Warum ich das Bloggen so liebe

Als ich anfing zu bloggen, war ich doch recht blauäugig, was da so auf mich zukommt. Habe mir einen Anbieter gesucht, WordPress für gut befunden und irgendwie versucht, Bilder und Text in Einklang zu bringen. Manchmal bleibt es mit dem Einklang bei dem Versuch, manchmal gefällt mir ein Beitrag selber ganz gut. Kennt bestimmt jeder Blogger. Immer freue ich mich über positive Reaktionen und den Austausch mit Gleichgesinnten. Dass es dieser Austausch so in sich hat, war mir nie und nimmer bewusst! Dieser beschränkt sich nicht auf ein lieb gemeintes: „Toll gemacht, gefällt mir gut“ oder so. Da wird man als Blogger zu Gastbeiträgen eingeladen und überlegt manchmal ewig, was man da Schönes machen könnte. Da tummelt man sich in Linkpartys und ist immer wieder begeistert, neue Blogs kennenzulernen. Da wird man animiert und begeistert sich für eine Adventskalenderaktion, bei der man bis Mitternacht 23 Pakete packt. Nach meiner ersten Bloggerkonferenz bin ich sogar noch mehr begeistert von der Bloggerwelt. Die Menschen kennenzulernen, die hinter ihren Blogs stehen, war eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich kann diesen „Austausch im Leben 1.0“ jedem Blogger empfehlen, was sage ich, ich kann ihn wärmstens ans Herz legen. Weiterlesen

Jerseykleid – federleicht

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht den mintfarbenen Stoff mit weißen Federn bemerkt. Wer den auch so toll findet wie ich, wird jetzt erfahren, was daraus geworden ist. Ja, ich habe mich endlich getraut, den Stoff zuzuschneiden und mein erstes Jerseykleid zu nähen. Nach einigem Auf und Ab ist es fertig und ich bin stolz wie Bolle es euch hier und heute zu präsentieren. Aber von vorn. Die Idee zu diesem Kleid ist bestimmt schon über ein halbes Jahr alt. Da gab es diesen Stoff bei Mira und zack war der im Warenkorb. Dieses feine Stöffchen war nicht nur von Farbe und Muster ein Träumchen, sondern auch von der Qualität. Schöner schwerer Interlockjersey ist genau das Richtige für ein Frühlingskleid. Nicht so flattering wie ein Sommerkleid und auch nicht so warm wie Sweatshirt-Stoffe. Eben perfekt für die jetztige Jahreszeit.
Jerseykleid_selbstgenaeht_Pölchower_Wald Weiterlesen

Flamingos und Ringeljersey

Im Oktober des vergangenen Jahres war ich auf dem Stoffmarkt im heimischen Rostock. Ich radelte mit einer ebenso nähbegeisterten Nachbarin bei herbstlich kühlem Wetter dahin und wir nahmen den Stoffmarkt im Sturm. Zwischendurch wärmten wir uns bei einem heißen Tee in einem Café auf, um gleich danach zu einem weiteren Kaufrausch durchzustarten. Die erworbenen Schätze wurden stolz bei Facebook präsentiert, gewaschen und getrocknet und kamen sorgfältig gefaltet ab in die Stoffkiste. Oktober, November und der Dezember sowieso vergingen wie im Fluge und meine Stoffschätzchen jaulten in der Kiste, weil sie unter die Nähmaschine wollten. Der Plan stand schon lange, was daraus werden sollte und jetzt im Januar war es dann endlich so weit. Die Flamingos sollten in trauter Zweisamkeit mit dem Ringeljersey auf einem kuscheligen Tuch, Armstulpen und einer Mütze ihr Unwesen treiben. Da es ja im Netz so viele unermüdliche Näherinnen gibt, die das alles schon ganz oft genäht haben und dazu Anleitungen geschrieben haben, konnte ich nach deren Download auch gleich loslegen. Weiterlesen

Mit Muschelmuster gegen den Winter

Ich bin ein ausgesprochener Fan von Handstulpen. Ich liebe sie einfach und sie sind mein liebstes Winteraccessoires. Der nordische Wind kann nicht in die Jackenärmeln reinfahren, weil die schön geschützt sind. Der Puls und die Unterarme bleiben schön warm, was auch die Hände merken. Die Schreibtischplatte im Büro kann noch so kalt sein, die Stulpen wärmen. Sie sehen toll aus und peppen jedes Winteroutfit farblich auf. Das Wichtigste aber: Beim Autofahren, Einkaufen, Kleingeld am Parkautomaten suchen usw. hast du deine Hände frei! Oder wer kann behaupten, dass alles mit Handschuhen erledigen zu können? Vom leidigen „Ich schau mal kurz aufs Handy.“ wollen wir hier schon gar nicht sprechen.

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Maxikleid – renewed

Ich hatte mir ein Maxikleid für den Urlaub gekauft. Zuhause anprobiert, kam ich mit dem gesmokten Oberteil nicht so klar und nach dem Waschen war es auch noch etwas zu kurz geworden. Das Rockteil mochte ich aber so gern, der Stoff war weich und fließend. Ein neues Oberteil sollte die Lösung sein. Ich wollte mir eins häkeln und dass dann an den Rock annähen. Gesagt, getan. Ich wühlte das ganz Netz durch und fand nichts Passendes. Meine Vorstellungen waren wohl zu genau. So sollte es im Turnhemdstil sein und das Muster sollte nicht aus den typischen Reihen von festen Maschen oder Stäbchen bestehen. Ein Muster bei Make & Do Crew hat mir gut gefallen, perfekt für meine Zwecke. Den Schnitt habe ich nach einem Top – das mir gut passt – entwickelt.

Im Urlaub startete ich dann das Häkelprojekt. Auf der Hinreise, am Strand und in der Ferienwohnung wuchsen Vorder- und Hinterteil Stück für Stück. 61 Luftmaschen + eine Wendeluftmasche waren der Anfang, gehäkelt in Belle hellblau von Drops Design mit Häkelnadel Nr. 3,5. Für das Muster häkelt  man in die 2. Masche eine feste Masche und ein Stäbchen, dann eine LM auslassen und bis zum Ende immer in jede 2. Masche eine feste Masche + ein Stäbchen wiederholen. In die letzte Masche häkelt man nur eine feste Masche. Wichtig ist, dass man eine ungerade Anzahl an Luftmaschen aufnimmt und dann mit einer Wendeluftmasche in die nächste Runde springt. Nur dann kommt das Muster hin. In der 2. Runde nach der Wendeluftmasche immer in die feste Masche der Vorrunde eine feste Masche und ein Stäbchen häkeln. Dann das Stäbchen auslassen und das Muster wiederholen.

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Mein Ponchoschal

Mein diesjähriges Winterprojekt sollte etwas aus der wunderbaren Baby Alpaca Silk von Drops sein. Ich hatte ein paar Knäule im Angebot gekauft und war so begeistert, dass etwas Größeres daraus entstehen sollte. Nur war ich so unschlüssig, ob ich einen XXL Schal oder ein Poncho daraus stricken sollte. Das ging fast einen Monat so, dass ich immer wieder darüber nachdachte, was es werden soll. Ich fand einfach nicht die ultimative Lösung. Poncho fand ich eigentlich richtig gut. Ist modern und mal etwas anderes, aber da das Töchterchen eines Tages mit ihrem Poncho im Flur stand und fluchte, dass sie darüber keine Jacke bekomme, tendierte ich wieder zum Schal. Aber Poncho ist auch so praktisch, gerade im Büro, wo man nur was um die Schulter haben möchte und den Hals ein bisschen frei braucht. Draußen dagegen kann es nicht dick und warm genug um den Hals sein. Der ständige, nordische Wind bläst hier gerade im Winter unerbittlich um die Ecke. Immer noch die Frage: Schal oder Poncho?
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Loop mit Bommelborte

Ich hatte noch diesen wunderschönen Jerseystoff liegen und daraus sollte mein Töchterchen einen Loop bekommen. Schon als ich den Stoff gekauft hatte, wusste ich, dass ihr die Farbe bestimmt gefallen würde. Nun wollte ich ihn nicht einfach nur zusammen nähen. Gern hätte ich eine Borte dazu gehabt. Die Vorräte gaben leider nichts her und ich hätte das Projekt doch so gern schon genäht. Ich setzte mich an den Rechner und wollte passende Borte suchen und was fand ich da? Bommelborte selber machen! Na, perfekt, da lässt sich doch was draus machen, denn in meinen Wollvorräten war die die passende Farbe vorhanden. Elealinda hat das übrigens so schön erklärt, da kann man gleich loshäkeln. Die Borte war an einem Abend gehäkelt und nächsten Tag konnte dann das Nähprojekt starten.

Der Jerseystoff ist ca. 145 cm lang und 50 cm breit. Ich habe zuerst die Häkelborte der Länge nach festgesteckt und rechts aufgenäht. Dann habe ich die beiden Längskanten des Jerseystoffes zusammengesteckt und zusammengenäht. Den Schlauch auf rechts wenden und die beiden Enden rechts auf rechts zusammen nähen soweit es geht. Das letzte Ende (praktisch die Wendeöffnung) den Saum nach innen kippen und von außen knappkantig absteppen. Fertig ist ein weicher Jersey-Loop. Mal sehen, ob ich mir den auch mal leihen darf 🙂 !

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