Gemüsepuffer mit Bärlauchquark

Hurra, endlich hat die Frühlingssonne es geschafft! Ein wunderschöner Tag geht zu Ende und jetzt mal Hände hoch: Wer hat hat nicht den Grill angeschmissen und ein paar Steaks und Bratwürste vernascht. Nach dem langen Winter ist das immer ein kleiner Glücksmoment, wenn es endlich wieder nach Holzkohle und Röstaromen duftet. Als Gegenprogramm gibt es dann wieder Leckeres aus Gemüse und Co. Die Gemüsepuffer habe ich jetzt schon öfters gemacht und sie kommen super an bei meiner Familie.
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Wenn jetzt Sommer wär

Dieser Song von Ingo Pohlmann läuft gerade im Radio und er passt perfekt zu diesem Beitrag. Willst du kurz mal in das Lied reinhören? Hier ist eine sehr schöne Liveversion wie ich finde. Ja, wenn jetzt Sommer wär, dann könnte man mit nackten Füßen durchs Gras laufen, würde sich die Sonne auf den käsigen Bauch scheinen lassen oder sich abends mit Freunden auf einen kühlen Sekt oder ein frisches Bier treffen. Sommer ist für mich pure Lebenslust. Gibt es was Schöneres als laue Sommernächte mit lieben Menschen zu verbringen?

Angesichts der jetzigen Temperaturen kann man kaum glauben, dass bald Sommer wird und wir manchmal im April schon T-Shirt-Wetter hatten. Glücklicherweise hatten wir schon einen wunderschönen Abend, der mit fast 20 Grad schon fast als laue Sommernacht durchgehen konnte. Ende März war es wirklich traumhaft schön und wir nutzten gleich die Gelegenheit ein Sommerfest zu feiern. Kulinarische Versorgung durfte natürlich nicht fehlen. Neben einer Reihe von Köstlichkeiten, die die Nachbarn mitbrachten, stürzte ich mich auf die Vorbereitung von ein paar vegetarischen Brotaufstrichen, die allesamt für köstlich und teilenswert befunden wurden.Party-Aufstrich-auch-vegan
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Quinoa-Gemüseauflauf und Fakeklopse

Der Liebste rief am Freitag leicht verstört an, weil kein Fleisch auf dem Einkaufszettel stand. „Es gibt am Sonntag vegetarisch!“ meine Antwort. Hoffnungsvolle Frage: „Und am Samstag?“ „Essen wir Kohlrouladen bei deiner Mutter!“ Hörbares Aufatmen am anderen Ende. Ein Tag Fleisch, ein Tag kein Fleisch heißt der Kompromiss beim Projekt “Bewußte Ernährung“ in den nächsten Wochen. Nachdem wir also die leckeren Kohlrouladen bei Schwiegermama genossen hatten, kochte ich am Sonntag vegetarisch. Das Prinzesschen wünschte sich einen Quinoa-Auflauf. Passt perfekt! Check! Schon länger wollte ich Getreidebratlinge machen. Rezeptideen durchstöbert, Zutaten sogar alle zu Hause gehabt. Check! Eigentlich hatte ich nicht so wirklich geplant einen Blogbeitrag darüber zu machen. Da es aber wirklich lecker war, teile ich es gern mit euch.
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Herbstsoulfood – Kürbis und Kichererbsen in einem Pott

Wie versprochen, gibt es nach dem Deko-Beitrag für unsere Familienrunde einen Beitrag zum Essen. Ein Gericht, das ich im großen Pott auf den Tisch gestellt habe, war eine Kürbis-Kichererbsen-Suppe. Auch wenn meine Familie ein gutes Stück Fleisch nicht verachtet, kam diese vegetarischen, ja sogar vegane Super richtig gut an. Mein Rezept ist eine echte Eigenkreation und da ich einen lichten Moment hatte und die Zutaten gleich aufgeschrieben habe, gibt es hier und heute das Rezept.

Zutaten:
1 Butternut (mittlere Größe)
2 Dosen Kichererbsen
2 kleine Dosen gehackte Tomaten
mediterrane Kräuter, ich bin dafür durch den Garten gehuscht und habe Rosmarin, Thymian und Lavendel abgeschnitten und zu einem Kräutersträußchen gebunden
Lorbeerblatt
½ Staudensellerie
3 Möhren
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stück Sellerie
Chili
Salz, Pfeffer, Zucker
dunkler Balsamicoessig
Olivenöl
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Pizza geht immer – dieses Mal in Mini und Low Carb

Auf Kerstins Blog littlenecklessmonsterfood stöbere ich zu gern. Ob tolle vegetarische Gerichte oder Reisen, es macht Spaß die Beiträge zu lesen und nicht selten stehen ihre Gerichte auf meiner „Koch-ich-auch“-Liste. So stellte sie vor längerem schon ihre Mini Zucchini Pizzen vor. Ein perfektes “Freitagabend, ich starte gemütlich ins Wochenende”-Essen, nicht zu aufwendig, lecker mit einem Glas Wein oder Bier und ein Familienessen. Ach, was gibt es Schöneres.
Das Besondere an diesem Gericht ist, dass Zucchinischeiben als Grundlage der Pizza dienen. Diese werden dann mit Pesto bestrichen und können dann nach Lust und Laune belegt werden. Hier kommt dann deine Fantasie ins Spiel. Alles, was du da hast oder was du sowieso auf Pizza magst, kannst du hier verwenden.

Ich habe gleich 4 Varianten gebaut:

  • mit Tomate, Lauchzwiebel und Mozarella
  • mit Paprika, Tomate, Gouda
  • mit Artischocken und Gouda
  • mit getrockneten Datteln und Ziegenfrischkäse

Zucchini in Scheiben schneiden und mit dem Pesto bestreichen. Dafür nehme ich gern rotes, das mag ich lieber. Ich habe für 4 Personen 2 Bleche gemacht. Sieht vielleicht viel aus, ist aber dringend zu empfehlen. Das ist sich so weg.

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Eigene Ernte – da haben wir den Salat!

Auch wenn es schon zwei Wochen her ist, möchte ich euch unseren ersten eigenen Salat nicht vorenthalten. Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Spinat angebaut und ich bin total begeistert. Zum einen mag ich die zarten jungen Blätter immer gern im Salat und zum anderen wächst das Zeug wie Unkraut. Genau richtig für mich! Die ersten Radieschen sind sowieso immer zart und lecker. Dazu noch der frische Dill, der sich dieses Jahr nicht annähernd an seine vorgeschriebenen Reihen hält 🙂 .  Ich sage euch, es war ein Gedicht.

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Rote-Bete-Auflauf

Am Wochenende haben wir eine Geburtstagsfeier geschmissen. Schön, dass alle Nachbarn etwas Leckeres mitbrachten, so war es nicht so stressig und ich konnte in Ruhe auch noch 1-2 Köstlichkeiten vorbereiten. Eine davon war ein Rote-Bete-Auflauf, der so gut angekommen ist, dass alle gleich das Rezept haben wollten. Also ab in den Supermarkt  und gleich noch einmal gekocht. So habe ich zum einen für die nächsten 2 Tage ein leckeres Mittagessen und kann zum anderen mit ein paar Bildern bei Tageslicht das Rezept mit allen Interessierten teilen.
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Heute vegetarisch – überbackener Pak Choi mit Kichererbsenfladen

Marlies vom Blog Homestead notes inspiriert mich öfters mal zum Nachkochen ihrer grandiosen Gerichte. Auch wenn ich (noch) nicht Fan der veganen Küche bin, finde ich die Kombinationen und den Einsatz von viel frischem Gemüse einfach toll. So gab es Freitag eine vegetarische Variation von dem Rezept Pak Choi mit Kichererbsenpolenta. Nun ist es in meiner Familie nicht ganz so einfach mit der Ansage: „Heute gibt es vegetarisch“! Mein Mann – eher von der Generation Bratklops – fragt dann gleich die Kinder, ob sie nicht lieber auswärts essen wollen oder ob er für den Notfall noch ein Kilo Hack kaufen soll. Natürlich überhöre ich derartige Frotzeleien – schließlich bin ich die Köchin der Familie und ziehe los, um wunderbar frischen Pak Choi zu kaufen. Weiterlesen

Vegetarisches Rote Bete-Süßkartoffelgratin

Mit Beginn des neuen Jahres habe ich große Lust etwas Neues – gern vegetarisch – in der Küche auszuprobieren. Ich hatte mal ein Gratin in einer Zeitschrift gesehen, dass Süßkartoffel und rote Bete enthielt. So etwas wollte ich ausprobieren. Ich fand bei Chefkoch, dass ich gut fand und mit ein bisschen Abwandlung nachkochte.

Ich nahm folgende Zutaten:

4 große Süßkartoffeln

3 rote Bete

1 Becher süße Sahne

Etwas Milch

Ein Stückchen Ingwer

2 Zehen Knoblauch

Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel (Cumin)

Käse zum  Gratinieren

Die rote Bete kochte ich in einem mit Wasser gefüllten Topf ca. 40 min im Ganzen, danach schälen und in Würfel schneiden. Eigentlich habe ich mich immer ein bisschen vor der Sauerei gefürchtet, die Verfärbungen an den Händen und auf dem Schneidbrett waren aber halb so schlimm. Mit ein bisschen Salz und kaltem Wasser abgerieben, war alles ganz schnell wieder sauber. Die Süßkartoffeln habe ich geschält, in Würfel geschnitten und in einer Pfanne für ca. 10 min. angebraten.

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Dann habe ich beides in die Auflaufform geschichtet und zwischendurch immer ein bisschen kleingeschnittenen Ingwer, Pfeffer, Salz und Kreuzkümmel drüber gestreut. Danach die Sahne mit Milch verrührt, den kleingeschnitten Knoblauch dazu gegeben, mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt und über den Auflauf gegossen. Als Abschluss habe ich ein bisschen Parmesan, Gauda und kleingeschnittenen Mozarella gegeben. Hier kann man natürlich jeglichen Gratinkäse nehmen.

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Auch wenn meinem Mann die Bratwurstbällchen (bekannt aus einem anderen Familienrezept) fehlten, fand er es ganz gut. Ich fand es sehr lecker! Wer sich nicht traut, gleich so viel rote Bete oder Süßkartoffel zu nehmen, kann gern auch mit Kartoffeln und Möhren „verlängern“. Das macht das Rezept auch mehr kindertauglich. Ich werde es das nächste Mal so kochen, auch wenn meine Kinder „tapfer“ das neue Gericht im Original probiert und gegessen haben.

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