Ein Herbstkranz aus Sanddornzweigen

Kennt ihr so spontane Aktionen, wo ihr einfach anfangt und am Ende das Ergebnis nach wenigen Stunden vor euch liegt? Genauso ein Projekt war dieser Herbstkranz. Der vertrocknete Sanddornbusch musste abgeholzt werden und beim Nachbarn störte auch ein fetter Ast des wuchernden Busches. Habt ihr Sanddorn im Garten? Das Zeug wächst gefühlt mehrere Meter im Jahr und breitet sich auch unterirdisch wie eine Krake aus. Auf dem Rasen sprießen ständig kleine Sanddörner. Der Rasenmäher kennt da aber keine Gnade und hält das Gewächs im Zaume. Trotzdem mag ich die Büsche mit den silbrigen Blättern und den knallorangen Beeren. Herrlich, wie die Vögel im Herbst darin rumtoben, die Beeren abzupfen und in ihrem Schnabel verschwinden lassen.

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Apfel-Baiser-Kuchen – ein herbstliches Vergnügen

Ein herrliches Oktoberwochenende liegt hinter uns. Das Wetter bescherte uns immer noch milde Sonnenstrahlen und das goldene Herbstlaub sieht einfach grandios aus. Hab beim Radeln heute diesen Schnappschuß gemacht. Einfach zum Genießen!

Zu einem tollen Wochenende gehört natürlich auch etwas Selbstgebackenes aus dem Ofen. Apfelkuchen geht doch immer, oder nicht? Ich habe schon so einige Varianten gebacken und auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, es sind immer noch Äpfel aus eigener Ernte im Schuppen, die auf eine Verarbeitung warten. Ich hatte Lust auf einen Apfel-Baiser-Kuchen und nachdem ich letztes Wochenende schon einen gebacken habe und noch ein bisschen am Rezept rumgeschraubt habe, gibt es heute für euch meine Variante.
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Zutaten:
2 Eier
3 Eigelb
100 g Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Butter
150 g Dinkelmehl 630
1 1/2 TL Backpulver
100 g Kartoffelstärke
1 Biozitrone
6-7 Äpfel (ca. 600 g Apfelstückchen)
3 Eiweiß
120 g Rohrohrzucker
Salz

Zubereitung:
Die 2 ganzen Eier, die 3 Eigelb zusammen mit dem Zucker/Vanillezucker und einer Prise Salz schaumig schlagen. Die Butter im Topf bei niedriger Temperatur schmelzen und im feinen Strahl zu der Eier-Zucker-Masse geben und gut rühren. Abrieb und den Saft der halben Zitrone kommen jetzt in den Teig. Anschließend Mehl, Kartoffelstärke und Backpulver mischen und unterheben. Die Teigmasse kommt jetzt in eine mit Backpapier ausgelegte 26er Springform. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stück schneiden. Mit Saft der 2. Zitronenhälfte beträufeln, dabei einen Teelöffel Saft aufbewahren. Die Äpfel auf den Kuchen geben und in den vorgeheizten Backofen (Umluft 150 Grad) für 40 Minuten backen.
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In der Zwischenzeit die Küche aufräumen und das Baiser vorbereiten. Dafür die 3 Eiweiß mit einer Prise Salz, dem Teelöffel Zitronensaft und der 2. Ladung Rohrrohrzucker ordentlich mixen. Es muss lange Spitzen ziehen, wenn man die Quirle entfernt. Dann ist es genau richtig. Nach 40 Minuten Backzeit das Baiser auf den Kuchen geben und noch weitere 20 Minuten backen. Umluft scheint dem Baiser gut zu bekommen. Es ist richtig schön aufgegangen und auch nach dem Backen nicht zusammengefallen. Ich mag das ja, wenn so eine dicke, fette Baiserschicht auf dem Kuchen ist. Jetzt braucht man nur noch das Käffchen dazu und der Sonntagnachmittag könnte nicht schöner sein.

Die Sonne schien durch die Fenster und die Jungs, die vom Fußball kamen, hatten ordentlich Hunger. Es war mal wieder schwer, sie vom Tisch wegzubekommen. Bevor ich HALT schreien konnte, hatte einer von ihnen schon ein Stückchen Baiser vom Kuchen genascht. Nein, ich verrate nicht, wer es war. Vielleicht entdeckt ihr das fehlende Stückchen.

Aber ist ja auch schön, wenn es allen schmeckt. Der fast noch lauwarme Apfel-Baiser-Kuchen tat es jedenfalls. Die saftigen Äpfel mit ein wenig Zitronenaroma und die fluffige Baiserschicht waren ein herbstliches Vergnügen und ich werde diesen Kuchen wohl noch des Öfteren kredenzen. Super lecker und besonders mit sauren Apfelsorten wie Boskop eine köstliche Angelegenheit, die auch im Winter schmecken wird. Aber noch genießen wir den goldenen Herbst und erfreuen uns an jedem Lichtstrahl, bevor uns die Dunkelheit wieder fest im Griff hat.
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Da wir dieses Jahr noch keine Nachfröste hatten, habe ich noch so schöne Blümchen im Garten. Mit dem wunderschönen Zierapfel doch eine tolle Farbenpracht, oder? Ein echtes #Sonntagsglück!

Melierter Loop mit passenden Stulpen

Wer mich kennt, weiß, ich liebe Stulpen. Den ganzen Winter trage ich welche und kann nicht genug davon haben. Am liebsten in allen Farben und verschiedenen Styles, genäht oder gehäkelt. Manchmal will ich auch noch einen Loop dazu haben und manchmal sogar noch eine Mütze. Habe schon hier und hier und hier davon berichtet.  Im heutigen Fall habe ich mir zu den Stulpen einen Loop gehäkelt. (Anm. der Redaktion: Bisschen fertig sehe ich ja aus auf dem Foto nach einer durchtanzten Nacht, aber so ganz ohne Foto mag ich das auch nicht zeigen. Egal, achtet einfach auf den wunderschönen Zierapfel im Hintergrund!)
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Aus dem Rahmen fallen – Tischdeko zum Geburtstag

Gestern war es wieder so weit, unser fröhliches Familien-Novembertreffen für unsere beiden Geburtstagskinder fand statt. Ich berichtete schon letztes Jahr hier über unsere Familie. Jetzt bin ich stolze Mama von 2 Teenies und genieße es in vollen Zügen. Auch wenn Kinder als Babies so süß sind und frau sie den ganzen Tag abknutschen könnte, bin ich doch begeistert von der Entwicklung, die die eigenen Kinder so nehmen und wie sie immer mehr zu Persönlichkeiten heranwachsen. Herrlich, wie schön wir uns in der Woche bei unserer einzigen gemeinsamen Mahlzeit, dem Abendbrot unterhalten können und wie viel man von seinen eigenen Kindern lernen kann. Was wäre ich ohne meine Teenager-Tochter, die mir regelmäßig das Handy aufräumt, damit der Speicher wieder für Updates ausreicht. Was wäre ich ohne die Gelassenheit vom Teenager-Sohn, von dem ich nur lernen kann, wie man mit geringstem Aufwand doch viel erreichen kann. Bin echt stolz auf meine beiden!

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Apfel-Spekulatius- Tiramisu

Ja, so langsam wird es wirklich weihnachtlich. Weihnachstmarkt, Weihnachtsfeiern und geschlemmt wird auch ganz ordentlich. Wir haben heute bei einem adventlichen Mittagessen unsere glückliche Dorfente mit Apfelrotkohl verspeist. Ein winterlicher Nachtisch sollte das Ganze krönen. Ich hatte mal wieder viele Ideen und wollte unbedingt noch ein paar Äpfel, die noch im Schuppen lagern, verarbeiten. Rezepte mit Spekulatius und Tiramisu sahen bei Pinterest auch ganz lecker aus. Dann hatte ich noch so ein feines Lebkuchengewürz im Zuge des Adventskalenders #24kleineFreuden von der lieben Esther bekommen. Na, da kann man doch etwas draus machen. Eine Kreation aus Spekulatius, Mascarponecreme und Apfeltopping ist es dann geworden:
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