Ostern naht – Hase Theo freut sich drauf

Ein tolles Frühlingswochenende liegt vor uns und vielleicht habt ihr noch Lust, eure Wollreste zu schnappen und in der Sonne noch einen Osterhasen zu häkeln. Ich finde, dass Frühling und Sommer eine perfekte Zeit zum Häkeln ist. Man braucht nur ein Knäul Wolle und die Häkelnadel und schon kann es losgehen. Mich hat das Häkeln von Amigurumi derzeit ein bisschen vereinnahmt und so ist nach Linotschka gleich noch ein Hase entstanden. Ich finde, er sieht wie ein Theodor aus, daher heißt er jetzt so. Natürlich wird er nur Theo gerufen. 🙂 Das Muster habe ich hier gefunden und meine Kollegin Olga hat wieder ganze Arbeit geleistet und die Übersetzung der Häkelschrift in Angriff genommen. Was wäre man bloß ohne seine lieben Kollegen!
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Kissenparade und die Kunst einen Reißverschluss einzunähen

Mit der neuen Lümmelcouch wurde es Zeit, die Kissen zu erneuern. Die alten ausgenudelten Dinger passten weder farblich und besonders schön waren sie auch nicht mehr. Hier musste unbedingt neuer Schwung reingebracht werden. Na, da schwingen wir uns doch gleich rüber zur Nähmaschine und schauen nach, was wir brauchen. Ich wollte Kissen mit grafischen Mustern und bei Stoff und Stil war eine kleine Kollektion schnell bestellt. Reißverschlüsse auch noch dazu. Da schwöre ich ja auf die Endlosvarianten vom  Nähkaufhaus. Dann  flackerte das grandiose e-book von bernina zum Thema „nahtverdeckten Reißverschluss einnähen“ über den Bildschirm und ich wußte, genauso mache ich das auch.
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Kuschelkissen aus Filzwolle

Winter ist Kuschelzeit. Was gibt es Schöneres als sich auf die Couch zu schmeißen, der Kamin bollert vor sich hin, in der Hand die Häkelnadel und im Rücken ein gemütliches Kissen. Während der Weihnachtstage habe ich in einem einfachen Kraus-Rechtsmuster ein Modell gestrickt. Die Bambusnadel von dem Projekt „Ein Schal fürs Leben“ und ein paar Knäul Drops Eskimo in hellgrau waren genau richtig dafür.
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Herbstgeflüster in rund

Erst fiel mir keine Einleitung für diesen Beitrag ein. Kein Kinderlied, kein Reim oder Spruch kam mir in den Sinn. Dabei war ich mir sicher, dass der Begriff Kranz ganz bestimmt irgendwo darin vorkommt. War aber nicht, auch Tante Google hatte keine Idee und wenn die weise Dame das nicht weiß, wer dann. Dann muss ich wohl selber ran. Hmmm, wie wäre es mit Herbstgeflüster in rund? Finde ich gut. Nehm ich. Dann geht es auch schon gleich los mit einem kleinen DIY zum Thema Herbst. Ihr braucht einen Drahtkleiderbügel, Wickeldraht und ein paar Naturmaterialien. Schaut schnell in eurem Kleiderschrank nach, ganz bestimmt habt ihr da noch so ein Teil rum zu hängen.
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Jetzt teilt ihr den Kleiderbügel mit der Zange in 3 Teile, oben den Haken ab und in der Mitte einmal geteilt. Den Haken könnt ihr in die Bastelkiste zurücklegen, den brauchen wir nicht. Die anderen beiden Teile schön gerade biegen. Wenn man im Schuppen einen Schraubstock hat, geht es perfekt. Wenn nicht, tut es auch eine Unterlegplatte plus Gummihammer. Dann an den Enden kleine Haken biegen und die ineinander verhaken. Der Draht vom Kleiderbügel ist etwas widerspenstig, dafür aber schön stabil. Draußen macht das Basteln mit Naturmaterialien mehr Spaß, also ab in die Sonne.
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Husch ins Körbchen

Tada, da bin ich schon wieder mit meinem 2. Projekt zum Thema Textilgarn. Da wo ein Windlicht oder ein Stiftebehälter steht, kann auch noch ein Körbchen oder auch Utensilo genannt daneben stehen. Wenn man Glück hat, ist es sogar die gleiche Farbkombination. Die Bodenfläche häkelt man wieder nach dem gleichen Prinzip wie die jede Kreisfläche. Magischer Ring, 6 feste Maschen und dann immer 6 Maschen pro Runde zunehmen. Manchmal passt das nicht so gut und die Fläche wölbt sich zu sehr. Dann einfach in einer Runde mehr zunehmen. Gerade bei dem dicken Textilgarn sieht man sehr schnell, ob man noch mehr zunehmen muss. Der Rand ist wie die Windlichter / Stiftebehälter gehäkelt. Hier geht es zur Erklärung. Jetzt schau dich einfach um:

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Textilgarn – eine andere Dimension

In letzter Zeit habe ich ein paar Versuche mit Textilgarn gestartet. Meine Güte, das sind  wirklich ganz andere Dimensionen als das Baumwollgarn, dass ich sonst verwende. Die zylindrischen Textilgarndoggen wiegen das 7- bis 9-fache und das mal eben auf den Schoß legen, ist schon kaum möglich. Unterwegs häkeln fällt da komplett aus, gerade wenn man 2-3 Farben braucht. Die Häkelnadel ist finger- bis daumendick. Meine ersten Häkelarbeiten waren noch mit Nr. 8. Jetzt bin ich schon bei Nr. 12 und die Nr. 15 liegt schon parat. Normales Baumwollgarn verhäkelt frau mit Stärke 3-4.

Eins muss man diesem Mammutgarn ja lassen, wenn man erst einmal angefangen hat, ist man ruckzuck fertig. Gerade kleinere Projekte machen sich da in ein bis zwei Stunden. Trotzdem finde ich nicht, dass Textilgarn für ganz blutige Anfänger geeignet ist. Hier braucht man zum einen viel Kraft in den Armen. Die sollte man sich erst einmal bei dünnerem Garn zu legen. Zum anderen verzeiht das dicke Garn keinen Fehler. Da kann man nicht mal schnell eine Masche dazu- oder wegschummeln. Das sieht man sofort. Daher hier ein kleines Projekt, dass durchaus machbar ist und wieder etwas für die Umwelt tut. Ich habe hier wieder einmal die allseits beliebten Schraubgläser genommen und umhäkelt. Ihr könnt sie als Stiftebehälter oder auch als Windlichter benutzen. Es scheint erstaunlich viel Licht durch die groben Maschen. Ausprobiert auf dem Campingplatz in Meschendorf und für gut befunden.
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Da geht mir doch ein Licht auf

Wer durch den schwedischen Möbelriesen IKEA schlendert, stößt in der Lampenabteilung auf die Kvarna, eine ansich recht unscheinbare, aber praktische Tischleuchte. Ich hatte bereits einen gefilzten Überzug dafür. Der ist mir leider durchs Waschen (muss ja immer alles schön sauber sein 🙂 ) total eingelaufen und sah wie ein zu kleiner Pullover an der Lampe aus. Da kam ich auf die Idee: „Man könnte doch auch einen Überzug für die Lampe häkeln.“ Gesagt, getan. Mit vielen Mustern und bunten Garnresten entstand so ein Modell nach dem anderen. Ich war ein bisschen häkelsüchtig und wollte immer noch ein Muster und eine Farbkombi ausprobieren. Leider habe ich keine Bilder während des Häkelns gemacht, ich wollte immer wissen, ob die Farben und Muster gut miteinander harmonieren. Da konnte ich mich nicht mit knipsen aufhalten :-). Aber das Ergebnis habe ich gern abgelichtet. Weil ich so viele verschiedene Versionen gehäkelt habe, bekommen sie auch gleich noch Namen von mir. Et voilà: Hier die ersten Vertreter der Lampenkollektion „undiversell“. 🙂

Darf ich vorstellen: die MEERESBRISE. In Drops Paris gehäkelt, sanfte Farben mit frischen Türkisblau, wie ein milder Tag am Meer.

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Ich bin steinreich!

Ja, das bin ich wirklich. Ich meine nicht meinen Kontostand. Der pegelt sich je nach Stoff- und Wollkäufen in normalen Regionen ein :-). Ich meine all die Schätze, die sich nicht in Geld ausdrücken lassen:

  • Gesundheit, (sowieso das allerwichtigste, auch wenn sich das so profan anhört)
  • einen verständnisvollen Mann, der auch bei gigantischen Vorräten an Wolle, Stoff und Bastelmaterial im Haus selten die Nerven verliert.
  • die liebsten Kinder der Welt, (typisch Mutter, nicht? 🙂 )
  • Eltern, Schwester, Schwager, Nichte, Onkel, Tante, Schwiegermama und sogar die Schwiegermama meiner Schwester,  mit denen ich so gern wertvolle Zeit verbringe
  • ganz viele liebe Freunde, die mich so nehmen wie ich bin
  • super liebe, hilfsbereite Kollegen, die viel übrig haben für meinen Bastelwahn und auch mal 1 bis 4 Kastenformen mitbringen, wenn ein Großbackprojekt ansteht
  • und letztendlich ihr, die so viele inspirierende Ideen für mich bereithalten oder die meinen Blog lesen und sich inspirieren lassen.

Ich finde, man sollte sich ab und zu vergegenwärtigen, was man alles hat und nicht immer darüber nachdenken, was man nicht hat. Getreu dem Motto: A good life is when you smile often, dream big, laugh a lot and realize how blessed you are for what you have. (unknown).

Ja, all das fiel mir ein bei der Vorbereitung dieses Blogposts. Steinreich bin ich nun wirklich, und viele Steine habe ich auch! Verbunden mit schönen Erinnerungen vom Ostseestrand in Meschendorf wurde der Kofferraum voll gepackt mit gesammelten Kieseln in handlicher Größe. Ich war ganz wild darauf, diese zu verschönern. Also flugs die Häkelnadel gezückt und in sommerlichen Farben ganz schön freestylisch los gelegt. Grundlage war immer ein Motiv, gleich ob Blümchen, Segelschiff, Glückspilze, Feder, Sonne oder Wolke. Hier mal am Beispiel des Segelschiffs erklärt. (Die Anleitung für’s Schiff, Sonne und Wolke ist an diese hier angelehnt. Ich habe das Segelschiff nur kleiner gehäkelt, um sie an die Größe des Steins anzupassen.) Um dieses und auch um alle anderen Motive habe ich immer in jedes hintere Maschenglied ein Stäbchen und eine Luftmasche gehäkelt, also praktisch die Maschen verdoppelt. Die Runde  immer mit einer Kettmasche schließen. In den nächsten Runden habe ich immer um die Luftmaschen herum Stäbchen gehäkelt. Je nach Größe des Steins habe ich in jeder 2. oder 3. Masche zugenommen, indem ich um einen Luftmaschenbogen noch ein 2. Stäbchen + Luftmasche gehäkelt habe. Hier muss man ein bisschen ausprobieren. Aber ihr werdet sehen, das bekommt man schnell hin.

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