Senfgelb und grau – ein kuscheliger Winterloop

Ich bin dieses Jahr im Loopfieber. Erst der gehäkelte, naturfarbene mit passenden Stulpen, dann der genähte aus Jersey, auch mit passenden Stulpen und jetzt ein senfgelb-grauer mit – ja genau – passenden Stulpen. Die Stulpen habe ich schon letztes Jahr hier vorgestellt und ich musste feststellen, dass ich gern noch einen passenden Loop dazu hätte. Der Hauptgrund ist mein gelber Lederrock, den ich dieses Jahr besonders gern trage. (PS: Sehe gerade, das habe ich letztes Jahr auch schon behauptet. Ist wohl ein Dauerbrenner bei mir.) Zusammen mit grauem Pullover, Strumpfhose und Stiefeln fühle ich mich so wohl darin, dass ich dieses Winteroutfit noch mit dem passenden kuscheligen Loop ergänzen wollte. Da ich sowieso so ein Tuch-, Schal- und Loopträger bin, war es nur eine Frage der Zeit bis ich mir das farblich passende Accessoire zu meinem Sonnenschein-Röckchen häkelte.
Loop-im-Muschelmuster-gehäkelt-senfgelb-grau-Merinowolle06 Weiterlesen

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Lauter Frechdachse, ein Rock-DIY

Als echter Fan von Jafi schau ich immer gern auf ihrem Blog oder bei Instagram vorbei. Ich mag ihre Kombinationen von lässigen Schnitten und Jerseystoffen sehr. Da gibt es viel zu entdecken und ich bekomme riesige Lust Kleidung zu nähen, wenn ich all die schönen Sachen bei ihr sehe. Auf Instagram gab es nun vor kurzem anläßlich ihres 3. Geburtstages ein Gewinnspiel. Ein Kommentar geschrieben und schwupps hatte ich einen tollen Jerseystoff gewonnen. Nochmals danke an dieser Stelle, liebe Jafi! Ich wußte auch gleich, was ich daraus nähen wollte. Ein schwingender Rock sollte es werden. Ich hatte schon 2 ähnliche Jerseyröcke in meinem Bestand und fühle mich immer sehr wohl in dieser Rockform. Jersey ist sowieso gemütlich. Also habe ich mir einen Papierschnitt nach einem meiner Röcke gebastelt und den Rock genäht. Das ging vergleichsweise schnell und ohne größere Patzer. Noch schnell ein Fotoshooting, dass nur am Wochenende stattfinden kann, da es nach der Arbeit stockdunkel ist. Schneefall, Wind, Null Grad? Egal, Jacke aus und los geht es.
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Melierter Loop mit passenden Stulpen

Wer mich kennt, weiß, ich liebe Stulpen. Den ganzen Winter trage ich welche und kann nicht genug davon haben. Am liebsten in allen Farben und verschiedenen Styles, genäht oder gehäkelt. Manchmal will ich auch noch einen Loop dazu haben und manchmal sogar noch eine Mütze. Habe schon hier und hier und hier davon berichtet.  Im heutigen Fall habe ich mir zu den Stulpen einen Loop gehäkelt. (Anm. der Redaktion: Bisschen fertig sehe ich ja aus auf dem Foto nach einer durchtanzten Nacht, aber so ganz ohne Foto mag ich das auch nicht zeigen. Egal, achtet einfach auf den wunderschönen Zierapfel im Hintergrund!)
Loop_Stulpen_gehäkelt09
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Rock the Hering!

Nach meinem ersten Versuch ein Kleidungsstück für mich zu nähen, war ich angefixt. Mein federleichtes Jerseykleid war ganz gut gelungen und jetzt sollte es ein Rock aus Jersey werden. Kann ja wohl nicht so schwer sein, oder? Immerhin gilt ein Rock als Einsteigerprojekt für’s Klamotten nähen. Der Stoff sprang mich bei Mira an und landetet sofort im Warenkorb. Azurblauer Jersey mit ganzen Heringsschwärmen drauf. Allerliebst! Heringe mag ich nicht nur als Tischdeko und gebraten auf dem Tisch, auch als Rockdesign sind sie eine Wucht. Menge X bestellt. Einmal die Länge und bisschen füs Bündchen reicht doch, oder? Tja, vielleicht sollte frau dann doch lieber ein Schnittmuster vor dem Bestellen in peto haben. Der erste fatale Fehler bei diesem Projekt. Stoff war da und ein passendes Schnittmuster musste her. Ganz schlicht, leicht A-förmig sollte der Rock werden. Die Heringe sollten für sich wirken, die brauchten keinen Schnickschnack. Ich fand ein Freebie von Kluntjebunt auf dem Bernina Blog, ein Winterrock aus gestepptem Stoff. Nähprofis wissen jetzt gleich, wo der nächste Fail lauerte. Jerseystoff und Schnittmuster für gewebten Stoff, das geht schief. Jerseystoff verhält sich von der Dehnbarkeit doch ganz anders als Webware. Immerhin hatte ich schon gehört, dass man dann die Größen anpassen muss. Wenn du ausführliche Info zu diesem Thema brauchst, hüpf doch gleich mal rüber zu Crafteln.de. Meike hat vor kurzem einen tollen Artikel dazu geschrieben. Der hätte meinem Rockprojekt sehr gut getan.
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Warum ich das Bloggen so liebe

Als ich anfing zu bloggen, war ich doch recht blauäugig, was da so auf mich zukommt. Habe mir einen Anbieter gesucht, WordPress für gut befunden und irgendwie versucht, Bilder und Text in Einklang zu bringen. Manchmal bleibt es mit dem Einklang bei dem Versuch, manchmal gefällt mir ein Beitrag selber ganz gut. Kennt bestimmt jeder Blogger. Immer freue ich mich über positive Reaktionen und den Austausch mit Gleichgesinnten. Dass es dieser Austausch so in sich hat, war mir nie und nimmer bewusst! Dieser beschränkt sich nicht auf ein lieb gemeintes: „Toll gemacht, gefällt mir gut“ oder so. Da wird man als Blogger zu Gastbeiträgen eingeladen und überlegt manchmal ewig, was man da Schönes machen könnte. Da tummelt man sich in Linkpartys und ist immer wieder begeistert, neue Blogs kennenzulernen. Da wird man animiert und begeistert sich für eine Adventskalenderaktion, bei der man bis Mitternacht 23 Pakete packt. Nach meiner ersten Bloggerkonferenz bin ich sogar noch mehr begeistert von der Bloggerwelt. Die Menschen kennenzulernen, die hinter ihren Blogs stehen, war eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich kann diesen „Austausch im Leben 1.0“ jedem Blogger empfehlen, was sage ich, ich kann ihn wärmstens ans Herz legen. Weiterlesen

Jerseykleid – federleicht

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht den mintfarbenen Stoff mit weißen Federn bemerkt. Wer den auch so toll findet wie ich, wird jetzt erfahren, was daraus geworden ist. Ja, ich habe mich endlich getraut, den Stoff zuzuschneiden und mein erstes Jerseykleid zu nähen. Nach einigem Auf und Ab ist es fertig und ich bin stolz wie Bolle es euch hier und heute zu präsentieren. Aber von vorn. Die Idee zu diesem Kleid ist bestimmt schon über ein halbes Jahr alt. Da gab es diesen Stoff bei Mira und zack war der im Warenkorb. Dieses feine Stöffchen war nicht nur von Farbe und Muster ein Träumchen, sondern auch von der Qualität. Schöner schwerer Interlockjersey ist genau das Richtige für ein Frühlingskleid. Nicht so flattering wie ein Sommerkleid und auch nicht so warm wie Sweatshirt-Stoffe. Eben perfekt für die jetztige Jahreszeit.
Jerseykleid_selbstgenaeht_Pölchower_Wald Weiterlesen

Flamingos und Ringeljersey

Im Oktober des vergangenen Jahres war ich auf dem Stoffmarkt im heimischen Rostock. Ich radelte mit einer ebenso nähbegeisterten Nachbarin bei herbstlich kühlem Wetter dahin und wir nahmen den Stoffmarkt im Sturm. Zwischendurch wärmten wir uns bei einem heißen Tee in einem Café auf, um gleich danach zu einem weiteren Kaufrausch durchzustarten. Die erworbenen Schätze wurden stolz bei Facebook präsentiert, gewaschen und getrocknet und kamen sorgfältig gefaltet ab in die Stoffkiste. Oktober, November und der Dezember sowieso vergingen wie im Fluge und meine Stoffschätzchen jaulten in der Kiste, weil sie unter die Nähmaschine wollten. Der Plan stand schon lange, was daraus werden sollte und jetzt im Januar war es dann endlich so weit. Die Flamingos sollten in trauter Zweisamkeit mit dem Ringeljersey auf einem kuscheligen Tuch, Armstulpen und einer Mütze ihr Unwesen treiben. Da es ja im Netz so viele unermüdliche Näherinnen gibt, die das alles schon ganz oft genäht haben und dazu Anleitungen geschrieben haben, konnte ich nach deren Download auch gleich loslegen. Weiterlesen

Mit Muschelmuster gegen den Winter

Ich bin ein ausgesprochener Fan von Handstulpen. Ich liebe sie einfach und sie sind mein liebstes Winteraccessoires. Der nordische Wind kann nicht in die Jackenärmeln reinfahren, weil die schön geschützt sind. Der Puls und die Unterarme bleiben schön warm, was auch die Hände merken. Die Schreibtischplatte im Büro kann noch so kalt sein, die Stulpen wärmen. Sie sehen toll aus und peppen jedes Winteroutfit farblich auf. Das Wichtigste aber: Beim Autofahren, Einkaufen, Kleingeld am Parkautomaten suchen usw. hast du deine Hände frei! Oder wer kann behaupten, dass alles mit Handschuhen erledigen zu können? Vom leidigen „Ich schau mal kurz aufs Handy.“ wollen wir hier schon gar nicht sprechen.

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