Weihnachtsendstress und ein klitzekleines DIY

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Wie jedes Jahr rückt Weihnachten “bedrohlich” nahe. Wie jedes Jahr heißt es Mut zur Lücke und die Frage zu beantworten: „Was schaffe ich noch bis Weihnachten und was cancele ich denn dieses Jahr?“ Gecancelt wurde dieses Jahr schon recht früh „Plätzchen backen“. Die Teenager im Haus legen nicht mehr so viel Wert drauf, mein Mann ist sowieso lieber Stollen und ich verschaffe mir mit Dominosteinen und Lebkuchen in Zartbitterschokolade Glücksgefühle und weihnachtliches Flair, ohne dass ich die Küche in eine klebrige, vermehlte Bude verwüste.

Weihnachtskarten schaffe ich dieses Jahr leider auch nicht mehr. Bevor ich da lieblos und ohne Nerv etwas zusammenkritzle, werde ich mir vornehmen, Neujahrsgrüße zu senden. Da kann ich gemütlich bei lauschigem Kerzenschein, Käffchen und Dominosteinen (da sind sie wieder) mit Muße welche schreiben. Da freue ich mich schon jetzt drauf. Eine Idee zum Design habe ich mir heute morgen schon beim Walken einfallen lassen.

Ohne meine Absicht wurden die Familienkalender zum Weihnachtsfest gecancelt. Rossmann entschuldigt sich zwar, dass es wegen Maschinenausfällen zu Verzögerungen kommt, aber fertig werden sie nicht. Ach, was solls, dann gibt es die eben eine Woche später. Da sie ja sowieso erst am 1. Januar anfangen, habe ich doch noch ein paar Tage. Gelassenheit ist in solchen Momenten angesagt! Ansonsten läuft es ganz gut. Das Familienweihnachtsfoto mit Schwesterherz ist im Kasten und ganz cool geworden, der Tannenbaum ist fertig geschmückt (ein Lob an die Kinder!) und für Heiligabend ist der Kartoffelsalat bei Oma bestellt (hihi). Geschenke habe ich auch zusammen. Noch eine kleine Einpackaktion und Weihnachten kann kommen. Wie sieht es bei euch aus? Hektik pur oder seid ihr schon im Weihnachtsentspannungsmodus?

Falls ihr geschenketechnisch noch eine Kleinigkeit braucht oder den Gutschein nicht einfach im Umschlag überreichen wollt, hier noch ein DIY, dass ihr mit ein paar Stoffresten und Dinkelkörnern in kürzester Zeit fertig stellen könnt. Damit könnt ihr Hundegänger, Frostbeulen, Weihnachtsspaziergänger, Kinderhände und sogar kleine Babybäuche wohlig wärmen. Hübsch anzusehen sind sie auch. Na, neugierig geworden? Die Rede ist von Taschenwärmern. Hach, und wenn du abends kalte Füße hast, packst du dir je einen in die Bettsocken und kannst mit einem kuscheligen Gefühl einschlafen. Na, Lust bekommen?
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Apfel-Spekulatius- Tiramisu

Ja, so langsam wird es wirklich weihnachtlich. Weihnachstmarkt, Weihnachtsfeiern und geschlemmt wird auch ganz ordentlich. Wir haben heute bei einem adventlichen Mittagessen unsere glückliche Dorfente mit Apfelrotkohl verspeist. Ein winterlicher Nachtisch sollte das Ganze krönen. Ich hatte mal wieder viele Ideen und wollte unbedingt noch ein paar Äpfel, die noch im Schuppen lagern, verarbeiten. Rezepte mit Spekulatius und Tiramisu sahen bei Pinterest auch ganz lecker aus. Dann hatte ich noch so ein feines Lebkuchengewürz im Zuge des Adventskalenders #24kleineFreuden von der lieben Esther bekommen. Na, da kann man doch etwas draus machen. Eine Kreation aus Spekulatius, Mascarponecreme und Apfeltopping ist es dann geworden:
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Engel gibt es nur im Himmel!

Manchmal und gerade zur Weihnachtszeit kommen sie auch auf die Erde. Dann kannst du ihnen hier und da begegnen. Sei es der nette Postbote, der all die Weihnachtspakete für dich ran schleppt, die tolle Physiotherapeutin, die dir den gestressten Nacken massiert oder die Kollegin, die dir jeden Morgen einen Kaffee hinstellt.

Und was wäre Weihnachten ohne engelsgleiche Deko? Ich mag das wirklich sehr und habe daher ein wenig gebastelt. Nachdem ich aus einem alten Buch Tannenbäume für eine Tischdeko genäht habe, blieben noch ein paar Seiten übrig. Na, da kann man doch noch etwas draus machen! Da ich dieses Jahr sowieso die Weihnachtsdeko in Naturtönen und sehr hell mag, habe ich gleich noch creme-weißen Stoff rausgesucht. Dazu noch ein Stickrahmen (Durchmesser ca. 13 cm) und einen silbernen Schneeflockenanhänger, dann konnte die Bastelidee gleich verwirklicht werden. In solchen Momenten bin ich immer froh über meinen reichhaltigen Fundus. 🙂 Weiterlesen

Erst eins, dann zwei… dann fünf

Ich hoffe, ihr hattet einen schönen 1. Advent. Bei uns brennt noch das 1. Kerzchen, der Tatort läuft und ich genieße die ruhige Sonntagabendstimmung. Meine Adventskränze sind dieses Jahr „nur“ aus dem Fundus gestaltet. Kupfer, insbesonder in Kombination mit Grau gefällt mir immer noch sehr gut. Daher flugs rausgeholt das Tablett, Sohnemann nach Moos losgeschickt und binnen Minuten war der Adventskranz, der keiner ist, fertig.

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Weihnachtsgeschenkewanderkiste

Nun wird es langsam kalt und dunkel. Eine Weihnachtsaktion nach der anderen rollt durch’s Netz. Auch wenn Merle und ich selber Veranstalter des Adventskalenders #24kleine Freuden sind, kann ich mich des Charmes der Weihnachtsgeschenkewanderkiste nicht entziehen. Diese entzückende Aktion hat Tante Jana vom Blog zum Nähen in den Keller ins Leben gerufen.

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Da bin ich dabei, wenn ich darf!

Schau doch dort auch mal vorbei.  Natürlich erst, wenn du dich bei uns als Mitstreiter des Adventskalenders eingetragen hast :-).

 

DIY Adventskalender 2015 – das war’s

So, das war unser DIY – Adventskalender. Die letzten 6 Türchen wurden geöffnet:

19. Merle von http://www.fraumasulzke.de/

20. Melanie von https://melannis.wordpress.com/

21. Iris Arste

22. Judith vom https://judithhaekelt.de/

23. Iris Arste für Freundin

24. Ute Bauermeister

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Bleibt eigentlich nur, mich bei allen Teilnehmern herzlich zu bedanken. Was für zauberhafte und liebevoll bereitete DIYs doch in diesem Kalender waren. Ich kann wirklich behaupten, dass ich noch keinen schöneren Adventskalender hatte. Ich hoffe, es hat euch genauso viel Spaß gemacht wie Merle und mir. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen im nächsten Jahr bei einem weiteren DIY-Adventskalender – „ganz für mich allein.“

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Stunden im Kreise eurer Lieben, gutem Essen, viel Freude beim Schenken und Verschenken und der einen oder anderen kreativen Überraschung.

Liebe Grüße von Undine

In der Weihnachtsbäckerei

Dieses Jahr habe ich mich in der Küche zum Plätzchenbacken so richtig ausgetobt. Wie jedes Jahr habe ich den Tante-Ursel-Lebkuchenteig angesetzt, über den ich bereits schon letztes Jahr berichtet habe. Das Rezept findet ihr hier. Die Kids wollten nur ein bisschen ausstechen und ich wollte einen Teil Teiges nicht in Plätzchen, sondern in Dominosteine verarbeiten. Meine Variation ist besonders für Marzipanhasser geeignet :-), aber mindestens genauso lecker. Dafür habe ich 2 Teigplatten gebacken, mit Himbeergelee bestrichen, aufeinander gelegt und in Vierecke geschnitten. Jetzt kommt der meditative Teil: Alle 4 Seiten in die geschmolzene Kuvertüre tauchen, auf ein Backblech legen und die obere Seite ebenfalls mit Kuvertüre bestreichen.

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Meine 2. Weihnachtsbackvariation entstand aus einer mißglückten Aktion. Ich wollte mit etwas Sahne die Kuvertüre flüssiger machen, sie wurde aber noch cremiger, fast schon fest. Da ich es zu schade fand, dieses Gemisch wegzuschmeißen, war Flucht nach vorn angesagt! Ich goß noch mehr Sahne dazu, so dass es schön cremig wurde, hackte frisch gebackene Lebkuchen fein und gab diese zusammen mit Cranberries bzw. Rosinen dazu. In kleine Pralinenförmchen verteilt hatte ich einen stattlichen Vorrat an fruchtigen Weihnachtspralinen. Meine kleine Nichte hat gerade heute ordentlich zugelangt und festgestellt, wie geil die sind. Was für ein schönes Lob!

Und tadaa hier die Ausbeute aus meiner diesjährigen Weihnachtsbäckerei.