreierset gekauft, das gibt es so leider nicht mehr bei Hoooked, da die Kollektionen schnell wechseln. Ich bin mir aber sicher, dass du ähnliche oder deine Lieblingsfarben bei Hoooked findest).
Häkelnadel Nr. 10
ein paar Holzgriffe
ein Stückchen Kunstleder, SnapPap, Leder
ein Magnetverschluß
ein paar kleine weiße Perlen

Anleitung:
Die Tasche wird hauptsächlich quer in Rippen gehäkelt und du kannst die Größe sehr leicht selbst bestimmen, indem du die Anzahl der Luftmaschen und Reihen variierst. Hier hast du alle Möglichkeiten. Bitte bedenke, dass Textilgarn ein recht großes Eigengewicht hat und du daher die Tasche nicht zu groß halten solltest.
Ich habe meine wie folgt gearbeitet: Einen längeren (ca. 60 cm) Anfangsfaden lassen, 28 Luftmaschen in Schwarz anschlagen, eine Luftmasche ist die Hebemasche und im Rippenmuster arbeiten. Dafür immer in das hintere Maschenglied einstechen und feste Maschen häkeln. Am Ende der Reihe eine Hebeluftmasche häkeln, wenden und wieder feste Maschen häkeln. Dabei wieder nur in das hintere Maschenglied einstechen. So entsteht das Rippenmuster. Nach 13 Reihen auf ockergold wechseln und 2 Reihen häkeln, dann auf weiß wechseln und im selben Muster 6 Reihen häkeln.
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Jetzt wird sich aufgebrezelt!

Genau, es ist nämlich Wies’n! Dirndl raus und ab zum Oktoberfest. Eh, kommt undiversell nicht aus dem hohen Norden, von der Ostseeküste? Richtig, aber das Münchner Original ist nach Linstow geschwappt und in einem Riesenfestzelt spielen „Die Zwiebeltreter“ auf und es wird getanzt, dass der Holzboden vibriert. In der Hinsicht bin ich gar nicht norddeutsch. Rede sowieso viel zu viel für’n Fischkopp und wenn es gilt sich in irgendeiner Weise zu kostümieren und zum Tanz zu gehen, bin ich dabei! Ich liebe mein Dirndl und finde, dass jede Frau darin gut aussieht.

Nun trug es sich zu, dass ich mir gern noch ein Armband passend zum Dirndl basteln wollte. Leider fehlten mir die notwendigen Utensilien. In einer hektischen Aktion bestellte ich bei Dawanda in einem Shop noch schnell ein paar Anhänger und bettelte den Shopverkäufer an, das Paket doch bitte noch am selben Tag rauszuschicken, damit ich am Donnerstag vor dem Oktoberfest noch schnell ein Armband basteln kann. Kati von Sommerfugl-Fimo-Line war wirklich sehr sehr hilfsbereit und schrieb bereits eine Stunde später, dass das Paket unterwegs ist. Sie hat wirklich ein Herz für hektische Bastelaktionen.

So, jetzt aber frisch ans Werk, sonst wird das nix mehr mit dem Armband. Ich entschied mich nach einigem Hin und Her für ein gehäkeltes Bettelarmband. Ich probierte ein bisschen rum, erinnerte mich an Perlen miteinhäkeln und legte los.

Schritt 1: Du musst dir vorher überlegen, welche Anhänger du an dein Armband häkeln möchtest. Am besten machst du eine Skizze und nimmst ein anderes Armband als Grundlage für die Maße. Ein Maschenprobe ohne Anhänger macht auch Sinn, dann weißt du, wie viele Maschen du zwischen den Anhängern häkeln musst.
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Liebling, ich geh shoppen!

Na, welcher Mann verdreht da nicht die Augen, wenn die Kreditkarte wieder zum Glühen gebracht wird? Ich bin ja der Meinung, ein sehr harmloses Modell der Gattung „Shoppingqueen“ zu sein. Nur ab und zu wage ich mich in die „große Stadt“ Rostock, um mir Schuhe oder das eine oder andere Kleidungsstück über zu reißen. Fahrten nach Hamburg oder Berlin zu einem Shoppingbummel sind mir viel zu anstrengend und selbst im Urlaub muschere ich lieber bei den Armbändern als in den Kleiderboutiquen. Trotzdem lasse ich mich hin und wieder dazu hinreißen – besonders mit meiner shoppingbegeisterten Tochter die Zeit in der Stadt zu verbringen. Wir beide haben da viel Spaß miteinander und am besten ist es, wenn wir die Jungs der Familie zu Hause lassen.

Nun ist ja der Trend unverkennbar, den Plastiktüten beim Einkaufen den Kampf anzusagen. Richtig so! Viel zu lange haben wir uns einen Einkauf nach dem anderen in bunten Werbeträgern über den Tresen reichen lassen. Jetzt muss man zumindest einen Obulus dafür bezahlen oder kann die erworbenen Schätze in einem stylischen Shopper unterbringen. Auch hier war ich für die Sonntagsstöberei kreativ und hatte einen Heidenspaß an dieser Näharbeit. Wenig Nähte, schnelles Ergebnis – perfekt für die Umsetzung meiner Ideen.

Die Außenseite habe ich aus Wachstuch genäht. Hier gefällt mir der Anbieter Jubelis sehr gut. Das Wachstuch wird auf einer Rolle geliefert, hat dadurch keine Knicke, läßt sich gut verarbeiten und ist von guter Qualität. Wenn ihr es besonders gut meint, nehmt die bessere Qualität. Die ist zwar teurer, ist aber wirklich richtig gut. Der Unterschied ist beim Fühlen deutlich zu merken.

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Ein Köfferchen voll Glück

In der Winterausgabe der Handmade Kultur war das „Koffertäschchen Anni“ als Schnittmuster mit Anleitung zu finden. Ach, wie bezaubernd ich das fand, besonders die Variante aus grauem Wollfilz hatte es mir angetan. Eine Buttinette-Bestellung war eh am Start und so war das Grundmaterial, der Wollfilz und der Tornisterverschluss bald da. Dann hat es noch ein Weilchen gedauert, bis ich wusste, für wen ich das Täschchen nähen wollte. Dieses Wochenende war es dann so weit.

Ich habe die Schnittteile (es sind nur 3!) mit der Schere und dem Cutter ausgeschnitten. Gerade die langen Strecken machten sich mit dem Cutter besser als mit der Schere. Um die Kurve ging es dann besser mit der Schere.

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Die Nähte sollten zu sehen seien und sind daher in einem Naturton gehalten. Ein bisschen Respekt hatte ich vor dem Nähen des 4 mm starken Filzes. Es ging aber doch ganz gut.

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Der Kompressor braucht ein Täschchen

Endlich kann ich auch mal ein Männertäschchen nähen. Die Kleinteile des neuen Kompressors sollen nicht verloren gehen und ein Täschchen wurde verlangt. Sofort ging es ans Werk. Wo sind die alten Jeans? Ah, hier! Ratzfatz zerschnitten und zugeschnitten lag der Stoff da. Jetzt wollte ich noch einen witzigen Spruch auf die Tasche sticken. So etwas wie „Mach nicht so viel Wind!“ oder „Pustekuchen!“ oder „Stehst wohl unter Druck?“ Der große Melissengeist haute „Noch 3 Bar, dann an die Bar“ raus. Das ist es dann geworden. Ein paar Zierstiche noch und die Tasche konnte mit Reißverschluss versehen zusammengenäht werden. Hier habe ich wieder das bewährte Jubelis-Täschchen als Grundlage genommen. Gefüttert mit einfachem grauen Stoff ist das Upcycling-Projekt schnell fertig geworden. An einem langen Band kann die Tasche an dem Griff des Kompressors befestigt werden. Hier das Ergebnis in Bildern:

 

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Kann das weg?

Natürlich nicht, das brauche ich noch! Mit diesen Worten begann das Upcyling-Projekt „Täschchen nähen aus Plastikmüll“. Schon lange wollte ich die im WWW bewunderten Schokoladen- oder Gummibärchentaschen nähen. Dafür hieß es zunächst ein bisschen sammeln. Nun arbeite ich in einem Büro, wo Naschen ganz oben auf der Agenda steht. Hier wird aus Süßigkeiten direkt und sofort die geistige Energie gezogen, sprich für viel geistige Energie brauchen wir viele Süßigkeiten :-). Das ganze Unterfangen wird unterstützt durch ein Tässchen Kaffee und ähnliche Muntermacher. So bedurfte es nicht vieler Wochen, bis die gewünschten Mengen an Schokoladen- und ähnlichen Verpackungen für das Projekt vorhanden waren. Wie man sieht, ist in unserem Büro eine Schwäche für Schokolade einer bestimmten Farbe zu verzeichnen. Und mit 100 g Tafeln fangen wir gar nicht erst an, 300 g entspricht unserem Energiebedarf da schon mehr. Umso besser passten meine braunen Reißverschlüsse zu Farbe und Größe aus einem Nähpaket dazu und kamen so zu besonderen Ehren. Weiterlesen

Aus zwei mach eins!

Hier mal wieder ein richtiges Upcycling Post. Mein Schwesterherz war ganz begeistert von meinem herziges Täschchen und stellte fest, dass sie für die Oktoberfestsaison auch ein Dirndl-Täschchen braucht. Na, das wurde doch gleich abgespeichert und zu Hause losgelegt.

Nun trug es sich zu, dass ich noch eine Filztasche rumzuhängen hatte und auch eine alte abgewetzte von – meinem Schwesterherz – übergeben mit den Worten: „Die kannst du bestimmt noch zum Basteln gebrauchen.“ Klar, kann ich! Also aufgetrennt und zu neuem Glanz verholfen. Wiederverwendet habe ich neben dem Filz auch gleich noch den Druckknopf, den Riemen, den Einsatz zwischen Vorder- und Rückteil und das Schmuckelement der abgewetzten Tasche. Das ließ sich sogar abschrauben. Komfortabler ging es nicht.

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Erste Probe. IMG_5245

Hinten noch ein kleines rotes Fach für Eintrittskarten o.ä rangenäht, weil der Schriftzug verdeckt werden musste. Die Einsätze habe ich mit einer Tasse abgerundet.

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Einsätze eingenäht, Hirsche und die Borte angenäht und auf gehts – Madels – zum nächsten Oktoberfest.

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Den Riemen noch umzackelt. Ich sage euch, Filz näht sich einfach super.

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Herzig sollte sie natürlich auch sein, also ein gehäkeltes Herzchen rangebammelt. IMG_5284

Schneewittchenkuchen zünftig dekoriert, Geschenk verpackt und dann ging es zum Geburtstag „Motto Oktoberfest 2015“, natürlich im Dirndl. Haxen, Weißwurst und Brezen gab’s, hmmmmm, lecker!IMG_5293