#24 kleine Freuden – ein Windlicht und wieder ein Schraubglas-Abbau-Projekt

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Heute ist mein Türchen beim Adventskalender #24kleineFreuden dran. Es waren ja schon tolle Sachen dieses Jahr dabei, obwohl wir erst ganz am Anfang sind. Auf Insta kannst du unter dem oben genannten Hashtag verfolgen, was es schon Schönes gab und ich bin mir sicher, dass noch weitere fantastische Dinge auf uns warten.

Vor dem Lohn, den wir Teilnehmer jetzt alles ernten, kam aber der Fleiß. Was mache ich, war auch dieses Jahr wieder die große Frage. Es sollte möglichst vielen Teilnehmern vom Stil her gefallen, der zeitliche Aufwand muss bei 24 Päckchen vertretbar sein und ein bisschen weihnachtlich sollte es auch sein. Da wurde so manche Idee entworfen und genauso schnell wieder verworfen. Ich brauche dann immer ein paar Tage Zeit bis sich eine Idee herauskristallisiert und wenn der Druck dann groß genug ist, sage ich: „Ja, das ist es! Das mache ich! Darauf habe ich Lust!“ Dann schnell die Zutaten erworben und los ging es in der weihnachtlichen Manufaktur. Dieses Jahr ist es ein Windlicht geworden, dass du ins Fenster hängen kannst. Ich hatte so viel Spaß bei der Knoterei der Makramee-Blumenampel, dass ich beschloss etwas Ähnliches für euch zu fertigen.

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Langos – eine Weihnachtsmarktleckerei

So, jetzt ist sie da: die Weihnachtszeit! Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in den Advent. Bei uns hat es heute Morgen sogar geschneit. Da kam man gleich in Weihnachtslaune. Also Kisten vom Boden gezerrt und die Bude dekoriert. Ich habe mittlerweile so viel in meinem Fundus, dass ich dieses Jahr gar nichts gekauft habe und trotzdem erstrahlt jetzt alles in weihnachtlichem Glanz. Selbst Kerzen waren noch reichlich da. Noch ein paar Accessoires aus dem Garten geholt, Deko verteilt, Kamin an und rein in die Gemütlichkeit.

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Makramee-Blumenampel-Revival – wieder ein Küchengarn-DIY

Ich bin ein Kind der 1970er und ich bin Fan dieser Zeit. Ich mag die psychodelischen Muster auf Kleidern. Eine Kollegin muss zum Beispiel immer an mich denken, wenn sie so ein kreischiges grafisches Design auf Stoff sieht. Ich liebe die Musik von ABBA und habe deshalb den Film „Mamma mia“ schon unzählige Male gesehen und wenn irgendwo eine 70er Jahre-Mottoparty stattfindet, verkleide ich mich begeistert mit silbernen Plateau-Stiefeln, Häkelhut und blau schillerndem Minikleid natürlich mit Trompetenärmeln.

Derzeit mag ich auch die Handarbeitstechnik Makramee, ein typisches Relikt aus den 1970ern, das derzeit ein kleines Comeback feiert. Wer kennt sie nicht, diese kunstvoll geknotenen Blumenampeln aus grobem Jutegarn, gern mit senfgelbem Blumentopf und der allseits beliebten Kletterpflanze Philodendron, auch Baumfreund genannt. Gern vor dunkelbraunem Hintergrund fotografiert. Huch, das ist mir jetzt doch ein wenig zu viel 1970er Flair. Das braucht dann doch einen etwas moderneren Anstrich.
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Ostern naht – Hase Theo freut sich drauf

Ein tolles Frühlingswochenende liegt vor uns und vielleicht habt ihr noch Lust, eure Wollreste zu schnappen und in der Sonne noch einen Osterhasen zu häkeln. Ich finde, dass Frühling und Sommer eine perfekte Zeit zum Häkeln ist. Man braucht nur ein Knäul Wolle und die Häkelnadel und schon kann es losgehen. Mich hat das Häkeln von Amigurumi derzeit ein bisschen vereinnahmt und so ist nach Linotschka gleich noch ein Hase entstanden. Ich finde, er sieht wie ein Theodor aus, daher heißt er jetzt so. Natürlich wird er nur Theo gerufen. 🙂 Das Muster habe ich hier gefunden und meine Kollegin Olga hat wieder ganze Arbeit geleistet und die Übersetzung der Häkelschrift in Angriff genommen. Was wäre man bloß ohne seine lieben Kollegen!
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Kissenparade und die Kunst einen Reißverschluss einzunähen

Mit der neuen Lümmelcouch wurde es Zeit, die Kissen zu erneuern. Die alten ausgenudelten Dinger passten weder farblich und besonders schön waren sie auch nicht mehr. Hier musste unbedingt neuer Schwung reingebracht werden. Na, da schwingen wir uns doch gleich rüber zur Nähmaschine und schauen nach, was wir brauchen. Ich wollte Kissen mit grafischen Mustern und bei Stoff und Stil war eine kleine Kollektion schnell bestellt. Reißverschlüsse auch noch dazu. Da schwöre ich ja auf die Endlosvarianten vom  Nähkaufhaus. Dann  flackerte das grandiose e-book von bernina zum Thema „nahtverdeckten Reißverschluss einnähen“ über den Bildschirm und ich wußte, genauso mache ich das auch.
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Kuschelkissen aus Filzwolle

Winter ist Kuschelzeit. Was gibt es Schöneres als sich auf die Couch zu schmeißen, der Kamin bollert vor sich hin, in der Hand die Häkelnadel und im Rücken ein gemütliches Kissen. Während der Weihnachtstage habe ich in einem einfachen Kraus-Rechtsmuster ein Modell gestrickt. Die Bambusnadel von dem Projekt „Ein Schal fürs Leben“ und ein paar Knäul Drops Eskimo in hellgrau waren genau richtig dafür.
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Herbstgeflüster in rund

Erst fiel mir keine Einleitung für diesen Beitrag ein. Kein Kinderlied, kein Reim oder Spruch kam mir in den Sinn. Dabei war ich mir sicher, dass der Begriff Kranz ganz bestimmt irgendwo darin vorkommt. War aber nicht, auch Tante Google hatte keine Idee und wenn die weise Dame das nicht weiß, wer dann. Dann muss ich wohl selber ran. Hmmm, wie wäre es mit Herbstgeflüster in rund? Finde ich gut. Nehm ich. Dann geht es auch schon gleich los mit einem kleinen DIY zum Thema Herbst. Ihr braucht einen Drahtkleiderbügel, Wickeldraht und ein paar Naturmaterialien. Schaut schnell in eurem Kleiderschrank nach, ganz bestimmt habt ihr da noch so ein Teil rum zu hängen.
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Jetzt teilt ihr den Kleiderbügel mit der Zange in 3 Teile, oben den Haken ab und in der Mitte einmal geteilt. Den Haken könnt ihr in die Bastelkiste zurücklegen, den brauchen wir nicht. Die anderen beiden Teile schön gerade biegen. Wenn man im Schuppen einen Schraubstock hat, geht es perfekt. Wenn nicht, tut es auch eine Unterlegplatte plus Gummihammer. Dann an den Enden kleine Haken biegen und die ineinander verhaken. Der Draht vom Kleiderbügel ist etwas widerspenstig, dafür aber schön stabil. Draußen macht das Basteln mit Naturmaterialien mehr Spaß, also ab in die Sonne.
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Husch ins Körbchen

Tada, da bin ich schon wieder mit meinem 2. Projekt zum Thema Textilgarn. Da wo ein Windlicht oder ein Stiftebehälter steht, kann auch noch ein Körbchen oder auch Utensilo genannt daneben stehen. Wenn man Glück hat, ist es sogar die gleiche Farbkombination. Die Bodenfläche häkelt man wieder nach dem gleichen Prinzip wie die jede Kreisfläche. Magischer Ring, 6 feste Maschen und dann immer 6 Maschen pro Runde zunehmen. Manchmal passt das nicht so gut und die Fläche wölbt sich zu sehr. Dann einfach in einer Runde mehr zunehmen. Gerade bei dem dicken Textilgarn sieht man sehr schnell, ob man noch mehr zunehmen muss. Der Rand ist wie die Windlichter / Stiftebehälter gehäkelt. Hier geht es zur Erklärung. Jetzt schau dich einfach um:

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Textilgarn – eine andere Dimension

In letzter Zeit habe ich ein paar Versuche mit Textilgarn gestartet. Meine Güte, das sind  wirklich ganz andere Dimensionen als das Baumwollgarn, dass ich sonst verwende. Die zylindrischen Textilgarndoggen wiegen das 7- bis 9-fache und das mal eben auf den Schoß legen, ist schon kaum möglich. Unterwegs häkeln fällt da komplett aus, gerade wenn man 2-3 Farben braucht. Die Häkelnadel ist finger- bis daumendick. Meine ersten Häkelarbeiten waren noch mit Nr. 8. Jetzt bin ich schon bei Nr. 12 und die Nr. 15 liegt schon parat. Normales Baumwollgarn verhäkelt frau mit Stärke 3-4.

Eins muss man diesem Mammutgarn ja lassen, wenn man erst einmal angefangen hat, ist man ruckzuck fertig. Gerade kleinere Projekte machen sich da in ein bis zwei Stunden. Trotzdem finde ich nicht, dass Textilgarn für ganz blutige Anfänger geeignet ist. Hier braucht man zum einen viel Kraft in den Armen. Die sollte man sich erst einmal bei dünnerem Garn zu legen. Zum anderen verzeiht das dicke Garn keinen Fehler. Da kann man nicht mal schnell eine Masche dazu- oder wegschummeln. Das sieht man sofort. Daher hier ein kleines Projekt, dass durchaus machbar ist und wieder etwas für die Umwelt tut. Ich habe hier wieder einmal die allseits beliebten Schraubgläser genommen und umhäkelt. Ihr könnt sie als Stiftebehälter oder auch als Windlichter benutzen. Es scheint erstaunlich viel Licht durch die groben Maschen. Ausprobiert auf dem Campingplatz in Meschendorf und für gut befunden.
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