Öko?-Logisch! vegetarischer Kartoffelgulasch mit Sauerkraut

Es ist wieder der 1. Sonntag im Monat und da heißt es wieder, eine neue Runde der Linkparty Öko?-Logisch! zu starten. Heute mit einem vegetarischen Essen aus regionalen Produkten.
Ich bin eher zufällig auf dieses Rezept gestoßen und mit den Worten „Oh, das hört sich gut an! Das koche ich!“ machte ich mich ein paar Tage später ans Werk. Schon zweimal habe ich diese vegetarische, bis auf den Klecks Frischkäse sogar vegane Variante des eigentlich ungarischen Fleischgerichtes gekocht. Als absoluter Suppen- und Eintopffans sind meine Familie und ich begeistert von der Deftigkeit des Kartoffelgulasch, wo niemand das Fleisch vermisste. Jetzt aber nicht lang schnacken, sondern gleich zum Rezept. Dauert ja doch immer ein büschen, die Kocherei.
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Orientalische Linsensuppe

November ist Suppenzeit und wenn das Wetter so grau und schmuddelig ist, braucht man eine magen- und seelenwärmende Suppe, gern würzig, scharf und ein bisschen fruchtig. Wenn es dann auch noch vegetarisch / vegan mit orientalischem Touch sein soll, bist du hier gerade richtig. Also, lass deinen fliegenden Teppich auf Standby geschaltet und lass dich inspirieren von einer orientalischen Linsensuppe mit Paprika, Tomate und Gewürzen aus 1001 Nacht.
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Ingwer-Zitronen-Shot

Die ersten Herbststürme ziehen ums Haus und hier und da hört man schon Gehuste und Geschniefe um sich herum. Auch das Teenagermädchen hatte letzte Woche schon ihren ersten Schnupfen und lag etwas kränklich mit Harry Potter und Tee in ihrer Studentenbude. Armes Hascherl! Jedes Jahr versuchen neue Virenstämme sich unserer zu bemächtigen und es gibt unzählige Mittel dagegen. In Apotheken sind ganze Regale gefüllt, selbst Drogerien haben ein Gesundheitsregal, dass mit Mitteln gegen die Wehwehchen bei Erkältung gefüllt ist. Dann gibt es noch die vielen Hausmittel, die mit natürlichen Abwehrstoffen das Immunsystem stärken und den Viren eine lange Nase zeigen.

Ich schwöre seit letztem Jahr auf die Kombination von Ingwer, Zitrone und Honig. Jedes allein für sich allein wirkt schon gegen Erkältung. In der Kombination ist es für mich unschlagbar und der Virenkiller schlechthin. Die entzündungshemmenden, antibakteriellen Wirkstoffe aus Ingwer und Honig gepaart mit der Vitamin C Bombe Zitrone müssen einfach wirken. Inspiriert zu dem Rezept hat mich Marion vom Unterfreundenblog. Sie hat immer tolle Ideen und ist auf jeden Fall die Ideengeberin für dieses Rezept. In leichter Abwandlung zeige ich euch meine Version. Es ist wirklich ratzfatz gemacht, putzt den Rachen ordentlich frei und wirkt zuverlässig.
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Zutaten:
300 g Ingwerknolle
5 Biozitronen
150 g Honig
700 ml Wasser
1 verschließbare 1l Flasche

Zubereitung:
Die Ingwerknolle waschen und ungeschält in Scheiben schneiden. Ich habe festgestellt, dass es sich lohnt, die Knolle in feine Scheiben zu schneiden. Umso mehr ätherische Öle werden freigesetzt. Die Schale der Biozitronen mit einem Sparschäler abschälen. Wasser, Ingwer und Zitronenschalen aufsetzen, einmal aufkochen und dann im geschlossenen Topf noch ca. 20 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zitronen auspressen. Den gekochten Sud durch ein Sieb abseihen und abkühlen lassen. Anschließend den Zitronensaft und den Honig zu dem Sud dazugeben, umrühren und in die Flasche füllen. Es wird meistens ein bisschen mehr als ein Liter, aber das ist dann gleich die erste Runde.
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Wir trinken jeden Abend ein Schnapsglas voll. Vorher brüllt der Einschenker durchs Haus: „Ingwershot!“ Dann kommen die Familienmitglieder an den Tresen und es gibt einen. Auch nicht anders als in der Kneipe, nur viel gesünder. Ich mag neben dem gesundheitlichen Aspekt die geschmackliche Kombination aus scharf, sauer und ein bisschen süß. Die Konsistenz von dem Gebräu ist ziemlich flüssig.
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Ich bin fest davon überzeugt, dass der Ingwer-Zitronen-Shot uns auch dieses Jahr helfen wird, die Grippezeit zu überstehen. Das Teenagermädchen bekommt auf jeden Fall jetzt immer eine Ration von dem Familiengebräu mit. Kein Wunder, dass es sie gleich danieder gestreckt hat. Ohne Shot keine Erkältungsabwehr! Wenn ihr das nächste Mal auf den Markt geht, nicht nur Blumen mitnehmen, sondern ordentlich Ingwer und Zitronen. So, habe gerade einen Shot serviert bekommen. Prost! Auf die Gesundheit!

Verlinkt mit dem #sonntagsglück.

Russische Wareniki – herzhaft und süß

Wer jetzt nicht weiß, was Wareniki sind, ist in bester Gesellschaft. Jahrzehnte lang habe ich gedacht, dass gefüllte, halbmondförmige Teigtaschen, die in Salzwasser gekocht werden, Piroggen sind. Eine Nachbarin meiner Eltern bereitete sie oft zu Geburtstagen zu als ich noch ein Kind war und ich mochte sie immer sehr gern. Sie nannte sie Piroggen und so waren es für mich auch Piroggen. Eine russischstämmige Kollegin hat mich vor kurzem dann aufgeklärt. Piroggen sind in Russland Teigtaschen aus Hefe- oder Blätterteig, die gebacken werden. Die Nudeltaschen sind Wareniki. Den Begriff habe ich noch nie gehört, aber Wikipedia bestätigte alles, womit meine Kollegin aufgewachsen ist. Allerdings sind Wareniki nahezu identisch mit einigen Arten der polnischen Pierogi. Daher vielleicht mein gefährliches Halbwissen oder das der Nachbarin. Des Weiteren gibt es noch Pelmeni, die immer mit Hackfleisch gefüllt sind und meistens kleiner sind als Wareniki. Letzteres kann sehr variabel gefüllt werden. Es gibt herzhafte und süße Varianten.
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Lunch im Glas mit Belugalinsen – vegetarisch / vegan

War das eine Hitze in der letzten Woche. Selbst der sonst so unterkühlte Norden hatte mittelmeerverdächtige Temperaturen. Am letzten Sonntag war es nur im Pool mit einer gekühlten Weißweinschorle auszuhalten. Bei solchen Temperaturen bin sogar ich geneigt auf mein warmes Mittagessen zu verzichten und auf einen köstlich frischen Salat zurück zu greifen. Abends mag ich sehr gern einen leichten Salat zu meiner Stulle, aber mittags mach ich etwas Warmes. Ist mir sonst zu kalt im Bauch. Deswegen bin ich wohl auch nicht so ein Eisesser. Bin ein Warmesser, ein Warmduscher übrigens auch.

Wie gesagt, „zwangen“ mich die Temperaturen zu einem mittäglichen Salat, der unbedingt ein paar Proteine enthalten muss. Sonst werde ich nicht satt! Auch wenn rohes Gemüse länger im Magen verweilt als gekochtes, ist Eiweiß als Ergänzung wichtig. Schließlich muss ich immer bis abends durchhalten. Ich erinnerte mich an die Idee vom Lunch im Glas, wühlte in meinen Vorräten, fand Belugalinsen und noch ein paar frische Zutaten. Genau das ist es! Aus lecker nussigen Linsen und knackigem Gemüse entstand die perfekte Kombination für eine vegetarische / vegane Köstlichkeit.Lunch_im_Glas_Salat_Linsen02 Weiterlesen

Jambalaya vegan

Ich war mal wieder auf der Suche nach einem vegetarischen / veganen Gericht und stieß auf Jambalaya. Ach, Jambalaya! Da kamen alte Erinnerungen auf. Das haben wir früher öfter in einer Kneipe gegessen. Dort gab es sonntags Essen zum halben Preis und wir kehrten nicht nur deshalb dort gern ein. Wir trafen uns gern  mit Freunden und ließen das Wochenende ausklingen. In der Kneipe gab es besagtes Jambalaya und das tat so unendlich gut nach durchzechten Wochenenden. Wenn man sich freitags und samstags die Nächte um die Ohren geschlagen hatte, leicht übermüdet war und feste Nahrung brauchte, war so ein schlorziges Löffelgericht genau das Richtige. Ja, da hatte ich auch heute noch Lust drauf, wenn sich auch das Durchmachen der Nächte erheblich reduziert hat. Heute, 20 Jahre später, kocht frau die gesundheitsbewußte Variante für die ganze Familie und freut sich, wenn es allen schmeckt. Alles hat eben seine Zeit :-) .
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Süßkartoffelsteaks, Avocado-Kichererbsendip und Käsespieße vom Grill

Auch wenn dieses Wochenende nicht gerade Grillwetter war, wissen wir, die Zeit fürs Draußensein ist da. Es ist doch nichts unkomplizierter als mit Familie und Freunden den Grill anzuschmeißen und die Zeit im Garten zu verbringen. Meistens stehen die Männer mit einem Bierchen um die Feuerstelle und machen sich Appetit, indem sie aufs Fleisch schauen. Gern auch mit Kommentaren über den Garzeitpunkt an den Grillmeister. Die Frauen werkeln derweil an den Beilagen oder vegetarischen Köstlichkeiten, decken den Tisch und bringen die leckere Grillsauce nach draußen. Hoch leben die Klischees, aber ist es nicht so? Ehrlich gesagt, hab ich nichts gegen dieses Klischee. Es hat so etwas Gemütliches, Beschauliches und wie in „guten alten Zeiten“, falls es die jemals gab.  Muss es doch auch geben bei all der Emanzipation und Gleichberechtigung.  Emanzipiert und gleichberechtigt sind wir dann wieder in allen anderen Bereichen. Das geht dann schon in Ordnung mit dem Mutti-Vati-Image beim Grillen. So, bevor ich hier vollends abschweife und politisch-kontroverse Debatten auslöse, zurück zu den vegetarischen Köstlichkeiten, von denen ich eigentlich berichten möchte.
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Veganes Belugalinsen-Curry

Ich werde nie der perfekte Foodblogger, der nach Redaktionsplan einkauft, kocht und bloggt. Ich habe meistens eine Grundidee und koche dann munter drauf los. Oft schreibe ich mir die Zutaten noch schnell nebenbei auf, so dass wenigstens die Mengenverhältnisse einigermaßen stimmen und ein Nachkochen überhaupt möglich macht. Im Grunde meines Herzens bin ich die Improvisateurin schlechthin. Deswegen fällt es mir auch unheimlich schwer, einen perfekten Einkaufszettel für den Liebsten zu schreiben. Ich würde im Supermarkt noch die eine oder andere Zutat dazu nehmen oder weglassen. Je nachdem, was gerade gut aussieht und was gerade meiner Kreativität entspringt. Aber froh bin ich doch, dass ich die Buckelei von Lebensmitteln oft outsorcen kann.

Nun trug es sich zu, dass unsere wöchentliche Besprechung, was wir am Wochenende so essen wollen, diese Woche etwas mager ausfiel. Wir hatten alle nicht viel Zeit und Nerv, uns um das Essen zu kümmern. Ich war beim Sport und rief den Kids nur zu: „Macht euch mal Gedanken, was ihr essen wollt.“ Ergebnis der internen Runden war, dass sie eine vegetarische Suppe wollen. Na, super! Das ist natürlich richtig konkret und Zutaten fielen mir dazu natürlich auch nicht ein. Ich schrieb Möhren, Sellerie und Porree auf den Einkaufszettel. Alles andere wird sich schon finden.

 

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Wruke ist norddeutsch und lecker als Eintopf

Wir saßen am Wochenende gemütlich in der Küche und ich verkündete, dass es am Sonntag Wrukeneintopf gibt. Meine Nichte und das Teenagermädchen guckten mich verwundert an: „Wruken? Was ist das denn?“ Neuer Versuch am Sonntag. Ich fragte den Teenagersohn und seinen Kumpel, ob sie Wruken kennen. „Nein!“ Wieder gescheitert. Was lernen die heutzutage eigentlich in der Schule? Der Begriff ist doch norddeutsches Kulturgut. Kein Winter ohne Wruke! Wir sind damit groß geworden. Dieses gesunde Gemüse ist kalorienarm und enthält Traubenzucker, Eiweiß, Fett, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C. Perfekt für die ersten Entschlackungsversuche nach dem Winter und schmackhaft ist die Steckrübe, ihr eigentlicher Name, allemal. Die ätherischen Öle lassen sie ein wenig nach Kohlrabi schmecken. Sie hat übrigens noch viele weitere Namen. Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohl- oder Bodenkohlrabi, Runke und Runkelrübe wird sie auch genannt. In Österreich heißt die Steckrübe auch Dotsche, in Bayern Dodschn und im Schweizer Ländle Knutzsche. Viele Namen für ein leckeres Gemüse, dass zu einem klassischen Wrukeneintopf verarbeitet eine gar köstliche Mahlzeit ergibt.Wruken-Eintopf-vegan05
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