Rotkohl-Melonen-Salat mit Ingwer-Zitronen-Dressing

Es sind wirklich wilde Zeiten, die wir gerade durchleben. Das Corona-Virus hat unser Leben fest im Griff. Schulen, Kindergärten sind dicht und das soziale Leben liegt praktisch brach. Immerhin ist das Wetter endlich ein wenig frühlingshaft und ein erstes Käffchen im Garten macht gute Laune. Ich versuche mich nicht verrückt zu machen und gelassen zu bleiben. Viel frische Luft, gesundes Essen und eine etwas verstärkte Hygiene ist alles, was einem vor dem Virus schützen kann. Wenn es einen erwischen soll, erwischt es einen auch. Dann muss man da eben durch. Ich bin der Meinung, dass alles so kommen wird, wie es kommen muss und dass am Ende alles gut wird. Also, gesundes Essen zubereiten und es sich zu Hause gemütlich machen, ist die positive Auslegung des derzeitigen Zustandes.

Apropos, gesundes Essen. Wir haben eine wenig auf Pinterest gestöbert und da fielen uns Salate mit Rotkohl auf. Als ehemaliger DDR-Bürger ist man bezüglich Rotkrautsalat etwas geschädigt. Praktisch gab es im Winter nur die Wahl zwischen Weißkohl- und Rotkohlsalat. Es war wirklich sehr einseitig und das hat dazu geführt, dass man jahrelang diese Art Salate gemieden hat. Eigentlich falsch, denn gerade Kohl ist ein einheimisches, regionales Gemüse mit viel Vitamin C, gerade in der Winterzeit. In Kombination mit anderen Obst- oder Gemüsesorten und einem leckeren Dressing ist ein derartiger Salat auch sehr lecker und gesund sowieso.
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Kleid No. 1 mit Paspeltaschen

Ich bin mal wieder in die Nähstube und habe ein Kleid genäht. Die Idee und den Stoff dazu hatte ich schon länger. Es sollte wieder ein Kleid No.1 von Rosa P. sein. Immerhin wusste ich, dass ich die Größe 36 nähen muss. Das hatte ich in einem ersten leidvollen Nähversuch genau verifiziert.  Dieses Mal sollte das Kleid aber Paspeltaschen bekommen. Erstens gefallen dir mir gut an Kleidern und zweitens brauche ich immer eine neue Herausforderung. Jedes Kleid soll eine neue Idee verwirklichen. So kann man sich doch gut weiter entwickeln, oder?
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The Sixties are back

Ich hatte mir diesen Jerseystoff bestellt und wollte eigentlich ein Hoodiekleid daraus nähen. Ich fand diesen Mini-Hahnentritt gepaart mit frischem Pinkrot einfach genial. Als der Stoff kam, fand ich ihn immer noch super, allerdings nicht für das geplante Vorhaben. Die dazu bestellten Bündchen passten auch nicht so recht. So ist das eben mit den Onlinebestellungen. Mal klappt’s mit der Vorstellung und mal nicht. Ich legte den Stoff erst einmal beiseite und überlegte ein bisschen, was ich daraus machen könnte. All meine vorhandenen Kleiderschnitte kamen nicht in Frage, außerdem mag ich gern etwas Neues ausprobieren. Ich scrollte mich ein wenig durch die einschlägigen Seiten und als ich die Stacey von Pattydoo sah, wusste ich: Das ist es! Das ist genau der Schnitt für meinen Stoff und für mich.
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Gespensterwald Nienhagen

Die Zeit zwischen den Jahren ist bei uns immer geprägt durch Müßiggang, Ruhe und Besinnlichkeit. Draußen verpasst man meistens nichts, man hat keine großen Pläne und es ist einfach schön, sich durch den Tag treiben zu lassen. Herrlich, nach einem späten gemütlichen Frühstück zu überlegen, was man denn so anstellen könnte, um dann doch noch kurz auf die Couch abzurollen. Da wird schon ein Brunch mit Freunden um 10:00 Uhr zu einer logistischen Herausforderung, weil man ja früher aufstehen muss. Der Brunch entpuppt sich dann aber auch zu einer tagesfüllenden Veranstaltung, weil es so entspannt und lustig zugeht und weitere Pläne hat man ja sowieso nicht für den Tag. Ja, in dieser Zeit laufen die Uhren ein wenig anders. Es ist so eine besondere Stimmung und zu keiner anderen Zeit ist man so bei sich wie zwischen den Feiertagen. Einfach, weil man die Ruhe genießt und der Alltag außen vor bleibt.
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Öko?-Logisch! vegetarischer Kartoffelgulasch mit Sauerkraut

Es ist wieder der 1. Sonntag im Monat und da heißt es wieder, eine neue Runde der Linkparty Öko?-Logisch! zu starten. Heute mit einem vegetarischen Essen aus regionalen Produkten.
Ich bin eher zufällig auf dieses Rezept gestoßen und mit den Worten „Oh, das hört sich gut an! Das koche ich!“ machte ich mich ein paar Tage später ans Werk. Schon zweimal habe ich diese vegetarische, bis auf den Klecks Frischkäse sogar vegane Variante des eigentlich ungarischen Fleischgerichtes gekocht. Als absoluter Suppen- und Eintopffans sind meine Familie und ich begeistert von der Deftigkeit des Kartoffelgulasch, wo niemand das Fleisch vermisste. Jetzt aber nicht lang schnacken, sondern gleich zum Rezept. Dauert ja doch immer ein büschen, die Kocherei.
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Ingwer-Zitronen-Shot

Die ersten Herbststürme ziehen ums Haus und hier und da hört man schon Gehuste und Geschniefe um sich herum. Auch das Teenagermädchen hatte letzte Woche schon ihren ersten Schnupfen und lag etwas kränklich mit Harry Potter und Tee in ihrer Studentenbude. Armes Hascherl! Jedes Jahr versuchen neue Virenstämme sich unserer zu bemächtigen und es gibt unzählige Mittel dagegen. In Apotheken sind ganze Regale gefüllt, selbst Drogerien haben ein Gesundheitsregal, dass mit Mitteln gegen die Wehwehchen bei Erkältung gefüllt ist. Dann gibt es noch die vielen Hausmittel, die mit natürlichen Abwehrstoffen das Immunsystem stärken und den Viren eine lange Nase zeigen.

Ich schwöre seit letztem Jahr auf die Kombination von Ingwer, Zitrone und Honig. Jedes allein für sich allein wirkt schon gegen Erkältung. In der Kombination ist es für mich unschlagbar und der Virenkiller schlechthin. Die entzündungshemmenden, antibakteriellen Wirkstoffe aus Ingwer und Honig gepaart mit der Vitamin C Bombe Zitrone müssen einfach wirken. Inspiriert zu dem Rezept hat mich Marion vom Unterfreundenblog. Sie hat immer tolle Ideen und ist auf jeden Fall die Ideengeberin für dieses Rezept. In leichter Abwandlung zeige ich euch meine Version. Es ist wirklich ratzfatz gemacht, putzt den Rachen ordentlich frei und wirkt zuverlässig.
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Zutaten:
300 g Ingwerknolle
5 Biozitronen
150 g Honig
700 ml Wasser
1 verschließbare 1l Flasche Weiterlesen

Ich rocke meine Couch! – ein Upcycling

Es gibt so Beiträge, da freue ich mich noch mehr als sonst, dass ich blogge. Dieser Beitrag gehört auf jeden Fall dazu. Schon vor Fertigstellung des Projektes musste ich darüber kichern, was ich da wieder fabriziere. Ich freue mich um so mehr, dass ich euch die Idee heute präsentieren kann, weil es geklappt hat. Dieses Projekt gehört zu dem Hashtag #fuckeinfachmachen und das Glück war mir hold.

Aber von Anfang an: Ich hatte eine Couch. Eine schöne Ledercouch mit feinstem Nubukleder. Sie hat so manchen Umzug erlebt, ich habe mir sogar mal einen Finger beim Transport selbiger gebrochen und sie ging mit mir durch dick und dünn. Sie zog von einer gemeinsamen Wohnung in eine Singlewohnung und wieder in eine gemeinsame Wohnung und von da aus ins eigene Haus. Sie diente mir / uns als Schlafstätte und die Kids liebten es als Baby in der Couchecke zu schlafen, während wir Eltern um sie herumwuselten. Später wurde auf ihr getobt, gelacht, Fernsehen geguckt, Chips gegessen und so manche Kinderkrankheit auskuriert. Sie wurde alt und ranzig, Holme brachen durch, aber ich wollte mich nicht von ihr trennen. Es war so unbekümmert mit ihr zu leben. Egal, ob 12 Kinder darauf Indianer spielten, wir Eltern verbotenerweise darauf Pizza aßen oder Rotwein verkleckerten, abwischen und weitermachen war die Devise. Dann wurden die Kinder größer und so langsam wurde der Platz knapp. Es wurde um die besten Plätze gestritten und als nur noch 3 Familienmitglieder drauf passten, wurde es Zeit für eine neue Couch. Gut, nach über 20 Jahren hatte sie ihre Pflicht und Schuldigkeit wirklich getan und ich hatte ein Einsehen. Unsere Couch war wirklich nur noch für den Sperrmüll geeignet. Jedes Sozialkaufhaus hätte bei unserer Couch nur müde mit den Schultern gezuckt. Sie war wirklich niemanden mehr zuzumuten. Einzig das Leder von der Ausziehfläche war noch super in Schuß und praktisch wie neu. Das die natürlich nicht in den Sperrmüll wanderte, könnt ihr euch sicherlich denken. Wer jetzt noch die Überschrift im Kopf hat, kombiniert messerscharf: Aus dem Couchleder wurde ein Rock! Genau!

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Wruke ist norddeutsch und lecker als Eintopf

Wir saßen am Wochenende gemütlich in der Küche und ich verkündete, dass es am Sonntag Wrukeneintopf gibt. Meine Nichte und das Teenagermädchen guckten mich verwundert an: „Wruken? Was ist das denn?“ Neuer Versuch am Sonntag. Ich fragte den Teenagersohn und seinen Kumpel, ob sie Wruken kennen. „Nein!“ Wieder gescheitert. Was lernen die heutzutage eigentlich in der Schule? Der Begriff ist doch norddeutsches Kulturgut. Kein Winter ohne Wruke! Wir sind damit groß geworden. Dieses gesunde Gemüse ist kalorienarm und enthält Traubenzucker, Eiweiß, Fett, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C. Perfekt für die ersten Entschlackungsversuche nach dem Winter und schmackhaft ist die Steckrübe, ihr eigentlicher Name, allemal. Die ätherischen Öle lassen sie ein wenig nach Kohlrabi schmecken. Sie hat übrigens noch viele weitere Namen. Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohl- oder Bodenkohlrabi, Runke und Runkelrübe wird sie auch genannt. In Österreich heißt die Steckrübe auch Dotsche, in Bayern Dodschn und im Schweizer Ländle Knutzsche. Viele Namen für ein leckeres Gemüse, dass zu einem klassischen Wrukeneintopf verarbeitet eine gar köstliche Mahlzeit ergibt.Wruken-Eintopf-vegan05
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Ein Stoff – 2 Kleider

— Werbung wegen Markennennung—

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann mir meine Anziehsachen nicht schon abends rauslegen. Ich muss das immer spontan nach Lust und Laune entscheiden. Selbst, wenn ich es aus Zeitgründen versuche, entscheide ich mich morgens garantiert noch um und ziehe doch etwas anderes an. Oft ist das dann ganz besonders chaotisch, weil ich ja schon etwas im Kopf hatte und mich dann umentscheiden will. Das ist schwieriger als frei im Kopf morgens in den Schrank zu greifen und das Richtige zu finden. Das kann ich an ca. 362 Tagen im Jahr ganz gut. An ca. 3 Tagen komme ich gar nicht klar und habe den halben Kleiderschrank auf dem Bett, weil irgendwie nix zusammen passt und ich mir wahrscheinlich selber im Weg stehe. Gut, wenn man dann als Fan von „ins Kleid schlüpfen und fertig!“ auf eine gut sortierte Kleiderstange zurückgreifen kann.
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