Öko?-Logisch! vegetarischer Kartoffelgulasch mit Sauerkraut

Es ist wieder der 1. Sonntag im Monat und da heißt es wieder, eine neue Runde der Linkparty Öko?-Logisch! zu starten. Heute mit einem vegetarischen Essen aus regionalen Produkten.
Ich bin eher zufällig auf dieses Rezept gestoßen und mit den Worten „Oh, das hört sich gut an! Das koche ich!“ machte ich mich ein paar Tage später ans Werk. Schon zweimal habe ich diese vegetarische, bis auf den Klecks Frischkäse sogar vegane Variante des eigentlich ungarischen Fleischgerichtes gekocht. Als absoluter Suppen- und Eintopffans sind meine Familie und ich begeistert von der Deftigkeit des Kartoffelgulasch, wo niemand das Fleisch vermisste. Jetzt aber nicht lang schnacken, sondern gleich zum Rezept. Dauert ja doch immer ein büschen, die Kocherei.
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Ingwer-Zitronen-Shot

Die ersten Herbststürme ziehen ums Haus und hier und da hört man schon Gehuste und Geschniefe um sich herum. Auch das Teenagermädchen hatte letzte Woche schon ihren ersten Schnupfen und lag etwas kränklich mit Harry Potter und Tee in ihrer Studentenbude. Armes Hascherl! Jedes Jahr versuchen neue Virenstämme sich unserer zu bemächtigen und es gibt unzählige Mittel dagegen. In Apotheken sind ganze Regale gefüllt, selbst Drogerien haben ein Gesundheitsregal, dass mit Mitteln gegen die Wehwehchen bei Erkältung gefüllt ist. Dann gibt es noch die vielen Hausmittel, die mit natürlichen Abwehrstoffen das Immunsystem stärken und den Viren eine lange Nase zeigen.

Ich schwöre seit letztem Jahr auf die Kombination von Ingwer, Zitrone und Honig. Jedes allein für sich allein wirkt schon gegen Erkältung. In der Kombination ist es für mich unschlagbar und der Virenkiller schlechthin. Die entzündungshemmenden, antibakteriellen Wirkstoffe aus Ingwer und Honig gepaart mit der Vitamin C Bombe Zitrone müssen einfach wirken. Inspiriert zu dem Rezept hat mich Marion vom Unterfreundenblog. Sie hat immer tolle Ideen und ist auf jeden Fall die Ideengeberin für dieses Rezept. In leichter Abwandlung zeige ich euch meine Version. Es ist wirklich ratzfatz gemacht, putzt den Rachen ordentlich frei und wirkt zuverlässig.
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Zutaten:
300 g Ingwerknolle
5 Biozitronen
150 g Honig
700 ml Wasser
1 verschließbare 1l Flasche

Zubereitung:
Die Ingwerknolle waschen und ungeschält in Scheiben schneiden. Ich habe festgestellt, dass es sich lohnt, die Knolle in feine Scheiben zu schneiden. Umso mehr ätherische Öle werden freigesetzt. Die Schale der Biozitronen mit einem Sparschäler abschälen. Wasser, Ingwer und Zitronenschalen aufsetzen, einmal aufkochen und dann im geschlossenen Topf noch ca. 20 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zitronen auspressen. Den gekochten Sud durch ein Sieb abseihen und abkühlen lassen. Anschließend den Zitronensaft und den Honig zu dem Sud dazugeben, umrühren und in die Flasche füllen. Es wird meistens ein bisschen mehr als ein Liter, aber das ist dann gleich die erste Runde.
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Wir trinken jeden Abend ein Schnapsglas voll. Vorher brüllt der Einschenker durchs Haus: „Ingwershot!“ Dann kommen die Familienmitglieder an den Tresen und es gibt einen. Auch nicht anders als in der Kneipe, nur viel gesünder. Ich mag neben dem gesundheitlichen Aspekt die geschmackliche Kombination aus scharf, sauer und ein bisschen süß. Die Konsistenz von dem Gebräu ist ziemlich flüssig.
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Ich bin fest davon überzeugt, dass der Ingwer-Zitronen-Shot uns auch dieses Jahr helfen wird, die Grippezeit zu überstehen. Das Teenagermädchen bekommt auf jeden Fall jetzt immer eine Ration von dem Familiengebräu mit. Kein Wunder, dass es sie gleich danieder gestreckt hat. Ohne Shot keine Erkältungsabwehr! Wenn ihr das nächste Mal auf den Markt geht, nicht nur Blumen mitnehmen, sondern ordentlich Ingwer und Zitronen. So, habe gerade einen Shot serviert bekommen. Prost! Auf die Gesundheit!

Verlinkt mit dem #sonntagsglück.

Ich rocke meine Couch! – ein Upcycling

Es gibt so Beiträge, da freue ich mich noch mehr als sonst, dass ich blogge. Dieser Beitrag gehört auf jeden Fall dazu. Schon vor Fertigstellung des Projektes musste ich darüber kichern, was ich da wieder fabriziere. Ich freue mich um so mehr, dass ich euch die Idee heute präsentieren kann, weil es geklappt hat. Dieses Projekt gehört zu dem Hashtag #fuckeinfachmachen und das Glück war mir hold.

Aber von Anfang an: Ich hatte eine Couch. Eine schöne Ledercouch mit feinstem Nubukleder. Sie hat so manchen Umzug erlebt, ich habe mir sogar mal einen Finger beim Transport selbiger gebrochen und sie ging mit mir durch dick und dünn. Sie zog von einer gemeinsamen Wohnung in eine Singlewohnung und wieder in eine gemeinsame Wohnung und von da aus ins eigene Haus. Sie diente mir / uns als Schlafstätte und die Kids liebten es als Baby in der Couchecke zu schlafen, während wir Eltern um sie herumwuselten. Später wurde auf ihr getobt, gelacht, Fernsehen geguckt, Chips gegessen und so manche Kinderkrankheit auskuriert. Sie wurde alt und ranzig, Holme brachen durch, aber ich wollte mich nicht von ihr trennen. Es war so unbekümmert mit ihr zu leben. Egal, ob 12 Kinder darauf Indianer spielten, wir Eltern verbotenerweise darauf Pizza aßen oder Rotwein verkleckerten, abwischen und weitermachen war die Devise. Dann wurden die Kinder größer und so langsam wurde der Platz knapp. Es wurde um die besten Plätze gestritten und als nur noch 3 Familienmitglieder drauf passten, wurde es Zeit für eine neue Couch. Gut, nach über 20 Jahren hatte sie ihre Pflicht und Schuldigkeit wirklich getan und ich hatte ein Einsehen. Unsere Couch war wirklich nur noch für den Sperrmüll geeignet. Jedes Sozialkaufhaus hätte bei unserer Couch nur müde mit den Schultern gezuckt. Sie war wirklich niemanden mehr zuzumuten. Einzig das Leder von der Ausziehfläche war noch super in Schuß und praktisch wie neu. Das die natürlich nicht in den Sperrmüll wanderte, könnt ihr euch sicherlich denken. Wer jetzt noch die Überschrift im Kopf hat, kombiniert messerscharf: Aus dem Couchleder wurde ein Rock! Genau!

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Wruke ist norddeutsch und lecker als Eintopf

Wir saßen am Wochenende gemütlich in der Küche und ich verkündete, dass es am Sonntag Wrukeneintopf gibt. Meine Nichte und das Teenagermädchen guckten mich verwundert an: „Wruken? Was ist das denn?“ Neuer Versuch am Sonntag. Ich fragte den Teenagersohn und seinen Kumpel, ob sie Wruken kennen. „Nein!“ Wieder gescheitert. Was lernen die heutzutage eigentlich in der Schule? Der Begriff ist doch norddeutsches Kulturgut. Kein Winter ohne Wruke! Wir sind damit groß geworden. Dieses gesunde Gemüse ist kalorienarm und enthält Traubenzucker, Eiweiß, Fett, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C. Perfekt für die ersten Entschlackungsversuche nach dem Winter und schmackhaft ist die Steckrübe, ihr eigentlicher Name, allemal. Die ätherischen Öle lassen sie ein wenig nach Kohlrabi schmecken. Sie hat übrigens noch viele weitere Namen. Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohl- oder Bodenkohlrabi, Runke und Runkelrübe wird sie auch genannt. In Österreich heißt die Steckrübe auch Dotsche, in Bayern Dodschn und im Schweizer Ländle Knutzsche. Viele Namen für ein leckeres Gemüse, dass zu einem klassischen Wrukeneintopf verarbeitet eine gar köstliche Mahlzeit ergibt.Wruken-Eintopf-vegan05
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Ein Stoff – 2 Kleider

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Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann mir meine Anziehsachen nicht schon abends rauslegen. Ich muss das immer spontan nach Lust und Laune entscheiden. Selbst, wenn ich es aus Zeitgründen versuche, entscheide ich mich morgens garantiert noch um und ziehe doch etwas anderes an. Oft ist das dann ganz besonders chaotisch, weil ich ja schon etwas im Kopf hatte und mich dann umentscheiden will. Das ist schwieriger als frei im Kopf morgens in den Schrank zu greifen und das Richtige zu finden. Das kann ich an ca. 362 Tagen im Jahr ganz gut. An ca. 3 Tagen komme ich gar nicht klar und habe den halben Kleiderschrank auf dem Bett, weil irgendwie nix zusammen passt und ich mir wahrscheinlich selber im Weg stehe. Gut, wenn man dann als Fan von „ins Kleid schlüpfen und fertig!“ auf eine gut sortierte Kleiderstange zurückgreifen kann.
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Thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas

Für 2019 haben wir uns vorgenommen, weniger tierische Produkte zu essen. Hauptsächlich aus Nachhaltigkeitsgründen, aber auch weil fleischlose Kost gesund und lecker ist. Wir haben Silvester gleich damit angefangen und ein leckeres thailändisches Curry mit gerösteten Paprikas gekocht. So eine leicht scharfe, pikante Suppe geht auf Festivitäten ja immer und nächsten Tag hat man oft noch einen Rest, den man gut aufwärmen kann. Perfekt für den Auftakt ins neue Jahr.
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A Hirsch – mein Weihnachtskleid

Ich sitze auf der Couch, im Radio gibt es ein Special: eine Stunde lang „Last Christmas“ in allen Varianten und die Kerzen brennen im Adventsgesteck. Die Geschenke sind organisiert, der Essensplan steht und für Samstag haben wir Freunde und Nachbarn noch zu einem gemütlichen Glühweinfest eingeladen. Na, wenn da nicht Weihnachtsstimmung aufkommt, besonders da ich heute in den Weihnachtsurlaub starte. Läuft also und es bleibt ein wenig Zeit euch mein Weihnachtskleid vorzustellen. Eigentlich ist es eher ein Adventskleid, da ich es schon des Öfteren angehabt habe. An Heiligabend werde ich es aber mit ein paar feinen Schühchen und Schmuck gepimpt, tragen. Wir sind da in kleiner Runde zu Hause und da ist es genau richtig.

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Babymützchen und -schühchen – noch ein Doppelpack Glück

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Saßen wir nicht gerade bei Freunden und schauten uns ein frisch geschlüpftes Baby an, erfuhren wir ausgerechnet da über die Ankunft weiterer Babys. Ein Doppelpack Glück war gerade bei lieben Freunden zur Welt gekommen. Nachdem ich beim letzten Mal für die Zwillinge eines Kollegen Chucks  gehäkelt habe, klapperten dieses Mal die Stricknadeln für Mützchen und Schühchen. Die beiden Neuankömmlinge heißen Hedwig und Karl Konrad. Was liegt da näher als die Zwillinge in ein wenig Retrolook zu hüllen. Ich finde die beiden Namen ja Klasse! Da sieht man mal wieder, dass alles wieder kommt, ob in der Mode oder in der Namenswahl.
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Kleid Mabinta mit Passe

Ich weiß, es kann keiner mehr Schnee und Eis sehen. Die Bastelblogs zeigen Frühlings-DIYS in pastelligen Farben und in den Nähblogs werden die Ärmel auch schon wieder kürzer. Ich möchte euch aber noch meine 2. Mabinta nach dem Schnitt von ki-ba-doo vorstellen und konnte dem Drang nicht widerstehen, das langärmelige Kleid vor der Winterkulisse eines zugefrorenen Sees zu präsentieren. Wenn man dann noch den perfekt dazu passenden Winterschal an der Garderobe findet, muss der natürlich auch noch mit aufs Bild. Vorgestellt habe ich ihn bereits hier und ich liebe ihn inbrünstig. Ich verspreche, es werden für diese Saison die letzten Winterbilder. Aber es war schon toll, dass wir auch dieses Jahr wenigstens einmal auf den See konnten. Ein echtes Highlight für uns. Außerdem weiß ich anhand der Bilder auch noch Jahre später, dass der Winter 2017/2018 uns bis in den März verfolgt hat. Wer weiß für was man diese Info noch braucht.
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