Hosenbeine werden zu Utensilo und Flaschentasche

Ich bin gerade dabei ein paar Jeans für ein größeres Upcyclingprojekt zu verarbeiten. Eine von den Büchsen passte nicht ins Farbschema und sollte für kleinere Einzelprojekte herhalten. Die Hosenbeine eigneten sich ganz hervorragend dazu, ohne viel Auftrennarbeiten verarbeitet zu werden. Sie waren gerade geschnitten und da war mit wenigen Nähten ein kleines Utensilo und eine Flaschentasche fertig.

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Projekttasche Abies – ein Upcycling

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@landherzen hat zusammen mit @myboshi auf Instagram zu einem Gewinnspiel aufgerufen. Mit einem zugesandten Einkaufsbeutel und vorhandenen Materialien sollte ein Upcycling-Produkt und zwar eine Projekttasche von Fabelwald kreiert werden. Upcycling? Tasche nähen? Wolle zu gewinnen? Da hätten sie auch gleich meinen Namen rufen können! Meine Idee war, aus ein paar abgetragenen Sachen und einer alten Handtasche ein eigenes Modell zu erschaffen.
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Aus einem Regenschirm wird ein Shopper

Das ist wieder so ein Beitrag aus der Kategorie: Oh, eine Idee! Ich muss sofort wissen, ob sie funktioniert! Aber von Anfang an: Ich hatte einen Regenschirm im Büro aus dem Sammelbehälter für solche genommen, weil es draußen regnete und ich einen brauchte. Er war so schön gelb und war deshalb meine erste Wahl. Draußen musste ich feststellen, dass er seine besten Tage hinter sich hatte. Praktisch war er kaum noch zu benutzen und eine letzte Windböe in der Stadt machte ihm dann endgültig den Garaus. Er sah wirklich sehr bemitleidenswert aus, aber er leuchtete doch so schön. Ich konnte mich nicht von ihm trennen und wollte irgendetwas mit dem schönen Stoff machen. Also nahm ich das gute Stück mit nach Hause.

Dann überlegte ich ein bisschen und kam zu dem Schluss, dass es doch ein cooler Shopper werden könnte. Der Stoff ist schön leicht, aber auch sehr strapazierfähig. Das könnte doch etwas werden, oder? Ich wollte ein Modell schaffen an dem ich möglichst wenig nähen muss und man sollte noch erkennen, dass es ein Regenschirm war. Ich mag Upcycling-Ideen, wo man noch erkennt, was es vorher war oder man es sich zumindestens vorstellen kann.

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#makemetakeme – Häkelnetz mit Schriftzug CIAO

Wie versprochen, gibt es heute den Gewinner der Verlosung von einem #makemetakeme-Häkelnetz, aber erst stelle ich euch mein neuestes Netz vor, dass ich in dieser Woche entworfen habe. Statt Herzchen gibt es heute den Schriftzug CIAO. Da das in Italien, und mittlerweile nicht nur dort, eine Begrüßung und eine Verabschiedung ist, passt das doch ganz gut auf eine Häkeltasche. Kombiniert mit einem Naturton ist das eine etwas edlere Variante eines gehäkelten Shoppers.
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Öko?-Logisch! – #makemetakeme

Heute startet eine neue Runde der Linkparty Öko?-Logisch!, wenn auch mit 2 Tagen Verspätung. Ich habe allerdings eine gute Ausrede: Unsere Internetverbindung war für ein paar Tage gestört. Als dann die mobilen Daten fast runter gewirtschaftet waren, kam altbekanntes Familienleben zum Vorschein. Wir saßen wieder alle auf der Couch und haben im Fernsehen einen Film gesehen. Keine Diskussionen, ob Netflix oder Amazon Prime den ultimativen Blockbuster anbietet. Fernsehen und nichts anderes. Keiner, der nach dem Abendbrot 2 Alibiteller abräumt und dann nach oben in sein Zimmer verschwindet, weil da die Zockergemeinde schon wieder wartet. Kein aufgebrachtes „Alter“ oder „Digger“, wenn es in der fiktiven Welt mal nicht so lief wie gewünscht. Am Sonntag saßen wir mit einem Freund vom Teenagersohn stundenlang draußen und haben uns über unsere Urlaube unterhalten. Auch dort war das Internet gestört. Es war wie eine Zeitreise ein paar Jahre zurück und es war schön. Ich habe es auch genossen, dass der Teenagersohn morgens in die Decke eingekuschelt, ferngesehen hat. So wie früher als er noch klein war. Als die Störung dann behoben war, habe ich dem Liebsten sogar vorgeschlagen, noch nichts zu verraten, um diesen Zustand noch ein bisschen länger geniessen zu können. Na ja, das brachten wir dann doch nicht übers Herz und so war unser, wenn auch etwas unfreiwilliger, Digitaldetox dann doch schnell wieder vorbei. Also meinetwegen könnte es öfter eine Störung geben. So sonntags wäre doch gar nicht so schlecht, oder?
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Jetzt bin ich ein wenig abgeschweift, aber das muss auch mal sein. Thema dieses Beitrages ist die Vermeidung von Plastik durch den Gebrauch von nachhaltigen Einkaufsbeuteln. Da hat die Initiative Handarbeit eine bemerkenswerte Aktion ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag #makemetakeme gibt es Anleitungen für gestrickte, genähte und gehäkelte Einkaufstaschen. Dafür kannst du kostenlos Labels bestellen und die auf die Taschen nähen. Sie sind durchnummeriert und bis zum heutigen Tage sind schon 32.909 Labels bestellt und sicher auch schon zum Großteil verarbeitet worden. Ziel der Aktion waren 10.000 Labels und das war bereits nach ein paar Wochen erreicht. Toll, wie viel Zulauf diese Aktion bekommt und zeigt wieder um so mehr den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit und DIY. Beides zusammen ist dann eine unschlagbare Mischung.
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Ich Clutch Beifall – Abi 2019

Es ist soweit, das Teenagermädchen hat ihr Abizeugnis in der Tasche. 12 Jahre Schule sind für sie vorbei. War nicht gerade Einschulung in der stickigen, völlig überfüllten Aula, wo ich schon beim ersten Lied der Zweitklässler einen Kloß im Hals hatte? Wo ich den schreienden Bruder, der bei seiner großen Schwester sitzen wollte, im Zaum halten musste. Wo ich wie alle anderen Eltern in den blauen Himmel geschaut habe, weil die frisch Eingeschulten Luftballons steigen lassen haben. War es nicht erst gestern, wo ich völlig überwältigt war von der Flut an Glückwünschen und Geschenken zur Einschulung. Wo wir bis Mitternacht auf der Terrasse getanzt haben, weil das Schulkind genauso eine Party haben wollte. Ist doch wirklich noch nicht lange her, wo ich sie das erste Mal in den Schulbus gesetzt habe und mit dem Auto hinterher gefahren bin, ob sie auch gut angekommen ist. Wo ich mir extra den Tag frei genommen habe, um sie wieder vom Hort abzuholen und sie mir entgegen rief: „Mama, ich will aber mit dem Schulbus zurückfahren!“ Wo ich halb beleidigt, aber auch stolz auf mein selbständiges Mädchen das Schulgelände ohne Kind wieder verließ. Ist es wirklich schon so lange her, dass ich sie fragte: „Na, wie war dein Diktat, denkst du, dass du alles richtig hast?“ und sie mit kindlichem Selbstbewusstsein sagte: „Das denke ich nicht nur, das weiß ich.“
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Turnbeutel mit gehäkelten Kordeln

Jetzt mal Hände hoch! Wer von euch war ein Turnbeutelvergesser? Also ich bekenne mich schuldig, allerdings war ich mit Hausschlüsseln noch fahrlässiger. Damit habe ich wohl unserer ganzes Wohngebiet versorgt. Aber das ist lange her und wenn ich damals schon so einen schönen Turnbeutel gehabt hätte, wäre dieser samt Schlüssel bestimmt nicht so oft irgendwo liegen geblieben. Ich mag ja diese seit einiger Zeit in Mode gekommenen Turnbeutel, die ganz einfach mit den Kordeln verschlossen werden und lässig auf dem Rücken hängen. Sie lassen designmäßig viel Spielraum und sind easy-peasy zusammengenäht. Sie eignen sich hervorragend als Geschenk für Kinder und Erwachsene, ob verspielt oder schlicht, hier findet jeder seinen Liebling. Ich zeige euch heute eine Mädchenvariante mit kleinen süßen Vogelkäfigen, deren Besonderheit die selbst hergestellten Kordeln sind.
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Öko?-Logisch! – ein Jeans-Upcycling

Für ein Kilogramm Jeans werden rund 8000 Liter Wasser verbraucht. Wenn man sich das in Badewannen a 160 Liter vorstellt, könnte man ein Jahr lang fast jede Woche baden. Verantwortlich für diesen extremen Verbrauch ist die aufwändige und wasserintensive Kultur von Baumwolle. Auch für ein T-Shirt von 250 Gramm Gewicht braucht man 2500 Liter Wasser. Nicht gerade umweltfreundlich, was wir da auf unserem Leib tragen. Um so wichtiger sehe ich die bewusste Entscheidung für ein Kleidungsstück und das Wiederverwerten, falls es doch nicht zu Ende getragen wird.
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Federleichte Geobag

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Wer Taschen näht, kommt an einer Geobag nicht vorbei. Ok, wahrscheinlich bin ich die letzte Näherin auf diesem Planeten, die noch keine unter der Nadel hatte. Gut Ding will eben Weile haben. Das Schnittmuster von Pattydoo lag jedenfalls schon sauber ausgeschnitten im Ordner und wusste, der Tag der Banane bzw. der Geobag wird kommen. Genauso war es dann auch. Ich wollte ein Geschenk nähen und hatte schon  beschichteten Baumwollstoff dafür erworben. Zusammen mit Vlieseline H630, passendem Reißverschluss und Futterstoff konnte ich gleich loslegen. Herausgekommen ist ein federleichtes Geobag-Set, dass bei der Beschenkten gut angekommen ist.
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