Öko? Logisch! – Wattepadersatz und Aufbewahrungsutensilos

Erster Sonntag im Monat. Zeit für eine neue Runde meiner Linkparty Öko?Logisch! Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber das Thema ist dieses Jahr allgegenwärtig. Kollegen erzählen, dass sie weniger Fleisch aus Nachhaltigkeitsgründen essen wollen, Blogger quer Beet schreiben Beiträge zum Thema zero waste oder no plastics und die Schüler gehen auf die Straße und demonstrieren für die Umwelt unter dem Motto friday for future. Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist in unser tägliches Leben eingezogen und das ist auch gut so. Ich freue mich, dass im Januar der eine oder andere Beitrag schon seinen Weg in meine Linkparty gefunden hat. Hier kannst du die Ideen des Januars nachlesen. Bitte nicht verwirren lassen. Wenn man ein WordPresskonto hat, muss man erst auf den Link klicken und dann erscheinen die Beiträge.

Für diesen Monat haben wir uns den Ersatz von Wattepads vorgenommen. Das Teenagermädchen und ich benutzen diese zum Abschminken und sahen hier eine gute Möglichkeit einen Wegwerfartikel zu ersetzen. Das spart zum einen Baumwolle, die beim Anbau viel Wasser verbraucht und zum anderen Plastikverpackungen, in die die Pads eingepackt sind.

Nun gibt es ja mehrere Möglichkeiten Wattepads zu ersetzen. Pinterest ist da ja ein schier unerschöpflicher Quell der Ideen. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht genau, was denn nun besser ist. Genähte Varianten mit Jersey oder Frotteestoff, Webstoff oder auch gehäkelte Varianten. Alles erschien mir praktisch und schnell gemacht. Allerdings konnte ich mir schlecht vorstellen, was sich für die Gesichtsreinigung nun am besten eignet. Was lag da näher verschiedene Pads zu werkeln und dann einen kleinen Testlauf zu starten. Gesagt, getan.

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Eiermützen und ein Körbchen dazu

Zauberfrieda vom Blog kleine Zauberwerke hatte zu einer kleinen Osterparty aufgerufen. Wer Lust hat, konnte ein österliches DIY vorbereiten, ihr ein Bild davon schicken und dann wurden die Geschenke heute untereinander verlost. Ich verrate natürlich nicht, wo meins hingeht und bin schon ganz gespannt, was ich bekomme. Da war ich mal wieder ganz spontan dabei, überlegte, was ich da so machen könnte und kam bei Pinterest auf ein paar zauberhafte Eiermützen. Wie süß, kreischte ich gleich! Sie erinnerten mich an die Babymützen meiner Kinder und waren für kleine Jerseyreste super geeignet. Davon sammelte sich in letzter Zeit dank meiner Nählust doch so einiges an. Da ich ein Fan von Sets auf dem Frühstückstisch bin, (guckst du hier) gab es gleich noch ein passendes Brotkörchen dazu.
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Ein Köfferchen voll Glück

In der Winterausgabe der Handmade Kultur war das „Koffertäschchen Anni“ als Schnittmuster mit Anleitung zu finden. Ach, wie bezaubernd ich das fand, besonders die Variante aus grauem Wollfilz hatte es mir angetan. Eine Buttinette-Bestellung war eh am Start und so war das Grundmaterial, der Wollfilz und der Tornisterverschluss bald da. Dann hat es noch ein Weilchen gedauert, bis ich wusste, für wen ich das Täschchen nähen wollte. Dieses Wochenende war es dann so weit.

Ich habe die Schnittteile (es sind nur 3!) mit der Schere und dem Cutter ausgeschnitten. Gerade die langen Strecken machten sich mit dem Cutter besser als mit der Schere. Um die Kurve ging es dann besser mit der Schere.

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Die Nähte sollten zu sehen seien und sind daher in einem Naturton gehalten. Ein bisschen Respekt hatte ich vor dem Nähen des 4 mm starken Filzes. Es ging aber doch ganz gut.

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Geschichten, die ein Utensilo schreibt

Eine Kollegin fragte mich, ob ich neben den runden auch rechteckige Utensios nähen könnte. Klar, warum nicht. Her mit den Maßen und ran an Feind.

Mit ein bisschen Logik bin ich dann auch durchgestiegen wie ich auf die Wunschmaße des Utensilos komme. Länge, Breite, Höhe und Nahtzugabe brauchten beim Zuschnitt gleichermaßen Beachtung. Zur Verdeutlichung habe ich ein Schema entwickelt, nach dem man die verschiedensten Maße nähen könnte. Sei es, man braucht ein bestimmtes Maß oder man hat ein Stück Stoff und fragt sich, wie groß das Utensilo werden könnte. Zum Schema bitte hier entlang -> Utensilo_viereckig_Schema. Meine Utensilos sind zum Beispiel 25 x 14 x 10 cm groß, zugeschnitten habe ich Wachstuch und Stoff je einmal in der Größe 39 x 28 cm. Nahtzugabe ist mit 1 cm berechnet. Dann näht man beim Wachstuch und beim Stoff jeweils die Ecken zusammen und hat praktisch schon die Endform. Beide Teile so ineinander stellen, dass Wachstuch und Stoff rechts auf rechts liegen. Dann die obere Kante zusammennähen. Dabei eine Wendeöffnung lassen und dann wenden, die Ecken gut ausarbeiten. Jetzt den fast fertigen Utensilo oben einmal absteppen, damit verschließt man auch die Wendeöffnung.

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Pflaumenblaues Häkelkörbchen

Jetzt beginnt wieder die Zeit, wo man Wolle und Häkelnadel rausholt und das eine oder andere Projekt beginnt. Da ich ein großer Fan von 2-Stunden-DIYs bin und schon immer so ein Häkelkörbchen aus dicker Filzwolle haben wollte, häkelte ich Freitag Abend munter los. Die Wolle war mir eine Woche vorher beim Discounter in den Korb gesprungen :-). Hier die Anleitung, die sich für viele dieser Körbchen in allen Größen eignet: Magischer Ring, 1R. 6 feste Maschen (fM), 2.R in jede Masche 2 feste Maschen häkeln (12 Maschen), 3.R 1 fM häkeln, in die nächste Masche 2 fM häkeln, 3.R 2fM häkeln, in die nächste Masche 2 fM häkeln. 4.R 3 fM häkeln, und in die nächste Masche 2 fM häkeln, also praktisch in jeder Runde weniger zunehmen. Ich habe den Boden des Körbchens soweit vergrößert, bis ich 10 fM gehäkelt und eine Masche verdoppelt habe. Die Runden habe ich immer mit einer Kettmasche beendet. Natürlich kann man auch Spiralrunden häkeln, aber ich mag die „ordentlichen“ Runden mit Anfang und Ende schon ganz gern beim Zunehmen und bei melierter Filzwolle ist der Unterschied wohl kaum zu sehen. So weiter gehts: 3 Runden ohne Zunahmen häkeln, hier in Spiralrunden und in der letzten Runde habe ich für die Wölbung nach innen immer eine Masche gehäkelt und die nächsten beiden Maschen zusammengehäkelt.

Tja, zum Fadenabschneiden und Vernähen hat es Freitag Abend nicht mehr gereicht. Aber da Samstag früh Fotoshooting war, ging es so auf’s Bild. So ist das, wenn die Models sich nicht ordentlich vorbereiten :-).

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Die Pflaumen wollten auch unbedingt noch einmal ins Körbchen, bevor sie auf dem Kuchen landeten. Und farblich ist das ja wohl ein Augenschmaus.

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So jetzt ist das Körbchen fertig und hat seinen Bestimmungsort gefunden.IMG_4512

Utensilos kann man immer gebrauchen

Utensilos kann man doch nie genug haben, oder? Egal, ob als Brötchenkorb, Aufbewahrung im Bad für all die Pröbchen / Haarspangen oder für Wolle / Nähkram usw. dienen sie der Ordnung, ohne dass man da viel Aufwand betreiben muss. Rein ins entsprechende Utensilo und fertig. Fast genauso schnell sind sie auch genäht. Ich nehme gern einen Frühstücksteller als Schablone und den Rand in verschiedenen Höhen, je nach Bedarf oder vorhandenem Stoff. Für eine Stoffseite nehme ich gern Wachstuch, dass gibt Stabilität und das Körbchen bleibt innen oder außen, je nach Verwendung schön sauber. Für unsere Sildemower Sonntagsstöberei habe ich gleich einen ganzen Schwung genäht. Jedes Körbchen ist anderes und die sommerlichen Farben sind einfach meins:

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